Sagt mal, ist das überhaupt legal was Barclay da treibt? Kann man ernsthaft auf einem rechtlich bindenden Kontoauszug nach Lust und Laune "Belastung Warenumsatz" angeben und dem Kunden bleibt es überlassen anhand des Datums und der Summe den Verwendungszweck zu erraten? Wie man problemlos an den Kontoauszügen der Vergangenheit sehen kann hat Barclay Details, enthält sie aber dem Kunden aber offensichtlich vor.
Beiträge von dham
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Original geschrieben von Arminius
Reselling sieht für mich anders aus und ist es auch nicht. So bleibt einem Bitstream-VF-Kunden der Telekom-Backbone erspart.
Ab wann wäre es denn Reselling für dich? Wenn eine Firma ein Produkt verkauft an dem sie am Ende nur noch oberflächlich etwas hinzufügen kann (IP Adresse), aber nichts am eigentlichen Produkt ändern oder verbessern kann weil das ausserhalb ihrer Kontrolle liegt, dann erfüllt das für mich alle Kriterien von Resale. Die Bezeichnung findet man auch in einschlägigen Artikeln häufiger bzgl. VF und VDSL. Da die Daten erst einmal zu den Konzentratoren müssen, bleibt einem auch der Telekom-Backbone logischerweise nicht erspart, der Exit-Point ist halt ein anderer, aber das ist im Grunde genommen bei jeder VPN Verbindung so.Edit: In dem Zusammenhang würde mich allerdings mal interessieren welche Daten die Telekom speichert, denkbar wäre, dass die Telekom IP Adressen auf Nutzer zuweisen könnte, selbst wenn VF selbst die gar nicht speichert.
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Re: Re: Re: VDSL-Kooperation mit der Telekom
ZitatOriginal geschrieben von Arminius
Ich glaube die Bezeichnung "Reseller" ist wohl hier etwas fehl am Platz.
Oder hängt man als VF- oder o2-VDSL-Bitstream-Kunden etwa am Backbone der Telekom?
So wie ich das verstehe hängen die VDSL Kunden erst einmal am Telekom Backbone und werden dann irgendwo an die Partnernetze übergeben. Quasi ohne eigene Technik in Kundennähe, das ist für mich ein Reselling der Telekom-Leistung. -
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Für erheblich verwerflicher halte ich die Praxis mancher Unternehmen, mehr oder weniger heimlich solche Daten vom Kundensystem abzugreifen, die das System (nach der Vorstellung des Nutzers) nie verlassen sollten. Das m.E. noch einmal eine ganz andere Qualität. Und hier sehe ich die Nutzer von MS-Systemen immer noch im Vorteil.
Kannst du mal bitte an einem konkreten Beispiel ausführen was du meinst, ich kann dir nicht folgen. Worin genau besteht der Vorteil ein MS-System zu nutzen, was soll da nicht gehen was bei anderen möglich ist? -
Du kannst bei Dropbox 3GB zusätzlich erhalten, wenn du Bilder/Videos von der Kamera direkt hoch lädst. https://www.dropbox.com/help/287/de
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Falls noch irgendjemand geglaubt hat MS würde weniger in den privaten Daten herum schnüffeln als Google: http://www.heise.de/newsticker…ft-liest-mit-1857620.html
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Der Registrierungsprozess nervt mich schon extrem, mehrfach rausgeflogen weil ich angeblich die Zurück-Taste verwendet habe, Copy & Paste ins Passwort-Feld geht nicht, behinderte Vorgaben hinsichtlich Nutzername & Passwort plus der Dreck 3 sinnlose Sicherheitsfragen sich aus den Finger zu saugen. Glauben die eigentlich das Barclaykonto ist das wichtigste im Universum?
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Ich hab ne Oakley-Brille (keine Sonnenbrille) die zwar superleicht ist und ordentlich gekostet hat, aber die Qualität ist eher unterirdisch. Der Lack ging bereits nach einem Jahr von 1mal täglich Brille putzen ab und das Logo ist auf einer Seite auch irgendwann heraus gefallen. Da hab ich definitiv schon weniger bezahlt und haltbareres gehabt. Dünne entspiegelte (Plaste)-Gläser kosten auch einiges, aber ich denke die sind es in jedem Fall wert. Da kommts aber auch drauf an wie stark man die Gläser braucht. Prinzipiell finde ich, dass man für einen Gegenstand den man täglich für ein paar Jahre auf der Nase trägt in jedem Fall etwas mehr ausgeben kann. Da ist es sicher sinnvoll im Zweifelsfall woanders zu sparen.
