Beiträge von Bielefelder

    Sicher ist in Pakistan die Situation schlimmer. Hier sterben viele Menschen andere haben kein Trinkwasser mehr und in dieser Mine haben wir 33 Männer die über dünne Leitungen mit dem nötigsten versorgt werden.


    Vergesst aber nicht sie sitzen in einer Mine fest die jederzeit ganz einstürzen kann. Das ist Dauerangst. Was macht das aus einem Menschen? Wenn man wirklich jede Sekunde befürchten muß lebend begraben zu werden? Im Augenblick haben sie was sie brauchen. Eine (kleine) Verschiebung im Gestein und der Versorgungsschacht ist kaputt! Da braucht es nicht viel!


    Das gleiche kann beim Bohren passieren. Wobei sie ja auch erst etwa 30 Meter geschafft haben dürften.


    Aber Du hast Recht. Es nützt nichts wenn ich leide am wenigsten den Eingeschlossenen die mich ja noch nicht mal kennen und ich sie nicht. Trotzdem leidet die Welt auch "dank" der modernen Technik mit. Wir haben Videos aus der Gruben-Hölle gesehen etc.


    Man kann nur immer wieder sagen: "Hoffentlich geht das gut". Dann wäre es wirklich nur ein "stinknormaler Grubenunfall". So aber könnte es für Chile zur nationalen Tragödie werden. Hoffentlich nicht.

    Stimmt allerdings c-walt.


    Da muß ich Dir Recht geben. Das ist ein Unterschied. Für die Männer ist das ihr Arbeitsplatz und für mich wäre das dort unten brutal grausam.


    Normal ist die Situation für die "Mineros" aber auch nicht immerhin wissen sie dass die Mine in Teilen eingestürzt ist und es keinen Ausweg gibt...


    Aber hast natürlich Recht sie kennen die Mine und die Umgebung ist für sie "normal". Die Situation ist aber gefährlich zumal einige bereits beginnende Depression zeigen....

    Da habe ich mich falsch ausgedrückt und bin dann auch voll falsch verstanden worden. Tut mir leid. Nur diese Vorstellung irgendwo unter der Erde zu sein ist für mich der größte Horror. Darum habe ich das so ausgedrückt. Natürlich ist die Flutkatastrophe schlimm und grausam.


    Und sicher sterben bei den anderen aufgezählten Katastrophen noch mehr Menschen was sind da schon 33 in einer Mine. Ist schon so. Hast Du Recht.


    Ich hoffe auch dass es gut ausgeht und das ist allerdings noch lange nicht sicher weil da aller porös ist.

    Richtig. Eingesperrt (verschüttet) in mehreren hundert Meter Tiefe, über einem Millionen Tonnen Felsen, dass muß wirklich das Schlimmste sein und deshalb beschäftigt es zum Beispiel mich.... Und wenn das ganze noch über Monate so andauern soll und man aufgrund der extrem langen Zeit nicht gewiß sagen kann ob alle der 33 Männer wieder ans Tageslicht kommen werden dann ist das Horror. Allein die Vorstellung davon.


    Ich weiß nicht wie es in einem Bergwerk ist, ich war noch nie unten. Es gibt zwar in Deutschland so einige Minen aber bisher hatte ich nie die Gelegenheit. Ich muß aber auch zugeben da zieht es mich nicht so hin wenngleich ich weiß dass Deutschland sehr strenge Bergbau-Gesetze hat die auch überprüft werden und nicht wie in Chile wo eine Rettungstreppe zwar versprochen wird vom Minen-Betreiber dann aber nicht eingebaut wird und die Behörden sich auf das Versprechen verlassen und später nicht nachprüfen ist sie da oder nicht.


    Hier wird tatsächlich die absolute Urangst angesprochen. Flut wie in Pakistan ist auch schlimm keine Frage aber man ist nicht irgendwo tief sehr tief unter der Erde und hat ständige Angst ob nicht etwas von der Decke fällt.


    Und dann die Geräusche wenn der Berg "arbeitet" - so nennt man das wenn es Bewegung im Gestein gibt - übrigens täglich unter euren Füssen nur man merkt es normalerweise nicht. Aber verschüttet in der Erde da bekommt man das mit und das müssen Horror-Geräusche sein.........


    Also wenn sie es überleben die 33 "Mineros" dann sind sie nicht mehr dieselben. Da kann man von ausgehen.


    LG

    Oh mein Gott welches Schicksal hat diese Männer getroffen. Unfassbar und ohne Worte stehe ich davor und kann mir nicht helfen


    Als ob Dunkelheit "erhellt" durch ein paar Grubenlampen, Hitze, Angst, Hunger und Ungewißheit nicht reichen, nein jetzt müssen sie während der Bohrung die sie retten soll auch noch hart körperlich arbeiten wo sie doch schon geschwächt sind. Sie müssen Steine und Geröll wegräumen dass dabei von oben herab fällt. Bis zu 4000 Tonnen sollen es sein war zu lesen.


    V I E R T A U S E N D T O N N E N !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Unvorstellbar, man kann man es nicht erfassen. Niemand hat ein solches Schicksal verdient. Nicht der übelste Mensch.


