Beiträge von SiemensInfo.de

    Das Siemens SXG75 dürfte seit der letzten CeBIT sicherlich das meisterwartete Mobiltelefone vom inzwischen neuen Unternehmen BenQ Mobile sein. Mit seiner umfangreichen Ausstattung dürfte es sicherlich zu den derzeit interessantesten Geräten auf dem deutschen Markt sein. Die Kombination aus MP3-Funktion, UMTS und integrierter GPS Navigation bietet derzeit kein anderer Anbieter. Etwas ärgerlich waren dabei wieder die ständigen Lieferverzögerungen. Umso erfreulicher ist, dass diese sich gelohnt haben und das Gerät ohne nennenswerte Bugs auf den Markt gekommen ist. Sicherlich gibt es auch den einen oder anderen Fehler, welche im Normalbetrieb jedoch nicht störend auffallen.

    Technische Eckdaten
    TriBand GSM 900/1800/1900 WCDMA (UMTS)
    WAP 2.0
    GPRS Multislotklasse 10
    111,5 x 53 x 20 mm
    134 g
    getestete Firmwareversion: 12


    Gehäuse / Verarbeitung
    Für ein Gehäuse dieser Größe ist Verarbeitung sehr gut. Es reicht sogar fast an das hervorragende S75 heran. Der über eine lange Schiene geführte Akkudeckel sitzt bombenfest. Die Displayscheibe ist recht anfällig für Fingerabdrücke. Auf dem restlichen Gehäuse, was recht matt gehalten ist, fallen diese glücklicherweise weniger auf.
    Insgesamt wirkt gerade die schwarz / silberne Farbkombination recht edel. Leider sind die beiden Kameras recht staubanfällig. Wer sein SXG also liebt hat immer ein gutes Reinigungstuch dabei. Auch beim SXG muss sich zeigen, wie mit dem Alter des Gerätes die Qualität erhalten bleibt.


    Tastatur
    Die Tastatur des SXG ist ebenfalls recht gut gelungen. Alle Zifferntasten sind gut zu unterscheiden und haben einen sehr guten Druckpunkt. Gerade SMS-Schreiber werden Ihre Freude daran haben. Die vier Tasten seitlich des Displays sind auch mit dem Daumen noch zu ereichen und fügen sich harmonisch in das Gehäuse ein. Die beiden Softkeys lassen sich gut bedienen, hätten aber gerne auch grösser sein dürfen. Selbst die Seitentasten sehen nicht nur optisch ansprechend aus sondern lassen bei Druckpunkt und Fühlbarkeit kaum Wünsche offen.

    Schön, dass man auch beim SXG75 beider zentralen Bedienung auf ein Steuer-Pad anstatt eines Joysticks setzt. Diese wusste schon beim SK65 zu überzeugen und verrichten bei S75 und SL75 ebenfalls gute Dienste. Ein weiteres Highlight ist die gleichmässige und helle Tastaturbeleuchtung, welche die Bedienung bei allen Lichtverhältnissen unproblematisch macht.


    Display
    Das Display des SXG75 ist sicherlich ein Hingucker. Die QVGA Auflösung (240 x 320 Pixel) und die Farbtiefe von 262.000 Farben lassen jedes Bild erstrahlen. Auch bei der Fläche hat man nicht gespart und so ist eine grosse Darstellung von Texten und Zahlen möglich ohne diese verpixeln zu lassen. Allerdings ist das Display auch ein echter Stromsauger. Hier sollte man alle angebotenen Energiesparmöglichkeiten nutzen. Im Navigationsbetrieb empfiehlt es sich auf ein KfZ-Ladegerät zurückzugreifen. Um Strom zu sparen empfiehlt es sich ausserdem die Helligkeit zu reduzieren. Selbst bei 50% ist diese noch mehr als ausreichend. Die meisten werden auch mit 20-30% zurechtkommen.

    Menü / Bedienung
    Sowohl Menü und Bedienbarkeit des SXG75 orientieren sich an den aktuellen Modellen S75 und SL75 und damit an einem renovierten und verbesserten aber dennoch siemens-typischen Menüaufbau. Es werden auch die gleichen Icons auf der ersten Ebene verwendet, welche beim SXG natürlich viel höher aufgelöst sind und somit etwas schöner wirken. Die erste Menüebene besteht aus einem Icongitter von 12 Icons, darunter findet sich auch hier eine Mischung aus Textlisten und Menüs mit Karteireitern zur horizontalen Navigation.

    Die Zifferntasten sowie das Steuerpad des SXG75 lassen sich mit unzähligen Funktionen belegen um sie schneller zu starten. Auserdem positiv zu vermerken ist die schnelle Menügeschwindigkeit, welche die Bedienung absolut flüssig von der Hand gehen lässt.


    Empfang / Datenübertragung / Akustik
    Sowohl Empfangsstärke als auch Sprachqualität liegen beim SXG75 auf hohem Niveau reichen aber in beiden Fällen nicht ganz an das S75 heran. Trotzdem muss man sich nicht beklagen.
    Gerade die Sprachqualität weiß sowohl beim normalen Telefonieren als auch bei der Wiedergabe über die eingebaute Freisprecheinrichtung zu überzeugen. Der Gesprächspartner ist immer laut und deutlich zu verstehen, dabei bleibt die Akustik stehts sauber und ausgewogen.


