vorweg, ich hab hier nicht alles gelesen, aber werde ich bei gelegenheit nachholen...
bin azubi im oeffentl. dienst und werde schief angeguckt, wenn ich sage, ich wuerde nach der ausbildung am liebsten nur 80% arbeiten. vom geld her reicht das fuer mich alleine in ner mietwohnung. ich mag es einfach nicht 8 stunden zu arbeiten, nach hause zu kommen und mich zu aergern, wie spaet es schon wieder ist. so habe ich nicht viel vom leben.
bei 6 stunden arbeit komm ich nach hause, kann schoen kaffee trinken (sonst klappt es nicht, weil ich ja ein paar std spaeter einschlafen will aber da das koffein noch wirkt), kann interessante dinge lesen, und und und...
also auch ohne familie habe ich das beduerfnis weniger zu arbeiten.
aber weil eine 80%-stelle aufstiegschancen vermutlich entgegenstehen, wird es wohl erstmal eine 100%-stelle. dennoch ist das alltagsleben dann gar nicht richtig lebenswert.
bei vielen scheint die arbeit der lebensinhalt zu sein. wenn ich im zug ungewollt gespraeche mithoere, die sich staendig nur um die arbeit drehen ![]()