Beiträge von telthies

    allsooh ... mal ganz langsam zum mitschreiben: ein dect-schnurlossystem kann zwar mehrere mobilteile haben. wenn aber die verbindung zwischen seiner basis und dem "schnurnetz" analog a/b ist, hat es nur einen kanal. dann kann eine zweite verbindung zwar beim aktiven mobilteil anklopfen (sofern diese funktion aktiviert ist), aber nicht das ruhende zweite mobilteil zum klingeln bringen. dies wäre nur möglich, wenn die basis einen s0-anschluß hätte. es gibt allerdings viele schnurlos-systeme nur mit einer variante der basis, meist mit der analogen (auch wenn die systeme wegen des funkprotokolls dect gerne als digital beworben werden). am günstigsten ist dann vermutlich die anschaffung einer weiteren passenden basis für das zweite mobilteil, damit jedes seine eigene haben kann.


    die anzeige der anrufernummer (clip) funktioniert bei beiden arten von basen, allerdings bei den analogen mit der unvermeidlichen einschränkung, daß ein an der anderen angenommener ruf aus der anrufliste der einen nicht wieder ausgetragen wird und umgekehrt.


    das annehmen anklopfender rufe ist im übrigen nicht nur durch beenden der erstverbindung möglich, sondern auch durch makeln - auch bei analogen, also einkanaligen verbindungen.

    verwunderlicherweise heißt es im verlinkten teltarif-beitrag, das o2-netz solle zunächst für die prepaid-tarife genutzt werden. das liest sich eher so, als wolle man im nächsten schritt auch die postpaid-kunden im o2-netz bedienen. in der praxis stelle ich hingegen fest, heute wie schon vor etwa zwei bis drei monaten umgekehrt bei der rufnummernauswahl für postpaid-klarmobil-sims nur 0176er nummern angeboten zu bekommen, während es in der bucht und im real-life-einzelhandel aktuell rufnummern hauptsächlich aus den bereichen 0160, 0171/1 und /9 gibt (hingegen keine 0176).

    bei der suche nach schönen nummern auf prepaid-sims habe ich mir heute die aktuelle auswahl von klarmobil und simplytel angeschaut. beide funken m.w. im d1, weder auf deren seiten noch im prepaid-wiki fand ich einen hinweis, daß sich dies geändert hätte. dennoch beginnen sämtliche vorgeschlagenen nummern bei beiden aktuell seit einigen monaten mit der o2-vorwahl 0176. wie kommt es zu solchen "fremden" vorwahlen bei original-numeriert ausgegebenen, also nicht mit einportierten rufnummern numerierten karten ? handeln die netzbetreiber untereinander mit nummernkontingenten ?

    ich würde dieses verhalten der bnetza melden (die nummer der diesbzgl. hotline in berlin finde ich gerade nicht). ein pfandrecht an einer rufnummer gibt es m.w. nicht. die nummer wird auch in keinster weise dafür benötigt, euren streit über die berechtigung der forderung zu klären oder die forderung zu sichern. das ist reine schikane, zu der man dir erst´mal eine rechtsgrundlage nennen soll. bundesrecht bricht länderrecht (und auch agb eines providers). sich einfach so von gesetzen entfernen wie es einem spaß macht, können auch große firmen nicht. gelegentlich hilft ein hinweis darauf, daß es nur teurer für sie wird, sich über ihr unrecht erst von deinem anwalt belehren zu lassen.

    nein, "technisch liquidiert" wird da garnichts. wenn aus dem MgAs 906090 ... 906099 ein AnlAs 90609-0 ... -9(9) werden soll, muß der von dir verhaßte beamte wirklich einfach nur ein häkchen setzen und tut dies auch. ohne daß dafür ein ganzer apparat den bürger ärgern müßte. erst wenn weitere nummern - ob "neu" oder "gebraucht" - benötigt werden, gelten für ihre zuteilung die aktuellen regeln. und auch da findet außer in deiner wahnvorstellung nirgendwo statt, daß für jede ziffer ein eigener staatsbediensteter beschäftigt würde. wie für die ostfriesen gilt auch für die beamten, daß witz und wirklichkeit sich durchaus unterscheiden.


