Beiträge von VolkerD

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Also Eure Abteilung IT scheint ja nicht richtig fit zu sein (um es mal vorsichtig auszudrücken). Alle Probleme sind durch vernachlässigte Routinejobs entstanden. Eine USV schützt nicht gegen Faulheit oder Inkompetenz.


    Da ist sicher was dran, diese Batterien werden leider häufig vernachlässigt und wenn dann doch mal ein Stromausfall passiert....
    Was mich allerdings schon stört ist, dass es anscheinend keine USV gibt welche einigermassen zuverlässig den Batteriestatus (unter Last) anzeigt, jedenfalls nicht die halbwegs preiswerten Teile. Unsere USV Managementsoftware macht nach zwei (oder drei?) Jahren eine Warnung, aber diese Warnung basiert nicht auf irgendwelchen Batteriestatusabfragen sondern lediglich auf die abgelaufene Zeit. Und man sollte bedenken dass ein Batteriewechsel nicht viel preiswerter ist als eine neue USV, bei vielen kann man die interne Batterie gar nicht selber wechseln.


    Ich will damit eigentlich nur nochmal verdeutlichen: ist es für den privaten Bereich wirklich so wichtig?
    Ich versuche einfach vernünftige Backups zu haben. Sollte mal das NAS abschmieren und sich tatsächlich nicht mehr re-animieren lassen, dann müßte ich im schlimmsten Fall halt ein neues kaufen und das Backup zurückspielen. Gut, solange wäre mein kleines Heimnetz down, aber ist das wirklich soo wichtig? Dasselbe gilt für einen Desktop-PC.


    Volker

    Also erst mal, ich bin nicht der USV Spezialist, aber hier im Büro betreiben wir Server welche freilich per USV gesichert sind, oder sagen wir besser, sein sollten.


    1. Monitore gehören nicht an die USV angeschlossen, das verringert den Strombedarf schon mal deutlich
    2. Für einen "normalen" PC mit ein paar NAS dran würde ich jetzt nicht ein riesen Fass aufmachen. Eine USV mit 1000 VA sollte ausreichen. Unsere beiden Server mit zig Festplatten haben eine 2000er USV und die hat im Normalbetrieb etwa 30% Auslastung.


    Und jetzt kommt aber das spannende: in den letzten 10 Jahren hatten wir vielleicht drei Stromausfälle, ich kann es nicht mehr genau beziffern, aber ich würde mal behaupten in nur einem Fall hat die USV geholfen, in den beiden anderen Fällen waren die Batterien so kaputt, dass sie nicht mal wenige Sekunden überlebt haben. Bei den preiswerten USV Geräten merkt man einfach nicht wirklich, wann die Battieren kaputt sind. Will man da sicher sein, muß man alle zwei Jahre die Batterien auswechseln oder immer mal wieder einen Stromausfall vortäuschen um sie unter Last zu testen.
    Wenn bei Dir öfters mal der Strom weg ist passiert das allerding ganz von alleine. :)


    Das Hammer-Szenario war mal folgendes: einer der Arbeitsplatz PCs wurde von der IT Abteilung mit einer USV abgesichert weil dort wichtige Daten auf der lokalen Festplatte waren. Leider haben sie vergessen auch dort die Batterien regelmäßig zu checken. Eines Tages gab es eine kurze Spannungsschwankung, die USV hat dies korrekt erkannt und auf Batterie umgeschaltet, nur die Batterie war kaputt. Resultat: alle PCs im Büro liefen noch weil das interne Netzteil gut genug war um die Schwankung zu puffern, nur der PC mit der USV war tot weil die Batterie in der USV nix mehr taugte. :mad:


    Wir haben hier eine Roline Prosecure II, da ist eine USV Management Software für Windows und Linux (und auch andere) dabei, ob aber ein NAS damit heruntergefahren werden kann weiss ich nicht. Wenn Du mehrere Geräte gezielt herunterfahren möchtest braucht es eine netzwerkfähige USV Software, gibt es alles und ist auch bezahlbar, aber lohnt es sich im privaten Bereich wirklich?


    Volker

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Also Prime Instant Video ist häufig in 1080p mit recht hohen Datenraten. Die Qualität ist da hervorragend.


    Die Filme, die wir uns angesehen haben, waren zwar in HD aber das Ganze war einfach viel zu stark komprimiert. Kann natürlich sein, dass das auch vom Film abhängt, ein Blockbuster den gleichzeitig tausende sehen wollen leidet da vielleicht mehr als ein älterer Film den sich nur wenige ansehen. Oder es lag daran, dass wir es via Notebook angesehen haben welches via HDMI mit dem Fernseher verbunden war. Mach ich jedenfalls nimmer.


    Volker

    Das hat nix mit SD oder HD zu tun, auf meinem 46" Billig-Fernseher ist DVB-T meilenweit von DVB-S entfernt, selbst in SD Qualität, ebenso amazon prime, andere Anbieter kenne ich nicht. Da wird so stark komprimiert dass nur noch Matsch rüber kommt. Ich dachte Amazon Prime wäre halt Müll, habe es gleich wieder gekündigt, aber anscheinend ist das normal. Seht euch doch nur mal eine "primitive" DVD an, in PAL Qualität, weit überlegen dem DVB-T oder amazon prime.


