Zitat
Original geschrieben von Hamasaki
Hallo,
am Sa will ich und ein Freund mit dem Motorad zu Cebit.
Hat man die Möglichkeit die Jacken Hosen und Helme bei der Garderobe abzugeben? Muss man dann für jedes Teil bezahlen?
Wie teuer ist zur Zeit die Garderobe bei der Cebit?
Kann man auch eine Tasche abgeben, wo man die Jacken und Co verstaut um evt Geld zu sparen. 
Du lieferst qausi die Antort zum vorherigen posting:
"mal eine wichtige Frage an alle Beutelratten hier:
Wieso sammelt ihr all diese Tüten? Da ist doch nichts sinnvolles drin. Oder geht es nur darum etwas für lau zu bekommen?"
Die berechnen wirklich jedes Teil extra. Aber in einer IntelTüte sollte schon ein volles Bikeroutfit reinpassen. Dann ist es nur noch ein Gepäckstück. 
Gibt es hier eigentlich wirklich soviele Beutelratten, oder machen sich nicht viele hier ein Spass mit Ihnen?
schnuckeligen Fruchtsaft bei Vodafone: Darf ich mal zitieren was auf der Flasche steht: Achtung Suchtgefahr weil a)köstlich, und b) sehr gesund, da 100% Frucht.
Das ist bestimmt eine Falle, wenn erstmal alle Beutelratten danach süchtig sind, kommt der Rattenfänger aus Hameln und führt alle Beutelratten in die Leine. Damit wäre dann dieses Problem endgültig gelöst. 
Lange habe ich nicht ganz durchschaut, warum die Deutsche Messe AG durch die nun geänderte Kopplung von Kartenkontingenten an Standumfängen für ein solches Ausmaß an Freitickets sorgt. Spült doch gerade dies die ungeliebten Beutelratten auf das Gelände. Aber die Strategie ist doch wahrscheinlich etwas hinterlistig. Sind doch so nun die verbliebenen Aussteller für das Phänomen Beutelratte selbst hauptverantwortlich. Was auch mittels Bitkom so publiziert werden kann. Wenn Trekstor dank Saturn bis zu 10.000 Exemplare dieser Gattung auf Gelände spült, dann sind dieses halt 10.000 potenzielle trekstor Interessierte. Somit trägt einzig Trekstor die Verantwortung für diese 10.000. Ähnliches Spiel bei FujitsuSiemens und dem Quadevent. Die Messe AG hat weiter Ihre Besucherzahlen, nur Schuld am Qualitätsverlust der Besuchergruppen sind nun die Aussteller selber. Genial hinterlistiges schwarze Peter Spiel seitens der Deutschen Messe AG, sollte es so sein.
Zum Phänomen Beutelratten habe ich sowieso meine eigene Meinung. Waren es doch gerade die nun meist nicht mehr vertretenen Firmen, die in den 90ern durch Event und giveaway Überflutung erst für die massenhafte Vermehrung gesorgt haben. Selbst ein Gegensteuern der Messe AG durch sprunghaft gestiegene Preise konnte daran nichts ändern. Hätten die Firmen halt weiter hinter den Kulissen die großen Werbegeschenke gegessen, und dabei nicht so stark gekrümmelt, hätten wir heute das Rattenproblem überhaupt nicht.
Das Gelände erst für Personen mit vollendeten 18 Lebensjahr öffnen könnte teilweise Abhilfe verschaffen. Und auch nur mit Business Nachweis eine Weitere. Klassen oder Gruppen von Jugendlichen unter 18 Jahre können auschließlich in organisierten Führungen an den Businesstagen teilnehmen. Man ist ja pc und hat den Bildungsauftrag im Auge. Auch wenn ich glaube diese Führungen wären nicht sehr gefragt. Die gemeine Hartz IV Ratte mit Kinderwagen scheitert spätestens an der BusinessAutorisierung.
