Beiträge von telthies

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    Original geschrieben von Bielefelder
    Naja, dann macht das ja jetzt wenig Sinn da noch hinzugehen oder? Die guten Nummern sind weg...... Oder hat so ein großer Netzbetreiber genug gute Nummern?

    das würde ich nicht so eng sehen. was schnell weg ist, sind doch wohl meist die nummern mit den vielen ziffernwiederholungen und den vielen nullen (bei meiner stadtverwaltung war es vor einem jahr genauso, als die kfz-kennzeichen f bis z vierstellig geöffnet wurden - einen tag später gab es keine freien X000 und XXXX mehr, und ein mietwagenunternehmer hatte mit allen buchstaben die 4711 abgegriffen). vanity hingegen ist in deutschland unpopulär, also könntest du mit 016BIELEFEL, 017BIELEFEL oder vergleichbarem durchaus noch glück haben.

    ISDN-telefone, die du einfach irgendwo im hotel oder so einstöpselst und dir damit per tastendruck die anrufe auf deiner heimischen telefonnummer heranholst, gibt es nicht. du kannst aber die betreffende rufnummer in einen SIP-account umwandeln und dann überall dort dabeihaben, wo du dein ip-telefon verwenden kannst. oder du holst dir eine 0700er-rufnummer, da kannst du auch im netz aus der ferne deinen routingplan ändern. auch bei klassischen servicerufnummern 0800 oder 0180x gibt es angebote mit sogenanntem customer control. oder du informierst dich mal bei vodafone über "office net".

    also ignorieren kannst du es in jedem fall. ob es phishing ist ? - könnte sein. am ehesten halte ich die nachricht über den stand des "kundenkontos" für den versuch, dich zum eröffnen eines solchen unter der (wohl auch um erkennen zu können, auf welche "werbung" du reagiert hast) reservierten kunden-konto-nummer zu veranlassen. irgendwo im "kleingedruckten" steht dann wohl, das du damit ein angebot angenommen hättest und nun für z.b. 24 monate mit automatischer verlängerung deren abonnent geworden wärest. dann wird im weiteren kleingedruckten vermutlich stehen, daß du erst ab xy euro soll-saldo diesen auch brieflich mitgeteilt bekommst. somit rührt sich also vermutlich erstmal garnichts, aber dann nach zwei jahren irgendwann einmal ein brief mit einer rechnung über z.b. 24 x 2.99 abo plus 5.00 mahngebühr etcetera. aber nur, wenn du solchen schlitzohren den gefallen tust und "konkludent handelst", wie es dir nahegelegt wird. also einfach auflaufen lassen und dich freuen, daß sie in dir mal keinen dummen gefunden haben.


    den besagten anbieter im speziellen kenne ich nicht. meine schilderung des möglichen verlaufs bezieht sich somit nicht auf diesen (oder einen anderen bestimmten anbieter). ähnlichkeiten mit real existierenden schlitzohren wären jedoch nicht ganz zufällig.


    Anbei: melden kann man so´was schon, und zwar seinem eigenen mailprovider als spam. das ist aber meist eher ein beschäftigungsprogramm für alle beteiligten, da in der regel mit den geschäftsadressen im RL auch die genutzten spamserver häufig wechseln. als evtl. unlauteren wettbewerb melden könnte derlei wohl nur ein mitbewerber des versenders. eine behördliche mißbrauchsmeldestelle wie bei der bnetza für rufnummernmißbrauch wäre mir für mailspam nicht bekannt. seine email-adresse (vor dem ätt) vergibt sich ja jeder selbst - wer sollte die dann entziehen ?

    nein, natürlich nicht. dazu müßten ja beide betroffenen netzbetreiber lese- und schreibzugriffe auf deine sim-karten (alt und neu) haben, was jeweils auch deren eingebuchtsein bedingen würde, so es (auch protokollmäßig !) grundsätzlich vorgesehen wäre. im übrigen kennen die sims noch nicht einmal ihre eigenen rufnummern, die kennt nur das netz. was "portiert" wird, ist strenggenommen die zuordnung rufnummer/kartenidentität, die in mehreren registern geändert wird. es wird also quasi diversen am korrekten routing deiner ankommenden und abgehenden verbindungen beteiligten stellen "bescheid gesagt", deine neue kartenidentität künftig so mit deiner rufnummer zu verknüpfen, wie es bisher für deine alte kartenidentität galt. bei einer ersatzkarte geschieht im prinzip ähnliches, nur ohne daß dabei der provider oder gar netzbetreiber wechselt. außerdem muß bei einer portierung noch grundsätzlich allen netzen bescheid gesagt werden, zu welchem von ihnen speziell deine nummer nun gehört.


    edit: zur erläuterung: ich habe hier nur deshalb auf eine im kern bereits befriedigend beantwortete frage geantwortet, weil aus der fragestellung ein weiter reichendes grundlegendes mißverständnis zu erkennen war/ist. der karte selbst wird ihre
    rufnummer nie übertragen, sie kennt diese nicht und braucht sie auch nicht zu kennen.

