Jaja, die ominösen 3%. Warum sollten eigentlich die Content-Anbieter an die Telekom Geld zahlen, wenn ohnehin nur 3% der Kunden betroffen sind? Spotify mit seinen 20mio Kunden und im Besitz von Sony, EMI und co ist "ein kleiner Anbieter", lol. Das man bei Spotify den Service für 10€/Monat bekommt und dabei ein Vielfaches seines inkludierten Traffics verbrauchen kann ist natürlich kein Problem und total diskriminierungsfrei, schliesslich beschränkt sich doch jeder gern auf 200MB/Monat normales Internet damit Spotify freie Fahrt hat. Eigentlich kann man nur den Kopf schütteln über soviel Unverfrorenheit.
Beiträge von dham
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Original geschrieben von demichve
Würde wieder zur Telekom wechseln, wenn die Drossel kommt und es die Möglichkeit gäbe, das Volumen zu vergrößern. Ich bin schon bei einem Anbieter rausgeflogen, weil mein Volumen zu groß war. Die meisten Anbieter werfen ja schon seit einiger Zeit die Poweruser raus oder drosseln unbemerkt. Telekom zieht hier nur nach und macht es rechtssicher.
In den Anfangsjahren der DSL Flat wurde mal wegen Traffic gekündigt, das gibt es schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Der Backbone-Traffic ist nämlich so billig geworden, dass das keine Relevanz mehr hat. Die Telekom zieht hier nicht nach, der Telekom versucht ein völlig anderes Geschäftsmodell aufzubauen und Traffic zu einem raren Gut er erklären dient nur als billiges Mittel zum Zweck. -
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Original geschrieben von noco
Momentan gibt es bei 1&1 ja das Angebot mit 4 kostenfreien Sim Karten für Handy-Flat & Internet. Lässt sich das im Nachhinein noch dazubuchen? Meine Schaltung war am 26.04.
Kostenfrei sind die Sim Karten übrigens nicht, je Karte fällt eine Aktivierungsgebühr von 9,60€ an. -
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Original geschrieben von Röbelfröbel
Ich. Die vor dem Stichtag geschlossenen Verträge bleiben unberührt. Wer einen ISDN- oder Analoganschluss hat und 2016 auf VoIP umgestellt wird, bekommt, wer er nicht kündigt, ebenfalls die Drossel. Also gilt: Vor der Drossel auf VoIP umstellen und gut ist.
Schau mal was der Onkel von der Telekom sagt:ZitatDeutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme
Wer heute unterstelle, dass die aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen in fünf Jahren für alle Breitbandkunden gelten, kenne die Telekommunikationsbranche schlecht. "Ich gehe diesen Versuch, den Status quo auf 2018 anzuwenden, nicht mit. In fünf Jahren, wenn wir das alte Netz abschalten wollen, werden wir in einer Internetwelt mit höheren Zugangsgeschwindigkeiten, neuen Partnerschaften, neuen Geschäftsmodellen, neuen Tarifen leben."
http://www.welt.de/wirtschaft/…alle-Kunden-drosseln.htmlWer diesem Laden die Treue hält und glaubt er kommt davon, der verarscht sich nur selber.
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Original geschrieben von derAL
Zu dem Thema kann ich mich nur aufregen. Zwei Personen, einer faul, einer fleissig und zielstrebig.
Weil Einkommen auch nur was mit "fleissig" und "faul" zu tun hat, gell? Weil die Ausbildungschancen in unserem Land gleich verteilt sind? Weil die Verdienstmöglichkeiten gleich verteilt sind? Ist jeder ein dämlicher Idiot, weil er nicht so reich wie Zuckerberg ist, obwohl er doch mit einer total trivialen Idee Milliardär geworden ist? Ich mein wenn der das hinbekommt, hätte das doch auch jeder andere hinbekommen müssen. Nur hart arbeiten und nen bissl was im Schädel haben. Wer weniger hat, hat sich einfach nicht genug angestrengt, ist geradezu ein Faulpelz.ZitatOriginal geschrieben von derAL Edit: Subsidiaritätsprinzip ist ja ok, aber irgendwo ist dann auch mal Ende Gelände.
