Beiträge von SunnyStar

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    Original geschrieben von Jochen
    Für viele hat Beruf eben auch etwas mit Berufung zu tun.
    Ein gewisser Idealismus gehört auch dazu.
    Und wenn das nun einmal genau das ist, was man tun will, worin man sich verwirklichen kann, was einem liegt, was einen fasziniert usw.?

    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Natürlich ist dieser Beruf etwas einzigartiges, man kann anderen Menschen helfen, etwas wirklich sinnvolles tun etc....

    Wie gesagt, ich stimme Dir da voll und ganz zu. Dennoch: Alleine der Status "Dr" ist für viele, meiner Meinung nach, ein nicht unwichtiger Grund diese berufliche Laufbahn einzuschlagen. Doktor zu sein ist einfach noch etwas besonderes - in den Köpfen der Bevölkerung wohlgemerkt.. Letzendlich ist es ein Beruf wie viele andere auch, nur mit dem Unterschied der teilweise extrem langen Arbeitszeiten und der unterdurchschnittlichen Vergütung bei bestimmten Gruppen der Mediziner.


    Wieviele Menchen können sich heutzutage noch einen Beruf auswählen, der sie wirklich fasziniert? Klar, es wird immer Mediziner, Piloten etc.. geben, die sich ihren Traum verwirklichen. Der Großteil richtet sich aber nach den Verdienstmöglichkeiten und der beruflichen Perspektiven, sprich der langfristigen Sicherheit des Arbeitsplatzes usw...usf.


    SunnyStar

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Generell halte ich es für das falsche Lebens- und Berufsziel, einfach nur reich zu werden.


    Zitat

    Original geschrieben von SunnyStar
    Kann man als Arzt noch reich / wohlhabend werden?
    ~
    Sollte ja auch nicht der Hauptgrund sein....
    SunnyStar

    Natürlich dürfen die potentiellen Verdienstmöglichkeiten nicht das Ziel sein, Mediziner zu werden. Das steht nicht zur Debatte. Ich denke, da sind wir uns alle einig.


    Ich frage mich nur, warum man neben den Schwierigkeiten wie z.B. dem Warten auf einen Studienplatz (teilweise bis zu 5 Jahre), das "Muss" einer sehr guten Abinote (alles ab 1,5 aufwärts) und dem teilweise langem Studium (~5 - 6 Jahre) aufnimmt, um dann teilweise bis zu 15, 16 Stunden am Tag zu einem Lohn von 9 Euro zu arbeiten.


    Natürlich ist dieser Beruf etwas einzigartiges, man kann anderen Menschen helfen, etwas wirklich sinnvolles tun etc....trotzdem muss man sich doch mal die klaren Fakten und Aussichtes dieses Berufsbildes vor Augen halten und nüchtern abschätzen, ob es sich noch lohnt diesen Beruf zu erlernen und auszuüben.


    Ist jedenfalls meine Meinung......


    SunnyStar

    Ja, daß die Zahnmedizin noch ein Bereich ist wo gut verdient werden kann, ist ja bereits erwähnt worden.


    Mir geht es primär um die Situation von Assistenzärzten (z.B. Chirurgie, Neurologie etc...) in (Uni-) Kliniken.


    Ist es schwierig, einen "Facharzt" zu machen?


    Gibt es da bestimmte zeitliche Perioden, die eingehalten werden müssen?


    SunnyStar

    Zitat

    Original geschrieben von Crashman
    Trotz alledem halte ich es nicht für falsch, dass ein Arzt sich mehr leisten kann als der Handwerksmeister von nebenan.

    Das ist aber nun mal in Deutschland momentan nicht der Fall, wenn man einigen Aussagen hier und in den Medien glauben darf.


    SunnyStar

    Unglaublich, daß dann immer noch so viele Medizin studieren.


    Gibt es speziele Bereiche wie z.B. Neurologie, Chirurgie wo mehr verdient wird?


    Oder ist das alles ziemlich gleich?


    lalelu


    Was war Dein Anreiz Medizin zu studieren?


    Was mich auch noch interessieren würde....


    War die Situation vor z.b. 5 oder 6 Jahren noch etwas anders?


    SunnyStar

    Hallo,


    ein guter Kumpel von mir studiert schon seit 4 Semestern Medizin und wir haben oft kleinere Streitgespräche bzgl. den Verdienstmöglichkeiten nach dem Studium.


    Meiner Meinung nach sind speziell die Gehälter von Assistenzärzten in (Uni-)Kliniken unmittelbar nach dem 3. Staatsexamen/Dissertation absolut unangepasst und nicht dem Verantwortungsdruck eines Arztes entsprechend.
    Von den Arbeitszeiten mal ganz zu schweigen.


    Wenn man sich nicht extrem weiterbildet (Facharzt, Oberarzt etc...) wären die Verdienstmöglichkeiten eigentlich kein Grund mehr, Humanmedizin zu studieren.


    Sollte ja auch nicht der Hauptgrund sein....


    Gibt es eigentlich viele Ärzte, die arbeitslos sind? (z.b. Assistenzärzte)


    Was meint Ihr dazu?
    Sind hier vielleicht schon ausgebildete Ärzte, Medi-Studenten, die was dazu sagen können?


    SunnyStar