Nein es muss nicht unbedingt Vorkasse sein.
-Lastschrift kann widerrufen werden
-Nachnahme kann die Annahme verweigert werden
-Kreditkarte kann auch widerrufen werden hab ich glaub mal gelesen
Und viele glauben gar nicht was alles gemacht wird und wieviele unser überteuertes, überlastetes Rechtssystem ausnutzen.
Ich renne noch ca 10.000 € aus der Zeit als ich noch auf Rechnung geliefert habe hinterher!
Was nützt mir da ne Rechtsschutz die die RA Kosten übernimmt wenn das Geld trotzdem nicht eingetrieben werden kann weil der nett Kunde doch zumindest unter seiner gemeldeten Adresse pleite ist und Hartz IV empfängt und nichts in der Tasche hat. Ich hab nen Schrank voller Unterlagen von Anwälten, Staatsanwaltschaft und sonstigen Papieren aber damit kann man sich nichtmal den A*** abwischen, das ist das traurige.
Klar ist es auch ein gewisses Risiko bei einem Händler per Vorkasse einzukaufen. Nur 99% sind hier Unternehmen welche ja etwas verkaufen möchten und nicht durch Betrug oder sonstiges Geld verdienen wollen.
Hingegen unter den Kunden sind viel mehr Leute unterwegs welche es nicht auf die Reihe bekommen Rechnungen termingerecht zu bezahlen. Und das ist ein rießen Problem weil es meiner Meinung nach sehr viele gibt die vorsätzlich schon bestellen obwohl sie wissen, dass sie nicht in der Lage sind zu bezahlen.
Soll man dann noch eine Bonitätsauskunft für nen 100€ Artikel einholen müssen?
Ich werde die Vorkasse Geschichte weiterhin durchziehen, ich hatte zwar Anfangs etwas Kunden verloren allerdings wenn man es kalkuliert hat es sich gelohnt und die Kundenzahlen erholen sich wieder schnell.
Das war es von meiner Seite in diesem Beitrag. Ich bin vermutlich leider als Händler hier auf verlorenen Posten und Endverbraucher können meine Sichtweise vermutlich nicht verstehen.