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Original geschrieben von awie86
Warum jetzt mit hochdruck 3g ausbauen, wenn eplus das schon tut? Dann lieber auf lte konzentrieren, da scheint eplus ja noch sehr hinterher zu hinken, selbst gegen o2.
Dem muss ich so widersprechen. Die Entscheidungen für (wie ich auch immer geartete) Netzausbauprioritäten (sei es nun 4G bei o2 oder 3G bei E-Plus) sind (notwendigerweise) schon sehr viel früher getroffen worden. Das ist ja nicht erst seit gestern so. Im o2 Netzausbauthread wurde zuletzt erst ein Video gepostet, in dem ganz klar gesagt wurde, dass beispielsweise die Planung/Errichtung/Aktivierung eines neuen Standorts in der Regel 1-2 Jahre Zeit benötigt. Wenn man bedenkt, dass die Prioritäten ja schon seit mindestens 1-1,5 Jahren bei der Aktivierung neuer Standorte offensichtlich sind, kommt man für die Entscheidung auf einen Zeitpunkt, der weit vor der Fusion liegt.
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Original geschrieben von KleinerMarcel
E-Plus baut unbeirrt aus, o2 verlässt sich darauf, dass die Fusion durchgeht? Komische Einstellung!
Dem ist natürlich nicht so. Man muss ja nur mal hier in das o2-LTE-Ausbau-Forum schauen.
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Original geschrieben von Hallenser1
Wenn man Geld hätte, dann hätte man den UMTS Ausbau konsequent fortgeführt und hätte schon weitaus mehr LTE am laufen.
o2 hat nunmal "nur" 19 Mio. Kunden und dementsprechend wesentlich weniger Einnahmen als z.B. eine Telekom oder Vodafone. Gleichzeitig sind die Preise (vor allem auch unter Berücksichtigung der Bestandskunden) günstiger. Und daher kann auch nur weniger Geld in den Netzausbau gesteckt werden. Insofern bestätigst Du ja mit Deiner Aussage die Dringlichkeit der Fusion. Ähnlich geht es E-Plus, nur das man sich dort eben aus Kostengründen entschieden hat, 3G statt 4G auszubauen. Beides gleichzeitig (3G+4G) auf ein Niveau wie die Telekom zu heben ist finanziell nicht möglich.
Zur Veranschaulichung: Die Telekom hat zuletzt 11% ihres Umsatzes wieder investiert, o2 14% und E-Plus neuerlich sogar 19%. Und obwohl die beiden kleinen NBs relativ gesehen signifikant mehr investiert haben, sind die Netze nicht auf einem Niveau wie z.B. das der Telekom. Und das liegt an der (im Vergleich) "geringen" Kundenzahl und dadurch geringeren Einnahmen. Die Reaktion darauf ist nun die Fusion.
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Original geschrieben von KleinerMarcel
Das UMTS-Netz von o2 verbuche ich untr Ulk. Da gibt es hier und da mal etwas HSPA+ oder DC-HSPA+.
Aha, knapp 12.000 NodeBs sind jetzt also "Ulk"? Mir ist bewusst, dass es bei Dir in Chemnitz (trotz aktuellster verbauter Technik) leider noch kein (DC)-HSPA+ von o2 gibt, aber Du musst gar nicht mal so weit über den Tellerrand schauen, z.B. nach Dresden, Leipzig oder Halle, wo es quasi flächendeckend (DC-)HSPA+ von o2 gibt.
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Original geschrieben von KleinerMarcel
Kann man das o2-UMTS-Netz abschalten und das von E-Plus übernehmen.
Ich glaube nicht, dass das E-Plus UMTS-Netz das verkraften könnte. Ich gehe davon aus, dass der Gesamt-3G-Traffic, den o2 bewältigen muss, sehr viel größer ist als der den E-Plus bewältigen muss. Es lässt sich z.B. aus dem Datenumsatz in den Quartalszahlen leicht ablesen, dass o2 mehr "Daten-Kunden" hat. Einer schlagartigen "mehr-als-Verdoppelung" des Traffics (inkl. des Overheads) dürfte kein Netz standhalten.
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Original geschrieben von KleinerMarcel
E-Plus hat rangeklotzt und deutlich mehr auf die Beine gestellt.
o2 hat rangeklotzt und in der Zeit ein passables LTE-Netz mit vermutlich schon knapp 40% Bevölkerungsabdeckung auf die Beine gestellt. 
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Original geschrieben von KleinerMarcel
In Kontext dieser Äußerungen verweise ich auf meine Signatur!
So ne Signatur ist natürlich toll, da kann man dann einfach schreiben was man will.
Das hindert mich aber nicht daran, darauf zu antworten. 
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Original geschrieben von MarkusMeissner
Schau mal in den o.g. Artikel, da wird erwähnt dass ein nicht unwesentlicher Teil der genannten €550Mio. in Abfindungen fließen.
Ok, habe nur den teltarif Artikel gelesen. Dort ist dann wohl der Zusammenhang falsch.
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Interessanter ist doch, dass man in die Netzzusammenlegung eine halbe Milliarde € investieren möchte:
"Für "Integrationskosten und weitere Effekte" hat Telefónica entsprechend 550 Millionen Euro vorgesehen."
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Original geschrieben von Edge01dede
Wie schauts bei O2 mit dem Ausbau der Region Hohenlohe Franken aus? Hier bei uns ist gibts fast kein UMTS geschweige denn LTE. Gerade im ländlichen Gebiet aber auch mit größeren Städten (Öhringen, Schwäbisch Hall, Crailsheim) wäre das doch eine gute Investition 
Zumindest das mit "fast kein LTE" wird sich in den nächsten Wochen ändern. 
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Original geschrieben von Anja Terchova
Umgekehrt gibt es auch in Sachsen aber viele Orte die sich mit EDGE begnuegen muessen:
Dort wird die ein oder andere Stadt auch bald LTE erhalten. 
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Original geschrieben von Anja Terchova
Dort gibt es aber eh schon o2 UMTS, o2 LTE braucht man da als Smartphoneuser garnicht wirklich.
Wenn man auf der Karte die Abdeckung von 3G mit der 4G-Abdeckung vergleicht, sieht man z.B. um Leipzig herum, dass o2 LTE dort bereits eine höhere Abdeckung hat als o2 3G. In/um Dresden ist es zur Zeit in etwa gleich, d.h. alle neuen Stationen dort herum werden bisher mit 3G unversorgte Gebiete mit LTE erschließen.
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Original geschrieben von pirol430
Hier muß ich mal konkret nachhaken, weil mich das persönlich betrifft. Im näheren Umkreis um Chemnitz ist ja UMTS ganz ordentlich ausgebaut. Ist dort trotzdem der weitere Ausbau mit LTE geplant, oder sind wirklich erst die Gebiete an der Reihe, die bisher kein UMTS haben? Speziell interessieren würde mich das Gebiet 20 km nordwestlich von Chemnitz bis in den Bereich Penig/Rochlitz.
In dem von Dir genannten Gebiet werden demnächst sowohl 3G-versorgte als auch noch nicht mit 3G versorgte Gebiete mit LTE ausgebaut werden.