    du bist in wirklichkeit doch sicher auch nicht so dämlich wie im witz: "was sucht ein einarmiger österreicher in einer fußgängerzone ? - einen second hand shop" ;-)

    es ist grundsätzlich überhaupt kein problem, aus einem mehrgeräte- einen anlagenanschluß zu machen, auch nicht die rufnummern betreffend. mit abrechnung hat das garnichts zu tun. das problem im vorliegenden fall ist vielmehr folgendes: wenn aus rufnummern (0)1234/470 bis 472 und 474 bis 476 unter einbeziehung von 477 und 478 fremder teilnehmer und 473 und 479 die nicht vergeben sind, ein durchwahl-block gezimmert werden soll, ist dies ja nicht einfach eine umwandlung: die dem teilnehmer zugeordneten rufnummern sind siebenstellig und dürften es auch bleiben. werden hingegen die anderen teilnehmern zugeordneten rufnummern übertragen, fallen diese an die bnetza zurück. weil sie nach aktueller rufnummernlänge elfstellig sein müssen, können sie von dort aber nicht wieder siebenstellig ausgegeben werden, sondern nur elfstellig. auch die 473 und 479 sind derzeit keine (einzel)rufnummern, sondern rufnummernblöcke, und zwar jeweils zehntausender (4730000 bis 4739999 und 4790000 bis 4799999). allein für die anfangsziffern 3, 7, 8 und 9 nach der rufnummernbasis 47 würde der teilnehmer hier also die bedingungen für die zuteilung von 40.000 rufnummern erfüllen müssen - das wären nach methode a etwa zweihundert b-kanäle (entsprechend sieben multiplexanschlüssen) bzw. nach methode b 27.667 vorhandene nebenstellen. zumindest für diese aktuell nicht dem teilnehmer zugeteilten rufnummernmengen würden nämlich zwingend die aktuellen zuteilungsrichtlinien gelten. daß hier für ortsnetze in denen spezifisch keine knappheit herrscht keine ausnahmen gemacht werden ist genau dem gegenteil deiner vermutung zu verdanken, also daß man eben nicht überflüssigen verwaltungsaufwand betreiben will sondern lieber eine klare regel gelten läßt.


    bezüglich der möglichkeit, 470 bis 472 in 47-0 bis 47-299 zu verwandeln, habe ich ja wenige beiträge zuvor die ausnahmeregel-netzfundstelle der bnetza genannt.

    das ist bei uns im prinzip genauso. auch bei uns können die bis zu zehn msn des mehrgeräteanschlusses einen zehnerblock bilden, z.b. 906090 bis 906099. das ist praktisch das gleiche wie 90609-0 bis 90609-9 - mit dem einzigen unterschied, daß bei 90609 noch nix passiert. es ist nur eben so, daß die kunden selbst das oft so wollen, lieber bunt gemischte nummern mitzunehmen als zusammenhängende neue zu bekommen. merken muß man sich die alle nicht. viele meiner freunde kennen meine geschäftsnummer garnicht, weil sie sie ja nicht brauchen. wer vom sachbearbeiter meier betreut wird, braucht sich die nummer des sachbearbeiters müller nicht zu merken - da macht es keinen unterschied, ob deren erste fünf stellen gleich wären.

    auch msn sind durchwahlnummern, nur eben nicht blockweise zusammenhängend. ich kann jede meiner msn einer oder mehreren nebenstellen zuordnen, und umgekehrt jede nebenstelle einer oder mehreren msn. ebenso kann man auch "klassische" durchwahlnummern für interne sammelanschlüsse verwenden oder so schalten, daß sie an der abfragestelle "aufschlagen". das ist in allen fällen reine geschmackssache und hat nichts damit zu tun, ob man msn oder einen rufnummernblock hat. natürlich hat der basisanschluß nur zwei "leitungen", aber die hat er doch auch in österreich nur. verzichtest du deswegen auf die dritte und weitere durchwahl und hängst an deine nummer nur -1 und -2 an ?

    kurtisane: meine selbstbezichtigung als "piefke" reflektiert lediglich meinen selbstironischen umgang mit der deutsch-österreichischen tradition, sich gegenseitig als nation mit einem kleinen webfehler anzusehen. es beinhaltet keine persönliche unterstellung, daß speziell du uns oder gar speziell mich so sähest.
    das mit der durchwahl habe ich dir doch schon erklärt: aus hundert nummern bei bei durchwahl einer stelle längeren nummern als bei hauptanschlüssen hkz ergab sich zwangsläufig, daß jede durchwahl-rufnummernbasis im nummernhaushalt zehn nummern "kostete". da war es doch nett, im gegenzug nur eine mindestabnahme von derer achten zu fordern. die nummernlänge der ikz-durchwahl war durch die drehwählertechnik vorgegeben. ihr habt zu der zeit ebenfalls drehwählertechnik verwendet, nur konnten bei euch die nebenstellennummern angehängt werden, weil sie nachgewählt wurden und nicht während des verbindungsaufbaus auf der strecke durchgereicht werden mußten.


