Beiträge von inf-strömler

    Zitat

    Original geschrieben von morsum
    ... wenn man es will. Aber leider steht immer nur der Profit im Mittelpunkt aller Entscheidungen.


    Ersetze Profit mit Kosten-/Nutzenverhältnis im de-weiten TK-/BB-Wettbewerb.
    Alternative Anbieter haben es vorgemacht, technisch gesehen verschieben sich gewisse Kosten vom Technikbetreiber zum Kunden.
    Aber nur solange alles prima harmoniert, denn eine Entstörung an IP-Anschlüssen ist um ein Vielfaches aufwändiger als an reinen Telefonieanschlüssen, egal ob analog oder ISDN.
    Muß man dann wohl allen Beteiligten die Schuld an der Entwicklung geben, aber wohl vorrangig den Wettbewerbern.

    Zitat

    Original geschrieben von sense
    Wer benutzt denn in Zeiten von Dumping-Flatrates überhaupt noch einen Standardanschluss ?
    Die Tarife solcher ( Spar )Vorwahlnummern steigen doch teilweise im Minutentakt
    um mehrere hundert Prozent. Solchen Stress muss sich doch keiner mehr antun.


    :o :o


    Du darfst froh sein, dass es hier keine Bewertung für die Postings gibt, du wärest wohl schon ganz weit unten mit diesem Beitrag angekommen.
    Oder erkläre mal der versammelten Mannschaft hier deine so dollen Dumping-Flatrates!
    Selbst mit einem Call & Surf-Tarif muß man sich um günstige Inland-Mobilfunktarife kümmern, ins Ausland sieht es nicht anders aus.
    Und wie machst du das bei Sonder-Ruf-Nr. 01805 etc. pp.?
    Also mal schön die Füße und Tastatur still halten, und vorm Posten den Verstand einschalten!

    Re: Telefon-Anlage gesucht


    Zitat

    Original geschrieben von dkh99
    Alles in allem brauche ich als eine TK-Anlage die völlig von einander unabhängige Anschlüsse hat... was könnt ihr mir empfehlen? Kosten: max. 100 €.
    Danke


    Die Forderung würde ich mir noch mal überlegen, das geht nämlich mit deinem bisherigen ISDN-Anschluß so nicht.
    Die TK-Anlage macht das miteinander abhängig , oder du brauchst für die Alarmanlage einen eigenen Anschluß, oder mußt die vor die XI420 schalten.


    Bei Stromausfall ist die Funktion am int. S0-Bus auch nicht gewährleistet, also als Einbrecher hätte man es bei euch dann wohl sehr einfach.
    Strom aus und es kann losgehen.

    Die deiner Meinung nach drittklassigen Artikel sind innerhalb von 5 Minuten zusammengelesen wurden und sind für Anwender verständlich les- und verarbeitbar.
    Es findet sich darunter ein renommiertes Forum zur Bewältigung von Problemen und Ansprüchen aus deinem hochgelobten IP-Tel.-Bereich.


    Zeig einfach mal deine Referenzen oder beweise deine Behauptungen an Hand von Bsp. und Tatsachen.
    Versprechungen oder so oberflächliche Vergleiche oder Erklärungen in den Raum zu stellen, das macht jeder Verkäufer genau so.
    Der muß dann aber nicht das verkorkste Produkt beim Kdn. einrichten und die ganzen Unzulänglichkeiten ausbügeln.


    Den Link zu erhöhtem Stromverbrauch bezeichnest du als drittklassig?
    Alle Achtung, den Artikel über die Stromkostenvergleiche durch den VAF in der crn sind also Schönrechnungen, und was der VAF darstellt ist dir wahrscheinlich auch nicht klar?


    Schon klar, wenn man keine stichhaltigen eigenen Argumente vorweisen kann, oder einfach zu bequem dazu ist, muß man mit unbegründeter Abwertung hantieren.


    Die für IP-Tel. notwendige kostspieligere interne wie extern Netzstruktur hast du gleich mal unter den Tisch fallen lassen.


    Dann bring ich mal ein paar Bsp. kontra IP:
    ein Up0-Systel. benötigt eine Cu-Doppelader, und die darf max. ca. 400 - 600 mtr lang sein, ein ISDN-Anschluß netzseitig von der Vst bis zum NTBA kann so um die max. 8km lang, abhängig vom Cu-Querschnitt der TAL, sein, um noch voll zu funktionieren.
    Jetz mal ein IP-Tel. , wie lang darf denn da z.B. die Länge der mind. 4adrigen Verbindung vom LAN-Port bis zum Tel. ohne zwischengeschaltete aktive Netztechink ausfallen?
    100 mtr. Segmentlänge, dann wird die Funktion des NW-Abschnittes nicht mehr garantiert!
    Wie sieht es denn bei der Anbindung des Kd.-Standortes über die TAL bei einer DSL- oder SDSL-Verbindung längenmäßig so aus, um nicht bloß Light zu erhalten?