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Soweit ich weiß sind DSL-Endkungenpreise nicht reglementiert, es gibt zahlreiche Konkurrenz und zusätzlich etliche praktibale Übertragungswegalternativen, insbesondere Fernsehkabel und unter Umständen auch Mobilfunk und Satellit.
10€ von jedem DSL Anschluss gehen schon mal an die Telekom, die Hälfte aller DSL Anschlüsse wird vollständig von Telekom vertrieben. Deren Marktmacht geht weit über einen normalen Wettbewerb hinaus, nicht zuletzt weil man nicht einfach einen anderen Anbieter nutzen kann ohne sich zusätzlichen Ärger ins Haus zu holen. Der einzige Alternativweg mit vergleichbarer Bandbreite und Zuverläßigkeit wäre Kabelinternet, soweit verfügbar, und auch ein natürliches Monopol. Mobilfunk und Satellit sind für Breitbandinternet schlichtweg ein schlechter Scherz. Ein Duopol aus Kabel und DSL betrieben ist zwar besser als ein reines Anschlussmonopol, aber ganz fern von einem offenen Wettbewerb für den Kundenanschluss. Die Telekom tut auch alles um die Konkurrenz noch ferner vom Kunden zu halten, siehe die neusten Vorstösse bzgl. VDSL Vectoring.ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Wenn es mehr oder weniger darauf hinausläuft, daß man sich zwischen einer größtenteils gar nicht zur Anwendung kommenden Drosselung oder einem Aufpreis entscheiden muss, dann ist das nicht der Untergang des Abendlandes. Jemand plant uns in drei Jahren 10 oder 20 Jahren mehr abzunehmen? Als ob derjenige schon wüsste, daß in der Zwischenzeit nichts passieren wird, was seine Absicht und meine Möglichkeiten beeinflusst - sehr mutig, sehr verzweifelt oder sehr klug. Eigentlich ist die ungewöhnliche Konstellation schon das interessanteste.
Das es überhaupt noch Flatrates gibt hat die Telekom bisher verschwiegen, das ist offensichtlich die Reaktion auf die nicht anhalten wollenden Proteste. Und wenn das alles so ungewöhnlich und seltsam ist, dann liegt es höchst wahrscheinlich daran, dass die Preiserhöhung gar nicht der Hauptgrund hinter der Aktion war. Die Telekom will den Vertrieb und die Vermarktung ganz anders haben, ein Internet in dem ihre Partner mit "managed services" freien Zugang erhalten und der Rest weggedrosselt wird, eben so wie es im Mobilfunk bereits läuft. Die neuen Drosselungenregelungen gelten per sofort, sie stehen im Gegensatz zur Aussage 'frühstens 2016' in den AGBs drin. Was sagst du wenn die es morgen umsetzen? Selbst Schuld, steht doch in der AGB?ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Man könnte sich sogar fragen, wann denn in unseren Gesellschaften reine Unterhaltungs- und Bespaßungs- und Langeweilevermeidungsaktivitäten so zentral geworden sind, daß daneben nichts wichtigeres mehr zu existieren scheint.
Es soll ja Dinge geben wie Cloud-Backup, ist natürlich total sinnfrei. Es gibt heutzutage schon Spiele die jenseits der 30GB an Downloadgröße haben, man stelle sich eine Familie mit zwei Kindern vor die es in Zukunft wagen jeweils ein grosses Spiel im selben Monat herunter zu laden. Diese vergnügungsüchtige Bande. Weiterbildung mit Videos in HD, nicht benötigt. Nur weil das Medium zur Unterhaltung taugt ist es darauf noch lange nicht begrenzt, die Wichtigkeit des Netzes wird in Zukunft nur noch zunehmen und den Leuten einzutrichtern "nutzt das Netz wenig sonst gehts am Endes des Monats gar nicht" hilft ganz sicher nicht einer Wissensgesellschaft im Wettbewerb mit anderen Nationen die heute schon eine deutlich bessere Bandbreitenausstattung haben und trotzdem ohne jede Drossel auskommen. -
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Auch 384kbit/s sind ja abgesehen von großen Videos immer noch von der privaten Unbrauchbarkeit entfernt. Es gibt ja offensichtlich nach wie vor Gebiete, für die das die maximal erreichbare Geschwindigkeit darstellt.