    Klingeltöne
    Was für die Sprachqualität gilt erreicht das SXG auch bei der Wiedergabe von Klingeltönen. Diese sind auf jeden Fall ausreichend laut und werden sauber wiedergegeben. Als Formate können MP3, AAC(+), Midi und WAV verwendet werden.


    Messaging
    Wie man von einem Handy mit Vollausstattung erwarten darf, bietet das SXG auch in dieser Disziplin das volle Programm. Natürlich kann es mit SMS und MMS umgehen. Und auch ein E-Mail Client ist in dieser Klasse schon Standard Ausstattung. Der im SXG75 unterstützt bis zu 5 Mail Konten und kann sowohl mit POP3 als auch IMAP4 Servern kommunizieren. Zusätzlich wurde beim SXG75 noch ein Instant Messenger installiert, welcher sich leider in der getesteten Firmware nur über einen Shortcut aufrufen lässt. Im Menü ist er nicht zu finden.


    Adressbuch
    Das SXG75 kann im Gerätespeicher bis zu 500 Kontakte speichern. Diese Begrenzung ist mir aufgrund der Ressourcen ein absolutes Rätsel. Dafür kann man die Kontakte mit sehr vielen Informationen versehen. So lassen sich Vorname, Nachname, 4 Telefonnummern, 4 Mailadressen, 2 URLs, 2 Faxnummern, Privat- und Firmenadresse, Extranotizen, Firmenname, Tätigkeit sowie ein Klingelton, eine Anzeigebild, eine Gruppenzuordnung und der Geburtstag speichern. Alles wird über ein komfortables Menü mit Karteireitern angezeigt. Eine Telefonnummer kann als Standard definiert werden welche bevorzugt bei Kontaktwahl genutzt wird.


    Zusätzlich lassen sich noch Verteilerlisten für Nachrichten anlegen und verwalten.


    Organiser-Funktionen


    Kalender
    Der Kalender des SXG75 ist einfach gehalten. Es gibt wie immer eine Wochen-, Monats- und Tagesansicht. Termine können auch hier über SyncML und einen Remote Server synchronisiert werden. Völlig unverständlich ist, warum man auf eine Terminliste, eine Aufgabenverwaltung oder eine simple Notizfunktion verzichtet hat. Sicherlich könnte man einiges davon durch JAVA ersetzen, hätte Siemens nicht diese unsägliche JAVA Begrenzung eingeführt.


    Diktiergerät
    Das SXG75 verfügt über ein einfaches Diktiergerät. Es lassen sich einzelne Sprachaufnahmen in Dateien ablegen. Die maximale Aufnahmelänge hängt vom freien Speicher ab. Wahlweise kann man dabei die Dateien auf die Speicherkarte oder im Telefonspeicher ablegen.


    Weitere Funktionen
    Das SXG75 verfügt ausserdem noch über einen Taschenrechner, Stoppuhr, einen Wecker und einen Umrechner für verschiedenste Werte wie Währung, Länge, Temperatur und ähnlichem. Ausserdem wurden einige interessante Anwendungen vorinstalliert, welche sich aber dummerweise nur aus dem Mediapool heraus oder über einen Shortcut aufrufen lassen. Ein Anwendungsmenü fehlt nämlich.
    Ein unerfreuliches Kapitel ist der JAVA Support des SXG. Scheinbar lassen sich keinerlei JAVA Programme installieren welche nicht über das Internat auf das Gerät übertragen wurden. Egal ob von der Speicherkarte oder vom internen Speicher. Programme (egal ob Freeware oder nicht), welche per Kabel, IrDA oder Blutooth übertragen wurden lassen sich nicht installieren.


    Dateisystem / Speicher
    Das SXG75 verügt mit 72 Megabyte internem Speicher über bereits über viel Platz. Davon sind im Auslieferzustand ca. 32 Megabyte frei. Der Rest ist z.B. von Spielen, Tönen, Themes und Filmen belegt. Zusätzlich kann man den Speicher mit RS-MMC Karten um bis zu ein Gigabyte erweitern. Damit dürften auch eine mittlerer MP3-Sammlung oder ein umfangreiches Fotoalbum Platz finden. Zugriff auf die Dateien erhält man im Gerät über den Media Pool.


    Kamera
    Um es kurz zu machen: Für eine 2 Megapixel Kamera sind die Bilder einfach zu schlecht. Für mehr als ein paar Schnappschüsse sind sie nicht geeignet und da hätten 1,3 Megapixel auch genügt. Natürlich sind die 2 Megapixel ein gutes Verkaufsargument. Ausserdem bietet die Kamera kaum Einstellungsmöglichkeiten. Lediglich der Weissabgleich, die Auflösung und eine Funktion zum unterdrücken von Bildschirmflimmern ist vorhanden.

    Die vordere Kamera hat eine maximale Auflösung von 352 x 286 Pixeln und eignet sich damit fast ausschließlich für Videotelefonie. Dies funktioniert dafür mit dem SXG recht reibungslos.


