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Ich möchte kurz 2 Sachen erwähnen, die mir mit 1&1-Karten in letzter Zeit aufgefallen sind:
2) Umbuchungen von Vodafone/o2 ins 1&1-Netz laufen nicht gleich ab. Die Karte mit Vodafone-Roaming bleibt wesentlich länger im 1&1-Netz. Noch bei -121 dBm hatte ich 1&1-Netz. Die o2-Karte buchte sich wesentlich schneller wieder zurück zu o2. Das ist auch keine Einzelfall sondern mehrfach beobachtet, im selben Smartphone. Ich denke das hier unterschiedliche Einstellungen für das Umbuchverhalten vorliegen.
Vielen Dank für das Teilen der Beobachtung.
Aus der mutmaßlichen Interessenlage von 1&1 halte ich das unterschiedliche Verhalten beim O2-Roaming im Vergleich zum Vodafone-Roaming für durchaus nachvollziehbar. Das National Roaming von 1&1 im Vodafone-Netz ist für größenordnungsmäßig für mehr als 10 Jahre angedacht: je ländlicher umso länger. National Roaming im O2-Netz kann zwar über Mitte 2025 verlängert werden, aber das ist nicht das Ziel. Daher macht es wenig Sinn, das Umbuchverhalten bei O2-Roaming zu optimieren; es kommt eher darauf an, Kunden im relativ kurzen Zeitraum des O2-Roamings möglichst nicht zu verlieren, so dass man im Zweifelsfall Kunden eher im O2-Roaming belässt (das O2-Netz sind die Kunden aus dem O2-Resale ja bereits gewöhnt).
Beim Vodafone-Roaming macht eine Optimierung hinsichtlich der möglichst guten Nutzererfahrung bei möglichst weitgehenden Nuzung des eigenen 1&1-Netzes insbesondere wegen der um eine Größenordung längeren Dauer mehr Sinn.
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Rufumleitungen sind bei o2 und Blau Tarifen nur netzintern von einer Allnet Flat abgedeckt. Netzextern und ins dt. Festnetz kosten stolze 29ct. die Minute. Nur die von E-Plus/Base zu o2 migrierten Tarife, die nie in einen aktuelleren Tarif gewechselt wurden, bieten kostenlose Rufumleitungen in alle dt. Netze.
Vielen Dank. Man kommt eben nicht daran vorbei, die Tarife vollständig hinsichtlich des eigenen Nutzungsszenarios zu checken. Auch wenn man sich als Laie vorstellt, dass eine Rufumleitung die (Funk-)Infrastruktur eigentlich weniger belasten sollte als ein Gespräch im eigentlichen Mobilfunknetz ist es eben ein anderer Sachverhalt, der anders bepreist werden kann. 29ct/min sind allerdings ein recht stolzer Preis; da ist GMX FreePhone mit 9ct/min schon fast ein Schnäppchen.
Bei meinen beiden GMX-"Portal"-Verträgen, die derzeit noch mit national Roaming bei Telefonica bzw. noch ein paar Tage als Telefonica-Resale laufen, sind Rufumleitungen genauso bepreist wie Gespräche zur selben Rufummer, also gegebenenfalls in der Flatrate enthalten. Solange die Umstellung auf Vodafone als national Roaming-Partner nicht erfolgt ist, verringert GMX FreePhone als "Zweit-SIM" mit Weiterleitung dahin kostenfrei die persönlichen "Funklöcher" für meine Konstellationen.
Auch wenn es bei Lycamobile nicht der Fall ist, könnte Telefonica Deutschland Ersatz-Provider bzw. MNVOs für United Internet an Land ziehen, die Rufumleitungen zu anderen Zielen als der Mailbox zulassen und dafür nicht mehr als für Gespräche zu den jeweiligen Zielen abrechnen.
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Vorsicht:
Trotz Allnet-Flat kosten Rufumleitungen ins Deutsche Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze 0,09€ pro Minute!
Leider muss man auf Rufumleitungskosten und -möglichkeiten achten, wenn es für das persönliche Nutzungsszenario relevant ist... GMX FreePhone hat auch diesen Unterschied nicht erfunden: vor mehr als 10 Jahren habe ich mal wegen der Umleitungskosten trotz Flatrate zum gleichen Ziel den betreffenden Tarif nicht gewählt (sondern einen von einem anderen Anbieter).
