Walkman- und Media-Player:

Der Walkman 3.0 Player hat natürlich auch wieder seinen Weg ins Gerät gefunden. Die Qualität des Players ist gut, so ist die Klangqualität wirklich sauber und klar, egal ob über das Stereo-Headset oder den internen Lautsprecher. Hier legt Sony Ericsson beim Lieferumfang das schon bekannte HPM-70 Headset bei was für einen satten und kräftigen Klang sorgt. Die Bässe kommen wirklich gut und druckvoll rüber und für den Standarduser sollten diese Kopfhörer vollkommen ausreichen.
Die unterstützten Media-Formate sind:
- 3GPP
- AMR
- AAC
- AAC+
- eAAC+
- MP3
- MP4
- M4A
- MIDI
- iMelody
- eMelody
- Real Video 8
- Real Audio 8
- RHZ
- RTSP (Streaming)
- WAV
- WMA
- WMV
- XMF
An Einstellmöglichkeiten bietet der Walkman Musik Player einige Möglichkeiten, da die Funktionen der Walkman Reihe nochmals erweitert wurden. Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit Titel zu wiederholen oder willkürlich abzuspielen. Bei der willkürlichen Wiedergabe kommt wahlweise auch die Standard-Shuffle-Funktion zum Einsatz oder das neue Shake Control Feature. Dank des Bewegungssensors kann man nun durch schütteln des Handys einen beliebigen Musiktitel aus dem Handgelenk schütteln. Für den Musikliebhaber sicherlich ein nettes Gimmick, aber mehr auch nicht.
Wer noch eine Spur weiter gehen möchte als die standardmäßige Sortierung der Musik nach den üblichen Punkten wie: Interpret, Album, Titel, Playlist, Genre, Jahr, etc. der kann durch die neue SenseMe Funktion auch Musik nach Stimmungslage hinzufügen. Hierzu kann man die eigene Musik per PC-Software mit Stimmungsinfos versehen und so nach den 4 Hauptkategorien sortieren:
- Traurig
- Ruhig
- Fröhlich
- Schnell
Die einzelne Musiktitel erscheinen dann in einem zweidimensionalen Koordinatensystem und werden wie eine Art Punkt auf der Sternenkarte dargestellt. Man kann dann wahlweise einzelne Titel wiedergeben, oder gar ganze Playlists hieraus erstellen.
Wem der Standard Klang des Gerätes so nicht passt der kann dies per Equalizer anpassen. Hier stehen folgende EQ Modi zur Auswahl:
- Normal
- Bass
- Mega-Bass
- Sprache
- Höhenanhebung
- Manuell
Die Lautstärke über den internen Lautsprecher ist des Weiteren wirklich gut - laut, und ohne verzerren wird die Musik wiedergegeben. In der Qualität ist der Lautsprecher wirklich brauchbar auch wenn man natürlich keine Basswunder erwarten kann; so ist der Klang handytypisch relativ bassarm und blechern. Natürlich hat Sony Ericsson auch an die Möglichkeit der eigenen Playlist-Erstellung gedacht, sodass man seine Lieblingssongs einfach zusammenstellen kann.
Als kleines Extra hat Sony Ericsson auch eine Stereo-Simulation integriert, so wird ein räumlicher Klang simuliert obwohl kein Stereo-Lautsprecher verbaut ist. Wo wir schon beim Thema Stereo sind; das W910i beherrscht auch Bluetooth Stereo Streaming per A2DP, so kann man mit dem passenden Zubehör also auch drahtlos Stereo-Musik hören.
Das integrierte UKW-Radio hat Platz für 20 Stationen, und Sony Ericsson hat auch hierbei wieder RDS integriert. So wird bei den meisten Radiosendern der Sendername übertragen, jedoch nicht Titel oder Interpret (dies ist stark abhängig vom genutzten Sender). Selbstverständlich muss auch beim W910i das Headset angesteckt bleiben, da es wie immer als entsprechende UKW-Antenne fungiert.