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    Original geschrieben von Moutsche
    Hm? Wenn ich also ständige Übermittlung bei fallweiser Unterdrückung an meinem Anschluss aktiv habe und meiner PBX sage, dass sie eine bestimmte MSN unterdrücken soll, wird die Haupt-MSN übermittelt?! Das wäre mir aber neu ...


    nein, DANN nicht - du schriebst aber

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    Original geschrieben von Moutsche
    Workaround: Bei der Telekom die Übermittlung für alle MSNs freigeben und dann in der Telefonanlage die Übermittlung der gewünschten MSN dauerhaft unterdrücken lassen. So sollte es klappen ...


    eine dauerhafte unterdrückung in der pbx bei übermittlung in der vst führt jedoch zum selben ergebnis, wie wenn die fallweise unterdrückung bei jeder einzelnen verbindung vorgenommen würde - an sich folgt aus der fallweisen unterdrückung (egal ob in jedem einzelfall händisch oder quasi automatisch durch einmalige programmierung in der anlage), daß die nummer nicht übermittelt wird. im zusammenspiel mit der freigabe der übermittlung in der vst wird daraus eine übermittlung der default-msn.

    mit der gigaset-reihe kenne ich mich nicht speziell aus. grundsätzlich ist jedoch bei multilink-schnurlos-systemen zu beachten, daß sich der begriff "digital" in der werbung auf das dect-protokoll bezieht, und die basis-schnurwelt-verbindung sowohl per s0- (isdn, auch digital, aber anders) als auch per a/b-schnittstelle erfolgen kann. letztere ist einkanalig und kann - auch wenn die basis an einer nebenstelle bzw. einem a/b-adapter mit mehreren msn betrieben wird - erstens weder beide mobilteile gleichzeitig im externen verbindungszustand haben noch diese nach msn differenziert ansprechen. dafür braucht es ein system mit s0-basis. dies ist dann jedoch für deine telefonie-wünsche schon "anlage" genug. ibs. wenn weiteres equipment dazukommen soll, würde ich mir alternativ eine fritz!box anschauen, evtl. auch mit zwei jeweils mit eigenen a/b-basen angeschlossenen mobilteilen (oder dazugehörigen). eine msn auf beide zu verteilen, die zweite auf eines und die dritte auf das andere, ist unproblematisch möglich. ich nehme mal an, daß du mit "durchwahl" einfach nur die direkte adressierung von außen gemeint hast, was mit msn genauso gut geht wie mit klassischer durchwahl (ddi), an die fachleute bei dem wort zuerst denken. basen bzw. anlagen können meist per unterschiedlichem klingelton, manchmal auch per jeder msn zuordenbarem text o.ä. anzeigen, auf welcher nummer der anruf hereinkommt. dafür empfiehlt sich dann wie oben erläutert ein system mit s0-basis. wie das bei der fritz!box ist, weiß ich nicht. verbinden vom einen zum anderen ist an allen systemen für mehrere mobilteile möglich.

    daß es für einzelne msn nicht beauftragbar sein soll, höre ich zum erstenmal, evtl. ist das auch je nach niederlsssung verschieden - ich hatte diesen fall jedoch auch schon länger nicht mehr. es schadet den nicht betroffenen msn jedenfalls nicht, auch unterdrückt werden zu können, man braucht es ja nicht zu tun. m.w. gibt es jedoch einen preisunterschied bei den beiden varianten des mal ja, mal nein: ständige übermittlung bei fallweiser unterdrückung ist kostenlos, umgekehrt mit einem entgelt belegt. für alle msn die fallweise unterdrückung zu beauftragen dürfte somit der sinnvollste weg sein.


    ( Moutsche:) ständige übermittlung in der vst bei unterdrückung in der pbx führt zu übermittlung der default-msn !

    monopoldose bedeutet nicht, daß man eine verlängerung nicht auch mit tk-installationskabeln (bitte nicht klingeldraht, elektrokabel o. dergl.) ausführen dürfte. dies ist sogar empfehlenswert, wenn es ehr um zehn als um drei meter geht, allein wegen der übersprechdämpfung und einstreufestigkeit. dem recht ist lediglich damit genüge zu tun, daß solche installationen gesteckt ausgeführt (d.h. per tae-stecker in die monopol-tae "übergeleitet") werden. und natürlich besteht der leistungsanspruch auf einen ungestörten anschluß nur auf die erste tae bezogen. wenn da alles klappt, hat der anschlußanbieter seine schuldigkeit getan - für fehler in seiner wohnungsinternen weiterverkabelung ist jeder selbst verantwortlich. solange die nicht ins öffentliche netz hineinstören, sind diese seine volle privatsache.


    p.s.: dem heimwerkenden tk-installateur wird die wissenschaft des korrekten anschließens im netz ausführlich und laienverständlich erklärt, und zwar von der netzmafia, kahlhans, stingel und tocker (sämtlich ~.de). wer noch weitere gute fundstellen dafür kennt: ich freue mich über eine pn.