Beiträge von robrt

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    Original geschrieben von JaRule
    - Fanaufstand gegen Hoeneß
    = sowas von unangebracht und respektlos. Waren wohl die "Schikaria" oder so, (kenne mich da nicht so aus). Aber sowas muss echt nicht sein. Vor allem kann Hoeneß sein wie er will - aber er ist der FCB und nur deswegen stehen "wir" so da.


    ich denke das muss man differenziert sehen. Ich war am Samstag auch im Stadion. Sicherlich sind viele Sprüche unter der Gürtellinie, aber die Plakate finde ich als normale Meinungsäußerung.
    Des Weiteren gibt es ja in jedem Verein (auch bei den Löwen) solche Betonköpfe die nichts vom "Scheiss FCB" haben wollen. Die Ultras sind doch bei fast jedem Verein ein Problem.
    Hoeness könnte sich ja hinstellen und sagen: wenn wir denen nicht "helfen" dann verlieren wir x Mio €. Wenn Ihr das wollt, dann müssen wir Eure Kartenpreise erhöhen um den Verlust reinzuholen. :D
    Ich möchte mal sehen was dann passiert.


    Weiterhin frage ich mich, wie es überhaupt möglich ist, solche grossen Plakattücher in den Fanblock zu bekommen. Wenn ich mir überlege das schon am Stadion im Zwischenraum grosse Plakate mit "die ersten 8 Minuten Ruhe" hängen, die niemand entfernt, dann gibt es sicherlich im Verein anscheinend auch Anhänger dieser Aussagen.



    Grüße


    PS: Das "Koan Neuer" finde ich übrigens voll okay, auch hier wieder nicht die blöden Sprüche dazu. Ich bin für Neuer und hoffe das er kommt.

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    Original geschrieben von Jochen
    Dito. Habe eben davon gelesen.
    Hoffe auch, dass meine absolute Lieblings-Sport (und nicht nur Sport!)-Moderatorin bald wieder ihre Arbeit aufnehmen kann. :top:
    Die habe ich im TV echt vermisst.


    alles was ich bisher darüber gelesen habe (hatte es nicht gesehen) ist der Tenor eigentlich das ihr sowohl gehen als auch sprechen noch schwer fallen. Ist ja verständlich da sie alles von neuem lernen musste.
    Ich persönlich glaube nicht das Sie zurück auf den Bildschirm kommt (ausser vielleicht in homoöpathischen Dosen). Das Fernsehgeschäft ist schon stressig insbesondere wenn man es gut machen will/muss.
    Wünschen würde ich es ihr natürlich, aber ich glaube nicht dran.



    Grüße

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    Original geschrieben von knocker
    Ohne Hermes und UPS würde Amazon (mit DHL) die regulären Zustellzeiten überhaupt nicht stemmen können, bzw. die Laufzeiten wären dann um ein vielfaches höher. Das sollte man auch nicht vergessen.


    den Zusammenhang kapiere ich nicht. Ob nun 10 DHL LKW am Tag das Lager verlassen oder 5xDHL, 3xUPS und 2xHermes ist Amazon doch "wurscht". Das ganze hat nur den Sinn die Preise zu drücken, bzw. DHL mitzuteilen das es auch Alternativen gibt. Wobei ich sagen muss, das auf dem Land (zumindest dort wo ich wohne bzw. gewohnt habe) DHL immer noch am zügigsten war. UPS ist in Ballungszentren sicherlich eine gute Option (aber die Samstagszustellung fehlt!) und Hermes ist i.d.R. bis auf Ausnahmen einfach langsamer.
    Hier geht es ganz klar darum nicht von einem Anbieter zu abhängig zu sein.



    Grüße

    bei mir kommen DHL Pakete in letzter Zeit mit dem "normalen" Postboten, nur noch vereinzelt mit DHL Express. Das war früher eigentlich standard.
    Hermes hat Amazon mir noch nicht geliefert, dafür aber UPS. Wobei ich mit UPS nicht so zufrieden bin, die Pakete sind oft aussen beschädigt (innen ist alles okay, aber bei DHL gibt es das kaum/garnicht). Der grösste Nachteil ist aber das UPS nicht am Wochenende ausliefert (nicht Ballungszentrum) und man es nicht im Fall der Fälle in der Filiale holen kann.
    Auf eine Mail von mir wg. der schlechteren Prime Qualität kam nur eine automatisierte Mail, eine persönliche Antwort kam nicht mehr. Das war früher auch anders!



    Grüße

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    Original geschrieben von flatty
    Woher nimmst Du Dein Wissen? Ich mag mich täuschen, aber wenn RAe über die Erfolgsaussichten einer Klage zu entscheiden hätten, damit die RSV eine Deckungszusage erteilt: Dann hätten 99% der Fälle Aussicht auf Erfolg. Das übrige Prozent umfasst die nervigen, wenig erträglichen Nachbarschaftsstreitigkeiten.


    diese Aussage stimmt natürlich nicht.
    Hierzu sollte man sich mehr über Stichentscheid/Schiedsentscheid informieren, insbesondere wenn man RSV vergleichen will.


