Beiträge von HappyDay989

    Da der ursprüngliche Thread http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=484314 geschlossen wurde, hier noch eine Replik auf zwei Beiträge:


    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Niemand sprach von der "Mehrheit des Volkes" oder gar der "absoluten" Mehrheit. Auch Merkel wurde nicht von der Mehrheit des Volkes gewählt, trotzdem zweifelst du hoffentlich nicht an ihrer demokratischen Ligitimität!
    Die Wahl von Hitlers NSDAP und auch die Ernennung durch den RK kam mit demokratischen Mitteln zu Stande, das ist ein Fakt.


    Natürlich meinte ich mit der Mehrheit des Volkes hier die Mehrheit der Wahlberechtigten, die auch tatsächlich gewählt haben, das hätte eigentlich schon aus dem Zusammenhang der von mir erwähnten Reichstagswahlen hervorgehen sollen. Trotzdem stelle ich es hier noch einmal klar: "Mehrheit" im Zusammenhang mit Wahlen bedeutet die Mehrheit derer, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben.


    Die Wahl der NSDAP war nach dem Rechtsverständnis der Weimarer Republik legal, kein Zweifel, denn es gab kein Verbot von Parteien, die sich die Abschaffung eben jener Republik zum Ziel gesetzt hatten. Sonst wären sowohl am rechten wie auch am linken Rand des politischen Spektrums einige Parteien verboten worden. Aus dem Prinzip dieser scheinbaren Legalität nun auch eine demokratische Legitimation abzuleiten, ist allerdings wagemutig. Denn auch sämtliche Urteile, die der Volksgerichtshof fällte, wären danach, weil auf den Gesetzen einer angeblich demokratisch legitimierten Regierung basierend, tatsächlich "im Namen des Volkes" völlig zu Recht gefällt worden und hätten demnach niemals als "nationalsozialistische Unrechtsurteile"" für ungültig erklärt werden dürfen. Denn die Regierung wäre dann durch ein ebenfalls scheinbar "legal" zustande gekommenes Gesetz vom Parlament dazu ermächtigt worden, selbst die Verabschiedung von Gesetzen in die Hand zu nehmen.


    Es ist also ein Trugschluss, aus dem Umstand, dass Gesetze jeweils ihrem Buchstaben gemäß nicht eindeutig gebrochen, sondern "nur" ihrem Sinn gemäß missachtet wurden, abzuleiten, dass damit alles legitim oder wenigstens legal ist. Es hat sich unter Historikern nicht ganz zufällig seit fast einem halben Jahrhundert eingebürgert, im Zusammenhang mit dem Rechtsverständnis der Nationalsozialisten nicht von Legalität, sondern eben von Scheinlegalität zu sprechen. Und das zieht sich der "Machtergreifung" bis zur Kapitulation wie ein roter Faden durch die deutsche Geschichte von 1933 bis 1945.



    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Die Linksextremen beschädigen in erster Linie Sachen, die Rechtsextremen Menschen. Auch wenn in Deutschland Sachbeschädigung meist härter bestraft wird als Körperverletzung, ist der Schutz von Menschen höhere zu bewerten in einer normalen Gesellschaft.


    Nochmals die Erinnerung an die Opfer der Baader-Meinhof-Gruppe/RAF/Bewegung 2. Juni usw. Waren die Opfer des linken Terrorismus denn nur "Sachen"? :eek:

    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Nur zur Erklärung: Hitler ist durchaus mit Demokratischen Mitteln an die Macht gekommen. Kanzler wurde er jedenfalls ganz demokratisch durch die Mehrheit des Volkes.


    Eine immer wieder verbreitete, aber dennoch falsche Darstellung, die man aber mit einem Blick in ein Geschichtsbuch korrigieren kann:


    1. Hitler wurde nicht von der Mehrheit des Volkes gewählt, sondern von Reichspräsident Paul von Hindenburg per Notverordnung ernannt, nachdem einflussreiche nationalkonservative und reaktionäre Kräfte sowie nationalsozialistische Fürsprecher den damals schon sehr alten und im parteipolitischen Ränkespiel eher unerfahrenen Reichspräsidenten dazu gedrängt hatten, den amtierenden Reichskanzler, General von Schleicher, mit sofortiger Wirkung zu entlassen, damit Hitler und seine NSDAP in einer Koalition mit den reaktionären und nationalkonservativen Kräften um Franz von Papen "gezähmt" und als Mehrheitsbeschaffer/nützliche Idioten vor den Karren einer konservativen Umgestaltung der Republik gespannt werden konnten.
    Im Grunde war der Beginn von Hitlers Kanzlerschaft nichts anderes als das Ergebnis eines später kläglich gescheiterten konservativen Staatsstreichs auf legalistischem Weg.


