In der letzten connect war ein recht interessanter Artikel über den östereichischen Mobilfunkmarkt.
" Selbst beim teuersten Anbieter A1 gibt’s für gerade mal 25 Euro pro Monat 1000 Sprachminuten und Inklusiv-SMS in alle österreichischen Netze. Damit nicht genug: Obendrauf packt der Komplettanbieter noch 1000 Inklusiv-Minuten fürs eigene Netz und 1 Gigabyte Datenvolumen fürs Handysurfen. "
Interessant dabei auch dieses Interview : http://www.connect.de/ratgeber…nterview-1270229,945.html
mit Hannes Ametsrieter, Chef von A1.
"Wie ist es möglich, bei so hohen Investitionen so preisaggressiv zu sein?
Es ist in der Tat schwierig, den Spagat zu schaffen zwischen Innovation und Qualität und dabei einen Gewinn zu erzielen. Aber wir meistern diese Herausforderung mit Erfolg: Die EBITDA-Marge (Anmerkung: Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen bezogen auf den Umsatz) beträgt in Österreich 33,1, in der gesamten Telekom- Austria-Gruppe 34,3 Prozent. Hier liegen wir auf Augenhöhe mit den anderen Playern in Europa. "
Wenn man bedenkt, das der Netzausbau in Österreich durch die geografischen Besonderheiten um einiges schwieriger sein dürfe als hier in D gibt mir das zu denken ...
Ach ja - der Teil aus dem Interview scheint einiges zu erklären :
"Durch unsere verschiedenen Marken haben wir eine sehr gute Durchdringung geschafft. Wir haben eine No-Frills-Marke wie Bob und die Premiummarke A1. A1 ist sehr qualitätsorientiert und bietet vom subventionierten Handy, dem perfekten Netz, den exzellenten Shops sowie dem sehr guten Service einfach alles. Das Gegenmodell ist Bob: Es gibt keine subventionierte Hardware, keine Shops und die Serviceline kostet über einen Euro pro Minute. Dafür sind die Tarife äußerst günstig."
Ein interessanter Weg, den ich jetzt mal auch für D vorrausehen würde ...