Der integrierte Videoplayer kann natürlich auch Videos im Vollbild abspielen. Hier genügt dank des Bewegungssensors ein einfaches drehen des Gerätes ins Querformat und schon wird das Video im Querformat bzw. Vollbildmodus wiedergegeben. Die Wiedergabesymbole und Softkeybeschriftungen verschwinden dann nach wenigen Sekunden der Wiedergabe automatisch und stören somit nicht mehr den Blick auf das ausgewählte Video.
Bei der Auflösung der Videos ist die Grenze übrigens nicht bei der spezifischen Displayauflösung erreicht, das Gerät spielt auch größere Videos (beispielsweise in 352x288 oder 640x480 Pixeln) problemlos und ohne ruckeln ab. <- diese Passage scheint nicht von allen Usern bestätigt zu werden. Hier muss sich noch zeigen woran es liegt dass es nicht klappt. Eventuell liegt es am Codec?
Abschließend beschreibe ich das vom W580i, W850i & Co. schon bekannte Musikerkennungsfeature - die Rede ist vom TrackID Tool. Es scheint nun langsam bei Sony Ericssons Handys etabliert worden zu sein und sogar weiter ausgebaut zu werden. Mit Hilfe dieses Menüpunktes lassen sich zu, dem Hörer unbekannte Musiktiteln, der entsprechenden Musiktitel, der Interpret und das dazu passende Album anzeigen. Beim W910i sind nun erstmals neben dem Titel und Interpreten auch weiterführende Informationen zum Interpreten zugänglich sowie alternative Musiktitel des selben Genres.
Das Feature funktioniert erstaunlich gut und es wird eine ziemlich hohe Trefferquote erzielt. Möchte man also zu einem Lied aus dem Radio oder auf einer Party den passenden Interpreten und den Titel wissen, geht dies kostenlos und schnell (einzig für die Datenübertragung entstehen kosten).
Verbindungsmöglichkeiten:

Hier kann man wie eigentlich schon immer zuletzt Kontakte, Töne, Themes, Videos und Bilder per Bluetooth oder USB-Datenkabel übertragen. Gut ist wie üblich die Tatsache, dass das W910i als Wechseldatenträger ohne externe Treiber angesprochen werden kann. Schön dass sowohl der Telefonspeicher als auch die Speicherkarte auf Wunsch als eigenes Laufwerk angezeigt werden. Dies ist ein echter Vorteil, da man somit zum reinen Datenaustausch nicht mehr zwingend die PC Suite benötigt.
Einen Nachteil hat die Sache aber auch, so schaltet sich das Gerät während der Nutzung des reinen Datenmodus ab, vermutlich um einen Datenverlust während des Zugriffes zu vermeiden. Löst man die Verbindung, so startet das Gerät unverzüglich und man kann wieder mit dem Telefon arbeiten.
Wen das zuvor genannte abschalten des Gerätes zur Datenübertragung stört, für den hat Sony Ericsson eine weitere Neuerung parat. So beherrscht das W910i das Media Transfer Protokol. Dieses ermöglicht allgemein ausgedrückt die Übertragung von Daten zwischen Endgeräten und Computern. Wird das W910i also per USB an den Computer angeschlossen, so kann direkt über den Windows Media Player eine Medienwiedergabe bzw. ein Datenaustausch erfolgen.
Ansonsten steht die übliche Verbindungs- und Syncmöglichkeit mit der Sony Ericsson Software zur Verfügung (per beiliegendem USB-Datenkabel oder Bluetooth).