    Warum straft das Schicksal Familienväter, Söhne und Brüder auf solch grausame barbarische Weise? Was haben diese 33 Männer verbrochen dass das Schicksal so hart zuschlägt? Ich stehe fragend davor und finde keine Antworten.


    Kann unser Gott das wirklich gewollt haben?


    Ich wünsche diesen 33 tapferen, mutigen und starken Männern alles, alles, alles Glück dieser Erde damit sie den Himmel wieder sehen können.


    ALLES GLÜCK DER ERDE !!!!!!!!!!

    Wichtig ist aber dass die Bohrung jetzt endlich beginnt. Bisher hat sie noch nicht begonnen. Der Bohrer (Bohrkopf) wurde längst angeliefert.....


    Worauf wartet man noch? Es zählt doch jeder Tag. Die Bohrung kann so schon 4 Monate dauern. Das ist sowieso viel zu lang aber man muß auch sicher bohren und nicht noch mehr Schaden anrichten.


    ABER SIE MÜSSEN JETZT ENDLICH BEGINNEN MIT DEM BOHREN.


    Die Männer in der Mine haben keine Zeit zu verlieren. Wenn die Chilenen das nicht alleine schaffen dann hoffe ich das sie sich ausländische Hilfe beim Bohren holen.


    Sie wollen erst einen etwa 30 Zentimeter Schacht bohren dann unten nach dem Durchbruch soll der Bohrkopf sich ausklappen und sich wieder nach oben schrauben und dabei den neuen Schacht ausweiten auf 60 - 70 Zentimeter hab ich gelesen. Kann man nicht gleich beim erstmaligen Bohren einen 60 - 70 Zentimeter Schacht bohren? Muß man bei sowas immer vorbohren und dann ausweiten?


    Das sieht dann am Ende nach Bergung mit der "Dahlbusch-Bombe" aus.


    Hoffentlich geht wirklich alles gut.


    Gott möge die Arbeiten begleiten.




    EDIT:



    daniel:


    wollen wir hoffen dass alle wissen was sie tun.


    Angeblich sollen die Experten jetzt auch die Freigabe zum Bohren gegeben haben so dass es wohl morgen (sonntag) losgehen kann. Oder sogar heute noch? Wer weiß mehr?

    Zitat

    Original geschrieben von Wishmaster1805
    ... auch erst nachdem Du das Update auf SW 032.010
    ausgeführt hast ?!?


    Ich habe den Eindruck es hängt mit dem Update zusammen.

    Genau. Diese Dahlbuschbombe kam auch damals in Lengede zum Einsatz. Da aber nur für ungefähr 60 Meter. In dem engem Ding aber über 700 Meter hochgezogen werden das wird nicht schön. Wie lange dauert das? Eine Stunde pro Mann? Dann würde es wenn der Schacht steht nochmal sehr lange dauern bis sie alle geborgen sind.


    Auch ist es nicht so spaßig in einer 40 Zentimeter Röhre zu sein. Da wird kaum Platz sein und wahrscheinlich ist es während des Hochziehen richtig dunkel da drin wenn man keine Lampe halten kann.


    Aber es ist die einzige Möglichkeit. Einen richtigen Aufzugschacht für einen Mehrmannkorb zu bauen würde noch viel länger dauern.


    Hoffentlich geht es alles gut.




    Edit:
    Und, Daniel, alles gut unten? Naja. Ich finde da nicht viel Gutes. Außer das man sie gefunden hat und einen Zugang hat. Das in einer Mine Autos stehen ist bei uns in Deutschland auch so.


    Diese Autos bleiben übrigens manchmal dort wenn Minen aufgegeben werden.... Die stehen dann für immer da unten. Aber eigentlich sollte das bei einer geordneten Minen Aufgabe nicht sein. In diesem Fall wird es aber so sein. Das wird alles da unten bleiben....

    Das chilenische Fernsehen hat Bilder von den Bergleuten gezeigt. Sie sehen abgemagert aus und haben wohl viel Flüssigkeit verloren. Ich hoffe dennoch dass sie es schaffen. Sie haben wohl wirklich eine soziale Struktur da unten und es gibt wohl einen "Mentor" also einen der Wortführer ist...


    Man muß mit dem Begriff "Held" sparsam sein aber wenn diese Männer das schaffen bis zur Rettung durchzuhalten dann sind sie Helden.


    Beunruhigt hat mich aber die Meldung dass die ersten schon Angstzustände gezeigt haben, sie wissen ja inzwischen die Wahrheit dass es bis zur Rettung Monate dauern kann. Hoffentlich bekommt man das in den Griff.


    Schließt diese Männer in Eure Gebete oder in Eure Gedanken ein.


    was die Rettung schwer macht ich weiß nicht ob man schon Bergleute aus solcher Tiefe gerettet hat. Das macht mir Sorge. Hoffentlich geht das gut. Gab es schon mal so große Bohrungen auf 700 Meter? Und es gibt eine Warnung vom Gesundheitsminister das keiner "zu dick" für den Rettungsschacht ist...


    Hoffen wir das es gut ausgeht und alle wieder nach oben kommen.