Beiträge von T.W.G

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    Andere Teile sollte ich besser auch nicht befingern, sonst bekomme ich böse auf die Rübe - zumal "Feind hier mitliest"...



    Aha, also kannst Du Dir anschliessend die Todesart aussuchen!? :p




    Kein Problem. Meld' dich erneut wenn du ihn gesehen hast (Den WECKER (für alle Aussenstehenden)) ;)

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    Hui - so schnell so einen schönen Test aus dem Ärmel gezaubert - Respekt!


    Dann werde ich mal schauen, ob ich das Teil mal irgendwo befingern kann.


    Dankeschön.


    Bei Saturn Düsseldorf habe ich ein Exemplar live gesehen. Denke in den grösseren Märkten sollte es anzutreffen sein.
    Wäre der Fuß beschwert, wäre das Ding wahrscheinlich noch deutlich besser.


    Ich könnte Dir alternativ mal ein paar reale Photos per Email schicken. Oder bist du irgendwo aus NRW? Dann kommst' Du einfach auf 'nen Kaffee vorbei und läßt es beim Befingern (des Weckers) :p

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    Hast Du das Teil? Wie fasst es sich an? Plastikbomber oder Alugehäuse? Ist das inverse Display auch nachts dauerbeleuchtbar (damit das Teil als Wecker brauchbar ist)?.


    Yep, ich habe ihn und bin zufrieden!


    Gehäuse:


    Ist natürlich alles Plastik und ist grösstenteils gut verabeitet. Grösstenteils deshalb weil z.B. die Lautstärketaste über Eck verläuft und dementsprechend nicht 100%ig toll bedienbar ist und das Gerät sehr leicht ist; dadurch kann man es u.U. bequem vom Tisch fegen.

    Im Radioweckerbetrieb macht es sich aber nicht bemerkbar sondern nur, wenn man es tatsächlich als Streamingclient nutzt und man die 5-Wege-Navigationstaste auf der Vorderseite intensiv nutzt (dazu aber später mehr)
    Man hält das Gerät bei der Einhandbedienung eh fest; ist also verschmerzbar. Man könnte es zur Not auf dem Nachttisch fixieren mit doppelseitigem Klebeband an den Rändern des Fußes ...
    Aber ich werde mich hüten :p


    Die Tasten auf dem Gehäuse sind dahingehend logisch aufgebaut, das z.B. die Taste für die Schlummerfunktion (Snooze) sehr groß und leichtgängig gestaltet ist. Sehr gut; da kann man im Halbschlaf wirklich blind rüberlangen und fertig.
    Sehr schön:
    - 1x Drücken: Snooze
    - 2x Drücken: Alarm aus


    Die Menütaste ist in der Schlummertaste eingelassen. So kann ich im Halbschlaf nicht blind irgendwas verstellen.


    Was mich persönlich aus eher ästhetischen Gründen stört ist diese halbverspiegelte Front. Auf den Pressebildern sieht es immer schwarz aus, es ist aber silver/verspiegelt.


    Stromversorgung:
    Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Steckernetzteil
    Pufferakku o.ä. gibt es nicht.
    Wenn das Gerät vom Strom getrennt wird behält es aber Netzwerkeinstellungen, Gerätename und natürlich Datum u. Uhrzeit.
    Komischerweise wird auch die Musik im Speicher gelöscht - darüber möchte ich aber nicht unbedingt meckern da die Funktion offiziell gar nicht existent ist!?


    Display:
    Das Display ist lila/blau invertiert und läßt sich bequem ablesen, v.a. nachts!
    Es gibt 3 Helligkeitsstufen wobei in der hellsten der Fuß zusätzlich mit einer blauen LED beleuchtet wird. Hübsch anzusehen tagsüber, nachts dann als Lockstoff für Mücken etc. prädestiniert :p
    Da ich das Gerät ausschliesslich als Wecker benutze habe ich das Display auf die unterste Stufe eingestellt. Das ist immer noch hell genug!
    Die große Schrift im Display (Punktmatrix, moderne Schriftart) läßt sich bequem ablesen und hat etwas futuristisches.
    Weitere Statusanzeigen:
    Alarmzeit, Wochentag usw. (müsste ich jetzt zu Hause noch mal genau nachsehen)
    Nachteilig empfinde ich, das das Display nur 1 Einstellung bzgl. der Dimmbarkeit kennt. Ich hätte es z.B. lieber, das ich die Helligkeit für den Standbymodus getrennt von der Helligkeit im Betrieb justieren kann. Also hell mit beleuchtetem Fuß in Betrieb und im Standby dann dunkel ohne Fußbeleuchtung zum Schlafengehen.



