okay, die Diskussion nimmt Form an :cool:
Ich kann durchaus verstehen, dass es für die Netzbetreiber zuweilen leichter ist, neue Anforderungen durch das Rekombinieren vorhandener , fehlersicherer (oder inzwischen gut beherrschter) Prozesse abzubilden, anstatt neue Verfahren zu implementieren.
vielleicht sollte ich nicht nur bemängeln sondern konkrete Vorteile aufzeigen, die eine andere Vorgehensweise trotzdem hätte:
(kursiv sind die Zitate aus deiner Argumentation)
Zu der bemängelten Vorgehensweise:
Eine Verzichtserklärung braucht man aus rechtlichen Gründen.
Naja, in meinem Fall wäre ich wohl beim selben Anbieter geblieben!
Neue SIM-Karte ist nun wohl klar geworden.
Durchaus nicht: bei Simyo, blau, fonic und einigen anderen sind schon die Prepaid-Karten U-SIMs.
Besondere Ironie: wenn der Anbieter weder seinen Prepaid - noch seinen Vertrags-Kunden Zugang zu UMTS gewährt, wie das unter anderem noch bei einem gewissen Kaffeeröster der Fall zu sein scheint, verliert dieses Argument besonders stark an Sinn.
Rufnummernportierung ist ein relativ automatisierter Prozess, der den Netzbetreibern kaum Geld kostet,
Hier muss ich dir wohl weitgehend recht geben... aber was für den Netzbetreiber gut ist muss für die Kunden nicht in jedem Falle optimal sein, es ist, wie du richtigerweise sagtest, eine von-Fall-zu-Fall / kommt-drauf-an - Angelegenheit;
aufgrund der Kundenzahl kann man das auch nicht wirklich anders gestalten.
Noch nicht...
Eine Handy-Entsperrung via SIM-Unlock-Code dauert keine zehn Sekunden und sollte jeder hinbekommen, der auch eine Telefonnummer in das Gerät eingeben kann.
Jein, denn als ich unlängst eine abgelaufene Xtra beim T-Punkt zurückgab, erbot sich die Dame im Laden, den Chip in die 'Datenschutzbox' zu geben. Da wurde mir sofort bewusst, dass da ja trotz Deaktivierung (ich hatte die PIN auch deaktiviert) ein Verlustrisiko besteht, auf dem Weg zur Entsorgung.
Und das Syncen bzw. Hin- und Herkopieren der Rufnummern, Anruflisten, SMS die auf der alten SIM sind, sind auch Arbeitsgänge, die Mühe machen, zumindest aber lästig und fehleranfällig sind, aber eben beim Kunden und nicht beim Netzbetreiber.
Habe auch mal eine SIM erlebt, die sich verkehrtrum ins Handy einlegen liess und danach Siliziumschrott war. Das nur zur Abrundung!