    2. Die NSDAP erreichte bei keiner einzigen demokratischen (oder auch noch halbwegs demokratischen) Wahl bis März 1933 (was danach kam, hatte mit Demokratie ja wohl wirklich nichts mehr zu tun) jemals eine absolute Mehrheit, selbst nicht bei den Wahlen im März 1933, die noch ganz unter dem Eindruck der "Machtergreifung", des Reichstagsbrandes und der nachfolgenden "Brandverordnung" und dem Verbot der KPD standen.



    @ saintsimon: Was den Schutz von Minderheiten vor der Willkür der Mehrheit angeht, so sagte bereits Rosa Luxemburg treffend, dass die Freiheit des einen dort endet, wo die Freiheit des anderen (und Andersdenkenden!) beginnt.



    @ frank_aus_wedau: Mit der ausdrücklichen Betonung des vom Kollegen saintsimon hervorgehobenen Minderheitenschutzes, also der Einschränkung, dass auch demokratische Mehrheitsentscheidungen nicht zu einer Diktatur vieler über wenige führen dürfen, stimme ich Deinen Ausführungen weitestgehend zu.

    Ich setze seit fast 30 Jahren auf Wenger, obwohl die inzwischen auch zu Victorinox gehören.


    Mein Praktisch-immer-dabei-Taschenmesser seit 1983 ist der Vorgänger des aktuellen Wenger EvoGrip S17:



    Was mir an diesem Messer damals besser gefiel als an vergleichbaren Victorinox-Modellen:


    1. die Klinge arretiert in ausgeklapptem Zustand, kann also während des Schneidens nicht versehentlich einklappen und den Benutzer verletzen,


    2. die Schraubendreherklinge arretiert selbsttätig unter Druck von vorne, so dass auch hier ein versehentliches Einklappen der Klinge beim Arbeiten ausgeschlossen ist und


    3. die Feder der Schere ist wesentlich robuster als das vergleichsweise dünne Blattfederchen, das Victorinox einsetzt.


    Vermutlich werden neuere Victorinox-Messer sich inzwischen das eine oder andere Feature von Wenger abgeguckt haben (und umgekehrt).



    Fürs Grobe (z. B. Camping oder Gartenarbeit) habe ich ansonsten noch ein Feldmesser (mit Rückensäge) von Glock, das mir mittlerweile auch schon seit 25 Jahren treue Dienste tut:



    [small]Bildquelle Glock-Messer: http://www.militaerbestaende.de[/small]

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    HappyDay989: versteht du mich eigentlich absichtlich falsch? :mad:


    Nein, sicherlich nicht. Lies Dir Deine eigene Sätze noch einmal durch, dann wirst Du auch feststellen, dass sie durchaus missverständlich und in mehrere Richtungen interpretierbar sind.
    Ich wollte Dir aber keinesfalls etwas unterstellen, bitte entschuldige, wenn ich da etwas falsch gedeutet habe.



    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Zudem besteht hoffentlich auch Einigkeit darin, dass es ein Unterschied ist, ob ich eine leere S-Sklasse anzünde oder ein besetztes Asylantenheim! Auch in der Intensität und Brutalität gegen Menschen unterscheidet sich nämlich linke von rechter Gewalt. Nochmal: Ich rede nur von Deutschland!


    Erstaunlich, wie schnell die "linke Gewalt" der RAF/Baader-Meinhof-Gruppe u. ä. krimineller Vereinigungen in Vergessenheit geraten ist. Waren die von ihnen begangenen Gewalttaten gegen Menschen nicht brutal oder intensiv genug, selbst im Vergleich zu in Brand gesetzten Asylantenheimen? :confused: Die haben sich ja nun wirklich nicht lange damit aufgehalten, bloß ein paar Autos anzustecken oder mal das eine oder andere Kaufhaus nach Ladenschluss. Auch ich habe mich dabei nur auf Ereignisse bezogen, die sich in Deutschland zugetragen haben.

