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Es findet sich darunter ein renommiertes Forum zur Bewältigung von Problemen und Ansprüchen aus deinem hochgelobten IP-Tel.-Bereich.
Zeig einfach mal deine Referenzen oder beweise deine Behauptungen an Hand von Bsp. und Tatsachen.
Versprechungen oder so oberflächliche Vergleiche oder Erklärungen in den Raum zu stellen, das macht jeder Verkäufer genau so.
Der muß dann aber nicht das verkorkste Produkt beim Kdn. einrichten und die ganzen Unzulänglichkeiten ausbügeln.
Den Link zu erhöhtem Stromverbrauch bezeichnest du als drittklassig?
Alle Achtung, den Artikel über die Stromkostenvergleiche durch den VAF in der crn sind also Schönrechnungen, und was der VAF darstellt ist dir wahrscheinlich auch nicht klar?
Schon klar, wenn man keine stichhaltigen eigenen Argumente vorweisen kann, oder einfach zu bequem dazu ist, muß man mit unbegründeter Abwertung hantieren.
Die für IP-Tel. notwendige kostspieligere interne wie extern Netzstruktur hast du gleich mal unter den Tisch fallen lassen.
Dann bring ich mal ein paar Bsp. kontra IP:
ein Up0-Systel. benötigt eine Cu-Doppelader, und die darf max. ca. 400 - 600 mtr lang sein, ein ISDN-Anschluß netzseitig von der Vst bis zum NTBA kann so um die max. 8km lang, abhängig vom Cu-Querschnitt der TAL, sein, um noch voll zu funktionieren.
Jetz mal ein IP-Tel. , wie lang darf denn da z.B. die Länge der mind. 4adrigen Verbindung vom LAN-Port bis zum Tel. ohne zwischengeschaltete aktive Netztechink ausfallen?
100 mtr. Segmentlänge, dann wird die Funktion des NW-Abschnittes nicht mehr garantiert!
Wie sieht es denn bei der Anbindung des Kd.-Standortes über die TAL bei einer DSL- oder SDSL-Verbindung längenmäßig so aus, um nicht bloß Light zu erhalten?
Oder machen wir weiter mit dem Traffic (Datenvolumen/Bandbreite) für IP-Tel.:
ISDN benötigt für sämtl. Funktionen 64 kBit + den D-Kanal (16 kBit), IP benötigt pro Verbindung mind. 80 kB pro Gespräch.
Bei einem S2M (PMX) Anschluß reichen ja 2 MBit für 30 Nutzkanäle , jetzt mal die 30 x 80 kBit über IP ergibt 2,4 MBit, eine Erhöhung um 20% für was eigentlich?
Für weniger Leistungsmerkmale als im ATM-ISDN-Netz, so sieht die Sachlage aus techn. Sichtweise aus.
Gut heute werden die TK-Netze auf GF (LWL) umgerüstet, da sind ganz andere Bandbreiten möglich, doch zahlen will die keiner von den IP-Verfechtern, es soll ja alles schöner + schneller und besser, und v.a. billiger werden.
Eine herkömmliche TK-Anlage ist ebend kein PC mit einem WIN- oder ähnlichen OS, sondern einem Steuerungsprogramm nur für diesen Zweck als reine Telefoniefunktion plus Zusatzdienste.
Vergleichbar mit einer SPS ohne Hänger oder Bluescreens, Sicherheit und Satbilität geht da vor Vielfältigkeit und bunten Menüs.
Mobilfunk bezeichnest du als drahtlosen ISDN-Anschluß, ja schon klar, für Laien könnte man das so erklären, um verstanden zu werden.
Mobilfunk ist die zweitteuerste Übertragunsstrecke im Kommunikationsbereich, Richtfunk und SAT-Telefonie schlagen diesen Fakt nur noch mit höheren Kosten.
Und alle brauchen eine strukturbedingte Cu- oder GF-Anbindung an örtliche Vermittlungs- sowie Übertragunsgtechnik.
Vom erhöhten Strom- und Wartungsbedarf dieser Medien mal ganz zu schweigen.
Deine Lobpreisungen für die IP-Technik, die könnten das Selbe und noch viel mehr abhängig von der SW, dann zähl doch mal auf was die IP-Tel. so viel mehr kann, derzeit!
Denn SiFi oder Zukünftige Features zählen momentan noch nicht.
Man kann dir aufzählen was mit IP- oder VoIP-Telefonie ggü. bisher im herkömml. Telefonienetz und zugehöriger Technik nicht möglich war: Badewannensound bis zur Unverständlichkeit, Echo , Falschverbindung oder gar keine zustande kommende, einseitige Verständigung, Trennung mitten im Gespräch etc. pp.
Und das zu erhöhten Technik- + Strom- + Übertragunsgweg- und EG-Kosten, so sieht der momentane Zustand von IP-Tel. aus, und wird nur schön gerechnet durch verbilligte Verbindungsentgelte, die aber real auf alle anderen Kostenstellen aufgeteilt und dazu noch überteuert zu finanzieren sind.
In Zukunft wir das vllt. mal etwas werden, doch bisher sieht das eher wie ein einmaliger Rückschritt im techn. Zeitalter der Telefonie aus.
Die wirkl. Triebkräfte hast du aber gar nicht angeführt, warum die ganzen Tel.Anbieter netzseitig auf IP-Telefonie > NGN umschwenken, nur der laufenden u. einmaligen Kosten bei ihnen wegen.
Noch was zu deinen unerreichten ISDN-LM , im herkömml. ATM-/ISDN-Netz gibt es so Features wie CCBS / CCNR / ACR / MCID usw.usf. , wie sieht es damit in deiner Welt aus?
Du kannst aber gern mal ein Bsp. für eine IP-Tel.-Anlage oder Systemlösung für 30 SysTels. + 5 x Fax + 3x Türsprechstelle + 10x DECT (Systel) als Kosten für die Anlage oder pro Tln. (Systel / Anschl.) wie auch von Seite der Netzanbindung ins öffentl. TK-Netz hier reinstellen.
Damit wir mal einen Vergleich auf realer Ebene, nicht nur von techn. Fakten haben könnten.
Oben hatte ich ja schon zwei Bsp. aus meiner Welt angedeutet.
Mit so Randbedingungen wie Stromverbrauch oder Zuverlässigkeit über 5 Jahre wäre vllt. auch noch interessant.
Als repräsentatives Bsp. für die Stromverschwendung in einem realen Fall bei einem SysTel von Agfeo: ST40 Up0 hat 0,5 Watt , dagegen ein ST40 IP 3,9 Watt, was dann eine Verachtfachung bei weniger LM und erhöhtem Netzstrukturaufwand (LAN statt Zweidraht) und verringerter Leitungslänge (100 gegen über 600 mtr.) bedeutet
Zu deinem angesprochenen Faxversand: erhältst du eine Sende- oder Empfangsbestätigung als Ausdruck oder Datei, um das rechtsverwertbar als abgesendet an die Gegenstelle, oder diese dir als empfangen/dir zugestellt belegen zu können?
Fax per Mail ist keine Erfindung von IP-Liebhabern sondern nur die Notlösung wg.
T38-Problemen im IP-Netz.
Mit deinem abschließenden Rat an den TE liegst du wohl sehr richtig.
Eine Wertung deiner Aussagen und Behauptungen ggü. der techn. Realität überlasse ich mal allen hier Lesenden.