Beiträge von pokkaf

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    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Oder gäbe es noch eine andere Möglichkeit die (zumindest ungefähre) Geschwindigkeit herauszufinden?


    Es kommt halt drauf an, wie sie schalten, denn 1&1 schaltet des Preises wegen lieber über QSC oder Telefonica. Nur wird dir wohl niemand vorher eine verbindliche Aussage geben können.
    Gibt's vielleicht Nachbarn, bei denen man einmal herumfragen kann, ob sie bereits bei 1&1 sind?

    Hi,
    zu 1: Nicht unbedingt, da, auch wenn VDSL verfübgar ist, bei Bestellung von normalem DSL nur normales DSL und nicht VDSL geschaltet wird. Allerdings kannst du den Anschluss ab Schaltung einen Monat lang ausprobieren und bei Nichtgefallen noch kündigen. Wenn du weißt, dass eine Telekom-Leitung genutzt wird (da würde dir 1&1 nur die teurere Regio-Varante der Tarife anbieten), dann hättest du ja bereits die Antwort, dass die Geschwindigkeit ausreichen würde.


    zu 2: Das "WLAN-Modem" ist die Fritz!Box 7312. Die Geräte von 1&1 sind normalerweise nicht beschränkt gegenüber den originalen Fritzboxen.
    zu 2.1: Eine weitere VoIP-Nummer solltest du ohne Probleme eintragen können, auch Wahlregeln sind möglich.
    zu 2.2: Fernzugriff ist laut Anleitung möglich: http://www.avm.de/de/Service/H…ndbuch_FRITZ_Box_7312.pdf


    zu 3: Ja, bei 1&1 bekommt man die Daten. Soweit ich mich erinnere, bekommt man zwar nicht das Passwort für die SIP-Anmeldung der Telefonie, aber du kannst dafür das Passwort über das Kundencenter online selbst neu vergeben.


    zu 4: Bei portierter Rufnummer wird man wohl oder übel die Nummer wieder kostenpflichtig wegportieren müssen, wenn man sie nicht verlieren will. Zudem wird es da womöglich zur Telefon-"freien" Zeit kommen, falls der nächste Anbieter nicht schnell genug schalten und/oder portieren kann. Kleiner Haken: 1&1 verlangt bei abgehender Portierung 24,90 €, die Telekom ist da noch ein bisschen billiger, wenn ich mich recht erinnere (laut Telespiegel.de nur 6,92 € (Analog) bzw. 8,10 € (ISDN) pro Rufnummer).


    Hoffe, ich konnte helfen. ;)

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    Original geschrieben von skybird1980
    Meine Devise ist das die Telekom einfach inzwischen zuviel Breitband verkauft hat und sich vor allem bei Entertain verzettelt hat.


    Solange die Entertain-Kunden nicht exzessiv das Video on Demand-Angebot nutzen, macht das Fernsehen über Entertain aber nichts aus. Da wird ja fürs normale Fernsehen alles dezentral in der Vermittlungsstelle verteilt. Dann ist zwar die DSL-Leitung von der Vermittlungsstelle zum Kunden ziemlich gut ausgelastet, aber im Backbone entsteht kein weiterer Traffic.


    Es ist sicher so, dass die Datenmengen stark zugenommen haben, sowohl durch viel mehr Multimedia-Angebote als auch dadurch, dass es inzwischen einfach mehr Menschen nutzen. Aber hey, das ist halt die Evolution des Internets. Eine Drosselung würde hier in ein paar Jahren wirklich der Weiterentwicklung des Internets entgegenstehen, nämlich dann, wenn auch Lieschen Müller mit ihrem Anschluss auf mehr als 75 GB pro Monat kommt.

    Du könntest den ganzen Vertrag bei O2 auf dich überschreiben lassen, allerdings weiß ich nicht, ob das noch geht, wenn er schon gekündigt ist.
    Ansonsten wäre es auch eine Option, den neuen Vertrag auf deinen Namen abzuschließen und nach erfolgreicher Portierung diesen zu überschreiben.

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    Original geschrieben von Educator
    Zahlen die "Einspeiser" wie youtube nicht schon für ihre Anbindung? Irgendetwas stimmt an der Drosselungs-Story nicht.