    Die Kameras kann aber auch für Videoaufnahmen mit einer Auflösung von 176 x 144 Pixeln verwendet werden. Dabei sind die Aufnahmen sogar erfreulich ruckelarm. Wegen der niedrigen Auflösung aber trotzdem nur für Spassvideos geeignet. Man kann die Länge des Videos entweder auf maximale MMS Grösse begrenzen oder bei Maximaleinstellung bis zu 5 Minuten pro Clip aufnehmen.


    Radio
    Im SXG wurde erstmals bei Siemens auch ein RDS-Radio verbaut. Es können dabei bis zu 10 Sender fest gespeichert werden. Beim Empfang dient das angesteckte Headset als Antenne. Die Empfangsleistung ist eher mittelmässig in gut versorgten Gebieten aber ausreichend. Der Klang ist sowohl über das Headset als auch den eingebauten Zusatzlautsprecher sehr gut.


    MP3 Player
    Der im SXG75 verbaute Musicplayer spielt neben MP3 noch AAC, MIDI und WAV Dateien ab. Lieder können dabei in Playlisten angeordnet werden. Die Klangwiedergabe gehört zum besten was ich in letzter Zeit bei Handyplayern gehört habe. Die gilt sowohl über den externen Lautsprecher, noch mehr aber über das mitgelieferte Headset. Schön ist, dass man das GSM/UMTS Sendeteil deaktivieren kann und so das SXG auch im Flugzeug als MP3 Player nutzen kann.


    Navigationssystem
    Siemens hat beim SXG75 ein Navigationsystem von VDO Dayton vorinstalliert. Einen Testbericht dazu gibt es auf unserer Partnerseite Mobile-Mods.de.


    Fazit
    Mit dem SXG75 läutet Siemens sicherlich eine neue Ära bei seinen Mobiltelefonen ein. Weg von den verpixelten Displays und auch weg vom technologischen Rückstand. Mit der Ausstattung des SXG75 liegt man endlich wieder im konkurrenzfähigen Bereich und lässt mit der GPS Hardware die meisten Konkurrenten sogar hinter sich. Erfreulicherweise geht das ganze auch noch mit einer sehr guten Verarbeitung einher. Leider gibt es auch unerfreuliches zu berichten. Negativ fallen die eher mäßige Kameraqualität und ein paar fehlende Menüeinträge auf. Auch mit dem Organizer hat man sich nicht mit Ruhm bekleckert. Hier gibt es Ausstattungslücken die einfach nicht sein müssten. Die JAVA Einschränkung ist in meinen Augen fast schon als Bug zu sehen. Das kann Siemens unmöglich beabsichtigt haben. Vielen werden auch Grösse und Gewicht nicht zusagen. Ich für meinen Teil nehme das für die gebotene Ausstattung und hier besonderes das Navigationssystem trotzdem gerne in Kauf. Inwieweit das SXG75 ein Verkaufserfolg wird muss die Zukunft zeigen. Das Zeug dazu hat es. Und der schon bei Martktstart recht günstige Preis machen es teilweise zu einem echten Schnäppchen. Und wenn Siemens per Softwareupdate noch einige Kritikpunkte behebt bin ich umso glücklicher.


    Den komplettenTest mit Bildern gibts wie immer hier:
    Testbericht komplett

    Zitat

    Original geschrieben von fanaticsulm
    Was passiert eigentlich wenn während der Navigation jemand anruft? Wird die Ansagestimme des Navis auch über eine Bluetoothfreisprecheinrichtung übertragen?


    zumindets über das Kabelheadset. Leider läuft das SXG nicht richtig mit meiner HKW-600 zusammen. Wird zwar gekoppelt und auch die Anzeigen (bis auf Akku) funktionieren. Aber Gespräche müssen immer mühsam über das Menü übergeben werden.

    Das S75 dürfte eines der letzten S-Klasse Geräte sein, das noch aus reiner Siemens Entwicklung stammt. Die Verwandtschaft mit den Vorgängern merkt man dem Gerät sowohl im positiven wie im negative Sinne an. Die Fortschritte liegen gegenüber dem S65 sieht man hier weniger an den technischen Eckdaten, als an den Verbesserungen "unter der Haube". Gerade bei den Merkmalen, die nicht sofort herausstechen hat Siemens doch einen grösseren Schritt gemacht als man zunächst vermutet hätte. Trotzdem handelt es sich vom Technologiesprung her in meinen Augen eher um ein S70 als ein S75. Ein wenig mehr Fortschritt bei der Technik gegenüber dem S65 wäre schön gewesen.


    Technische Eckdaten
    TriBand GSM 900/1800/1900
    WAP 2.0
    EGPRS Multislotklasse 10
    103 x 47 x 18,5 mm
    99 g
    getestete Firmwareversion: 13



    Gehäuse / Verarbeitung
    Um es kurz zu machen, die Verarbeitung des S75 ist absolut hervorragend. Die verwendeten Materialien wirken an jeder Stelle sehr hochwertig, die Spaltmaße sind sehr gering und zumindest im neuen Zustand gibt das Gerät keine knirschen und knarzen von sich. Die ganze Konstruktion ist sehr kompakt und liegt hervorragend in der Hand. Auch der Schließmechanismus des Akkudeckels, häufig ein Qualitätsschwachpunkt kann überzeugen. Ebenfalls verbessert wurde die Handhabung der Speicherkarte. Die RS-MMC wird jetzt in einen Schlitten eingelegt und dann mit diesem in das Gehäuse geschoben. Optisch mag das Gerät vielleicht nicht jeden Geschmack treffen. Mir persönlich gefällt es sehr gut.
    Wenn es beim Gehäuse überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann ist es die Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken, besonders bei der getesteten Version in der Farbe "Piano Black". Was den Qualitätseindruck auch etwas stört ist der scheppernde Vibrationsalarm. Ein Grund dafür ist jedoch nicht zu erkennen. Inwieweit die gute Qualität auch mit dem altern des Gerätes erhalten bleibt muss jedoch die Zeit zeigen.