Die wichtigsten, unterstützten Bluetooth Profile:
- DUN (Dial-up Network)
- OPP (Object Push Profile)
- SPP (Serial Port Profile)
- HFP (HandsFree Profile)
- HS (Headset Profile)
- BIP (Basic Imaging Profile)
- BPP (Basic Printing)
- FT (File Transfer)
- GAP (Generic Access Profile)
- HID (Human Interface Devices)
- A2DP (Advanced Audio Distribution)
- AVRCP (AV Remote Control)
- Sync (Sync Profile)
An Synchronisationsmöglichkeiten mit dem heimischen PC bietet der Sync Manager Kontaktmöglichkeiten zu folgenden PIM-Anwendungen:
- Windows Adressbuch
- Outlook 2000
- Outlook 2002
- Outlook 2003
- Lotus Notes 5
- Lotus Notes 6
- Lotus Notes 6.5
Für die schnellere Übertragung von vielen Dateien empfehle ich, wie bei anderen Geräten mit Speicherkarten-Slot einen Kartenleser, da die Speicherkarte ja problemlos im laufenden Betrieb gewechselt werden kann. Für genau diese Anwendungsmethode hat Sony Ericsson auch gleich mitgedacht und einen passenden Memory Stick Micro M2 Kartenleser im USB-Format beigelegt. Gut ist die Tatsache dass die Entfernung der Speicherkarte beim W910i wenig aufwendig ist, da der Speicherkartenschacht unter einer eigene, leicht zu entfernenden Abdeckung an der Geräteseite zu finden ist.
Als zweite Übertragungsart bietet sich natürlich das USB-Datenkabel an, da auch hier die Geschwindigkeit noch als gut zu bezeichnen ist. Allerdings ist diese Variante meines Erachtens nicht ganz so schnell (was die Datenrate angeht) wie ein USB 2.0 Kartenleser.
Für die mobile Datenübertragung stehen erstmals sowohl UMTS als auch HSPDA und EDGE zur Verfügung. Hier hat Sony Ericsson also endlich nachgerüstet und steht zumindest mit dem hier vorliegenden W910i jetzt auf Augenhöhe mit den Geräten der direkten Konkurrenz.
Büro- und Business-Funktion:

Hier bietet das Sony Ericsson W910i einige Funktionen. In der Regel sollte der nachfolgende Funktionsumfang für die meisten Nutzer mehr als nur ausreichen.
- Kontakte speichern mit mehreren Rufnummern, Privat-Anschrift, Firmen-Anschrift, Emailadresse, URL, Anruferbild (schön groß), etc.
- Alarme (bis zu 5 Alarme können getrennt voneinander definiert werden)
- Notizfunktion
- Aufgabenliste
- Codememo
- Netfront Browser (WAP 2.0 / HTML & JAVA Script / SSL Support, SmartFit Funktion)
- E-Mail Client
- SyncML und Exchange Server Sync
- RSS-News-Reader (jetzt auch mit Tickerfunktion im Standbyscreen)
- Sprachwahl und Sprachsteuerung
- neue intelligente Kontaktsuche im Standby
- und natürlich ein Kalender mit Erinnerungsfunktion (Geburtstage, Termine etc.).
Das Adressbuch ist gegenüber seinen Vorgängern etwas erweitert worden und bietet jetzt die Möglichkeit mehrere Handynummern pro Person speichern zu können; zuvor war nur eine Mobilnummer möglich, jetzt sind es Mobil / Mobil (privat) / Mobil (Arbeit).
Ansonsten ist es auch beim Speicherplatz des Telefonbuchs nochmals aufgebohrt worden, so kann man 1000 Kontakte mit nun insgesamt 7000 Rufnummern speichern. Hiermit sollte man also nun genügend Speicherplatz für eine Vielzahl von Rufnummern haben. Des Weiteren muss man um eine Adresse anzuzeigen den entsprechenden Kontakt nicht mehr „Bearbeiten“, sondern kann über „Anzeigen“ alle Details ansehen.
Die einzelnen Felder des Telefonbuchs sind:
- Name
- Mobil
- Mobil (privat)
- Mobil (Arbeit)
- Privat
- Geschäft
- Fax
- Andere
- E-Mail Adresse
- Webadresse
- Bild
- Rufton
- Sprachbefehl
- Titel
- Firma
- Straße (Firma)
- Ort (Firma)
- Bundesland (Firma)
- PLZ (Firma)
- Land (Firma)
- Straße (Privat)
- Ort (Privat)
- Bundesland (Privat)
- PLZ (Privat)
- Land (Privat)
- Info
- Geburtstag
Ob das Telefonbuch nach Vor- oder Nachnamen sortieren soll, ist übrigens jedem selbst überlassen, dies lässt sich nämlich problemlos über die Telefonbuch-Optionen einstellen.
