Beiträge von Arminius

    Mal aufbröseln:


    Ich stellte die These auf, dass nur ein Vergleich von Arbeitsstunden Quatsch ist, eben weil die Produktivität nicht verglichen wird.
    Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter eines straff organisierten Unternehmens, z.B. eines Autokonzerns wie z.B. VW ist deutlich produktiver, weil eben effizienter eingesetzt, als z.B. ein Mitarbeiter einer öffentlichen Verwaltung bei identischer Arbeitszeit.
    Brauchst Du für diese These einen Beleg?


    Übertragen auf Griechenland: Hier ist z.B. die Steuerverwaltung völlig ineffizient. Da gibt es zahlreiche Presseartikel zu. Und dazu stelle ich die These auf, dass die Mitarbeiter dort eben deutlich weniger effizient arbeiten als ein vergleichbarer Finanzbeamter in Deutschland.
    Wenn dem so wäre, würde es Griechenland deutlich besser gehen.


    Habe ich die Behauptung aufgestellt, dass die Menschen in Griechenland / SPanien so viel früher in Ruhestand gehen? Kann mich gerade nicht erinnern.


    Egal, die Griechen tun dies sehr wohl, zwar nicht sonderlich früher, aber früher, wenn man der ideologisch stark beeinflussten deutschen Wikipedia in diesem Punkt trauen kann.
    Und wenn ein Pleitestaat für dieses "früher-in-Rente" zahlt, dann ist die gemachte Aussage nicht falsch.

    Jup, das Ding ist eine rein ideologische Erfindung, und hier haben sich mehrere Interessen getroffen.


    a) Frankreich mit Großmachtsphantasien (gegen USA), war die DM immer ein Dorn im Auge, hat also mit der "Erlaubnis" der Wiedervereinigung zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen (vermeintliche Weltwährung in Konkurrenz zum Dollar, Abschaffung der DM)


    b) Deutsche Politiker, die den Wunsch der Wiedervereinigung nachhingen und als Preis dafür die DM geopfert haben


    d) Deutsche Politiker, die ihren sozialistischen Utopien nachhängen (Eine-Welt-Regierung o.ä. Wunschträume, Abschaffung der Nationalstaaten, Schaffung von Viel-Völker-Gebilden). Ich schliesse damit auch ausdrücklich Politiker in vermeintlich liberalen und konservativen Parteien ein.


    d) Bürokraten und Politiker, die sich mit der EU und dem Euro ein sicheres Standbein aufbauen wollen/wollten

    Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Zur Meinungsfreiheit gehört es auch zu ertragen, wenn einem widersprochen wird.


    Kein Problem. Für mich ist das Sozialismus, für Dich nicht. Gut, sind wir eben nicht einer Meinung. Ist auch OK.


    Erkläre das aber mal den beiden Mitdiskutanten, die anstatt Argumenten zu bringen, meinen, Andersdenkende in die Naziecke schieben zu müssen.

    Zitat

    Original geschrieben von WrathOfGod
    Interessanterweise darf man aber in Deutschland mit Bezug auf das eigene Volk und dessen historischer Schuld pauschalisieren.


    Junge Junge, da kommt gleich sicherlich die PC-Polizei vorgefahren und wird Verhaftungen vornehmen. Wo sind die eigentlich? Keine Lust mehr? Argumente ausgegangen?


    Diesen Boom in den Aktienmärkten ist sicherlich auf Umschichtungen in den Vermögen zurückzuführen. Weg von Staatsanleihen und Tagesgeldkonten, hin zu Aktien.


    Edit: Schon da!


    Wenn ich so etwas lese, bekomme ich einen dicken Hals:


    Zitat

    Schuld ist doch nicht Griechenland. Schuld sind die Idioten, die solchen Länder blind vertrauen


    Oder anders ausgedrückt, was man hier in Deutschland von gewisser Seite auch schon lesen konnte:


    Die vergewaltigte Frau war selbst schuld. Sie trug einfach zu knappe Klamotten.

    Nein. Soweit ich das verstanden habe wird Bing Maps durch "Nokia Maps" quasi "aufgebohrt".
    Dazu gehört wohl nicht, lasse mich gerne eines besseren belehren, die Navigationsapps- bzw. Features.


    Wäre nicht klug von Nokia, wenn sie Exklusivfeatures wie die Navigation einfach so aus der Hand geben würden.

    Ist schon lustig. Dieser Thread ist wirklich exemplarisch für die politische Kultur in Deutschland.
    Angesprochene Probleme dürfen nicht benannt oder müssen verklausuliert werden, damit die Damen und Herren PC-Wächter schön ruhig bleiben.


    Man dürfe nicht Sozialismus schreiben, was durch die politische Elite genau gemacht wird und gewollt ist, man dürfe nicht schreiben, was die Griechen und ihre Politiker durch selbst verschuldete Korruption, Unfähigkeit und Gier aus ihrem Land gemacht haben, man könnte ja pauschalisieren und man dürfe natürlich nicht schreiben, welchen Hintergrund es hat, wieso Deutschland mit der Scheckbuch-Diplomatie XXL sich versucht überall Freunde zu "kaufen".