Ist klar, eine Runde pauschal los kloppen und dann noch so tun als hättest du Verständnis, wofür denn genau? Wo ist denn die Grenze? Beim "hier und jetzt"? -
Drei Monate ohne Grundgebühr, sprich 90€, plus die Auszahlung, da verbleiben für Vodafone ca. 20€/Monat. Davon dürfen sie ca. 12€/Monat an die Telekom für die Leitungsmiete durchreichen, vom Rest muss man dann die eigene Infrastruktur, Festnetzflat, Kundenservice etc. bezahlen. Ich stelle mir es schwierig vor da seriös ein merklich günstigeren Angebot zu machen. Ich bin schon seit Ewigkeiten bei Hansenet/Alice Kunde, weil der Preisunterschied nicht die Welt macht, aber das ist in meinen Augen nicht zum Nachteil der Kunden. Dauerhaft faire Preise ist mir allemal lieber als die Exzesse der Mobilfunkwelt (80€/Monat normal, 45€ dank Sonderrabatt, 20€ nach Auszahlung).
Was aktuell für Vodafone neben allen Preisen spricht ist die Tatsache, dass sie im Gegensatz zu Alice keine IP-Adressen speichern (http://blog.beck.de/2013/03/20…ten-der-bek-mpfung-von-ur). Das schützt sowohl vor eventuell gerechtfertigten, wie auch ungerechtfertigten Abmahnungen (http://www.taz.de/!84352/).
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Ganz interessant zu lesen, "schlechte" Nachrichten sind es allerdings nur wenn man eine solche drauss machen will:
http://arstechnica.com/apple/2…s-145-billion-cash-hoard/
ZitatDespite billions in the bank, Apple taps bond buyers for a $17 billion loan.
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Hast du vielleicht schon irgendwelche Fortschritte erreicht? Ich habe eine ähnliche Situation, nur noch einen Tick absurder. Die drei Eingänge vorn am Haus (selbe Hausnr. mit a,b) können kein VDSL erhalten, aber alle Eingänge an den Häusern in ein paar Metern Entfernung links, rechts und gegenüber davon haben die Möglichkeit. Da könnte man natürlich Pech konstruieren bzgl. der Anschlusslänge (wobei ich DSL mit 16k habe), aber sogar der Seiteneingang vom Gewerbe (unter anderer Hausnr.) welcher die gesamte 1. Etage einnimmt kann VDSL erhalten. An wen kann man sich wenden um da eine Überprüfung zu erreichen? Telekom-Shop? Wenn die Telekom die Daten falsch hat, sind natürlich auch alle Reseller davon betroffen, aber die werden erst recht nichts daran ändern können.
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Original geschrieben von Röbelfröbel
Ich. Die vor dem Stichtag geschlossenen Verträge bleiben unberührt. Wer einen ISDN- oder Analoganschluss hat und 2016 auf VoIP umgestellt wird, bekommt, wer er nicht kündigt, ebenfalls die Drossel. Also gilt: Vor der Drossel auf VoIP umstellen und gut ist.
Wenn die Telekom kein Problem hat Altkunden umzustellen, wenn die keinen IP Anschluss nutzen, warum sollten sie dann nicht auch früher oder später andere Alt-Kunden umstellen. Das unglaublich gefährlich anwachsende Datenvolumen wird doch wohl kaum nur durch die Neukunden verursacht. -
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Original geschrieben von sogar
Das wird ja interessant. Aber ein guter Schritt von Seiten der BNetzA.
Die BNA hat doch vor kurzem erst erlaubt, dass die Netzbetreiber dem Kunden jeden beliebigen Router aufzwingen dürfen. Die wird mit ziemlicher Sicherheit auch das Argument bzgl. der "managed services" akzeptieren. Das beim Mobilfunk Sachen wie P2P, VoIP und IM teilweise verboten sind hat sie doch auch ein Dreck interessiert und das halte ich für deutlich stärkere Marktverzerrungen als das Entertain Angebot.