    Tastatur
    Auch in dieser Disziplin schlägt sich das S75 sehr gut. Alle Tasten haben einen guten Druckpunkt und lassen sich blind gut erfühlen. Die Unterscheidbarkeit ist sowohl horizontal als auch vertikal absolut eindeutig. Allerdings hätten zumindest die Tasten im Navigationsbereich und hier besonders die Softkeys etwas mehr Größe vertragen können. Trotzdem geht mir die Bedienung recht sicher von der Hand.
    Erfreulich dagegen ist die Verwendung des Vierwege-Pads statt eines Joysticks. Hier kann weniger Staub in das Gerät eindringen und die Bedienung geht sehr leicht von der Hand. Wusste dieses Pad schon im SK65 zu überzeugen, macht es auch hier einen sehr guten Eindruck. Etwas weniger gefallen haben mir die Seitentaste. Diese lassen sich zwar ebenfalls gut bedienen, kommen aber nicht an den guten Druckpunkt der anderen Tasten heran. Auch die Tastenbeleuchtung hat sich gegenüber den Vorgängern verbessert. Sicher gibt es auch hier besseres auf dem Markt aber trotzdem muss man sich als S75 Besitzer nicht beschweren.


    Display
    Nun was wurde schon über das Display diskutiert, veraltet, völlig o.k., absoluter Schrott oder mehr als ausreichend. Nun halten wir uns zunächst an die Fakten. Mit 132 x 176 Pixeln hat das S75-Display die gleiche Pixelanzahl, wie das des Vorgängers. Allerdings wurde die Fläche etwas verkleinert, was die tatsächliche Auflösung etwas verbessert. Auch die verbesserte Farbtiefe trägt etwas zur Verbesserung der Anzeige bei. Mir persönlich reicht das ganze so völlig aus.
    Trotzdem bleibt es dabei, dass das verwendete Display absolut nicht auf der Höhe der Zeit ist und man hier eigentlich etwas besseres hätte verbauen müssen. Zumindest in der S-Klasse soll man auch ein S-Klasse Display erwarten dürfen.


    Menü / Bedienung
    Hier hat sich wohl gegenüber dem Vorgänger am meisten getan. In meinen Augen ist es Siemens gelungen alte Tugenden mit guten neuen Ideen zu mischen. Wie üblich ist die erste Menüebene ein Icongitter, welches jetzt aber statt der bisherigen 9 Icons 12 davon darstellt. Diese sind leider optisch nicht sonderlich gelungen. Natürlich lässt sich dieses Menü auch über die Zifferntasten statt des Cursors bedienen. Die darunter liegenden Menüs bestehen entweder aus den üblich Textlisten aber auch teilweise aus neuen Menüs mit Karteireitern, wie man sie von Sony Ericsson her schon kennt. Dies macht die Bedienung jetzt noch übersichtlicher. Erfreulich ist dabei, das die Menügeschwindigkeit trotz zunehmendem Grafikgebrauch angenehm schnell ist.
    Nicht neu aber verbessert wurden auch die Tastaturshortcuts. Jetzt lässt sich praktisch jede beliebige Funktion auf eine der Zifferntasten legen. Wie bereits gewohnt lassen sich auch die beiden Displaytasten sowie das Steuerkreuz mit Shortcuts belegen. Erstmals gibt es nun einen eigenen Menüpunkt zur Konfiguration der Shortcuts. Auch optisch lässt sich das Menü wie beim Vorgänger durch Themes den persönlichen Vorlieben anpassen. Der Theme Editor in der aktuellen Version unterstützt bereits das S75.


    Empfang / Datenübertragung / Akustik
    Auch in dieser Disziplin ist es Siemens gelungen an alte Tugenden anzuknüpfen. Der Empfang gehört wie schon bei fast jeder S-Klasse zum Besten was der Markt hergibt. Auch in Gebieten wo manche Konkurrenzgeräte bereits aufgeben funkt das Gerät noch sicher und hält auch Gespräche noch aufrecht. Genauso erfreulich ist auch die hervor.
    Für die Übertragung von Daten bringt das S75 fast alles mit was der Profi Anwender braucht. Infrarot- und Bluetoothschnittstelle sind ja bereits üblich. Neu hinzugekommen ist der EDGE Support. Nur UMTS währe noch eine nette Dreingabe gewesen.


