Beiträge von telthies

    Das eingehende Gespräch im Ausland kostet IMMER, da der Anrufer ja die inländische Rufnummer des Angerufenen wählt, also quasi nur innerhalb der Landesgrenzen für seinen Anruf bezahlt. Den Teil der Wegstrecke hinter der eigenen Landesgrenze zum derzeitigen Aufenthaltsort zahlt wie bei Rufumleitungen der Angerufene.


    Will man das vermeiden, muß der Anruf im Inland bleiben: d.h. zur Mobilbox umgeleitet werden (oder zum AB zuhause) UND das muß direkt = unbedingt (21) geschehen, da die Abfrage ob eine Bedingung (besetzt, nicht meldend, nicht erreichbar) erfüllt wäre im Roamingland geschehen müßte (also wieder ein grenzüberschreitender Umweg wäre).


    Entscheidend ist also nicht, wo der Befehl eingegeben wird, sondern wo er wirkt: nur die Umleitung sofort UND zu einem Inlandsziel ist für den Angerufenen kostenlos.


    Man kann übrigens für gängige Zielländer Prepaid-Karten von deutschen Händlern beziehen. Dann hat man eine ausländische Rufnummer und kennt diese vor der Abreise, kann sie also auf der Mobilbox ansagen. Wer dazu eine Nur-Ansage (also ohne Aufzeichnungsmöglichkeit) wählt, braucht die Mobilbox im Urlaub dann auch nicht abzufragen.

    Zitat

    Original geschrieben von Sliders
    Da fand ich den Kollegen, der auch den Mobilfunkmarkt analysiert, interessanter,
    https://de.surveymonkey.com/s/mmmd

    das ist vor allem endlich ´mal eine sehr gut gemachte Befragung. Die Fragen sind nicht widersprüchlich und/oder konfus, der Fragesteller weiß was seine Fragen bedeuten und erklärt es auch den Teilnehmern, damit keine Antworten auf Mißverständnissen basieren. Hervorragend !


    Ich nehme sonst garnicht mehr an Umfragen teil, weil
    1) die geschätzte Bearbeitungsdauer fast immer grob gelogen ist: sie bezieht sich eher darauf, wie schnell der Fragenausdenker selber seinen Fragebogen durchklicken kann - aber der Befragte muß ja auch ersteinmal aus den Frageformulierungen schlau werden;
    2) ich bei Themen von denen ich selber Ahnung habe - nicht unbedingt als Fachmann, sondern teils auch nur als ambitionierter Nutzer - den Eindruck habe, die Fragesteller hätten das Zeug oder die Dienstleistungen um die es geht selber noch nie benutzt;
    3) mir bei vielen Fragen nicht klar ist, ob sie gewollt redundant oder ungewollt redundant sind oder ich eine vorherige Frage mißverstanden habe wenn ich denke, das wurde doch schon gefragt;
    4) die Skala oft nicht konsistent ist: bei einer Frage sind es drei Stufen (ungerade Zahl = neutrale Mitte), bei einer anderen Frage dann aber acht Stufen (gerade Zahl = keine Neutralposition als Antwort möglich);
    5) ich bei vielen Masterthesis-FragebogenbastlerInnen vor meinem geistigen Auge akademische Denwegzumklonichtselbstfinder sehe wo man sich dann wünscht "Herr, schmeiß Hauptschüler vom Himmel, die können ihr Schuhezubinden eigenverantwortlich organisieren" :-)
    Nee, im Ernst: viele solcher Fragebögen lesen sich für mich wie das Erste, was jemand nicht am Händchen von Mutti gemacht hat.

    Re: örtliche Festnetznummer auf 2 Mobiltelefone auch für ausgehende Anrufe


    Zitat

    Original geschrieben von coder91
    Im geschäftlichen Umfeld sieht für mich eine Mobiltelefonnummer nicht wirklich seriös aus.


    und Schummeln bei der Nummer ist seriöser ?