    der große run auf die durchwahl fand bei uns bei einführung des nationalen isdn statt, da waren msn noch garkein thema. die beibehaltung der rufnummern als msn ist auch nicht vom netzbetreiber so gewollt, sondern der kunde ist ganz narrisch darauf, seine nummern möglichst alle zu behalten.


    warum du drei nummern schon zuviel findest, erschließt sich mir nicht - du willst doch sogar zehn oder gar hundert davon haben, nur eben mit nur einer basis für alle. so gesehen sind wir mit unseren msn noch sparsam: auch wenn manche die dinger zu sammeln scheinen, kommen wir im schnitt nur auf etwa fünfeinhalb.


    beim rosa riesen war ich übrigens nie - auch bei keinem anderen netzanbieter.

    prinzipiell ist zunächst die entscheidung gefragt, was erreicht werden soll:
    soll a) die zahl der verfügbaren ankommenden leitungen erhöht werden, ist dies generell unproblematisch: beispielsweise könnten drei mehrgeräteanschlüsse unter der nummer 471 sammelgeschaltet werden und zwei unter der nummer 474 (oder wie auch immer) oder
    steht b) der wunsch nach durchwahl im vordergrund: dann wäre laut tel. auskunft der bnetza von soeben gemäß der kann-bestimmung in http://www.bundesnetzagentur.d…eichOrtsntzId12076pdf.pdf (seite 35 fallbeispiel 5) durchaus möglich, aus 470/471/472 47-0 bis 47-299 zu machen. jedoch gibt es darauf keinen rechtsanspruch und man räumt ein, daß die regeln den netzbetreiber meist bekannter seien als die ausnahmen.


    mein vorschlag (der bei einer individuellen beratung und entsprechenden genaueren analyse der umstände auch anders ausfallen könnte) wäre - wie bereits von einem meiner vorredner skizziert - wie folgt vorzugehen:
    1) schaltung dreier basisanschlüsse als anlagenanschlüsse mit durchwahl-sammelnummer, z.b. 96547-0 bis -79;
    2) sofortige kündigung aller telefonbucheinträge mit den alten nummern, tilgung der alten nummern von allem, was nicht bei "drei" auf dem baum ist einschließlich lieferscheinen, stempeln, fahrzeugbeschriftung;
    3) einsammeln der alt-msn´ in einem mehrgeräteanschluß;
    4) einrichtung einer "ansage vor melden" in der tk-anlage, die allen anrufern auf den alten nummern mitteilt, daß künftig neue nummern gelten;
    5) nach einem jahr schaltung von rufumleitungen der alten nummern auf die neuen unter ständiger kontrolle, wie stark die zahl dieser umgeleiteten rufe mit der zeit abnimmt;
    6) zur einweihung des anbaues gewinnspiel mit der neuen nummer als gegenstand der gewinnfrage;
    7) anschließend einen monat lang verdoppelung von skonto oder zahlungsziel für alle kunden, die beim anruf die neue nummer sagen;
    8) portierung der alten nummern auf sip-accounts zum zwecke des parkens, falls man sie behalten möchte - ansonsten rückgabe.


    kurtisane: im vorliegenden fall stimme ich dir voll zu, hier riecht alles nach "anlagenanschlüsse sind die bessere lösung". deswegen muß man den fall aber nicht zum anlaß nehmen, sich darüber auszumähren, daß wir piefkes bloß mal wieder zu doof sind, von den österreichern zu lernen.


    @all: die aktuelle deutsche lösung ist sehr viel weniger bürokratisch als die vorherige, wo jahrelang viele beamte mit der frage beschäftigt waren, welche ortsnetze denn nun immer zehn-, welche manchmal elf- und welche immer elfstellige nummern haben sollten. die msn sind übrigens keine deutsche erfindung, sondern ein bei einführung des euro-isdn gemachtes zugeständnis an französische gewohnheiten.