    Klingeltöne
    Wer sich beim S75 noch beschwert, dass die Klingeltöne zu leise sind sollte dringend einen Ohrenarzt besuchen. Der verwendete Lautsprecher ist einfach laut und bleibt dabei trotzdem meistens angenehm. Als Töne lassen sich Dateien im Format MP3, AAC(+), MIDI und WAV verwenden. So dürfte auch der letzte CrazyFrog Fanatiker die gewünschte Tonqualität aus seinem S75 erklingen lassen können.


    Messaging
    Wie man von einer S-Klasse erwarten darf unterstützt das S75 neben der Sprache auch sonst alle üblichen, mobilen Kommunikationsformen. An vorderster Front natürlich SMS und MMS. Aber auch ein E-Mail Client ist wie bei der S-Klasse schon üblich mit an Bord. Dabei lassen sich bis zu 6 Mailkonten konfigurieren. Unverständlich allerdings warum jetzt nur noch POP3 unterstützt wird.
    Ausserdem verfügt das S75 noch über einen Instant Messenger nach OMA-Standard


    Adressbuch
    Hierüber wäre eigentlich nur eins zu sagen und zwar, dass auch hier wieder Siemens die Messlatte für fast alle Konkurrenzprodukte ist. So darf man unter anderem Nachname, Vorname, Anzeigename, 4 Telefonnummern, 2 Faxnummern, 2 E-Mail Adressen, URL, Gruppenzuordnung, diverse Messager IDs und Nickname, Firma, Postadresse, Geburtstag sowie ein Anruferbild und sogar ein Video als Klingelton hinterlegen. Die Anzahl der zu speichernden Einträge scheint jetzt wirklich nur noch vom freien Speicher abhängig zu sein. Im Adressbuch lassen sich auch diverse interessante Einstellungen wie Sortierreihenfolge etc. vornehmen.
    Organizer Funktionen


    Kalender
    Auch hier baut Siemens auf seine Stärken. Der Kalender ist umfangreich und trotzdem einfach zu bedienen. Die Synchronisation per SyncML oder mit Outlook funktioniert absolut reibungslos. Neben der üblichen Monats-, Wochen- und Tagesanzeige gibt es auch wieder eine Anzeige aller Termine, welche sich durch Filter auch einschränken lässt.


    Diktiergerät
    Das S75 verfügt über ein einfaches Diktiergerät. Es lassen sich einzelne Sprachaufnahmen in Dateien ablegen. Die maximale Aufnahmelänge hängt vom freien Speicher ab.


    Weitere Funktionen
    Das S75 verfügt ausserdem noch über einen Taschenrechner, Notizen, Stoppuhr, Countdown, einen Wecker und einen Umrechner für verschiedenste Werte wie Währung, Länge, Temperatur und ähnlichem. Ausserdem ist es möglich Kontakte und Kalender per Fernsynchronisation (SyncML) auf den neuesten Stand zu bringen.


    Zusatzsoftware
    Gerade als Busniess Gerät bringt das S75 einige interessante JAVA Anwendungen mit. Neben der Mobile Blogging Software Blog2Go, welche eher als Freizeitspass zu sehen ist gibt es auch noch einen Dokument Viewer für diverse gängige Office Dateien. Mit MobileZIP lassen sich gepackte Dateien direkt auf dem Gerät entpacken und der PDF Viewer zeigt Dateien für den Adobe Acrobat Reader an.


    Dateisystem / Speicher
    Das S75 verfügt über einen Internen Speicher von 27 Megabyte Grösse. Im Auslieferungszustand sind davon ca. 10 Megabyte frei. Der Rest ist z.B. von Spielen, Anwendungen, Tönen, Themes und Animationen belegt. Wer diese nicht benötigt kann sie auch löschen und somit mehr Speicher freimachen. Dabei hilft im Gerät ein Löschassistent, der zu jedem Verzeichnis auch gleich den verbrauchten Speicher anzeigt. Auf Wunsch kann der Speicher mit Hilfe von RS-MMC Karten auch erweitert werden. Eine 128 Megabyte Karte ist bereits im Lieferumfang enthalten. Im Test konnte ich auch problemlos eine 512 Megabyte Karte verwenden aber auch die im Handel bereits erhältlichen 1 Gigabyte Karten (siehe Zubehör) sollten problemlos ihren Dienst verrichten.


    Kamera
    Die integrierte Kamera hat wie beim Vorgänger eine Auflösung von 1,3 Megapixeln. Allerdings wurde die Lichtempfindlichkeit für Aufnahmen in dunklen Umgebungen verbessert. Trotzdem zeigt manches Konkurrenzprodukt, dass es noch besser geht. Neu ist ein LED Blitz, der sogar über eine Funktion zur Reduzierung des "Rote Augen" Effekts verfügt. Bei starker Dunkelheit führt er jedoch öfters zur Überbelichtung der Bilder. Da hilft es statt der Blitzfunktion eher das LED Dauerlicht zu verwenden. Bei den Aufnahmen lassen sich ausserdem noch der Weissabgleich oder ein optionaler Selbstauslöser konfigurieren. Auch das Einfügen von Rahmen ist möglich. Nach der Aufnahme lassen sich die Bilder durch den integrierten PhotoEditor noch mit unzähligen Neben Fotoaufnahmen erlaubt das S75 auch Videoaufnahmen inklusive Ton. Man kann die Aufnahmelänge automatisch auf MMS Grösse begrenzen oder bei Maximaleinstellung ändern. Diese beträgt 1:30 Minuten Qualitativ sind die Videos, wie bei den meisten Handys üblich, eher im Fun Bereich anzusiedeln.
    Sowohl Fotos als auch Videos lassen sich direkt auf die Speicherkarte oder den internen Speicher des S75 aufnehmen.