    Hier eine kurze Definition:


    --
    Stichentscheid / Schiedsentscheid
    Der so genannte "Stichentscheid" ist für Sie als Versicherungsnehmer vorteilhaft.


    Stichentscheid: Wird im Schadensfall der Versicherungsschutz verweigert, weil ein Rechtstreit keine Aussicht auf Erfolg hat, können Sie Ihren Rechtsanwalt beauftragen auf Kosten des Versicherers eine Stellungnahme abzugeben, ob nicht doch eine hinreichende Aussicht auf Erfolg besteht. Das Urteil Ihres Rechtsanwalts ist bindend und der Versicherer muss gegebenenfalls Versicherungsschutz bieten.


    Beim Schiedsentscheid wird vom Versicherer ein unabhängiger Schiedsgutachter beauftragt, der die Erfolgsaussichten eines Rechtstreits prüft und über die Gewährung des Versicherungsschutzes entscheidet.
    --


    d.h. wenn der Anwalt die Erfolgsaussicht ordentlich begründet dann ist dies für die Versicherung bindend (in der Regel haben das fast alle "guten" Gesellschaften den Stichentscheid). Ein Anwalt muss natürlich objektiv die Erfolgschancen annehmen, ein guter Anwalt informiert in übrigen seine Mandanten sowieso ob es sinnvoll ist einen Streit zu riskieren.7
    Eine RSV ist nich dafür da, sinnlose Rechtsprozesse zu finanzieren, die von vornherein keine Aussicht auf Erfolg haben und nur wg. dem "Prinzip" geführt werden. Da sind oft die Mandanten selbst schuld und die RA sind dankbar, da sie so noch was verdienen, denn RA gibt es ja sehr viele und die müssen ja auch leben.




    Grüße

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    Original geschrieben von tmmd
    Das ist richtig und wichtig!


    Die RSV ist immer unabhängig und es gibt sogar den Fall das dann evtl. eher geleistet wird, wenn man für den zu verklagenden Fall gegen die eigene Gesellschaft klagt.
    Es ist so, dass bei vielen guten Versicherern der Anwalt entscheidet ob eine Klage gegen den Gegner aussichtsreich ist oder nicht. Da hat die RSV kein Mitspracherecht sofern der Klagegrund natürlich durch die Bedingungen abgedeckt ist.
    Wenn beklagte Gesellschaft und RSV bei der gleichen Gesellschaft sind, kann es sein, das die sagen "zahlen müssen wir eh, entweder die RSV-Kosten oder wir regulieren gleich richtig/kulant".


    Von daher ist es absoluter Quatsch immer zu raten das man dort abschliessen soll wo man sonst nix hat. Diese Gerüchte halten sich hartnäckig im Web sind aber absolut unbegründet und auch schon häufiger in entsprechenden Artikeln/Fachzeitschriften thematisiert worden.



    Grüße

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    Original geschrieben von Printus
    Die journalistische Qualität der Medienlandschaft ist zwar sehr gesunken und wird von manchen Krawallmedien in den Keller getrieben. Das ändert aber nichts am Grundgedanken / Grundprinzip, dass "die Presse" ihre Veröffentlichungen verantwortet und da immer jemand ist, der entscheidet ob eine Information in die Öffentlichkeit gelangt oder nicht. Vor allem wird es unterlassen wenn dahinter nur der Gedanke des "irgendwen unkontrolliert an den Pranger stellen" steht.


    aha, Du willst also wirklich sagen, das in Italien, Frankreich und USA eine richtige Pressefreiheit existiert? Dann schau doch mal wem die Verlage und Fernsehsender gehören. Und was da an Meinungsmache indirekt über den Äther geht.
    Das sieht man bei uns schon wenn die konsverativen Medien Stimmung gegen Randgruppen o.ä. machen und damit Wähler für "Ihre" Parteien beeinflussen.


    Nur ein freies Organ bei dem jeder selbst bewerten kann, kann dies verhindern bzw. für Transparenz sorgen.


    Übrigens wurden die Depeschen teilweise vom Spiegel und anderen internationalen Qualitätsmedien geprüft und auch in diesen Medien des jeweiligen Landes wurden für Dich "unrelevante" Dinge als veröffentlichenswert klassifiziert. Da siehst Du das jeder anders definiert was veröffentlichenswert ist.



    Grüße

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    Original geschrieben von Printus
    Insofern ist meine anfängliche Zustimmung inzwischen in klare Ablehnung umgeschlagen.