    Solche Konvergenzlösungen sind meist eher auf größere Unternehmen zugeschnitten. Sipgate bietet m.W. derzeit SIM-Karten mit Ortsrufnummer an.

    Hat hier schon jemand erfolgreich probiert, auf Kabel-D-Nummern (Konfigurationsdaten zu haben vorausgesetzt) CLIP_no_Screening einzusetzen ?


    Ich würde gerne auf einer (sonst ungenutzten) meiner Kabel-D-Nummern eine andere Nummer übermitteln (die auch mir gehört, z.B. meine Handynummer). Zweck ist, eine Nummer auf der ich falls ich den Angerufenen nicht erreiche den Rückruf haben will. Den zu dieser Nummer eigentlich gehörenden Anschluß will ich nur aus Tarifgründen nicht zum Rauswählen benutzen.


    [Crosspost zu: http://telthies.de/einrichten-…tschland-moglich-t64.html]

    > die zweite Verbindung dauerte nicht eine Minute , sondern eine Stunde. Tariflich kommt
    > das auch ungefähr hin. Evtl. hat dann eine automatische Trennung zugeschlagen?

    das wäre schon sehr merkwürdig: dann müßte logischerweise eher der erste Teil eine Stunde gedauert haben, und der zweite Teil hätte daran anschließen müssen. Aber hier ist es andersherum, und es sind zwei Verbindungen in mehreren Stunden Abstand. Ich gehe von einer Callthrough-Attacke aus.

    > Ich denke auch wenn man seine nummern mit gewinn veräussern will dann bei ebay


    diese Einschätzung teile ich ohneneffen, ääh, mitnichten. In der Bucht sieht man den Wald vor Bäumen nicht, und die zigmal wiedereingestellten Mondpreisangebote heben den durchschnittlichen Marktpreis eben nur scheinbar. Dieser Marktplatz wird m.E. bis zur Unbrauchbarkeit für Anderes von Denjenigen beherrscht, die 0172/46 .../49er Nummern & Co (je nach "häßlich" oder "geht so") für meist zwischen 30 und 80 Euronen verticken, und mit rückläufiger Tendenz garniert mit Nachschub für die Easy-Money-Mafia.


    Für VIP-Nummern gibt es nach meiner Einschätzung aktuell GARKEINEN geeigneten Spezialmarktplatz, jedenfalls nicht in Auktions- bzw. Börsenform. Kleinanzeigen, z.B. in auf Vertriebler spezialisierten Fachzeitschriften oder in den Geschäftsanzeigen von FAZ, SZ & Co. bringen da mehr. Und Kontakte zu Barkeepern in Saunaclubs :-)

    > wenn die Nummer einen Bruch beinhaltete und sich selbst ausrechnen konnte.
    also 666 :2 = 333 oder sowas ?


    > mittlerweile bin ich so degeneriert, dass mich nur noch 187 glü´cklich macht.
    Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Ich hatte auch mal zwei Nummern, die ich schön fand, weil jede Ziffer nur einmal darin vorkam: bei 89 2 6543 vielleicht noch nachzuvollziehen, aber in 5407691 dank des Durcheinanders dann ja eigentlich überhaupt nicht mehr VIP. Aber ich mochte Beide. Das war aber noch für der Portability-Ära, und beide Verträge waren irgendwann ´mal fällig und tariflich nicht mehr länger attraktiv. Tel Aviv, wie der Franzose sagt.


    > interessiert aber wirklich der Gedankengang hinter "hoffentlich nicht ebay verkaufen" ...
    ganz einfach: Dein sehr spezielles Sammelgebiet reizt nur sehrsehrsehr wenige Andere. Also ist ein auf Masse statt Klasse "spezialisierter" und daher schon für durchschnittlich gefragte Angebote enttäuschender Marktplatz hier gleich Doppelkäse. Da findest Du vermutlich besser Abnehmer in Spezialforen für pathologische Numerologen. Kennst Du eigentlich Numberphile auf Youtube ?

