ZitatOriginal geschrieben von ger1294
Weiterhin ist Sternverkabelung immer sehr störanfällig.
wie meinst du das denn - meinst du damit gefaltete busse ?
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ZitatOriginal geschrieben von ger1294
Weiterhin ist Sternverkabelung immer sehr störanfällig.
wie meinst du das denn - meinst du damit gefaltete busse ?
jeder bus muß genau EINmal abgeschlossen sein - nicht garnicht, nicht doppelt und dreifach, nicht ungefähr einmal und nicht vielleicht einmal. in der anlage dürften sich wohl eher abschlußwiderstände für den amts-s0 finden als für interne busse (?) - schau´ da ´mal lieber in die anleitung, falls nichts daneben geschrieben steht. in einer echten sternverkabelung (räumlich und elektrisch stern) ist jeder weg ein bus für sich und benötigt einen abschlußwiderstand. der gehört immer in die letzte dose - auch wenn die letzte die einzige ist. daß der elektriker zu jedem raum einen eigenen abzweig gelegt hat, heißt nicht, daß du für jede dose einen internen s0-bus an der anlage benötigst. es können auch mehrere hintereinander geschaltet sein, z.b. mittels eines isdn-s0-hubs. dann bilden sie einen "gefalteten bus" (räumlich stern, aber elektrisch bus) und brauchen wieder genau einen abschlußwiderstand in der letzten dose.
natürlich haben die u-systels an der anlage andere schnitstellen als die s-systels. aber die s-systels können auch hier angeschlossen werden: nämlich einerseits über einzeln erhältliche konverter, oder (wenn sie neben einem u-systel stehen) an dieses. gleiches gilt für isdn-pc-karten o. dergl.: auch sie können an ein nahestehendes u-systel angeschlossen werden. die u-systels können also quasi nebenbei u/s-konverter spielen.
ein s0-bus hat zwei b-kanäle. intern ist dieser nur dann "komplett zu", wenn es ein anderes am selben bus anruft. spricht ein s-systel am einzigen internen bus (extern oder intern), kann noch ein weiteres am selben bus telefonieren - nur nicht mit einem dritten am selben bus.
jeder bus braucht am ende einen abschlußwiderstand (darstellungen dazu findest du im netz u.a. bei stingel, tocker, kahlhans und der netzmafia - sämtlich ~.de). was meinst du damit, daß nicht einmal mehr intern kommuniziert werden könnte ? - wenn die s-systels hinter den u-systels betrieben werden, sind sie auch dort ganz normale teilnehmer der anlage und können selbstverständlich "mit gott und der welt" kommunizieren. ob sie ihre s-schnittstelle vom internen s0-bus oder vom u-systel bekommen, hat für ihre verkehrsmöglichkeiten keine auswirkung. sie sind dann lediglich in der anlage anders einzurichten - eben als zweite teilnehmer am betreffenden u-systel-port.
ich hatte an einem gewöhnlichen tischverteiler - als "stern" würde ich solch´ ein kompaktes mehrfachdöschen nicht bezeichnen - für sechs isdn-endgeräte über viele jahre eine istec tk-anlage, eine fritz!card und zwei isdn-telefone ohne probleme in betrieb. bei der elmeg würde ich eher vermuten, daß system-s0 und standard-s0 gleichzeitig am selben bus irritationen auslösen. könntest du die s-systels nicht auch hinter den u-systels betreiben ?
im übrigen können an solchen störungen auch dosen schuld sein (ebenfalls mit der symptomatik "eins geht oder das andere geht, aber eins und das andere nicht"). dann sind meist adernvertauschungen oder (zu wenig oder zuviel) abschlußwiderstände die übeltäter.
da haben wir die fragestellung wohl unterschiedlich gelesen, george99: für mich liest es sich, als sei die filiale ein abgesetzter standort in einem anlagenverbund und als ginge es darum - je nachdem, ob die filiale aktuell "bemannt" ist - die anrufe nach dort "vor ort" oder in der zentrale abzufragen; und in der formulierung unklar, ob dies per umleitung "go ahead" von der quelle oder per umleitung "follow me" vom ziel aus gesteuert werden soll - aber in beiden fällen von innerhalb des gesamtsystems. du liest es wohl eher so, als solle eine umleitung einer nicht im anlagenverbund mit der zentrale befindlichen filiale aus der ferne - und dann ja eigentlich egal ob von der zentrale oder von "dritter stelle" - im amt (der vst am standort der filiale) (de)aktiviert werden. schon aus unserer doch recht unterschiedlichen interpretation sollte dem TE nun klar sein, daß da noch ein bißchen fleisch an die knochen muß, sonst sehen unsere glaskugeln wohl nicht scharf.
überschrift und inhalt scheinen sich mir hier zu widersprechen - einerseits klingt es nach einer aws, die vom ziel aus (de)aktiviert werden soll, andererseits als solle sie von der quelle aus (de)aktiviert werden ?
die leistungsmerkmalcodes für derlei werden nur seltenst geändert, die default-codes stehen in den handbüchern und deren einrichterversion (falls überhaupt notwendig) sollte sich ein fachbetrieb zu besorgen wissen. sollten ausnahmsweise andere codes verwendet werden, sind es in der regel auf kundenwunsch diejenigen, die aus der vorherigen anlage gewohnt sind. dann kennt die aber beim kunden nicht nur einer.
eine hosentasche, ein schlüsselbund und ein handy ohne tastensperre - das ist zusammen quasi "maggi fix für eine verbindung von geisterhand".
es gibt sogenannte isdn-s0-hubs oder auch spezielle patchfelder für isdn wo solche isdn-hubs eingebaut sind: in jedem fünferblock ist dort der erste port ein eingang für einen s0-bus und die vier daneben sind ausgänge. mit solchen geschichten erleichtert man sich, das was elektrisch ein bus ist, räumlich dennoch wie eine sternverkabelung anlegen zu können.
falls geld keine rolex spielt: es gibt "ordentlich speicher für rufnummern etc." durchaus auch in einem isdn-bürotelefon. gugel´ mal nach habimat (.ch).
ZitatOriginal geschrieben von sasalino
An der 1.TAE werden ausschließlich nur 1 und 2 beschaltet mit jeweils einer ader.
jetzt wo du es sagst, merke ich erst, wie oft ich diesen bei daus wohl unbedingt zu empfehlenden nachsatz schon vergessen habe ![]()
meine "üblichen verdächtigen" für das ausführliche, aber laienverständliche erklären der kabelei-wissenschaft sind stingel, tocker, kahlhans und die netzmafia (sämtlich ~.de). danke an semmal für die weitere netzfundstelle zu diesem thema. auch in wikipedia sind die adernfarbennormen ganz ordentlich dargestellt und erläutert. bei hochpaarigen kabeln hilft ein wenig, daß diese ihren reihenfolge entsprechend im querschnitt eine art spirale bilden und man mit dem merksatz aus der ausbildung "fernmelder sei nicht dumm: amt im rücken, rechts herum - amt im bauch, links geht´s auch" systematisch weiterkommt. ebenso kann man meist darauf vertrauen, daß bei gebrochenen verläufen z.b. 20da auf 2x 10da verzweigen und dabei dann in der regel die adernpaare 11-20 auf 01-10 des zweiten übersetzt werden. von weißaderbündelnden flachleuten habe ich allerdings auch schon gehört. an manchen berufsschulen benutzt man wohl "tool time" ernsthaft als lehrfilm ![]()
p.s.: vergißmeinnicht - die endwiderstände !