    Genau durch diese Kultur der Verschleierung, Verharmlosung und Verklausulierung wird jegliche politische Debatte abgewürgt und zum Schweigen gebracht. Notwendige Reformen bleiben aus, bis es kracht. Tolle Demokratie und tolle Meinungsfreiheit! Mir geht das so auf den Sack!


    Zur Frage von Frank_aus_Wedau: Grüße an die Seen!


    Wieso werden Kapitalverkehrskontrollen eingeführt?
    Der Otto-Normal-Bürger, der doch das Hauptvermögen in Deutschland hält, der z.B. 5000 € auf einem Tagesgeldkonto hat, wird irgendwann aufwachen und merken, dass sein Erspartes akut gefährdet ist. Aktuell ist das Problem noch für viele völlig abstrakt und weit weg. Die wollen sich mit Politik nicht beschäftigen, weil "Brot&Spiele" interessanter ist und auch weil eine gesunde Diskussion darüber nicht gestattet ist. Das Gefasel in den Medien und von den Politikern der Parteien, egal ob FDP(!), CDU oder natürlich Linke, über die bösen Reichen ist natürlich Populismus pur. Geholt wird die Masse an Geld vom kleinen Mann und seinen Ersparnissen.


    Wenn der "Aufwachzeitpunkt" da ist, wird es auch zu sogenannten Bank-Runs kommt, also wo die Leute die Banken stürmen und ihr Geld vom Konto holen. Ist ja alles in Griechenland schon passiert.
    Und dann werden auch die Kontrollen eingeführt. Den Leuten soll es nicht gestattet werden, ihr Geld in vermeintlich sichere Häfen zu verlagern, um damit die Euro-Währung noch weiter zu schwächen. Exakt zum gleichen Zeitpunkt versuchen die Menschen auch ihr vermeintlich bald wertloses Geld noch in Waren umzusetzen, was natürlich die Inflation weiter befeuern wird.


    Anleger oder Wohlhabende, die sich mit der Thematik beschäftigen, haben bereits dafür vorgesorgt, dass sie die Krise nicht so hart treffen wird. In dem sie z.B. Koffer mit Bargeld Richtung Luxemburg geschafft, in Immobilien investiert haben oder auch in Aktien. Die Zahl der Aktionäre z.B. ist in Deutschland übrigens so hoch wie lange nicht mehr.
    Unabhängige Vermögensberater, wie z.B. Laransa, haben diese Thematik schon lange im Fokus und weisen darauf hin, dass man unbedingt, auch mit kleinerem Vermögen, diversifizieren müsse. Weg vom Sparbuch, hin zu einem breit gestreuten Anlagemix.


    Auch wurde hier z.B. bestritten, dass Aktien einen gewissen Schutz vor Inflation bieten.
    Unternehmen, die z.B. relativ krisenresistent sind, wie z.B. Versorger oder Nahrungsmittelhersteller, können in der Inflation ihre Preise anpassen und verdienen entsprechend "mehr". Analog wird auch ihr Aktienkurs und die Dividende steigen. Auch stehen hinter Aktien natürlich Sachwerte, die dann so einer Krise in den Vordergrund treten. Aktientitel, wo eher wenig Substanz vorhanden ist, z.B. bei Facebook, werden entsprechend links liegen gelassen.

    Zitat

    Original geschrieben von WrathOfGod
    Ich finde zwar den Link nicht, den Du da ansprichst, aber daß Kapitalverkehrskontrollen kommen werden, ist ziemlich sicher. Ein sehr versierter Freund von mir berichtete, daß es dafür bereits EU-rechtliche Ermächtigungsgrundlagen gäbe und der EU-Ministerrat dieser jederzeit und unvermittelt durch einfache Ministermehrheit in Kraft setzen könnten - die einschlägige Vorschrift habe ich zwar nicht ermittelt, aber ich gehe von der Richtigkeit dieser Behauptung aus.


    Meine einzige Hoffnung ist noch, daß die Niederländer und Finnen das Kartenhaus endlich zum Kollabieren bringen und diesen Alptraum beenden. Aus Deutschland wird jedenfalls als allerletztes Widerstand gegen diese groß angelegte Volksenteignung kommen, insbesondere nicht von Voßkuhle.


    Meine Güte, der Thread hat sich entwickelt! Auf Seite 6 hatte ich die Interviewlinks gepostet.


    Erst mal hier das Interview von Michael Mross mit Wilhelm Hankel.


    Dazu noch das Interview mit Karl-Albrecht Schachtschneider und das Interview mit Andreas Popp.


    Die Herren in den hier verlinkten Interview haben noch eine gewisse Hoffnung auf Voßkuhle. Aber ich muss Dir zustimmen, das Bundesverfassungsgericht wird nicht gegen die gesamte politische Elite entscheiden. Denn die etablierte Politik hat die Damen und Herren Richter dahin gebracht wo sie sind. Vmtl. wird es ein bißchen "Du Du" geben und das war es dann auch.


    Ja, aus Deutschland ist keinerlei Widerstand gegen die eigene Schlachtung zu erwarten. Dafür sitzt der eingetrichterte Schuldkomplex zu tief, vor allem bei Politikern und den sie hofierenden Medien. (die bekannten MSM eben).