    > Das neue alte und derzeitig voraussichtlich anhaltende sammelgebiet sind
    > nummern mit 187 am anfang oder am ende.
    ein Markt ist üblicherweise etwas mit mehreren Teilnehmern, praktischerweise auf die Anbieter- und die Nachfragerseite verteilt. Bei einem so sonderlichen Sammelgebiet dürftest Du jedoch weitgehend mit Dir allein sein, da gestalten sich Marktgeschehen entsprechend träge :-)

    > D2Olga will keine Nettokom Sammlung mehr. Ab jetzt Lebara oder Türk Telekom
    > oder sowas exklusives. Nettokom muss gehn


    mit dieser Sammeltaktik bist Du unter den VIP-SIM-Maniacs nach meiner Einschätzung einzigartig - aus therapeutischer Sicht will ich das auch hoffen, daß ich damit richtig liege ;-)


    Es ist weit üblicher, bestimmte Vorwahlen (und dabei häufig bevorzugt nur vom Original-Netzbetreiber, nicht portiert oder vom Provider) oder Nummernstrukturen zu sammeln. Speziell "abgefahrene" Nischenprovider und dann auch noch mit den fiesen Käwwin-und Schantalle-Vorwahlen zu sammeln, das ist schon sehr eigen. Dann auch noch in kurzen Takten komplett umzuschichten, erst recht. Speziell bei dieser Klasse Nummern (also nicht der Struktur nach, sondern eben Lepra & Co.) ist das zurückrubeln in Geld ja auch nicht gerade einträglich, also ein tatsächlich sehr therapiewürdiges Hobby. Auch wenn nicht Alle meine Ansicht teilen, daß von den Zwölfstelligen Nummern (0160/9 und 0151, die 0152y/0157y sind m.E. noch unattraktiver) ohnehin nur absolute Megaknallernummern überhaupt sammelwürdig sein können.


    Auch wenn ja praktisch Alles überallhin portierbar ist, gibt es nach meiner Erfahrung dennoch die besten Verwertungschancen für Nummern, die noch beim Erstausgeber geschaltet sind.


    Wo versuchst Du denn die jeweils aus dem Lager zu fegende Charge zu versilbern - hoffentlich nicht in der Bucht ?

    > Also diese sogenannten VIP Nummern sind doch völliger Quatsch
    so isses. Spaß an schönen Nummern (aus der Perspektive welchen Geschmacks auch immer man das sieht) ist das eine, VIP aber ein ganz anderes Paar Schuhe: alle überdurchschnittlich wohlhabenden / einflußreichen Leute die ich kenne haben Handynummern für die sie in diesem Thread nur Spott ernten würden - keine wirklich häßlichen, aber auch nicht schrill pink spektakulär.


    > Als Mitarbeiter kann ich dann [...] die besten raus suchen..
    > Jetzt hat er eine 0151-xyxyxyxy Nummer
    Mitarbeiter gibt es bei Euch wohl deutlich mehr als die 90 Nummern je Vorwahl, die diese Struktur haben. Selbst wenn das Spiel in Runde 1 damit starten würde, daß die alle noch frei wären, würde schon bald der erste Mitarbeiter in die Röhre schauen, der auch noch so eine haben will.


    > Nachteil ist, dass [...] für seine Nummer mehrere tausend Euro geboten werden
    das ist kein Nachteil, daß ist ein kausaler Zusammenhang. GENAU DESWEGEN haben echte VIP´s keine Goldkettchennummern, weil sie nämlich ihre Leitung für gute Geschäfte frei brauchen und wenn zwischendurch mal Zeit für ein Käffchen ist nicht von Krethi und Plethi gefragt werden wollen ob sie die Nummer hergeben würden. Auch dann nicht, wenn Krethi oder Plethi auf den Handel mit umgespritzten Nobelkarossen spezialisiert sind :-)