    Software:
    Ok, es ist ein "Radiowecker" aber eben auch ein Streamingclient. Software wird daher benötigt wenn man mit eigenen MP3s geweckt werden möchte.
    Dabei ist eine Philips Serversoftware mit ziemlich simpler Oberfläche und entsprechendem Funktionsumfang.
    Die Software ist für alle Komponenten der Streamiumfamilie gedacht; daher bietet sie natürlich auch den Import von Photos usw. an - für den WAK3300 aber irrelevant.
    Installation geht schnell von der Hand und man sollte sich dann tunlichst darauf beschränken wirklich nur einen Ordner mit z.B. 20 Musikstücken für die Alarmdatenbank zu verwenden.
    Sonst werden Software und Client nämlich furchtbar langsam!
    Hatte ursprünglich meinen iTunes-Ordner angegeben in dem alle meine Original-CDs konvertiert liegen und dann war warten angesagt!
    Nach der Softwareinstallation (Windows XP muß UPnP aktiviert haben!) geht's dann an's Gerät:



    Bedienung/Installation:
    Das Gerät hat mein Netzwerk via WLAN sofort gefunden (einen LAN-Anschluß besitzt das Gerät übrigens auch!) und auch die Schlüsseleingabe lief trotz 5-Wege-Taste relativ einfach und schnell ab. Lob.
    Hier macht sich das quasi nicht vorhandene Gewicht des Geräte negativ bemerkbar: Es kippelt dann nämlich wenn man Bedienungsorgien über die Navigationstaste veranstaltet.
    Wer das nicht mag kann auch gerne die mitgelieferte Fernbedienung nutzen.
    Auch die scheint - genau wie die Software - universell zu sein, da hier Tasten hinterlegt sind die für das WAK 3300 keine Funktion haben.
    Steht aber auch im Handbuch


    Nachdem das Netzwerk eingerichtet war und die PC-Software lief, konnte ich tatsächlich sofort über das Gerät die Musikbibliothek auswählen. Schön.
    Die Latenzzeit zwischen Titelauswahl und Abspielen des Titels liegt bei geschätzten 1,5237 Sekunden :p
    Ist also absolut in Ordnung. Natürlich gibt es diverse Betriebsarten wie Wiederholung oder Zufallswiedergabe.
    Ohne Equalizer dafür mit aktiviertem "DBB" ist die Klangqualität in Ordnung. Hier darf man keine Wunder erwarten aber ich bin für die Weckfunktion echt zufrieden damit. Ist natürlich kein Vergleich zu einer Beosound 3 oder einem Bose Waveradio; darauf kommt es in dem Zusammenhang auch nicht an.
    Der Klang über Radio und Wurfantenne ist ok, ich nutze es aber nie.
    Man kann auch den Kopfhöreranschluß (3,5mm Standard Klinke) verwenden um Musik zu hören.


    Alarm/Wecker:
    Laut Beschreibung kann ich mich nur via Radio, Alarmton oder von einem Host-System (irgendeiner der grösseren Streamium-Geräte von Philips) wecken lassen. Glücklicherweise hat die Technik doch weiter gedacht als der Vertrieb! ;)
    Ich kann nämlich eigene Musik lokal im Gerät speichern und mich von dieser morgens/abends/mittags ... wecken lassen.
    Dazu habe ich die Möglichkeit entweder 1 Titel für alle Wecktage auszuwählen (ich höre also jeden Tag das gleiche Lied) oder - deswegen empfehle ich auf dem Computer einen Ordner mit vielleicht 10-20 Stücken die man gerne hören würde zu erstellen - per Zufallsgenerator 7 Stücke in das Gerät zu laden.
    Sehr schön und für mich die beste Option!
    Nach dem Transfer benötigt man dann weder die Software noch einen anderen HOST als Zuspieler!


    Nachteil:
    Fällt kurzzeitig der Strom aus (passiert ja hin und wieder dank der hervorragend gewarteten Netze unserer Energiekonzerne) ist die Musik im Speicher gelöscht. Der Wecker schaltet dann glücklicherweise um auf den Alarmton und ignoriert auch das Radio.
    Eine gute Lösung wie ich finde.
    Da der Strom aber nicht so oft ausfällt, kann man damit leben. Das perfekte Produkt existiert ja schon lange nicht mehr.



    Sehr schön:
    Im Vergleich zu Produkten wie beispielsweise dem PSS110 oder diesem Lichtwecker aus dem Hause Philips, weckt das Gerät morgens tatsächlich sanft; d.h. ich höre morgens KEIN Einschaltknacken das die nachfolgende Musik obsolet macht.
    Das ist wirklich schön und das Gerät spielt die Titel morgens sanft ein und wird dann schnell ziemlich laut. Wer empfindlich ist, sollte das Ding also auf dem Nachttisch seiner Frau abstellen :D
    Wenn die Musik reicht ein leichtes Drücken auf die ausreichend große Schlummertaste und man hat ein paar Minuten Ruhe bevor es dann wieder losgeht.
    Dann ist der Wecker nicht mehr so gut gelaunt und spielt sofort relativ laut auf.


    Dazu reicht die Klangqualität der verbauten Lautsprecher vollends aus und es fördert - zumindest bei mir - sichtbar die gute Laune wenn man mit der eigenen Lieblingsmusik geweckt wird.