    Musicplayer
    Der integrierte Musicplayer ist dass, was dem Vorgänger gefehlt hat. Und auch über den Playern der bereits erschienen Geräte M75 und CX75 bietet er einige Vorteile. Der wichtigste dabei: Er lässt sich im Hintergrund betreiben. Es ist alo kein Problem eine SMS zu schreiben, während man in Hintergrund etwas Musik hört. Dabei ist der Klang sowohl über das mitgelieferte Headset als auch über den integrierten Lautsprecher sehr gut. Erstmals unterstützt das S75 auch die Übertragung an Bluetooth Stereo Headsets, wovon schon einige als Zubehör verfügbar sind.
    Also Musikformate werden MP3, AAC, AAC+, AAC++, MIDI und WAV wiedergegeben. Praktisch ist auch die spezielle Musicplayer Taste, welche schnell den Player startet. Auch die Verwaltung der Musikstücke über Playlisten ist sehr einfach und komfortabel gemacht.


    Fazit
    Wer das S75 noch nicht Live gesehen hat wird erst einmal nicht glauben wie edel es wirklich aussieht. Der verwendete Kunststoff aber auch das Design tragen das ihre dazu bei. Ein weiteres Highlight ist die hervorragende Verarbeitung des S75. Da mag manches Konkurrenzgerät mit besserem Display und toller Kamera daherkommen, das S75 fühlt sich trotzdem einfach besser an. Wobei wir auch schon bei der grössten Schwäche das S75 sind. Was wurde nicht schon diskutiert über das Display. Sicher ist, dass die meisten Konkurrenzprodukte hier schon mindestens einen Schritt weiter sind. Trotzdem ist die Anzeigequalität für fast alle Funktionen mehr als ausreichend. Leider ist aber wie beim Vorgänger schon zu bemerken, dass sich viel Kunden nun mal nicht auf gute Bedienbarkeit und tolle Funktionen stürzen sondern ein Gerät mit optischen Vorzügen beim Kauf eher in Betracht ziehen. Trotzdem dürfte auch das S75 eine Menge Käufer finden. Die in meinen Augen grösste Konkurrenz stammt mit dem SL75 aus dem eigenen Haus.
    Hinweis: Die zu Beginn auf den Markt gekommenen Gerät haben oft die Firmware Version 10. Hier ist dringend zu einem Softwareupdate geraten, da diese doch sehr viele Bugs enthält.


    Den komplette bebilderten Test gibt es hier_
    http://www.siemensinfo.de/modules.php?name...howpage&pid=210

    Das S75 dürfte eines der letzten S-Klasse Geräte sein, das noch aus reiner Siemens Entwicklung stammt. Die Verwandtschaft mit den Vorgängern merkt man dem Gerät sowohl im positiven wie im negative Sinne an. Die Fortschritte liegen gegenüber dem S65 sieht man hier weniger an den technischen Eckdaten, als an den Verbesserungen "unter der Haube". Gerade bei den Merkmalen, die nicht sofort herausstechen hat Siemens doch einen grösseren Schritt gemacht als man zunächst vermutet hätte. Trotzdem handelt es sich vom Technologiesprung her in meinen Augen eher um ein S70 als ein S75. Ein wenig mehr Fortschritt bei der Technik gegenüber dem S65 wäre schön gewesen.


    Technische Eckdaten
    TriBand GSM 900/1800/1900
    WAP 2.0
    EGPRS Multislotklasse 10
    103 x 47 x 18,5 mm
    99 g
    getestete Firmwareversion: 13



    Gehäuse / Verarbeitung
    Um es kurz zu machen, die Verarbeitung des S75 ist absolut hervorragend. Die verwendeten Materialien wirken an jeder Stelle sehr hochwertig, die Spaltmaße sind sehr gering und zumindest im neuen Zustand gibt das Gerät keine knirschen und knarzen von sich. Die ganze Konstruktion ist sehr kompakt und liegt hervorragend in der Hand. Auch der Schließmechanismus des Akkudeckels, häufig ein Qualitätsschwachpunkt kann überzeugen. Ebenfalls verbessert wurde die Handhabung der Speicherkarte. Die RS-MMC wird jetzt in einen Schlitten eingelegt und dann mit diesem in das Gehäuse geschoben. Optisch mag das Gerät vielleicht nicht jeden Geschmack treffen. Mir persönlich gefällt es sehr gut.
    Wenn es beim Gehäuse überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann ist es die Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken, besonders bei der getesteten Version in der Farbe "Piano Black". Was den Qualitätseindruck auch etwas stört ist der scheppernde Vibrationsalarm. Ein Grund dafür ist jedoch nicht zu erkennen. Inwieweit die gute Qualität auch mit dem altern des Gerätes erhalten bleibt muss jedoch die Zeit zeigen.


