Beiträge von john-vogel

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    Original geschrieben von CK-187
    Also ist es für dich kein Problem wenn ein zum Wohle der Allgemeinheit gewählter Politiker, seine Position nutzt um sich selbst und seine Partner zum Nachteil derjenigen die ihn gewählt haben zu bereichern?

    Welcher Nachteil entsteht denn? Gute Verbindungen zur Wirtschaft dienen oft auch dem Wohle der Allgemeinheit. Du vertrittst hier den Standpunkt "das Volk gegen die Wirtschaft gegen die Politiker". Ich bin der festen Überzeugung das man da viel eher ein Miteinander braucht, denn ohne das eine sieht es zwangsmäßig für die anderen beiden schlecht aus.

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Erkundige dich und mach nicht den gleichen Fehler wie so manch anderer. Der Typ ist das beste Beispiel dafür wieso ich Lobbyisten + Strick + Baum und sicherheitshalber noch paar Gewichte dran für die beste Lösung halte. ;)

    Ich sehe generell kein Problem darin, wenn Politiker Nebenbeschäftigungen haben und dies offen kommunizieren. Und wenn es im Parlamant dadurch ein paar Abgeorndete mit wirtschaftlichem Sachverstand aus erster Hand gibt, ist das sogar zu begrüßen. Insofern ist dieser Artikel für mich ein Nicht-Argument, vor allem weil die Schlüsse so unglaublich weit hergeholt sind. Allen, die gleich wieder aufschreien, würde ich außerdem wirklich empfehlen, sich mal zu informieren, wofür so ein Aufsichtsrat eigentlich da ist und was man als Mitglied eines solchen eigentlich macht bzw. wofür man verantwortlich ist.

    Es passiert selten, dass Reden von Politikern viral gehen. Nun ist das wieder mal passiert: die Ansprache von Guy Verhofstadt, von 1999 bis 2008 Premierminister von Belgien und seitdem Abgeordneter im europäischen Parlament, hat innerhalb von 2 Tagen knapp 5 Mio. Views gesammelt. In seiner fast schon "emotionalen" Ansprache vor dem europäischen Parlament hat er sich direkt an Alexis Tsipras gewandt, der anwesend war und sogar interessiert zuhörte. Hier gehts zum Video, sehr zu empfehlen!

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    Original geschrieben von john-vogel
    "Griechenlands Banken bleiben bis mindestens Mittwoch geschlossen, so der Bankenverband des Landes" (Quelle)


    Erstes Versprechen gebrochen.

    Mittlerweise sind über 60h seit dem Referendum vergangen. Tsipras versprach seinem Volk "eine Einigung innerhalb von 48 Stunden".


    Zweites Versprechen gebrochen.


    Griechenland hat in diesen 48 Stunden nichtmal einen Vorschlag (!) gemacht, wie es denn nun weitergehen soll. Einfach nur erbärmlich.

    Die Timeline scheint jetzt zumindest zu stehen:


    "EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kündigt an: „Wir haben ein detailliertes 'Grexit'-Szenario.“ Griechenland müsse bis Freitagmorgen 8.30 Uhr liefern, davon hänge das weitere Engagement der EZB ab." (Welt, Bloomberg)


    Für Juncker sind das extrem deutliche Worte. Das scheint jetzt also diesmal tatsächlich die letzte Chance für Griechenland zu sein.

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    Original geschrieben von Applied
    Sinnlos. Es gibt vielleicht eine Handvoll Politiker in Deutschland, die auch ohne Parteiorganisation realistische Aussichten auf ein Direktmandat haben.

    Erstens kann man ja einer Partei beitreten oder eine Partei gründen. Zweitens muss man ja nicht gleich in den Bundestag einziehen. Aber auf lokaler Ebene habe ich mit Bekannten zusammen bereits Dinge bewegen können und das ohne Mandat oder Parteibuch!


    Aber das geht jetzt zu weit für diesen Thread. BTT mit einem schönen Zitat des niederländischen Premierministers Mark Rutte von heute:


    " “Did Greeks really think that if they voted No, we would come and ask: ‘how else would you like it?’” he said, adding that his own government was currently unwilling to commit any more funds to Greece." (Quelle)