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Original geschrieben von 16_LE
Erinnerst Du Dich noch, als Herr Esser bei Mannesmann auch nicht verkaufen "wollte" und später vor Gericht stand? Kennst Du Dich wirklich so gut in Aktien und dem Börsenpakett aus um dies so einfach beurteilen zu können?
Nunja, Mannesmann war ohnehin eine Sache für sich.
Insgesamt gesehen war das aber sehr gut, dass Mannesmann an Vodafone gegangen ist. So kann man heute vom ReiseVersprechen profitieren und Vodafone hat das mit Abstand beste Netz, wenn man nach dem UMTS-Ausbau geht, denn auf die 80% von Vodafone kommen die 2 anderen HSDPA-Netzbetreiber erst abgeschlagen auf den Plätzen mit 64 % bei T-Mobile und 57% bei O2. (E-Plus hat nach eigenen Angaben 60% UMTS, aber kein HSDPA, daher nicht vergleichbar.)
Ich denke nicht, dass Mannesmann allein das geschafft hätte, denn es war Vodafone das von Anfang an voll auf UMTS gesetzt hat!
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Nebenbei sollten sie versuchen endlich mal als Vertragspartner ernstgenommen zu werden und die Technik auf fast allen Ebenen funktionstüchtig zu bekommen.
Ach schon wieder diese ollen Kamellen...
Sorry, aber man kann in allen Netzen genug Dreck finden, wenn man nur lange genug sucht. Um nur mal ein Beispiel zu nennen, wäre die erhöhung der Rufumleitungsgebühren bei Vodafone von € 0,00 auf € 0,19 pro Minute gegen Ende 2006 und das ohne jede Information an die Kunden. Das hat mich damals einige Euro gekostet, da ich zu dem Zeitpunkt eine schöne Vodafone bwHZ hatte. Nun ist meine bwHZ bei Debitel O2 und ich habe keine Probleme, da sich Debitel an die Verträge hält.
Und braucht man zu T-Mobile noch viel zu sagen? Ich meine da kann man ja seine Gesprächsprotokolle gleich an das Innenministerium schicken. Ein Netzbetreiber, der das Fernmeldegeheimnis derart mit Füßen tritt, wie T-Mobile, ist für mich indiskutabel.
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Was Du nicht alles weißt - wenn es nach mir und einigen anderen ginge außerhalb von Foren, bräuchte eplus maximal UMTS; youtube&Mails brauche ich unterwegs nicht, ich habe einen mp3-Spieler und ein Buch dabei, andere Zeitung usw.
Richtig! Bill Gates hatte ja auch schon frühzeitig erkannt:
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640 KBytes (Arbeitsspeicher) sollten für jeden genug sein...
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Na denn, zurück in die Steinzeit!
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Dann packen sie eben ein und verdienen ihr Geld mit Telefonie und SMS.
Nunja, die Telefonieumsätze sinken aber, und Vodafone verdient mittlerweile mit UMTS mittlerweile mehr als mit dem Goldesel SMS. Das sollte E-Plus zu denken geben...
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Schau Dir die Debatte und die Realität an zwischen eBook und Buch - es wird noch lange, vermutlich sehr lange dauern bis das Buch ausgestorben ist und ähnliches vermute ich bei Datendiensten im Mobilfunk bei der mittleren und älteren Generation und da sitzt zumeist noch das Geld.
Das sehe ich ganz anders! Ich finde z.B. die FAZ absolut unleserlich, weil sie ein viel zu großes Format hat. Aus demselben Grund mag ich auch keine Zeitungen. Mich nervt auch diese laute Rascheln. Und hast du schon mal versucht im Sommer am See eine Zeitung zu lesen, wenn gerade eine Windböhe geht?
Daher habe ich früher nur den Spiegel und den Focus gemocht. Beide haben ein angenehm handliches Format. Außerdem erscheint es mir irrsinnig so viel Papier zu verschwenden, um eine Zeitung zu drucken, die am nächsten Tag schon veraltet ist. Bei den Wochenmagazinen ist der Aufwand ja noch einigermaßen abbildbar.
Und dennoch: Die Kosten sind immens hoch!
Und es gibt noch bessere Beispiele. Ein Kollege von mir studiert die Steuergesetze als angehender Steuerberater. Das sind waaaahnsinnig dicke Wälzer, die er da jeden Tag zur Uni schleppen muss, und es dauert auch immer, bis man da den richtigen Paragraphen aufgeschlagen hat. Außerdem hat unsere Bundesregierung eine ziemliche Regulierungswut, sodass sich die Steuergesetze sehr oft ändern. Deswegen sind diese Beck-Ausgaben keine klassischen Bücher, sondern Heftordern mit abgehefteten gedruckten Blättern. Etwa 3 mal im jahr kommen dann sog. Ergänzungslieferungen, die man dann mühsam von Hand einsortieren muss. D.h. die veralteten Blätter, werden gegen die neuen ausgetauscht!
Und nun überleg mal: Wie viel bequemer wäre eine ein eBook, wo man einfach nur im Suchfeld den gewünschten Paragraphen einzutippen braucht und schon hat man den Text vor sich, ohne langes Suchen, ohne einen dicken Wälzer umherschleppen zu müssen und dank eingebautem GPRS/UMTS-Empfänger auch immer up-to-date.
Das Problem war bisher eben, dass man bei starkem Sonnenlicht diese Bildschirme nur schlecht lesen konnte. Das hat sich aber mit der sog. "elektronischen Tinte" geändert.
Ich sehe daher eine große Zukunft für eBooks. Vielleicht nicht gleich im Unterhaltungsbereich. (Da mag es durchaus sein, dass einige Bevölkerungsschicken noch recht lange einen gedruckten Roman bevorzugen werden.), aber sehr wohl im Sachbuchbereich, insbesondere bei Nachschlagewerken und bei Gesetzestexten bzw. vergleichbaren Büchern, wo eine Suchfunktion Gold wert ist.
Ebooks eröffnen eben ganz neue Möglichkeiten, die man von klassischen Büchern her nicht kennt.
Interessant wären auch eBooks mit Vorlesefunktion. So könnte man sich dann teure Hörbücher sparen und sich jedes beliebige eBook vorlesen lassen!
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Telefonica hat viel Geld, aber anscheinend wenig Gespür für Kunden in Deutschland, eplus hat bis dato nicht viele Fehler gemacht - niemand weiß wer langfristig auf das richtige Pferd setzt; obwohl sich eplus Datendiensten auf Dauer ja nicht verweigert/verweigern wird. 
Ich sehe das eher so, dass E-Plus bis jetzt gute Zahlen hatte. Sobald aber das mobile Internet noch beliebter wird, wird sich das ändern.