    Na logo zahlen die Inhalteanbieter bereits für die Einspeisung des Traffics, halt an den Provider, den sie ausgesucht haben. Dieser hat dann über bezahlte oder unbezahlte Peerings (je nach Status/Marktmacht des Providers) Knoten zu anderen Providern, wie zum Beispiel der Telekom. Und für den Transport von dort zum Kunden bezahlt eben dieser Endkunde seinen Internetanschluss.
    Ein Knackpunkt liegt darin, dass es sich teilweise für Provider finanziell nicht lohnt, die Verbindungen zu anderen Providern zu erweitern, wobei das bei entsprechend wichtigen Diensten dann schnell Unmut bei den eigenen Kunden auslösen kann (siehe z.B. die schon etwas zurückliegende Problematik zwischen Cogent und anderen Providern).


    Ich denke, diese ganze Debatte, die Inhalteanbieter noch einmal extra oder die Kunden in Form von Trafficbegrenzungen zahlen zu lassen, ist einfach aus dem Grund entstanden, dass die Internetprovider sehen, dass sich mit Inhalten auch viel verdienen lassen kann, wovon sie jetzt etwas davon ab haben wollen. Wenn man ganz 'providerfreundlich' argumentieren wollte, könnte man auch sagen, dass alle Beteiligten ihre Leistung bisher zu billig angeboten haben und deshalb nicht rentabel wären. Dass dem nicht so ist, sieht man aber wohl schnell ein, wenn man sich die Zahlen entsprechender Konzerne anschaut.
    Ergo geht es nur um zusätzliche Einnahmequellen.

    Jup, so ist es.
    Der Tarif ist dann die Notebook Day Flat. Die SIM kann bei Nichtnutzung natürlich auch separat vom DSL-Anschluss gekündigt werden (auch wenn sich bei mir damals der Mitarbeiter an der Hotline zur Aktivierung der Online-Kündigung ziemlich angestellt hat und mich hartnäckig überreden wollte, die SIM zu behalten).

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    Original geschrieben von Moutsche
    Das läßt sich in der Praxis auch gut nachvollziehen, wenn man die Paketlaufzeiten/Errors von zB Telekom IP Telefonie mit denen von Sipgate oder Easybell vergleicht; natürlich unter Verwendung der gleichen VoIP Hardware... :)


    Das stimmt, die Werte der Gespräche über sipgate sind auch bei mir auf dem Papier etwas schlechter, aber letztendlich ist zumindest für mich subjektiv beim Telefonieren kein Unterschied feststellbar, und ich würde mich in der Hinsicht schon als recht pingelig bezeichnen. ;)
    Aber es kommt dann sicher auch verstärkt auf die Qualität der DSL-Leitung und das Routing im Hintergrund an.

    Ich kann BartS1975 nur zustimmen.
    Meine Erfahrung ist, dass es vor allem an der verwendeten Hardware liegt. Ich bin bei 1&1 (Telekom Resale VDSL) und habe eine alte Rufnummer zu sipgate portiert, die ich jetzt noch für eingehende Gespräche benutze.
    Wenn ich VoIP nun per Fritzbox und DECT-Telefon nutze, kann ich sowohl bei der 1&1- als auch bei der sipgate-Rufnummer keinen Unterschied zur normalen ISDN-Telefonie hören. Wenn ich aber die sipgate-Nummer auf dem Handy (sowohl per sipgate-App als auch mit dem direkt ins Smartphone integrierten VoIP) nutze, ist die Sprachqualität Meilen weit schlechter mit Aussetzern und deutlich spürbarer Latenz.

    Mit dem Wechsel auf IP-basierend ist gemeint, dass die Telekom zurzeit ihre VoIP-Lösung (nennen sie IP-basierten Anschluss), also Telefonie über Internet, stark pusht, damit sie von den normalen Analog-/ISDN-Anschlüssen wegkommt. Attraktiv macht die Telekom diese Anschlussart dabei noch damit, dass man die Komfortmerkmale von ISDN zum Preis des normalen Analog-Anschlusses bekommt.
    Beim Wechsel von ISDN- oder Analog- zu IP-basierten Anschlüssen wird dabei zurzeit keine Technikwechselgebühr, die normalerweise die besagten 69,95 € beträgt, erhoben.


    Beim konkreten Problem gäbe es allerdings vielleicht zwei Probleme:
    1. Ist am Anschluss ein Router vorhanden, der für den IP-basierten Anschluss funktioniert? Denn über diesen müsste das Telefon dann angeschlossen werden. (Die Telekom direkt nennt dafür nur die Speedports W 723V und W 921V, allerdings funktionieren auch diverse andere, z.B. die meisten neueren Fritzboxen).
    2. So wie es online in den Tarifbeschreibungen der reinen Telefonietarife ohne Internet aussieht, wird für diese Anschlüsse der IP-basierte Anschluss noch nicht vermarktet. Da müsste man mal bei der Telekom direkt anfragen, ob ein reiner Telefontarif auch IP-basiert zu machen ist.