    Zitat

    Original geschrieben von webbiller
    Zumal wir hier auf weitern 200 Seiten diskutieren könnten, was überhaupt Rechts bedeutet.
    Für mich hier im Bayernlande fällt da das geflügelte FJS Credo ein " Rechts von der CSU darf es keine Politisch Kraft geben", will heißen die CSU wollte schon die Konservativste Niesche besetzen....


    Was mich bei FJS mehr störte als sein Wunsch, auch den Deutschnationalen eine politische Heimat in der CSU zu bieten war sein fast schon herzliches Verhältnis zu Diktatoren jeglicher Couleur, egal ob Augusto Pinochet, Mao Zedong oder Erich Honecker. :rolleyes:



    Zitat

    Original geschrieben von webbiller
    Was ist dann überhaupt weiter Rechts?Für mich fangt weiter Rechts ganz schnell ein sehr unangenehmer Nationalistischer Beigeschmack an.


    Das Problem dürfte wohl sein, dass es auch hier die Grenzen unscharf sind. Ist denn jeder, der auch nur 1 mm weiter rechts steht als der, der auf dem rechten Flügel der CSU die Außenposition besetzt, ein "unangenehmer Nationalist", während der CSU-Rechter-Flügel-Außenposition-Besetzer vollumfänglich einen "angenehmen Nationalstolz" vertritt? ;)



    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Was ich aber nie verstehe, ist das Geschrei vieler Rechten (nach eigener Aussage wohl eher: streng konservativen), dass Rechte in diesem Land von den bösen Medien und den "Gutmenschen" im Verhältnis zu den Linken schlecht behandelt werden. Auf Grund unserer Geschichte herrscht eben eine viel höhere Sensibilität für rechte Tendenzen. Diese werden als wesentlich bedrohlicher angesehen, als ein paar linke Spinner, die irgendwo ne S-Klasse anzünden. Ich find dies nicht nur verständlich, sondern auch legitim.


    Das Anzünden von Autos aus angeblich politischen Motiven heraus ist für Dich also legitim, wenn es sich um Täter aus dem "linken Spektrum" handelt, aber verdammenswert, wenn es um "Rechte" geht? :eek: Tut mir leid, aber für mich ist es in jedem Fall schlicht und einfach ein Verbrechen, nämlich Brandstiftung.



    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Es waren nunmal keine linken Kräfte, die vor nichtmal 80 Jahren ganz Europa in einen beispiellosen Vernichtungskrieg stürzten und 6 Millionen Menschen in KZ's vergasten! Das man diesen Tendenzen schon im Keim mit aller Bestimmtheit entgegentritt, ist das mindeste, was wir als Deutsche tun können.


    Die "linken Kräfte", nämlich die Kommunisten in der UdSSR, hatten aber von der Oktoberrevolution bis zum Überfall Hitler-Deuschlands auf die UdSSR am 22.06.1941 mehr als nur ihren Teil dazu beigetragen, aus Europa ein Leichenfeld zu machen. Und das betraf durchaus nicht nur die eigene Bevölkerung. Wer überfiel denn, noch vor dem deutschen Überfall auf Polen, die souveränen baltischen Staaten? Wer kassierte zeitgleich mit Hitler einen großen Teil Polens, ließ über 4.000 kriegsgefangene polnische Offiziere in Katyn heimlich ermorden und ihre Leichen verscharren? Wer überfiel Finnland im Winter 1939/40? Die Blutspur, die die Rote Armee bei ihrem Vormarsch durch Ost- und nach Mitteleuropa zog, unterschied sich nicht sehr wesentlich von der, die Hitlers Wehrmacht auf dem Hinweg bereits bezogen hatte. Für die Opfer war es egal, ob sie durch roten oder braunen Terror ums Leben kamen.
    Die Bilanz des Terroregimes des Josef Stalin sieht um keinen Deut besser aus als die der Nazi-Diktatur. Der wesentliche Unterschied bestand vor allem darin, dass sich Stalin am Ende des 2. Weltkriegs auf Seiten der Sieger befand und der Kommunismus somit politisch den 2. Weltkrieg überlebte. Und damit das nicht missverstanden wird: ich rechne hier keine Leichenberge gegeneinander auf, sondern ich addiere sie! Weil eben nicht nur die Nazis, sondern auch die Kommunisten ihren Teil zu dem unermesslichen Leid und den Millionen von Toten beigetragen hatten.