    Oder machen wir weiter mit dem Traffic (Datenvolumen/Bandbreite) für IP-Tel.:
    ISDN benötigt für sämtl. Funktionen 64 kBit + den D-Kanal (16 kBit), IP benötigt pro Verbindung mind. 80 kB pro Gespräch.
    Bei einem S2M (PMX) Anschluß reichen ja 2 MBit für 30 Nutzkanäle , jetzt mal die 30 x 80 kBit über IP ergibt 2,4 MBit, eine Erhöhung um 20% für was eigentlich?
    Für weniger Leistungsmerkmale als im ATM-ISDN-Netz, so sieht die Sachlage aus techn. Sichtweise aus.


    Gut heute werden die TK-Netze auf GF (LWL) umgerüstet, da sind ganz andere Bandbreiten möglich, doch zahlen will die keiner von den IP-Verfechtern, es soll ja alles schöner + schneller und besser, und v.a. billiger werden.


    Eine herkömmliche TK-Anlage ist ebend kein PC mit einem WIN- oder ähnlichen OS, sondern einem Steuerungsprogramm nur für diesen Zweck als reine Telefoniefunktion plus Zusatzdienste.
    Vergleichbar mit einer SPS ohne Hänger oder Bluescreens, Sicherheit und Satbilität geht da vor Vielfältigkeit und bunten Menüs.


    Mobilfunk bezeichnest du als drahtlosen ISDN-Anschluß, ja schon klar, für Laien könnte man das so erklären, um verstanden zu werden.
    Mobilfunk ist die zweitteuerste Übertragunsstrecke im Kommunikationsbereich, Richtfunk und SAT-Telefonie schlagen diesen Fakt nur noch mit höheren Kosten.
    Und alle brauchen eine strukturbedingte Cu- oder GF-Anbindung an örtliche Vermittlungs- sowie Übertragunsgtechnik.
    Vom erhöhten Strom- und Wartungsbedarf dieser Medien mal ganz zu schweigen.


    Deine Lobpreisungen für die IP-Technik, die könnten das Selbe und noch viel mehr abhängig von der SW, dann zähl doch mal auf was die IP-Tel. so viel mehr kann, derzeit!
    Denn SiFi oder Zukünftige Features zählen momentan noch nicht.
    Man kann dir aufzählen was mit IP- oder VoIP-Telefonie ggü. bisher im herkömml. Telefonienetz und zugehöriger Technik nicht möglich war: Badewannensound bis zur Unverständlichkeit, Echo , Falschverbindung oder gar keine zustande kommende, einseitige Verständigung, Trennung mitten im Gespräch etc. pp.
    Und das zu erhöhten Technik- + Strom- + Übertragunsgweg- und EG-Kosten, so sieht der momentane Zustand von IP-Tel. aus, und wird nur schön gerechnet durch verbilligte Verbindungsentgelte, die aber real auf alle anderen Kostenstellen aufgeteilt und dazu noch überteuert zu finanzieren sind.


    In Zukunft wir das vllt. mal etwas werden, doch bisher sieht das eher wie ein einmaliger Rückschritt im techn. Zeitalter der Telefonie aus.


    Die wirkl. Triebkräfte hast du aber gar nicht angeführt, warum die ganzen Tel.Anbieter netzseitig auf IP-Telefonie > NGN umschwenken, nur der laufenden u. einmaligen Kosten bei ihnen wegen.


    Noch was zu deinen unerreichten ISDN-LM , im herkömml. ATM-/ISDN-Netz gibt es so Features wie CCBS / CCNR / ACR / MCID usw.usf. , wie sieht es damit in deiner Welt aus?


    Du kannst aber gern mal ein Bsp. für eine IP-Tel.-Anlage oder Systemlösung für 30 SysTels. + 5 x Fax + 3x Türsprechstelle + 10x DECT (Systel) als Kosten für die Anlage oder pro Tln. (Systel / Anschl.) wie auch von Seite der Netzanbindung ins öffentl. TK-Netz hier reinstellen.
    Damit wir mal einen Vergleich auf realer Ebene, nicht nur von techn. Fakten haben könnten.
    Oben hatte ich ja schon zwei Bsp. aus meiner Welt angedeutet.
    Mit so Randbedingungen wie Stromverbrauch oder Zuverlässigkeit über 5 Jahre wäre vllt. auch noch interessant.


