Beiträge von telthies

    mumpel


    > optiset veraltet / von gigaset nicht produziert
    gigaset ist ein spin-off, die nur den bereich gigaset-serie übernommen haben, also eine consumer-apparaterange. mit den hicom-systels der pn hatte dieser bereich nie zu tun. die optiset (e) sind übrigens mitnichten veraltet, mit etwas runderem design bekommt man sie aktuell als optipoints noch neben den open stages angeboten.


    > isdn oder multiplex (anlagenanschluß)
    gütige göttin. sowohl basis- als auch multiplex-anschlüsse sind "isdn". basisanschlüsse (zwei b-kanäle) gibt es als mehrgeräte- (mit msn) oder anlagen-anschlüsse (mit durchwahl). multiplexanschlüsse gibt es nur in der variante anlagenanschluß, sie sind allerdings mit dreißig b-kanälen für ein startup im elterlichen dachgeschoß gnadenlos oversized.


    > eine isdn-karte benötigt man in der heutigen zeit nicht mehr
    umgekehrt braucht man keine fritz!box 7270wlan, wenn man a/b-ports, dect und wlan nicht benötigt. ohne all´ dies ist eine fritz!box nämlich nichts anderes als eine fritz!card isdn&dsl als externe version. fritz!card + netzteil + gehäuse + weitere anschlüsse = fritz!box, die gleichung gilt auch umgekehrt.

    Zitat

    Original geschrieben von kurtisane
    1. Wenn man die Anlage richtig programmiert kann man es auch am Systel der Vermittlung sehen, ob Jemand nach Extern telefoniert !

    izmir bekannt. aber ich sprach nicht davon, daß man dies nicht könne. sondern davon, daß sich der besetztzustand des externen gesprächspartners nicht anzeigen läßt, auch wenn man dessen rufnummer als zielwahl auf eine funktionstaste legt.

    das wissen erhält das systel aus der anlage, zum anzeigen eines besetztzustandes muß die betreffende gegenstelle also nicht auch ein systel sein, lediglich ebenfalls ein teilnehmer derselben anlage. d.h. intern lassen sich alle apparate so beobachten, aber den besetztzustand von externen gesprächspartnern kann man nicht sehen, auch wenn man ihre nummern auf eine funktionstaste speichert.


    sei ein bißchen nachsichtig mit tiptel. da versuchen ein paar tapfere recken den betrieb und support eines zweimal pleite gegangenen herstellers über wasser zu halten, die müssen sich wohl erst noch wieder richtig berappeln.

    hjrauscher


    hauptberuflich: jein, ich mische den fachjournalisten mit dem consultant, beides für tk;


    fehlerfrei: ebenfalls jein, das ist ja eine frage des referenzmaßstabes. abgesehen von meiner leiseschreibung (in elektronischen medien) bin ich der "alten" rechtschreibung treu, die legastheniereform mit ihrem doppel-s, ihrem ketschup und ihrer schifffahrt ist mir ein greuel.


    das mit den absätzen ist geschmackssache, ich halte mich da gerne an den leitspruch "was du nicht willst, das man dir tu´ ..." und schreibe daher lieber kompakt, da ich mir selbst eben ungern einen wolf scrolle, nur weil jemand meint, hinter jeden satz gehöre eine leerzeile.


    zur abstimung über meine leiseschreibung geht es übrigens hier: http://www.telefonanlagenforum…-verbessernd-t2829.0.html

    nein, da war keine ironie drin (obwohl ich durchaus so ein- bis zweimal jährlich auch ´mal einen zwinker-smiley vergesse), die frage habe ich voll ernst gemeint.


    im auto schalte ich mein handy beim nachladen nicht aus, da will ich ja unterwegs erreichbar sein. daheim wird es erst in die ladestation gestellt, wenn es "akku bald leer" gemeldet hat und wird dort damit es schneller geht auch ausgeschaltet geladen. wenn ich im festnetz erreichbar bin, brauche ich das handy ja nicht. ich gehöre aber auch sonst nicht zur spezies der "always availables", die man 25/8 auch dort wo sogar der kaiser zu fuß hingeht noch wegen jedem sch.... anrufen können "muß". ich darf mein handy ausschalten wann es mir paßt, ich gehöre ja schließlich nicht zur führungsebene zwo oder zu den selbsternannten vips. ich schalte übrigens nicht nur manchmal mein handy aus, sondern bin auch warmduscher, butterkratzer, kaffeemitmilchtrinker und eierklopfer - da war jetzt ironie drin !


    die obige frage habe ich aber - von verschiedenen betrachtungsweisen der kulturellen handynutzer-typen unberührt - rein aus fachlichem interesse gestellt.

    > Ich habe das nicht erfunden sondern nur gelernt
    aber wohl ein bißchen falsch:


    > für S0 benötigt man eben 2 Sprechadern u. zwei Datenadern
    denn das hast du erfunden. wahr ist wohl vielmehr, daß es sich um plus und minus jeweils einmal in sende- und einmal in empfangsrichtung handelt. die beiden b-kanäle haben keine getrennten übertragungsadern, sondern nur eigene zeitschlitze und auch der d-kanal hat keine eigenen adern. sprache und daten werden ebenfalls nicht unterschieden, sonst hieße es ja nur dn und nicht isdn - das kommt ja gerade von "integrated services".

    > Beim nächsten Haus bin ich schlauer, wie mit einigen Dingen beim Bau! ;-)
    auch wenn ich die ansicht hier auf die verkabelung bezogen nicht teile (wobei du glaube ich meinen tip mit den s-slaves an den u-systels noch nicht ganz rezipiert hast), sagt ja der volksmund, man solle immer drei häuser bauen: das erste für einen feind, das zweite für einen freund und erst das dritte für sich selbst ;-)

    ich bin selber fachjournalist für tk und wundere mich nicht selten, in tageszeitungen oder magazinen pressemitteilungen wenn auch in "eigener formulierung", jedoch inhaltlich deutlich "wiederzuerkennen". wenn ich auf fachmessen unterwegs bin und mich zwar als journalisten (aber eben nicht als fachjournalisten) zu erkennen gebe, werde ich häufig zeuge einer einseiferei mit marketingblabla statt infos im sinne von unbewerteten fakten, die einem dann angedeiht. das gepaart mit nicht wirklich ahnung von einem ressort welches man mal eben mitbetreuen soll führt dann eben dazu, daß regelmäßig werbung in redakteurshirne einsickert und dort eben nicht als solche erkannt wird. böser wille (auch wenn mich die grenzwertige mischform "advertorial" erzürnt, seit es sie gibt) muß nicht dahinterstecken, obwohl es den "zufall" daß der redakteur des wohlklingenden artikels das testgerät behalten darf nicht selten gibt. die angesprochene redaktion wird sich also vermutlich völlig unschuldig fühlen. ihren kompetenzmangel werden sie nicht abzustellen suchen, denn in ihrer selbstwahrnehmung haben sie den nicht. redakteure namhafter blätter sind meist von noch viel namhafteren zierden ihrer zunft ausgebildet worden, die ihrerseits den berufsethos mit löffeln gefressen zu haben glauben. und mit mehr als wattebäuschchen wirft der presserat selten. aber daß du dich dennoch als aufmerksamer leser bemerkbar machst, finde ich gut.