    Aus der Vergangenheit ist sicherlich die Verpflichtung entstanden, dafür zu sorgen, dass in diesem Land weder Bücher noch Menschen je wieder verbrannt werden, so weit besteht Einigkeit. Allerdings mache ich keinen Unterschied zwischen "linker" und "rechter" Gewalt. Leute, die Ausländer durch die Straßen jagen und verprügeln oder Benzinbomben in Asylantenheime werfen sind Verbrecher und müssen mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden, keine Frage. Aber ebenso müssen auch Leute bestraft werden, die Autos anzünden, Polizisten verprügeln und "Randale" bzw. "Chaos-Tage" anlässlich von Feiern zum 1. Mai o. ä. veranstalten. Vor dem Gesetz sind nun einmal alle gleich, da haben Bewertungen wie "ja, die bösen Rechten (die dann aus Gründen der Bequemlichkeit gleich wieder mit den Nazis in einen Topf geworfen werden), die sind ja auch Schuld am Holocaust, aber die nicht ganz so bösen Linken sind das eben nicht, und deshalb werden die nicht so bösen Linken eben auch besser behandelt als die bösen Rechten" wirklich nichts verloren.


    Jede Form von Extremismus ist entschieden abzulehnen! Menschliches Leid ist nun einmal nicht unterteilbar in "akzeptabel, da durch Linke aus vermeintlich edlen Motiven verursacht" und "inakzeptabel, weil durch Rechte aus purem Hass oder Rassismus verursacht."

    Zitat

    Original geschrieben von 1160
    Was ist denn bitte ein bezahltes Lächeln eines Menschen wert? Nichts! Was sind bezahlte nette Worte wert? Nichts.


    Ich sage es mal so: mir ist das aufgesetzte freundliche Lächeln von Verkäufern/-innen lieber als ihre authentische schlechte Laune. ;)


    Ich habe manchmal auch schlechte Laune, aber das kann ich weder an meinen Mitarbeitern noch an meinen Kunden auslassen, und erst recht nicht an meiner Familie, meinen Freunden oder Bekannten.

    Zitat

    Original geschrieben von Hackman99
    Auch besondere Sachen die ich ggf benötige sind NUR mit Android möglich (zb ein bash-Befehl abfeuern zu einer bestimmten Uhrzeit)


    :confused: :confused: :confused:


    Bahnhof? Kofferklau? - Wovon, in drei Teufels Namen, redest Du da eigentlich? :confused:


    Ich dachte, in diesem Forum ginge es um Mobiltelefone... :eek:

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Diese Frühstückszwangsidee ist der grösste Mist den MC gemacht hat. Dem reklamierenden Kunden dann Querulantentum vorzuwerfen, ist absurd.


    So ist es! :top:


    Und da ich seit halben Ewigkeiten nicht mehr zur Zwangsfrühstückszeit bei McD war, wusste ich tatsächlich nicht, dass sie bis 10:30 Uhr keine anderen "Produkte" mehr verkaufen als Frühstück. Mein Erstaunen war also nicht gespielt, sondern vollkommen echt. Und beschwert habe ich mich nicht beim Restaurantleiter über den Umstand, dass es keine Burger gab, sondern über die Unverschämtheit, mit der die Verkäuferin mich auf meine höfliche und freundliche Frage, ob es denn nicht möglich sein, trotzdem einen Burger zu bekommen, einfach stehenließ und wegging. Ich hatte ihr absolut nichts getan, ich hatte sie nicht beschimpft, beleidigt oder ihr irgendwelchen Frust vor die Füße gekippt. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht einmal frustriert oder sonstwie schlecht gelaunt.


