Beiträge von herold

    Das ist ja genau das, was ich meinte. Eine Fritzbox ist ja, so gut sie auch sein mag, für viele Nutzer nur oversized. Solche Nutzer richten sich die Box einmal ein und dann ist es aber auch gut. Sie verbinden sich per WLAN mit dem Teil, um ins Netz zu gehen. Dann werden analoge oder auch ISDN-Schnurlos-Telefone angeschlossen, die Rufnummern zugewiesen und schließlich wird die Konfigurations-Seite verlassen und dann wohl bis zum nächsten Anbieterwechsel nicht mehr aufgerufen. Solche Leute, die ansonsten nichts mit der Box machen, brauchen auch nichts anderes. In Fachkreisen beispielsweise ist mittlerweile bekannt, dass das Modem in der aktuellen Fritz!Box 7390 nicht das beste sein soll. Warum soll man dann unbedingt auf so ein Teil setzen, wenn man nicht gerade spezielle VPN-Funktionen nutzt?


    Gruß herold

    Ich werf mal den Hyundai i20 in die Runde. Den i10 bekommt man schon für 8000,- Euro. Rechnet mal den Wertverlust bis auf nahezu "Null" in 10 Jahren Nutzungsdauer aus. ;) Wen interessieren da Spaltmaße oder wertige Haptik? Haupsache es fährt und zwar besser, als man für den Preis erwarten könnte.
    Dass die Verarbeitung schlechter als bei deutschen Konzernfahrzeugen sein soll, halte ich für ein Gerücht. Wir haben die 80er mit ihren "Gammel-Corollas" längst überwunden.


    Generell gilt: Je kleiner ein Auto, desto teurer in Relation zum größeren Kompakt- oder Mittelklassewagen. ;)


    Von wegen Gebrauchtpreise: VW ist gebraucht im Kleinwagensegment deutlich zu teuer. Für das, was ein gebrauchter Kleinwagen (Polo) bei denen kostet, bekommt man woanders schon einen Neuwagen. Wer nicht markenbesessen ist, kann bei einem vernünftigen Vergleich wahre Perlen bekommen.


    Von wegen Markenüberzeugung: Schaut Euch mal die Leasing-Konditionen bei den drei großen deutschen Herstellern an. Die Verträge bei Audi beispielsweise sind imho deutlich besser für den Kunden als z.B. bei BMW (Stichwort: Restschuldversicherung bei Arbeitslosigkeit oder Abwicklung eines Totalschadens ;)). Nicht nur auf das Produkt selbst sondern auch auf den (Finanz-)Service hinter der Marke achten.


    Nach bisher 4 "fast" problemlosen Jahren mit einem Skoda Octavia (vor 2 Wochen ging eine Glühbirne fürs Bremslicht kaputt) kann ich sagen, dass der Wagen zwar überwiegend gut lief, ich aber heute eher ein anderes Fahrzeug kaufen würde. Leider kam damals der Mazda 6 ca. 6 Monate zu spät auf den Markt. ;) Mich hat die Verarbeitung des Skoda im Detail gestört, da will ich nämlich "Perfektion". Imho kann es nicht sein, dass ein Fahrzeug bei einer konkreten Fehlerbeschreibung des Kunden in der Vertragswerkstatt nicht vernünftig repariert wird oder der Kunde für doof gehalten wird. Skoda ist für mich keine Option mehr.


    Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich mir als nächstes Fahrzeug einen 2-3 Jahre alten Passat der aktuellen Facelift-Baureihe oder einen neuen Hyundai Santa Fee kaufen.
    Auch die Koreaner wissen heute wie man Autos baut.


    Gruß herold

    Ach, dass wird sich doch auch erst dann ändern, wenn eine Glasfaserleitung in die Häuser führt. Solange eine CuDa ins Haus führt, kann ein Blitzeinschlag auch die heimische Telefon-Technik und nicht nur die in der Vermittlungsstelle in den Himmel befördern. ;)


    Ich würde persönlich aktuell bei gleichem Preis auch noch auf ISDN setzen, weil die Technik in der Tat zuverlässiger funktioniert, als VoIP.


    Wenn der Anbieter später mal wirklich nur noch VoIP anbieten sollte, dann wird man wechseln müssen. Bis dahin kann die VoIP-Technik aber noch ein wenig reifen. Der Vorteil bei einer Easy-Box ist der, dass man den ISDN-NTBA und den Splitter schon mit in die Box integriert hat. Das erspart einem einiges an Kabelage in der Wohnung. Obwohl ich selbst auch eher auf eine Fritzbox setze, finde ich die Easybox 802/803 nicht deutlich schlechter. Man richtet sich die Box einmal ein und dann ist gut. Ab dann funktioniert sie unauffällig. Das ist bei einer Fritzbox auch nicht anders. Was will man schon groß an anderen Funktionen an der Box nutzen? Telefon/ISDN und DSL können beide Boxen. Die Fritzbox wird einfach vielfach überschätzt und andere Produkte deswegen gar nicht erst in Betracht gezogen. Eine 7270 kostet aktuell ca. 120,- Euro. Eine Easybox kostet ca. 25 - 40,- Euro bei Ebay, falls man die nicht eh schon zusammen mit dem Anschluss für lau bekommt. ;)


    Gruß herold

    Wie soll das bitte gehen? Meinst Du, dass jemand was zu verschenken hat? Die Provision, die bei Freischaltung einer Prepaidkarte fließt, erreicht auf keinen Fall diesen Bereich. Da muss der Anbieter noch was beilegen und das wird er nicht tun. Da versteckt sich mit Sicherheit noch ein Pferdefuß hinter oder der Gutschein kann erst bei Amazon ab einer Bestellung von 5000,- Euro eingelöst werden... :D ;)


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    [...] wenn man einen dienstleistungsvertrag abschließt sollte man von einem mündigen bürger durchaus erwarten können, dass er kapiert was er da macht. oder sind wir in deutschland nurnoch unmündige idioten?