    Tastatur
    Auch in dieser Disziplin schlägt sich das S75 sehr gut. Alle Tasten haben einen guten Druckpunkt und lassen sich blind gut erfühlen. Die Unterscheidbarkeit ist sowohl horizontal als auch vertikal absolut eindeutig. Allerdings hätten zumindest die Tasten im Navigationsbereich und hier besonders die Softkeys etwas mehr Größe vertragen können. Trotzdem geht mir die Bedienung recht sicher von der Hand.
    Erfreulich dagegen ist die Verwendung des Vierwege-Pads statt eines Joysticks. Hier kann weniger Staub in das Gerät eindringen und die Bedienung geht sehr leicht von der Hand. Wusste dieses Pad schon im SK65 zu überzeugen, macht es auch hier einen sehr guten Eindruck. Etwas weniger gefallen haben mir die Seitentaste. Diese lassen sich zwar ebenfalls gut bedienen, kommen aber nicht an den guten Druckpunkt der anderen Tasten heran. Auch die Tastenbeleuchtung hat sich gegenüber den Vorgängern verbessert. Sicher gibt es auch hier besseres auf dem Markt aber trotzdem muss man sich als S75 Besitzer nicht beschweren.


    Display
    Nun was wurde schon über das Display diskutiert, veraltet, völlig o.k., absoluter Schrott oder mehr als ausreichend. Nun halten wir uns zunächst an die Fakten. Mit 132 x 176 Pixeln hat das S75-Display die gleiche Pixelanzahl, wie das des Vorgängers. Allerdings wurde die Fläche etwas verkleinert, was die tatsächliche Auflösung etwas verbessert. Auch die verbesserte Farbtiefe trägt etwas zur Verbesserung der Anzeige bei. Mir persönlich reicht das ganze so völlig aus.
    Trotzdem bleibt es dabei, dass das verwendete Display absolut nicht auf der Höhe der Zeit ist und man hier eigentlich etwas besseres hätte verbauen müssen. Zumindest in der S-Klasse soll man auch ein S-Klasse Display erwarten dürfen.


    Menü / Bedienung
    Hier hat sich wohl gegenüber dem Vorgänger am meisten getan. In meinen Augen ist es Siemens gelungen alte Tugenden mit guten neuen Ideen zu mischen. Wie üblich ist die erste Menüebene ein Icongitter, welches jetzt aber statt der bisherigen 9 Icons 12 davon darstellt. Diese sind leider optisch nicht sonderlich gelungen. Natürlich lässt sich dieses Menü auch über die Zifferntasten statt des Cursors bedienen. Die darunter liegenden Menüs bestehen entweder aus den üblich Textlisten aber auch teilweise aus neuen Menüs mit Karteireitern, wie man sie von Sony Ericsson her schon kennt. Dies macht die Bedienung jetzt noch übersichtlicher. Erfreulich ist dabei, das die Menügeschwindigkeit trotz zunehmendem Grafikgebrauch angenehm schnell ist.
    Nicht neu aber verbessert wurden auch die Tastaturshortcuts. Jetzt lässt sich praktisch jede beliebige Funktion auf eine der Zifferntasten legen. Wie bereits gewohnt lassen sich auch die beiden Displaytasten sowie das Steuerkreuz mit Shortcuts belegen. Erstmals gibt es nun einen eigenen Menüpunkt zur Konfiguration der Shortcuts. Auch optisch lässt sich das Menü wie beim Vorgänger durch Themes den persönlichen Vorlieben anpassen. Der Theme Editor in der aktuellen Version unterstützt bereits das S75.


    Empfang / Datenübertragung / Akustik
    Auch in dieser Disziplin ist es Siemens gelungen an alte Tugenden anzuknüpfen. Der Empfang gehört wie schon bei fast jeder S-Klasse zum Besten was der Markt hergibt. Auch in Gebieten wo manche Konkurrenzgeräte bereits aufgeben funkt das Gerät noch sicher und hält auch Gespräche noch aufrecht. Genauso erfreulich ist auch die hervorragende Sprachqualität, an der
    sich heute noch jedes Gerät messen sollte.
    Für die Übertragung von Daten bringt das S75 fast alles mit was der Profi Anwender braucht. Infrarot- und Bluetoothschnittstelle sind ja bereits üblich. Neu hinzugekommen ist der EDGE Support. Nur UMTS währe noch eine nette Dreingabe gewesen.


    Klingeltöne
    Wer sich beim S75 noch beschwert, dass die Klingeltöne zu leise sind sollte dringend einen Ohrenarzt besuchen. Der verwendete Lautsprecher ist einfach laut und bleibt dabei trotzdem meistens angenehm. Als Töne lassen sich Dateien im Format MP3, AAC(+), MIDI und WAV verwenden. So dürfte auch der letzte CrazyFrog Fanatiker die gewünschte Tonqualität aus seinem S75 erklingen lassen können.