    Nachteile die mir im Betrieb aufgefallen sind:
    - Ich habe es schon ein paar Mal geschafft das Gerät zum Absturz zu bringen und ab und zu meint man z.B. nur, das Gerät sei abgestürzt da gewisse Einstellungen (Firmwareupdate ...) einen Neustart des Gerätes erzwingen. Beeinflußt den Speicher aber nicht!
    - Das Gerät mag keine zu schnellen Eingaben (also z.B. binnen 2 Sekunden 4 Tasten drücken o.ä.). Also auch nicht unbedingt ein alltägliches Problem - aber man muß ja alles testen
    - Benutzt man das Gerät als Streamingclient um Musik zu hören sollte man große Datenbanken mit Titeln in vierstelliger Anzahl tunlichst vermeiden.
    Dann werden sowohl Gerät als auch PC-Software seeeeeeeeehr träge.
    Ob das Verhalten in Kombination mit einem Streamium-HOST-System von Philips auch auftritt kann ich nicht sagen, da ich so ein Gerät nicht besitze.
    - Die Hochglanzfront ist ggf. kratzempfindlich. Ich sauge Geräte immer mit der Staubsaugerbürste (diese kleinen Möbelbürsten) ab und da sind schon ein paar hauchfeine Kratzer zu sehen; zwar nur wenn man genau hinsieht aber ich WEISS ja jetzt, das sie da sind :p



    Fazit:
    Nach einigen Experimenten bin ich mit dieser Lösung als reiner MP3-Wecker wirklich zufrieden. Dank des ansprechenden Designs macht es auf dem Nachttisch eine gute Figur und sieht nicht aus wie ein Joghurtbecher.
    Ich kann das Gerät gut ablesen da das Display gut ausgenutzt wird und ich werde morgens mit eigener Musik anständig geweckt.
    Ich würde es wieder kaufen.

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    .Mich wundert, dass das Thema Kontakte und Synchronisation mit Outlook hier nicht öfter ein Thema ist... das ist ein massiver Schwachpunkt aus meiner Sicht.



    Das erklärt auch die immer überaus positiven Testberichte sämtlicher Nokiageräte hier im Forum ;)



    Ich kann das auch absolut nicht nachvollziehen. Die PIM-Anbindung war schon bei den Serie-80-Commis bescheiden (die üblichen Probleme fehlender allgemeiner Notizen/Memos, Notizen zu Kontakten - wie auch bei S60 - nur im Edit-Modus vollständig sichtbar) und und und.


    Nur weil das Gerät 500 Funktionen hat und aussieht wie ein Mininotebook muß es noch lange nicht business- und alltagstauglich sein.


    Ich habe das "Problem" Communicator jetzt einwandfrei umgangen.
    Die Lösung heißt Blackberry 8800 und ich bin zufrieden!
    Das Gerät kümmert sich anständig um PIM und man merkt bei der Bedienung und Benutzung, das DAS wirklich durchdacht und alltagstauglich ist - auch wenn z.B. die Themen der Vorgängergeräte simpler und noch schneller waren!



    Ein E90 hole ich mir evtl. nächstes Jahr als Freizeitgerät ... aber da wird ihm evtl. das 16GB-HSDPA-iPhone den Rang ablaufen ;) (Wenn die Gerüchte stimmen)

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    Ich würde mich weigern der Polizei mein Handy zu geben, zuerst gilt immer noch die Unschuldsvermutung und keine Generalverdacht gegen alle Bürger..



    Ganz dumme Frage: Darf ich das einfach verweigern?


    Persönlich wäre ich auch alles andere als einverstanden wenn er das Telefon
    "grob auseinanderrupft" weil er z.B. keine Ahnung hat wie man den Akkudeckel korrekt entfernt, es vorher nicht ausschaltet usw.


    In meinen Augen stellt so ein Gerät nämlich sehr wohl einen Wert dar; selbst wenn's nur ein persönlicher Wert ist weil es da alte Schätzchen nicht mehr gibt o.ä.

    PDF und Nokia 770 (oder andere Mobilgeräte):


    Da applaudieren offensichtlich immer nur irgendwelche Freaks die sagen "Toll, man kann PDFs öffnen" aber LESEN kann man das nicht. Das ist eine Zumutung da man ständig hin- und herblättern muß.


    Wenn's viel um reinen Text geht, wäre u.U. auch ein Palm mit Adobes PDF-Reader für Palm OS eine echte Alternative.


    Das Hostprogramm am PC konvertiert die Dateien so, das der Text an die Bildschirmgrösse angepaßt ist und man nur nach oben oder unten blättern muß - so wie man es sich auf diversen Geräten wünschen würde.


    Für das Sony-Gerät gibt es aber wohl auch diverse Tools um den Text nach eigenem gusto auf das Gerät zu bringen.
    Scheint also auf jeden Fall sehr gut zu sein.



    Der Punkt mit der Garantie hält mich persönlich auch noch vom Kauf ab ...


    Man müsste prinzipiell nur den Versand in die USA und zurück bezahlen. Zoll bezahlst du ja nur 1x - sofern man die Unterlagen aufbewahrt ;-)