Bei der Suche der Kontakte gibt es auch eine neue Funktion, die Rede ist von der "intelligenten Suchfunktion". Diese erlaubt im Standbymodus nach Eingabe der Anfangsstellen eines Namens oder einer Rufnummer die "Anzeige der in Frage kommenden Kontakte".
Neben den gerade genannten Funktionen gibt es eine weitere, sinnvolle Funktion. Im Telefonbuch gibt es die Möglichkeit alle Kontakte in einem Rutsch auf einem Memory Stick Micro M2 zu sichern und ggf. wiederherzustellen.
Apropos Memory Stick und Speicherung von eigenen Daten. Auch hier gibt es eine Neuerung. So kann man jetzt endlich die Speicherkarte als Speicherort für seine Mitteilungen einstellen und somit scheint sind der Speicherung von Kurznachrichten kaum noch Grenzen gesetzt. Um hier nicht den Überblick zu verlieren hat man auch mitgedacht, hier kann man seine Mitteilungen nach Kategorien einteilen. Die möglichen Kategorien sind:
- Favoriten
- Nachfassen
- Spaß
- Urlaub
- Wichtig
Weitere Kategorien lassen sich nach eigenem Belieben auch hinzufügen und verändern. Eine weitere richtig gute Möglichkeit den Überblick über seinen Nachrichten zu behalten ist die Änderung der Anzeige nach "Kontakten". D.h. hier wird eine Liste von Ordnern angezeigt mit allen Absendern von denen man je eine SMS bekommen hat. Man kann nun im jeweiligen Kontakt-Ordner alle Nachrichten des jeweiligen Versenders lesen und muss sich nicht durch alle Nachrichten blättern.
Der Kalender bietet eine Tages-, Wochen- und Monatsansicht. Bei der Tagesansicht gibt es eine Liste der jeweils anstehenden Einträge, bei der Wochenansicht eine Balkenansicht mit Start- und Endzeit der einzelnen Termine. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit Termine beliebig zu wiederholen, egal ob: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich.
Ein Termin kann folgende Felder beinhalten:
Allgemein:
- Thema
- Anfangszeit
- Dauer (0.5 Stunden, 1 Stunde, 1,5 Stunden, 2 Stunden, etc.)
- Erinnerung
- Anfangsdatum
Details:
- Ort
- Beschreibung
- Ganztags
- Wiederholung
Sollte man mal einen Eintrag suchen ist dies auch nicht weiter tragisch, so bietet der Kalender eine Suchfunktion mit der man nach ganzen Einträgen, oder Teilen des jeweiligen Eintrags suchen kann.
Außerdem gibt es eine Sprachaufzeichnung für Voice Memos oder Gesprächsmitschnitte. Des Weiteren gibt es natürlich auch eine Sprachwahl um die Anrufer per Namensnennung automatisch anzuwählen, dies funktioniert allerdings nur in ruhiger Umgebung zuverlässig. Bei lauter Umgebung wird der Anrufername zumeist nicht korrekt erkannt.
Browser und Web-Feed Reader:

Schön auch das für das mobile Surfen der integrierte Netfront HTML Browser wieder seinen Weg in das Gerät gefunden hat. Dieser bietet unter anderem einen Vollbild Modus und eine Zoomfunktion (zwischen 50% - 200% Zoomfaktor). So lassen sich auch große Seiten perfekt auf dem Display darstellen und wer Traffic sparen will kann auch das Laden von Bildern deaktivieren. Gut ist auch die Möglichkeit nach Bedarf im Querformat zu surfen, dies ist gerade bei etwas aufwändigeren Websites sehr praktisch.
