da muss ich telthies widersprechen. Die Lage der TAE (z.b. als etage, links/mitte/rechts) wird i.d.R. optional dokumentiert. D.h. die Angabe fehlt häufig oder ist ungenau. In der Praxis dient sie höchstens als zusätzlich Info für die Entstörung.
Ausschließlich die Rufnummer ist eindeutig, da sie deutschlandweit nur einmalig vergeben und einem Carrier zugeordnet werden kann.
Dadurch wird des möglich, dass die Telefongesellschaft des Einziehenden bei der Gesellschaft des Ausziehenden nachfragen kann, ob es eine aktive Leitung gibt, die dann einfacher übernommen werden kann. Dies ist i.d.R. auch nur dann erfolgreich möglich wenn zwischen Aus- und Einzug nur eine sehr kurze Zeit vergeht.
Beispiel:
- Der Einziehende will Kunde bei Arcor werden, der Vormieter ist Kunde bei DTAG mit der Rufnummer 12345. So kann Arcor durch Kenntnis der Rufnummer 12345 bei DTAG nachfragen, ob die TAL übernommen werden kann.
- Das gleiche geht auch, wenn der Vormieter Kunde bei Versatel ist. Dann fragt Arcor halt bei Versatel an, ob eine Übernahme der Leitung von Kunde 12345 möglich ist. Nennt sich auch interner 3er Prozess.
- Wenn sich niemand für die Leitung 12345 interessiert, wird diese oftmals noch am Auszugstag oder bis zu 14 Tage später aufgehoben. Letzteres tun einige Gesellschaften, für den Fall das der Kunde seinen Umzug oder Kündigung kurzfristig storniert. In diesem Fall könnte die TAL wieder in Betrieb genommen werden / in Betrieb bleiben.
Warum der Aufwand mit dem internen 3er Prozess und so?
Die Übernahme einer bekanten und aktiven Leitungsführung kann durch Schaltung am HVt erfolgen. Dies ist ein Arbeitsschritt der abgerechnet wird.
Bei einer nichtvorhandenen/unklaren Leitungsführung (z.B bei Neuschanluss oder unvollständigen Daten) sind bis zu 3 Arbeitsschritte erforderlich, als entsprechend Mehrkosten.
Allerdings ist es meiste so, dass diese Mehrkosten bzw. die Ersparnis nicht immer auf den Endkunden umgelegt werden. Wie schon gesagt, zahlt dieser entweder eh nichts oder nur eine Pauschale, die alles abdeckt. Monitäre Ersparnise würden nur die beteiligten Telefongesellschaften haben. Der Endkunde hingegen proftiert von einer Zeitersparnis, weil ggf. auf eine Technikertermin verzichet werden kann.