    Volker

    Zitat

    Original geschrieben von migolf
    Kann keinen Unterschied feststellen. Ob es nun gleich gut oder gleich schlecht ist, liegt dabei im Auge des Betrachters. Ich bin wohl gen�gsam - weshalb sich die Frage nach weiteren HD Paketen derzeit nicht stellt. M�glicherweise bin ich aber auch nicht bereit, f�r Hartz-TV via RTL und Konsorten Geld locker zu machen...


    Also wenn das Entertain bildqualitätsmäßig auf dem Niveau von DVB-T ist, dann würde ich das gar nicht haben wollen. DVB-S ist da um Längen besser, egal ob SD oder HD Qualität, DVB-C ebenso. Gut, man würde via Entertain mehr Programme empfangen können als via DVB-T, aber die Bildqualität bei einem großen Flachbildschirm spielt - zumindest für mich - eine mit eintscheidende Rolle.


    Volker

    Zitat

    Original geschrieben von jof
    Unseren TP-Link Repeater ziehen wir eigentlich jeden Abend aus der Schlafzimmer-Steckdose, weil meine Frau der Meinung ist dass es sich "strahlenärmer" besser schläft, und er baut nach dem Wiedereinstecken innerhalb von wenigen Sekunden das Netz wieder auf ohne dass was neu eingegeben werden muss.


    OK, das sollte ja auch so sein.
    Mir geht es weniger um die Strahlung, das DECT-Telefon oder Smartphone ist sicherlich auch in der Nähe und strahlt. Aber die Dinger verbrauchen Strom und das ist unnötig. Zumindest wenn wir wegfahren werde ich das Teil abstöpseln.


    Volker

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Vorzugsweise vergibt man die Kanäle im Repeater-Betrieb manuell, damit dieser Fall nicht eintritt. Auch empfiehlt es sich, den IP-Bereich von DHCP einzuschränken und IP-Adressen in der Regel fest zuzuordnen.


    Den IP-Bereich von DHCP habe ich schon begrenzt, dem Repeater werde ich noch eine feste Adresse zuordnen.


    Sollten FritzBox und FritzWLAN vorzugsweise immer denselben WLAN Kanal verwenden?


    Bei uns gibt es nur noch einen Nachbar mit WLAN, wir haben hier also keine Probleme die Kanäle aufzuteilen. Bislang habe ich das FritzBox automatisch machen lassen.



    Volker

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Ich freue mich, dass Du zur Verteilung Deiner vielleicht 10MBit/s Internetverbindung kein WLAN mit 1,3 GBit/s eingerichtet hast, sondern einfach mal einen 35€- Artikel in die Steckdose gesteckt hast, und mit vielleicht 50mBit/s alles perfekt angebunden hast.


    Es gäbe da schon einen Grund, dass das Ganze gut und möglichst schnell geht: nicht das Internet ist der Grund sondern der interne Datenverkehr zum NAS wo ich auf Datenbanken zugreife. Da merkt man schon einen riesen Unterschied ob ich mit GBit LAN drauf zugreife oder per WLAN, man merkt sogar ob ich GBit oder nur 100 MBit LAN habe. Solange es aber funktioniert ist es für mich völlig OK, soll es besonders schnell gehen muss ich halt ein LAN Kabel an die Fritzbox anstöpseln.


    Ob sich der Repeater nach Stromausfall alles merkt probiere ich einfach mal aus. Ich habe den AVM genommen weil ich mir dachte der kommt am besten mit der Fritzbox zurecht, und es ist in der Tat sehr einfach: zuerst 2 sec die WLAN Taste am Repeater drücken, dann 6 sec die WLAN Taste an der Fritzbox, dann blinken die LEDs am Repeater eine Zeit lang und dann tut es einfach. Die Geräte sehen nur eine SSID, aber in der Fritzbox gibt es schon zwei verschiedene. Die Box hat Kanal 1 benutzt, der Repeater Kanal 11. Das werde ich mir bei Gelegenheit mal genauer ansehen, ebenso ob es für den Repeater ein Firmware-Update gibt.


    Volker

    Vielen Dank für Eure vielen Rückmeldungen.


    Letztenendes hat sich das Problem von selbst gelöst: das Leerrohr was ich kannte verlief nicht vom 2.Stock ins Erdgeschoss sondern in den Keller und war daher unbrauchbar. Da hatte ich mich einfach geirrt.


    Jetzt tut es besagter FritzWLAN 310 im 1.Stock, funzt! Ich habe aber keine richtigen Tests gemacht, Notebook und Smartphone zeigen 4 oder 5 "WLAN-Balken" im ganzen Haus und Videos lassen sich streamen, mehr brauche ich nicht.


    Ich hätte freilich alles neu aufbauen und verkabeln können, aber wie schon gesagt: warum kompliziert wenn es auch einfach geht.



    Was passiert eigentlich wenn ich den Repeater vom Strom nehme, muss man ihn danach neu mit dem 7360 verbinden (Passwort teachen etc.) oder merkt er sich das?



    Volker

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Man kann ganz sicher auch PoE separat einspeisen, nach der Fritzbox.


    Ok, das geht sicher auch. Muß ich mal sehen wieviel Platz das Leerrohr bietet.


    Letzte Frage: wenn man PoE machen möchte, geht das über eine ganz normale CAT5 Verkabelung oder braucht es dafür ein anderes Kabel (mit mehr Adern oder so)?


    Volker