Beiträge von john-vogel

    "Durch den Einspruch der EU ist der Deal aber keineswegs zum Scheitern verurteilt. Das sogenannte Statement of Objections ist vielmehr ein normaler Teil der vertieften Kartellprüfung, in dem Brüssel problematische Punkte aufzählt, die gegen die Übernahme sprechen. Telefónica Deutschland wird damit aufgefordert, diese Bedenken mit Zugeständnissen zu zerstreuen." (Quelle)

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    Original geschrieben von uwm
    Natürlich kostet das den Anbieter Geld - Kosten, die aber längst eingerechnet sind, sonst müßte es ja Billiger werden wenn ich das selber mache ...

    Das setzt aber voraus, dass alle anderen Kosten konstant bleiben - was nicht der Fall ist. Personalkosten steigen i.d.R. jährlich, Kosten für Energie, Investitionskosten, etc. pp. Die Einführung/Erhöhung solcher Gebühren dient oft dazu, an anderen Stellen steigende Kosten abzufedern.

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    Original geschrieben von uwm
    Warum soll ich als Kunde meinem Anbieter die Arbeit abnehmen und für ihn die Rechnung ausdrucken, auf eigene Kosten ?

    Steht denn irgendwo, dass das die Arbeit des Anbieters wäre?


    Finanzämter akzeptieren auch Online-Rechnungen im PDF-Format. Ich sehe keinen Grund dafür, weiterhin gedruckte Rechnungen zu verschicken bzw. Online-Rechnungen auszudrucken, außer man hat tatsächlich keinen Internetzugang.


    Das Verschicken kostet immerhin ne Stange Geld. Beispiel: Porto 60 Cent, Druck: 2 Cent. Macht 7,44€ pro Kunde pro Jahr. Bei 10 Mio. Kunden immerhin Kosten von 74 Mio. € pro Jahr und ne Menge Papiermüll.

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    Original geschrieben von Tob
    Täusche ich mich oder hatte o2 nicht auf den Esso -Häusern in der Taubenstr. / Spielbudenplatz einen oder mehrere Standorte? Auf der Netzabdeckungskarte vom 03.02.2014 ist nichts mehr davon zu sehen.
    Die Sendeanlagen sind größenteils auch schon abgebaut worden.[/url]

    Dort standen bis Ende Januar zwei BTS (1800 MHz) von o2. Der Wegfall dürfte aber keine Probleme verursachen, keine 100m davon entfernt stehen jeweils südlich und nördlich eine weitere BTS sowie jeweils eine NodeB. Außerdem gibt es dort ja überall DC-HSPA+ und LTE.

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    SingleRan hat in meinen Augen eine technische Entwicklung erreicht, die die nächsten Jahre bestimmend sein wird. Wieviele GSM-Gurken stehen noch da draußen rum, die seit 10 Jahren oder mehr funken, wenn auch nur auf 1,8 GHz? Mach das mal nicht von der Technik abhängig... Ich bin der Meinung, dass wir gerade fast den kompletten Neuaufbau der vier Netze sehen. Nicht in der Dimension, wie zu Beginn von GSM und UMTS, aber es wird derzeit sehr viel getauscht. Und der Software sei Dank ist die Technik da draußen quasi über Nacht updatebar.

    Genau so ist es! Aufgrund der Möglichkeit per Softwareupdate neue Technologien zu integrieren, ist so ein "SingleRAN-Hardwareteil" an einer Station für eine Lebensdauer von etwa 5+ Jahren ausgelegt.

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Wo da?

    Ich vermute im angekündigten Bereich "Rheinschiene".


    Wieso hat man eigentlich "Rheinschiene & Krefeld, Düsseldorf" angekündigt? Wenn man mal nach "Rheinschiene" googelt dann bekommt man den Eindruck, dass "Rheinschiene" eigentlich Düsseldorf und Krefeld mit einschließen würde. Oder verstehe ich da was falsch?

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    Original geschrieben von saintsimon
    In der Tat. Seit fünf Jahren, ist - ausser als Nachzügler in der U-Bahn-Versorgung - in Bonn nichts mehr geschehen, kein LTE, und auch kein Potential dafür, da max. 4 Mbit/s-Download.

    In Bonn ist doch o2 LTE bereits flächendeckend outdoor und im Stadtzentrum auch indoor verfügbar, zusätzlich werden in den kommenden Wochen weitere LTE-Stationen aktiviert werden.

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    Original geschrieben von awie86
    Aber auch für einen ausbau eines schon vorhandenen gsm standorts mit 3g/4g? Und auch kann man doch bereits beantragte standorte kurzfristig wieder "ruhen" lassen.

    Auch sowas kann erstaunlich lange dauern. Teilweise sind Arbeiten im Core-Netzwerk notwendig, eventuell Verhandlungen mit dem Standortvermieter, etwaige Genehmigungen der BNetzA, etc. pp.

    "Die Spekulationen in den Medien beziehen sich auf ein externes Gutachten, das im Rahmen des Übernahmeprozesses erstellt wurde. Dies ist gesetzlich bei einem Übernahmeprozess vorgeschrieben. Die Informationen dieses Gutachtens basieren auf Industrie-Erfahrung des Gutachters sowie allgemeinen Unternehmensinformationen. Es gibt derzeit keine Entscheidungen zu einem Shopabbau oder ähnlichen Maßnahmen. Wir erwarten das sogenannte Closing für Mitte des Jahres." (Quelle)