    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Wenn der Service irgendwo nicht stimmt, sagt man das dem Mitarbeiter - reagiert der nicht angemessen, ist der Weg über den Vorgesetzten der einzig sinnvolle. Schliesslich muss der Vorgesetzte wissen, was in seinem Laden nicht funktioniert. Genau so lobe ich z.B. bei aussergewöhnlich gutem Service nicht nur den ausführenden Dienstleister, sondern teile das auch an höherer Stelle mit, damit der Chef weiss das er nicht nur Spreu, sondern auch Weizen im Mitarbeiter-Sortiment hat.


    Was daran verwerflich sein soll, sich über ein unprofessionelles, unhöfliches und eben auch geschäftsschädigendes Verhalten beim Vorgesetzten eines Mitarbeiters zu beschweren, ist mir tatsächlich nicht ganz klar. Ich kann nur hoffen, dass derjenige, der hier die entsprechenden Vorwürfe gegen mich erhoben hat, zu denen gehört, die sich allzeit widerspruchslos vom Verkaufspersonal schlecht behandeln lassen.


    Ich arbeite seit 20 Jahren mit Kunden direkt zusammen, und kenne daher beide Seiten. Natürlich gibt es unverschämte Kunden, aber ebenso gibt es eben auch unprofessionelle Kundendienstmitarbeiter. Im vorliegenden Fall habe ich mir absolut nichts vorzuwerfen, denn ich bin höflich und ruhig geblieben. Also erhebe ich auch den Anspruch darauf, dass man mich ebenso behandelt. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, wer in der Sache nun recht hat; da habe ich die Erklärung des Restaurantleiters widerspruchslos akzeptiert, dass aufgrund der "Zwangsfrühstücksgrillsituation", die der Kollege Roadrunner0778 bereits richtig geschildert hat, die Zubereitung eines Burger "zwischendurch" eben nicht möglich ist. Trotzdem bleibt der Anspruch bestehen, als Kunde höflich und freundlich behandelt zu werden, solange man selbst höflich und freundlich auftritt.


    Wenn man trotz höflichen und freundlichen Auftretens vom Verkaufspersonal schlecht behandelt wird - und einem Kunden wortlos den Rücken zu kehren und ihn einfach stehen zu lassen zähle ich dazu! - dann ist solch ein Verhalten nicht in Ordnung, und dann hat man durchaus das Recht, sich darüber zu beschweren.


    Es ist übrigens seit sehr langer Zeit das erste Mal, dass ich in einem Beinahe-Essen-Restaurant (oder was heißt "Fastfood" nochmal) :D) Grund zu einer Beschwerde ob unfreundlichen Benehmens des Verkaufspersonals hatte. Anders ausgedrückt: hätte die Mitarbeiterin an der Verkaufstheke mir dieselbe Erklärung gegeben wie der Restaurantleiter: "sorry, Burger nicht möglich, weil ...", wäre alles OK gewesen. Mit Sicherheit hätte ich mich für die Auskunft bedankt, einfach nur einen Kaffee getrunken (den ich dann sogar hätte bezahlen müssen) und wäre gegangen ohne irgendwelches Aufheben zu machen.

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Hab ich etwas anderes behauptet? :confused:


    Du hattest unterstellt, die "geistig einfach gestrickten" Politikverdrossenen würden scharenweise den Rechten hinterherlaufen, aber komischerweise hat sich bei den letzten Wahlen nichts davon bewahrheitet. Entweder sind diese "geistig einfach gestrickten" Wahlberechtigten zuhause geblieben oder sie haben, wohl aus ihrem einfach geistigen Strickmuster heraus, im Westen grün, in Hamburg sozialdemokratisch und im Osten links gewählt. :D Den "Rechtspopulisten" haben sie ihre Stimmen jedenfalls nicht gegeben.



    schmidt3: Patriot darf man nach den Vorgaben des politischen Mainstreams in Deutschland wohl nur sein, wenn gerade eine Fußball-Weltmeisterschaft stattfindet. ;) Zumindest ist es dann gesellschaftlich akzeptabel, patriotischen Gefühlen durch Schwenken schwarz-rot-gelber Fähnchen und eben solcher Schminke im Gesicht Ausdruck zu verleihen; ansonsten scheint Patriotismus wohl eher als großes Tabuthema.