Es gibt auch offensichtlich Gebiete auf der Erde in denen es fliessend Wasser nur in einem Brunnen ein paar Kilometer entfernt gibt, wer will da fliessend Wasser in der eigenen Wohnung verlangen. Wenn man seinen Massstab gering genug ansetzt dann findet man sicher immer einen Grund sich alles zurecht zu reden.ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
"Flatrate" hat aber nach wie vor nichts mit sowas wie "Datenrate" (Geschwindigkeit) zu tun, sondern bedeutet ausschließlich einen für einen bestimmten Zeitraum flachen, pauschalen Preis und währenddessen anhaltende Zugreifbarkeit. Über die Zugriffsqualität oder eine Qualitätsveränderung an bestimmten Stellen ist damit nichts gesagt.
Wenn ich mir eine Dienstleistung kaufe und diese gezielt eingeschränkt wird damit ich sie gegen Aufpreis wieder zur Verfügung gestellt bekomme, dann hat das nichts mit Flatrate zu tun. Folgt man deiner Definition dann wären also auch 1Byte pro Tag noch eine Flatrate, weil es kommen noch Daten irgendwie durch? Flatrate heisst also nur Zahlungsverpflichtung für den Kunden.ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Und der Marktführer sich teurer macht, naja, dann ist das entweder die große Chance für die Konkurrenz, oder aber angemessen, oder aber die Konkurrenz wird mit steigenden Preisen eigene Netze aufbauen. Es ist ja längst nicht mehr so, daß das ganze Land immer noch auf den einst behördlich flächendeckend verbuddelten Klingeldraht angewiesen wäre.
Wovon redest du, welche Alternative soll es geben?ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Und ein Aufbau eigener Netze ist dann auch nicht anders, als beim Behördennachfolger der Ersatz alter durch neuer Technik ist. Wenn die bisherige Entwicklung für den Marktführer auch jetzt noch und auf absehbare Zeit bequem und einträglich wäre, dann würde der sich ja einfach weiterhin zurücklehnen und abkassieren, statt ein Haupteinnahmegebiet neuen Wagnissen auszusetzen. Im Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung gibt`s auch keinerlei Gesetz oder Gewohnheitsrecht, daß sowas immer nur billiger würde, und besserschnellerweiter vielleicht noch dazu.
Seit wann zählt im Kapitalismus ob man einträglich ist und nicht ob man noch mehr verdienen kann? Wenn die Telekom meint mehr Geld aus ihren Leitungen pressen zu können, dann wird sie es tun und ihr kann die gesellschaftliche Verantwortung völlig egal sein. Den Kunden sollte es das nicht sein und deshalb wird sich aufgeregt. Das in der IT-Branche alles billiger wird, liegt u.a. an "Moore's Law" weil die Leistungsfähigkeit permanent zunimmt, warum sollte das ausgerechnet bei der Telekom nicht der Fall sein? Dir kann auch kaum entgangen sein, dass ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kein risikoloser, problemfreier Vorgang ist. Viele haben schon deshalb keine Lust zu wechseln, weil sie Angst davor haben im Fehlerfall sich mit Telekom und Drittanbieter herum zu ärgern ohne das etwas passiert.ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Und selbst, falls es der Telekom ausschließlich darum gehen sollte wenigstens den Intensivnutzern zehn oder zwanzig Euro mehr aus den Rippen leiern zu können, dann wäre das auch nicht verwerflich. Zur privaten Intensivnutzung wird ja niemand gezwungen. Es wäre eher schon traurig, daß die Telekom sich offenbar dafür auf einen so aufwendigen, langwierigen und absehbar publizitätsintensiven Weg begeben muss. Was sind denn schon 20 Euro von ein paar Prozent der Kunden in einer Zukunft, die erst in drei Jahren beginnt? Arme Telekom.
Man kann natürlich den Kopf in den Sand stecken und so tun als ginge ein das ganze Internet nichts an, wäre überflüssiger Mist und wer es benutzt ist selber Schuld. Oder man macht sich mal bewusst, dass es im Grunde genommen heute schon und in Zukunft noch viel weniger einen Weg um die Internetnutzung herum gibt. Die Mobilfunkwelt gibt einen tollen Ausblick auf die Wunschwelt der Telekom. Audiostreaming ist nur funktional mit Spotify, was nicht ins Konzept passt (IM, VoIP) wird verboten. Wirklich arme, unschuldige Telekom, wie kann man sich darüber aufregen, wenn die Telekom dass nun auch im Festnetz probiert.