BTW Nutzungsszenario: wenn man seine "Erst-SIM" im Telekom- oder Telefonica-Netz hat und in diesem Vertrag Rufumleitungen in andere deutschen Netze möglich und kostenlos sind, kann es durchaus interessant sein, sich GMX FreePhone als "Zweit-SIM" zuzulegen und darauf weiterzuleiten, um die eigenen Funklöcher zu verkleinern. Wenn 1&1 seine Hausaufgaben in den nächsten Jahren gut erledigt, dann kann das auch dazu führen, dass Kunden mit der Leistung von GMX FreePhone so zufrieden sind, dass ein kostenpflichtiger Tarif von 1&1 Telecom bzw. Drillisch zur "Erst-SIM" wird. Bei meinem von 1&1 gelieferten GMX-"Portal"-Tarif kosten Rufumleitungen übrigens das gleiche wie Anrufe zu den betreffende Zielen, fallen also gegebenenfalls unter die Flatrate.
TNX Goody für den Beitrag zu diesem "Pferdefuß".
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Darum geht es ja nicht, sondern um die Formulierung "gewohnt telefonieren und surfen".
Gerade Bestandskunden haben sich ja nicht ein Gerät von 1&1 für das 1&1-Netz gekauft.
Ja schon, spätestens wenn Messenger und RCS-Nachrichten nicht mehr ankommen, weil das Teil quasi im Flugmodus ist.
IIRC gab es vor dem Netzausfall im Mai noch EDGE-Roaming. Möglichwerweise wurde die Formulierung "gewohnt telefonieren und surfen" vorher erstellt und nicht verändert. Aus meiner Sicht emthält die Formulierung allerdings nicht Messaging. Telefonie und SMS sollten auch im 2G-Netz wie gewohnt möglich sein, so dass man doch etwas besser dran ist als im Flugmodus.
Was mich als häufigen Frankreich-Urlauber am meisten stört, ist dass man dort nach meinem Informationsstand derzeit nur im Orange-Netz roamen kann (bei Netzstart von 1&1 5G wurde noch Free aufgelistet). Ich habe aber durchaus noch weitere SIMs (die nicht Orange-basiertes internationales Roaming nutzen) was bei den hiesigen Diskussionsteinehmern nicht ungewöhnlich sein dürfte.
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Telefonieren per VoLTE und Surfen per EDGE geht dann doch nicht mehr, oder?
Naja, das Nutzungserlebnis von EGDE bei 1&1 im Telefonica-Netz ist nach meiner Erfahrung auch nicht gerade befriedigend, viele Apps und Web Sites funktionieren mit der geringen tatsächlichen Geschwindigkeit nicht mehr richtig. Aus meiner Sicht ist fraglich, ob das Gros der Umgestellten es dann merkt, dass EDGE nicht mehr da ist.
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Bezüglich meines anderen (wenige Wochen neueren) GMX-Vertrages (ebenfalls Resale Telefonica) sowie der Zugaben zu DSL-Verträgen (Resale Vodafone) habe ich noch nichts von 1&1 gehört.
Heute kam für meinen anderen GMX-Vertrag (bisher O2-Resale) die Ankündigung, dass innerhalb von zwei Wochen auf das 1&1 5G-Netz umgestellt wird.
Den Satz "Ansonsten ändert sich nichts. Sie können nach der Umstellung wie gewohnt telefonieren und surfen." könnte man so interpretieren, dass das Roaming (wie im bereits umgestellten Vertrag) im O2-Netz erfolgt. Das Roaming muss dann zwar zu einem späteren Zeitpunkt auf Vodafone umgestellt werden, aber da es dabei keinen kundenseitigen Handlungsbedarf gibt, kann dies ohne Ankündigung erfolgen.