    Als repräsentatives Bsp. für die Stromverschwendung in einem realen Fall bei einem SysTel von Agfeo: ST40 Up0 hat 0,5 Watt , dagegen ein ST40 IP 3,9 Watt, was dann eine Verachtfachung bei weniger LM und erhöhtem Netzstrukturaufwand (LAN statt Zweidraht) und verringerter Leitungslänge (100 gegen über 600 mtr.) bedeutet


    Zu deinem angesprochenen Faxversand: erhältst du eine Sende- oder Empfangsbestätigung als Ausdruck oder Datei, um das rechtsverwertbar als abgesendet an die Gegenstelle, oder diese dir als empfangen/dir zugestellt belegen zu können?


    Fax per Mail ist keine Erfindung von IP-Liebhabern sondern nur die Notlösung wg.
    T38-Problemen im IP-Netz.


    Mit deinem abschließenden Rat an den TE liegst du wohl sehr richtig.
    Eine Wertung deiner Aussagen und Behauptungen ggü. der techn. Realität überlasse ich mal allen hier Lesenden.

    Da hat wohl jemand etwas zu tief und geschönt aus seiner Sichtweise interpretiert.
    Sämtliche angeführten sogenannten Vorzüge sind schlichtweg falsch.
    Da mein Vorposter keine Erläuterungen und stichhaltige Erklärungen zu seinen Behauptungen abgab, laß ich meine auch erstmal so dahingestellt.


    Hier aber ein paar allgemeine Links kontra IP (VoIP)


    Allgemein: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0503131.htm
    Leistungsmerkmale: http://www.ip-phone-forum.de/archive/index.php/t-86134.html
    Stromkosten : http://www.crn.de/netzwerke-tk/artikel-5946-4.html
    Man kann allein durch Suchmaschinen ganz klar erkennen, so man nicht voreingenommen und völlig fachfremd ist, daß die IP-Telefonie extern für den Fall keineswegs geeignet ist.
    Als Abschluß allein mal zum Nachdenken daß RA-Kanzleien einen sehr hohen Bedarf an Faxsendungen, kommend wie gehend haben, dabei sollten schon die Alarmglocken läuten T38 ISP-übergreifend !
    Von der Verschlüsselung (Abhörsicherheit) wie auch Zuverlässigkeit ganz zu schweigen.

    Dann sollen das ja sicherlich ganz ordentliche Endgeräte in Form von Systemtelefonen sein.
    Wie schon vom Vorposter polli angesprochen wird sich da kostenmäßig bei dem Anschluß mit 8 - 10 NTBA´s etwas beißen.
    Sollen ja sicherlich keine Mehrgeräteanschlüsse (MGA) werden oder sein, sondern ein Anlagenanschluß (AA) mit Durchwahlen!
    Bei MGAn käme man da auf 205,40 Euro, bei den preiswertesten 10x AA ohne Zusatzoptionen dagegen schon bei über 281,20 Euro.
    Ein Primärmultiplexanschluß mit 30 Nutzkanälen käme bei der Telekom dagegen auf 248,08 Euro, immer Netto versteht sich.
    Ob man allerdings für einer RA-Kanzlei gebrauchte Technik von Ebay als empfehlenswert einstufen kann, möchte ich bezweifeln.
    Weiter wären dann noch so Fragen offen, ob nicht auch DECT-Basen + DECT-Telefone zum Einsatz kämen, und Zusatzkonsolen / Tastenerweiterungen / Headsets etc. pp. auch noch gewünscht wären?
    Mit den Premiummarken von Siemens u.ä. wird es da schon bei den SysTels echt eng.
    Bei einem Durchschnittspreis von ca. 300,- Euro Pro Gerät kommt man dann schon auf satte 9 tsd. Euro allein dafür.
    Daß man eine Anlage mit S2M-Modul u. 30 digitalen Ports für um die 1 tsd. Euro dann noch bekäme, ist wohl illusorisch.
    Als mögliche Zusatzoptionen kommt dann vllt. noch eine Türsprechanlage in Verbindung mit der TK-Anlage in Betracht?
    Und schon gibt es für etwa diese Preisvorstellung wohl nur noch ein paar wenige System-Hersteller.
    Wenn man Projektpreise durch Distris oder Businesshersteller mal außen vor läßt.


    Mit Agfeo sollte das nach Listenpreis in etwa machbar sein, wenn man sich bei den Systels die etwas preiswerteren ST21 in 20 Stk. und die ST40 in 10 Stk. aufteilt.
    Allerdings spielen da noch so viele Faktoren mit hinein, daß man eigentl. hier keinen wertvollen Rat geben kann.
    Und der Aufbau und die Inbetriebnahme war preislich noch nicht berücksichtigt.
    Da müßte man schon ein paar mehr Infos haben.
    Mit Panasonic ist das CTI und prinzipiell das gesamte Konzept von der technischen wie Kostenseite noch um einiges interessanter.