    Das habe ich auch mal gedacht. Allerdings arbeite auch ich im "Dienstleistungsbereich" und habe da schon richtige Klöpse erlebt... Manchmal frage ich mich wie manche Leute bisher durchs Leben gekommen sind? Wie sich Leute morens unfallfrei die Schnürsenkel zubinden konnten, erschließt sich mir nicht immer. Was manchen Menschen heute einfach fehlt ist der gesunde Menschenverstand. Aber selbst Bauernschläue kann man nicht immer voraussetzen. Schon meine Oma wußte, dass niemand etwas zu verschenken hat und deswegen hat sie immer den Haken gesucht, wenn etwas verflucht günstig war. Mit Abos und Haustürgeschäften braucht man ihr gar nicht kommen. ;)


    Nee, mal im Ernst: Prepaid ist nur echtes Prepaid, wenn man mit Guthabencodes aufladen kann. Alles andere kann man imho nicht als richtiges Prepaid bezeichnen. Dass es scheinbar immer Leute gibt, die nicht lesen, was sie vereinzelt unterschreiben, muss man einfach als gegeben hinnehmen. Dass diese dann aber 14000,- Euro in Rechnung gestellt bekommen, ist schon ein Hinweis auf die Seriösität des Anbieters. ;) Früher hätte man sowas Wucher genannt, wobei hier aber keine Notlage ausgenutzt wird, sondern die Notlage erst durch Inanspruchnahme der "Dienstleistung" entsteht. Die 14 Mille hat man ja nicht mal so eben unter dem Kopfkissen liegen, oder? :D


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Und mal ehrlich: wenn ich einen Tarif habe, wo die Minute/SMS unter 9 ct. kostet, kann ich mir doch denken, dass die Kosten anderswo wieder reinkommen müssen, oder? :rolleyes:


    Wir hier bei TT wissen, dass es im Mobilfunkbereich überall Fallstricke gibt. Nur der unbedarfte Kunde draußen in der "echten" Welt weiß das überwiegend eben nicht. Viele lesen das Kleingedruckte nichtmal. ;) Von daher rechnen viele Leute einfach nicht damit, dass es vielfach Haken und Ösen in den "Verträgen" gibt. ;)
    Und von solchen Leute lebt so ein Magazin unter anderem. Von einigen wirklichen "Knallern", die die bei Akte mal aufgedeckt haben, ist das hier doch nur ein Lückenfüller gewesen. Dieser investigative Journalismus, ist eben auch nicht das, was es eigentlich sein sollte.


    Bei einem Magazin wie "Markt" hätten die wenigstens den Anbieter bei eindeutiger Rechtslage klar genannt. Dass dies hier bei Akte nicht der Fall ist, wirft ja schon wieder einen Schatten auf die Glaubwürdigkeit. Ganz so klar scheint eben in diesem Fall die Sachlage nämlich immer noch nicht zu sein. ;)
    Bei Xtra und CallYa würde es abgesehen von etwaigen verspäteten Roamingabrechnungen soetwas bespielsweise wohl nicht geben. Ich habe bei den nicht genannten Anbietern, um die es sich in dem Beitrag dreht, auch auf so eine Firma wie Talkline, Drillisch Maxxsim und ähnliches getippt.


    Gruß herold

    Nun ja, man sollte wohl unterscheiden, ob man wirklich einen Tarif mit echter Kostenkontrolle abgeschlossen hat oder nicht. Wenn man eine automatische Aufladung von 10,- Euro mit Lastschrifteinzug vom Konto eingerichtet hat, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn es keine echte Kostenkontrolle gibt. ;)


    Wer einen Prepaid-Tarif auswählt, sollte sich schon sicher sein können, dass man einfach nicht mehr als das auf der Karte vorhandene Guthaben "verbraten" kann. Bei einem der etablierten Anbieter mit Cashcode-Aufladung sollte das wohl auch so sein.


    Ich fand den Bericht etwas einseitig. "Immer diese bösen Prepaid-Anbieter..." Das Problem ist, dass Geiz in vielen Köpfen immer noch geil ist. Von daher braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn der Anbieter woanders zulangt. Wer das Kleingedruckte nicht liest und sich hinterher wundert, dass Daten nicht inklusiv sind, braucht sich nicht zu wundern. Man sollte schon lesen, was man bestellt oder unterschreibt. Wer nicht böse überrascht werden möchte, muss halt eine Xtra-Card oder sowas ähnliches mit Cash-Codes nehmen.


    Mein Eindruck war, dass die armen Kunden bei einem Anbieter eines 8 Cent Tarifs pro Minute und SMS gewesen sind. Beim erstbesten, den ich gestern auf die Schnelle im Netz gefunden habe, wurde sofort darauf hingewiesen, dass die 8 Cent nicht für Daten gelten. ;)


    Wer lesen kann ist klar im Vorteil!


    Ich finde es allerdings extrem blöd, dass bei vielen Anbietern mit "Prepaid" geworben wird, obwohl es das im Detail dann doch nicht ist. Da sollte nachgebessert werden, um auch den DAU draußen vor sich selbst zu schützen. ;)


    Gruß herold