Des Weiteren gibt es ein Smart-Fit Feature, d.h. Websites werden in einer Spalte dargestellt und somit muss nicht mehr seitlich gescrollt werden. Der Seitenaufbau geht dank HSDPA und EDGE relativ schnell und flüssig vonstatten
Wer das Smart-Fit Feature deaktiviert, bekommt eine neue Anzeigemöglichkeit zu bieten. Per Anzeigeoption "Schwenk + Zoom" hat man die Möglichkeit ähnlich wie bei der Opera Mini 4 Beta per Curor-Auswahl über die ganze Website zu Scrollen und in den gewünschten Ausschnitt hineinzuzoomen. Hier zeigt sich der Vorteil des großen Displays, so kann man große Websites sehr gut überblicken und lesen.
Für längere Surfsessions empfehle ich selbstverständlich einen Blick in die Preisliste des Netzbetreibers zu werfen, da es schon extreme Unterschiede in den Kosten für eine Datenverbindung über das Mobilfunknetz gibt.
Abschließend sei zum Browser noch erwähnt das dieser übrigens eine Web Feed Suchfunktion bietet, d.h. man kann die aktuelle Seite nach Feeds durchsuchen und diese zur eigenen Liste hinzufügen. Auch wenn z.B. auf einer Webseite RSS Feeds zu finden sind, dann bekommt man dies automatisch über ein kleines RSS Symbol am rechten unteren Bildrand signalisiert.
Sind die News dann einmal im Reader verzeichnet, kann man diese wahlweise einzeln manuell abrufen oder alle in einem Zug aktualisieren. Neu hierbei ist die Anzeige der jeweiligen Schlagzeilen / Übersichten im Standby. Ist also ein Feed erfolgreich aktualisiert kann man dies im Standbyscreen durchblättern und bei Bedarf in den Browser wechseln um die komplette Nachricht zu lesen.
Der Web Feed Reader heißt jetzt übrigens absichtlich nicht mehr RRS Reader, da nicht mehr nur RSS Feeds genutzt werden können sondern auch Podcasts. Ich habe zum testen mal ein Tagesschau.de Podcast hinzugefügt und dieses abgerufen. Der Abruf und das Abspielen der Audio Datei lief in meinem Test einwandfrei, so ist dies also auch eine weitere kleine Neuheit.
Übersicht der Neuerungen:

Hier möchte ich vor dem abschließenden Fazit zum W910i noch einmal kurz die Neuerungen des proprietären Sony Ericsson Betriebssystems aufnehmen und die spezifischen Funktionen des W910i zusammenfassen. Im Detail hat das W910i nämlich schon eine Menge zu bieten, also los gehts:
- Bewegungssensor
Hiermit kann man durch Drehung des Gerätes z.B. die Anordnung der Bilder, Videos vom Hoch- zum Querformat ändern. Selbstverständlich wird dann auch die Handhabung des Steuerkreuzes an das Querformat angepasst
- SenseMe
Durch Vergabe von Stimmungszuständen kann Musik sortiert werden und je nach Gemütslage wiedergegeben werden
- Fototag Funktion
Die eigenen Fotos können mit Tags versehen werden, so dass man die Fotos hinterher nach den erstellten Kategorien sortiert anzeigen lassen kann
- Speicherplatz für Kontakte erweitert
Es können mittlerweile 3 verschiedene Handynummer gespeichert werden (Mobil, Mobil (privat), Mobil (Arbeit) und der Gesamtspeicherplatz ist auf 7000 Einträge gewachsen
- neue Suchfunktion für Kontakte
Durch die intelligente Suchfunktion kann direkt aus dem Standby heraus nach Kontakteinträgen gesucht werden
- Speicherplatz für Nachrichten / SMS erweitert
Der geräteinterne Speicherplatz liegt bei 1000 Nachrichten, neu ist jedoch dass als Speicherplatz die Speicherkarte gewählt werden kann und somit ein nahezu ungrenzter Platz für Nachrichten entsteht
