Das Durcharbeiten / Durchleuchten von Prozessen schimpft man auch Prozesskettenanalyse (unabhängig von o.g. Firma).
Die Gesamt-Prozess-Optimierung beginnt nach der Visualisierung der Prozesse mit einer Analyse- und Verbesserungsphase.
Gemäß dem Pareto-Prinzip werden zuerst nur die wichtigsten Geschäftsprozesse, d.h. die 20% der Prozesse, die für den Unternehmenserfolg entscheidend sind und nach Einschätzung aller Prozessbeteiligten größere Verbesserungspotenziale in sich bergen, analysiert und optimiert.
In der Visualisierung erfolgt zunächst eine Darstellung der Prozesse und die Ermittlung ihrer Bearbeitungs- und Durchlaufzeit, um auch eine betriebswirtschaftliche Bewertung der Prozesse vornehmen zu können. Bereits bei dieser Visualisierung der Prozesse wird die Komplexität sichtbar und erste Verbesserungen werden durch die Prozessbeteiligten erkannt.
Die Prozessreflexion wird methodisch durch entsprechende Werkzeuge unterstützt. Damit wird die Analyse-Phase erheblich erleichtert und die ermittelten Potenziale gesichert.
In der nächsten Phase werden mit internen und externen Experten mit den Schwerpunkten Kundenorientierung und Konzentration auf den Wertschöpfungsprozess die Ziele für das Neudesign definiert. Hiermit gehen Schnittstellen-Reduzierungen und die entscheidende Bündelung von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung einher.
Insgesamt werden nach einer erfolgreichen Prozessoptimierung oder Neugestaltung die Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten nachhaltig reduziert, die Blind- und Fehlleistungen sichtbar abgebaut und die Prozessqualität erheblich gesteigert.