    Wikileaks gefährdet das inzwischen und schadet damit mehr als es nützt. Wäre man dabei geblieben nur geprüfte Inhalte von echter Relevanz, bei denen Verschleierung zum Nachteil von Recht, Gesetz und Moral stattfindet, anzuprangern, wäre das OK gewesen. So aber setzt Wikileaks eine fatale Entwicklung in Gang.


    von einer Zustimmung bei Dir habe ich noch nichts gelesen.
    Aber zum Thema:


    Wer entscheidet was "Relevant" ist? Du? Das Militär? Das ist alles eine Art Zensur und jeder sieht anderes als Relevant an. Von daher kann es nicht möglich sein nur "bewertetes" Material zu veröffentlichen, denn das ist Zensur und man veröffentlicht nur "genehmes".
    Von daher, entweder alles oder nichts, denn nur eingeschränkte Informationen können kein umfassendes Bild abgeben, aus dem sich jeder sein eigenes (und nicht Deins oder das des Militärs) Bild machen kann.


    Grüße

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    Original geschrieben von Andreas24
    Nehmen wir einfach mal diesen ehrenhaften US-Soldaten, der von allen so gefeiert wird, weil er den "Hubschrauber-Mord" per Video über WikiLeaks veröffentlicht hat. So ehrenhaft das Motiv ist, die Tat nicht unter Teppich zu kehren, so blöd ist sie umgesetzt worden. Wenn der Soldat in der Lage war, das Video 1x zu kopieren und an Wikileaks zu senden, so hätte er es auch 5x kopieren und an den Generalstaatsanwalt, den Justizminister und noch 2 weitere Ranghohe Politiker schicken können, die sich öffentlich gegen die Krieg ausgesprochen haben. Eine weitere Kopie meinetwegen zum Anwalt...
    So hätten die USA das Problem "intern" regeln können und es wäre auf jeden Fall an die Öffentlichkeit gekommen -> aber eben aus dem richtigen Kanal! Diese Aktion wäre rechtlich legitimiert gewesen. Daten klauen und an eine ausländische Organisation verschenken oder verkaufen ist es nicht.


    das ist in meinen Augen falsch. Dieses Video haben bestimmt diverse Vorgesetzte des Soldaten gesehen und nichts unternommen! Und jetzt darauf zu hoffen, das evtl. einer der oberen sich das doch noch annimmt ist sehr naiv.
    Insbesondere in Sachen Krieg kehren die USA alles soweit als möglich unter den Tisch.
    Hier gab und gibt es nur die Möglichkeit diese Misstände in der Öffentlichkeit zu zeigen, denn dann können die "oberen" nicht mehr aus und müssen zumindest so tun als ob sie empört sind.


    Du glaubst doch nicht selbst, das irgendjemand in den USA diese Soldaten belangt hätte, wenn der damalige Präsident der USA Waterboarding und Folter bzw. Abstellung an Länder die Foltern verfügt hat? Da sieht man doch was von dem ganzen blabla zu halten ist!


    Ich denke auch das zumindest ein Teil der Depeschen Schwachsinn ist und in Teilen wirklich "Leben" riskiert. Das sind interne Memos die eigentlich keinen was angehen (was schreibt denn manche Firma intern über Ihre Kunden?).
    Aber Missstände wie das mit dem Video oder andere Rechtsbrüche gehören in die Öffentlichkeit und da man dies auch in unseren demokratischen Ländern nicht unter seinem echten Namen machen kann, ohne Repressalien fürchten zu müssen, braucht es öffentliche Plattformen. Wikileaks ist eine und im Moment halt auch sehr bekannte.


    Wobei man ja im Kopf behalten sollte, das dieses Material von Wikileaks fast 300.000 Personen lesen konnten, geheim nenne ich etwas anderes. Nur ein kleiner %-Satz wurde überhaupt als geheim eingestuft, von daher ist "Geheimnisverrat" kein richtiger Verfolgungsgrund.



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    Original geschrieben von Printus
    Wenn schon der Gründer ins Zwielicht gerät und die letzten veröffentlichten Unterlagen zwar viel Wirbel machen, eigentlich aber nicht als Aufklärung für mehr Gerechtigkeit dienen können, fragt der gemeine Beobachter irgendwann, was das eigentliche Ziel ist...


    sorry, aber wie gerät denn der Gründer ins Zwielicht? Mit einem angeblichen Vergewaltigungsvorwurf?
    Wo selbst der Anwalt der Frauen sagt das die Anklage nur auf Betreiben der Staatsanwaltschaft erfolgt ist und nicht durch die Frauen?
    Wo selbst der Anwalt sagt, das die Frauen einvernehmlich Sex hatten und es "nur" darum geht das er ungeschützten Sex wollte? Wobei ich nirgendwo gelesen habe, das er dies mit Druck oder Gewalt durchgesetzt hat. Hier steht eindeutig Aussage gegen Aussage und keiner von uns kann das beantworten.
    In diesen Fällen gilt aber immer noch die Unschuldsvermutung.



    Grüße