Beiträge von stanglwirt

    ich denke auch, daß wenn guut das geld zurücküberwiesen hat, er aus der sache fein raus ist.
    kein shop überweist bei rücksendung was zurück, ohne die ware in händen gehalten zu haben.
    das würde ich dem anwalt so schreiben und gut ist. wenn sie dann was wollen, sollen sie doch klagen. dann anwalt nehmen und guuut ist.

    Zitat

    Original geschrieben von ocb
    Ich persönlich halte von privaten Rentenversicherungen nichts. Aus dem ganz einfachen Grund, das man prinzipiell nur theoretisch von ihnen profitieren kann. Ich mein, eine Haftplflicht oder eine Brandschutz, von der profitiere ich definitiv im Schadensfall (in der Regel jedenfalls), eine private Rentenversicherung bringt mir aber nur dann etwas, wenn ich das unmögliche schaffe und tatsächlich vertragsgemäß in Rente gehe. Werde ich vorher krank oder sterbe ich, dann sind die schönen Teuros alle weg und ich hab nie was von denen gehabt.


    Zweitens, sofern möglich Familiengründung. Wenn man sich nicht vollends überwirft, dann kommen die Kinder immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten für einen auf. Das muss kein Luxusleben bedeuten, aber immerhin.


    der vorteil von diversen modellen ist hald, dass es in irgendeiner weise staatlich gefördert wird. Sei es durch steuerfreiheit der beiträge oder steuerfreiheit der zinsen oder zuschüsse etc. da kommt unterm strich hald doch einiges mehr raus, als wenn du es für 3,5% aufs sparbuch legst... vor allem weil man hald normalerweise ca. 40 jahre anspart. wenn jemand wirklich fit in finanzen ist, ständig alle kurse im blick hat und alles ständig kontrolliert, fährt wahrscheinlich besser, wenn er sein geld selber anlegt (aktien, fonds, anleihen etc) - aber wer hat schon das knowhow und die zeit dafür?


    und wieso zahlt eine private rentenversicherung nur, wenn du vertragsgemäß in rente gehst? wenn vereinbart ist, dass du mit 65 in rente gehst und dann doch nur bis 63 schaffst, fängt die rentenzahlung hald erst 2 jahre später an... verloren ist da aber nichts. für erkrankungen ist die berufsunfähigkeitversicherung zuständig. allerdings wenn man früher stirbt ist es weg, da hast du recht. aber es gibt auch modelle da ist das nicht so...


    nebenbei: wer all seine hoffnungen auf den nachwuchs legt, welcher einen irgendwann finanzieren soll, wird garantiert auf die schnauze fallen...
    kinder kosten immer zunächst mal NE MENGE geld. ob man das jemals "zurück bekommt", ist mehr als fraglich.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Spätestens seit der Besteuerung von Einkünften aus Lebensversicherungen dürfte ja wohl klar sein, daß kaum noch etwas vor dem Fiskus geschützt ist, wenn die Staatskasse klamm ist.


    das betrifft nur Lebensversicherungen welche der Arbeitgeber für einen abgeschlossen hat. Wer privat eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, den betrifft das nicht.
    In einem Punkt gebe ich dir aber Recht: Man sollte schauen, so schnell wie möglich aus der gesetzlichen Rentenversicherung rauszukommen. Wenn man das Geld was man jeden Monat dort einzahlt, privat anlegt, ist man im Rentenalter eine reiche Person.


    Zitat

    Original geschrieben von .me
    Riestern - bei gescheiter Anlage - ist heutzutage immer eine gute Idee.


    Ich fänds ziemlich scheiße, wenn ich mit 65 Jahren endlich meine Riester-Rente bekomme, für die ich ewig viel eingezahlt habe und dann mit 66 sterbe. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Geld dann komplett weg. Lediglich wenn man vor Rentenbeginn stirbt, kann die Ehefrau (und nur diese! nicht die kinder oder sonstwer) das Guthaben auf ihren eigenen Riester-vertrag übertragen.
    sorry da lege ich das ganze aber lieber so an, daß ich mit Renteneintritt den Batzen aufeinmal bekomme.