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Bei mir in der Nähe bin ich vermutlich fündig geworden: 50858 Köln, Max-Planck-Str. 22. Das liegt direkt südlich vom Autobahnkreuz Köln-West im Gewerbegebiet Marsdorf.
eNb 163845, CID 1, 2 und 3
Für den Standort gibt die EMF-Datenbank O2 und 1&1 an, Cellmapper kennt dort bisher (zumindest für nicht-user) nur O2.
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Mein GMX Freephone nutzt gerade eine IP aus den Bereich 61.8.128.0 - 61.8.159.255 Name: DE-VERSATEL-20021219. Laut der Liste von Nirsoft sind es 8192 IP-Adressen.
GMX Freephone nutzt nach meiner (sehr kurzen) Erfahrung möglichst IPv6. Mein DSL-Anschluss wurde von 1&1 vor einigen Jahren von Telekom auf 1&1 Versatel umgestellt, was wegen des wenig kundenorientierten Telekom-Peerings eine Wohltat ist. Ich habe die nach der nächtlichen Trennung vergebenen IPv4-Adressen zwar nicht systematisch untersucht, habe aber den Eindruck, dass IPv4-Adressen aus recht vielen Bereichen vergeben wurden (aber immer öffentlich erreichbar).
Aus meiner Sciht besteht durchaus Potential, DSL-Neukunden nur gegen Aufpreis dynamische IPv4-Adressen zu geben, um genügend IPv4-Adressen für Carrier Garde NAT für Mobilfunkkunden zur Verfügung zu haben.
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Es gibt einen wesentliche Unterschied zwischen GMX free und den kostenpflichtigen Tarifen:
Leider verwendet United Internet das Portal GMX nicht nur wie bisher für Leistungen, die von 1&1 Telecom erbracht werden, sondern auch für Leistungen, die von Drillisch erbracht werden, d. h. aktuell GMX FreePhone. Bei den bisherigen (kostenpflichtigen) "Portal"-Tarifen (siehe portal in der URL https://img.ui-portal.de/cms/g…nformationen_1und1_MP.pdf) sieht man nach Vertragsabschluss nichts mehr von GMX: es wird überall 1&1 genannt.
Früher waren bei den DSL-beigegebenen SIM-Karten nur Anrufe zu 1&1 Mobilfunkt-Anschlüssen kostenfrei, dazu zählen aber aktuell nicht GMX FreePhone-Anschlüsse (und vermutlich nicht auch nicht andere Drilisch-Anschlüsse...).
Bei GMX FreePhone ist man auf der Drillisch-Schiene, die auf den ersten Blick preisgünstiger als 1&1 positioniert ist. Da die Schweiz als einziges angrenzendes Land nicht in der EU und ebenfalls nicht im EWR ist, gelten leider keine entsprechenden Regulierungen und das kann leider teuer werden... Ich kann mich da nur dem Beitrag von @Loopi und dem Tipp von @heavenrider anschließen.
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Ernsthaft? Die aktivieren nach der Portierung erst das o2 Roaming um dann später noch mal den Switch zu Vodafone machen zu müssen?
Ja. Wie habehandy schreibt und auch sonst schon zu lesen war, ist die Portierung mit National Roaming O2 durchaus üblich.
Vielleicht will 1&1 vermeiden, dass es nach der Portierung eine schlechtere Netzabdeckung gibt. Man gewinnt so etwas Zeit, in der Vodafone (z. B. mit den zu erwartenden Roaming-Einnahmen von 1&1) und 1&1 selber weiter ausbauen können.
Am aktuellen Aufenthaltsort übrigens ist das Telefonica O2-Netz besser als das Vodafone-Netz, es kommt uns also entgegen, dass es zunächst über Telefonica O2 läuft und jetzt auch 5G nutzbar ist. Zu Hause ist Vodafone näher (ca. 200 m) bzw. besser als Telefonica-O2 (ca. 250 m). Seit kurzer Zeit findet man zu Hause (mit Fremd-SIMs) übrigens auch 1&1.
BTW: das neue Produkt GMX FreePhone ist übrigens etwas anders und wird von Drillisch betrieben. Die GMX-Verträge, die ich erwähnt habe, sind von 1&1 Telecom und wurden bzw. werden über gmx.de angeboten; im Kundencenter taucht auch nur 1&1 auf, nicht GMX.