- Nachrichten Sortiermöglichkeit nach Kategorien
Die eingegangen Nachrichten lassen sich jetzt nach verschiedenen Kategorien / Kontakten sortiert anzeigen
- neue E-Mail Oberfläche
Die E-Mail Oberfläche wurde optisch aufgewertet und die Konfiguration des E-Mail Anbieters wurde per Online-Abfrage automatisiert
- TrackID mit weiteren Details zum Künstler
Neu ist beim TrackID Feature dass jetzt weiterführende Informationen zum gefundenen Interpret verfügbar sind, genauso wie alternative Musiktitel ähnlicher Musikrichtung vorgeschlagen werden können
- riesiges 2.4 Zoll Display
Das Display ist gegenüber anderen Sony Ericsson Geräten auf erstklassige 2.4 Zoll Diagonale angewachsen
- Unterstützung von HSDPA und EDGE
Erstmals beherrscht ein Sony Ericsson Gerät sowohl Quadband GSM + UMTS, als auch die Datenturbos HSDPA und EDGE
- Bluetooth auch im Flightmode
Neuerdings lässt sich die Bluetooth-Schnittstelle auch im Flight Mode wieder aktivieren
- eigene Verknüpfungen im Aktivitäten-Menü
Innerhalb des Aktivitäten-Menüs können jetzt auch jegliche Anwendungen direkt verknüpft werden.
- neues Medien-Menü (in Playstation Optik)
Die Wiedergabe von Bildern und Musik wurde vollends auf die Playstation Optik getrimmt. Auch hier wird der Lagesensor zum Wechsel vom Hoch- zum Querformat verwendet
- spezielle Zusatztasten oberhalb des Displays
Die Zusatztasten oberhalb des Displays sind je nach Menü mit Kamerafunktionen bzw. Galeriefunktionen belegt. Aber auch in Spielen können die Tasten ihre Anwendung finden
- Videoauflösung erhöht
Das W910i nimmt Videos endlich in QVGA Auflösung auf, was einer Auflösung von 320x240 Pixeln entspricht
- Schwenk & Zoom Funktion im Browser
Ähnlich dem Opera Mini 4 Beta Browser lässt sich jetzt eine komplette Homepage in verkleinerter Ansicht auf dem Display darstellen und dann auf Wunsch der gewählte Ausschnitt vergrößern
- RSS-Ticker im Standby
Die RSS-News können nach erfolgreicher Aktualisierung jetzt auch im Standby angezeigt und durchblättert werdn.
Wie man anhand dieser Auflistung sieht gibt es schon viele kleine Neuigkeiten beim W910i zu finden und entdecken. Insgesamt scheint Sony Ericsson sich wieder mal einige Userwünsche zu Herzen genommen zu haben.
Fazit:

Das Sony Ericsson W910i ist ein wirklich gut ausgestattetes, schönes und angenehm flaches Telefon. Es bietet eine Menge Funktionen fürs Geld, auch wenn die Kamera als einziger Wermutstropfen eher mittelmäßige Ergebnisse liefert. Ansonsten ist das Gerät mit den neuesten Mobilfunkturbos wie HSDPA und EDGE ausgerüstet und der mobilen Datennutzung steht nichts mehr im Weg.
Auch in den eigentlichen W-Serien Disziplinen wie dem Walkman-Player und dem Medien Menü weiß das Gerät zu überzeugen. So ist der Walkman-Player von der Qualität her erstklassig und auch die Handhabung ist denkbar einfach. Dank des Bewegungssensors sind auch hier für ausreichende Spielmöglichkeiten geboten.
Dank des handlichen, flachen und gut verarbeiteten Gehäuses kommt auch bei der Gehäuseverarbeitung kein Zweifel am der Qualität des Telefons auf. Wer also schon länger nach einem sehr gut ausgestattetem Slider aus dem Hause Sony Ericsson gesucht hat, und auf eine hochgezüchtete (integrierte) Kamera verzichten kann, der wird vom W910i sicher nicht enttäuscht werden.