Erst am WE wird ein Teil des Geländes wie gehabt frei zugänglich mit vergünstigten Tickets gemacht. Schließlich müssen unsere asiatischen Freunde ja ihre mitgebrachten Wirtschaftsgüter verkaufen. Luftfacht in die Heimat ist teuer. Wenn nicht sogar teilweise mit den paar eingenommen Euros noch erst das Rückflugticket bezahlt werden muß
Wer sich von dieser Invasion schützen will, zieht sich mit seinem Stand in den beutelrattenbereinigten Quarantänebereich mit kongresscharakter zurück. Nicht ganz sinnfrei schaue ich mir fast jeden Abend die Show bei Intel an, kann man doch nirgends so gut wie dort die Beutelratte und Ihre Population studieren. Und es soll nicht für Möglich gehalten werden, aber selbst diese variiert von Tag zu Tag.
Genug zu den Beutelratten, jetzt bekommt auch noch das IT-Fachpersonal ihr Fett weg: Thema Navigationssysteme:
Der Markt ist zweifelsohne vollkommen überhitzt und dank beginnender Marktsättigungstendenzen kurz vorm kollabieren. Schon alleine weil die noch überlebenen TK Anbieter auf dieses Marktsegment zunehmend drängen. Mich wundert die Show die zur Zeit in Halle 15 abgezogen wird wenig. Errinnert Sie mich doch an die Hochzeit der TK in Halle 26 kurz vor deren Stagnation. Und in meiner Empfindung stagniert der TK Markt, auch wenn andere das vielleicht anders bewerten. Ich persönlich würde zumindest keinen neuen Cent mehr in TK investieren. So wie jetzt auch nicht mehr in Geschäftsmodelle welche auf Basis von zukünftig gesteigerten Navigationbedarf des Endverbrauchers aufbauen.
Gesteigerter Navigationsbedarf kann heißen: flexibele Versicherungsstrukturen: Zukünftig stellt mir beispielweise meine Haftpflichtversicherung, ganz ähnlich dem Subventionsmodell bei Mobiltelefonen, ein Navigationssystem kostengünstig innerhalb des Versicherungsschutzes zur Verfügung. Kleiner Pferdefuß, das Gerät ermittelt Daten über mein persönliches Fahrverhalten. Beschleunige ich immer schnell und Bremse häufig aggresiv ab, so kann dies ein Indiez auf meine fahrweise darstellen. Fahre ich in Zonen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen häufig zu schnell? All diese Daten laufen über einen Rückkanal zur Auswertung an meine Versicherung. Welche so meine Versicherungprämie auf mich persönlich maßgeschneidert abstimmen kann. HALLO, welcher Konsument ist denn wirklich so dumm und lässt sich so überwachen. Hatten wir das nicht schonmal mit der IT Überwachung von Geburt an? Dienen zukünftige wirtschaftlich vielversprechene IT Modelle vornehmlich der Überwachung? Wie will man einen Versicherungsnehmer dazu bringen dieses Verfahren für sich zu nutzen? Nur durch ein gratis Navigationssystem, durch Gesetztgebung, Herr Verkehrsminister mit neuer Villa auf Mallorca oder Aufsichtsratsposten bei der Allianz? Oder doch nur bisherigen Rabatte astronomisch in die höhe Treiben? Wann sind wir an dem Schritt angekommne, dass das zukünftige Gerät meine Geschwindigkeitsüberschreitung ebenfalls automatisch erfasst, und das zugehörige Strafmandat mir per SMS aufs Handy übermittelt wird, dient ja der Sicherheit. Was sind das für Ideen, auf dem das zukünftige Geschäftsmodell aufbauen soll? Jaja, der IT Markt wird enger und die Ideen immer abendteuerlicher. Alles alt bekannte Kamellen. Schade nur wenn auch nur ein Investor dank anonymer Aktienstrukturen solchen Geschäftsmodellen auf den Leim geht. Die Blender des damaligen Neuen Marktes leben immer noch in dem Millieu, so mein erneut bestätigtes Resultat. Da wäre es sogar noch Strafmildernd, wenn es dann doch keine Blender sind, sondern nur Prädikat: IT-Fachidiot.
Siemensanier