    Messaging
    Wie man von einer S-Klasse erwarten darf unterstützt das S75 neben der Sprache auch sonst alle üblichen, mobilen Kommunikationsformen. An vorderster Front natürlich SMS und MMS. Aber auch ein E-Mail Client ist wie bei der S-Klasse schon üblich mit an Bord. Dabei lassen sich bis zu 6 Mailkonten konfigurieren. Unverständlich allerdings warum jetzt nur noch POP3 unterstützt wird.
    Ausserdem verfügt das S75 noch über einen Instant Messenger nach OMA-Standard


    Adressbuch
    Hierüber wäre eigentlich nur eins zu sagen und zwar, dass auch hier wieder Siemens die Messlatte für fast alle Konkurrenzprodukte ist. So darf man unter anderem Nachname, Vorname, Anzeigename, 4 Telefonnummern, 2 Faxnummern, 2 E-Mail Adressen, URL, Gruppenzuordnung, diverse Messager IDs und Nickname, Firma, Postadresse, Geburtstag sowie ein Anruferbild und sogar ein Video als Klingelton hinterlegen. Die Anzahl der zu speichernden Einträge scheint jetzt wirklich nur noch vom freien Speicher abhängig zu sein. Im Adressbuch lassen sich auch diverse interessante Einstellungen wie Sortierreihenfolge etc. vornehmen.
    Organizer Funktionen


    Kalender
    Auch hier baut Siemens auf seine Stärken. Der Kalender ist umfangreich und trotzdem einfach zu bedienen. Die Synchronisation per SyncML oder mit Outlook funktioniert absolut reibungslos. Neben der üblichen Monats-, Wochen- und Tagesanzeige gibt es auch wieder eine Anzeige aller Termine, welche sich durch Filter auch einschränken lässt.


    Diktiergerät
    Das S75 verfügt über ein einfaches Diktiergerät. Es lassen sich einzelne Sprachaufnahmen in Dateien ablegen. Die maximale Aufnahmelänge hängt vom freien Speicher ab.


    Weitere Funktionen
    Das S75 verfügt ausserdem noch über einen Taschenrechner, Notizen, Stoppuhr, Countdown, einen Wecker und einen Umrechner für verschiedenste Werte wie Währung, Länge, Temperatur und ähnlichem. Ausserdem ist es möglich Kontakte und Kalender per Fernsynchronisation (SyncML) auf den neuesten Stand zu bringen.


    Zusatzsoftware
    Gerade als Busniess Gerät bringt das S75 einige interessante JAVA Anwendungen mit. Neben der Mobile Blogging Software Blog2Go, welche eher als Freizeitspass zu sehen ist gibt es auch noch einen Dokument Viewer für diverse gängige Office Dateien. Mit MobileZIP lassen sich gepackte Dateien direkt auf dem Gerät entpacken und der PDF Viewer zeigt Dateien für den Adobe Acrobat Reader an.


    Dateisystem / Speicher
    Das S75 verfügt über einen Internen Speicher von 27 Megabyte Grösse. Im Auslieferungszustand sind davon ca. 10 Megabyte frei. Der Rest ist z.B. von Spielen, Anwendungen, Tönen, Themes und Animationen belegt. Wer diese nicht benötigt kann sie auch löschen und somit mehr Speicher freimachen. Dabei hilft im Gerät ein Löschassistent, der zu jedem Verzeichnis auch gleich den verbrauchten Speicher anzeigt. Auf Wunsch kann der Speicher mit Hilfe von RS-MMC Karten auch erweitert werden. Eine 128 Megabyte Karte ist bereits im Lieferumfang enthalten. Im Test konnte ich auch problemlos eine 512 Megabyte Karte verwenden aber auch die im Handel bereits erhältlichen 1 Gigabyte Karten (siehe Zubehör) sollten problemlos ihren Dienst verrichten.


    Kamera
    Die integrierte Kamera hat wie beim Vorgänger eine Auflösung von 1,3 Megapixeln. Allerdings wurde die Lichtempfindlichkeit für Aufnahmen in dunklen Umgebungen verbessert. Trotzdem zeigt manches Konkurrenzprodukt, dass es noch besser geht. Neu ist ein LED Blitz, der sogar über eine Funktion zur Reduzierung des "Rote Augen" Effekts verfügt. Bei starker Dunkelheit führt er jedoch öfters zur Überbelichtung der Bilder. Da hilft es statt der Blitzfunktion eher das LED Dauerlicht zu verwenden. Bei den Aufnahmen lassen sich ausserdem noch der Weissabgleich oder ein optionaler Selbstauslöser konfigurieren. Auch das Einfügen von Rahmen ist möglich. Nach der Aufnahme lassen sich die Bilder durch den integrierten PhotoEditor noch mit unzähligen Neben Fotoaufnahmen erlaubt das S75 auch Videoaufnahmen inklusive Ton. Man kann die Aufnahmelänge automatisch auf MMS Grösse begrenzen oder bei Maximaleinstellung ändern. Diese beträgt 1:30 Minuten Qualitativ sind die Videos, wie bei den meisten Handys üblich, eher im Fun Bereich anzusiedeln.
    Sowohl Fotos als auch Videos lassen sich direkt auf die Speicherkarte oder den internen Speicher des S75 aufnehmen.



    Musicplayer
    Der integrierte Musicplayer ist dass, was dem Vorgänger gefehlt hat. Und auch über den Playern der bereits erschienen Geräte M75 und CX75 bietet er einige Vorteile. Der wichtigste dabei: Er lässt sich im Hintergrund betreiben. Es ist alo kein Problem eine SMS zu schreiben, während man in Hintergrund etwas Musik hört. Dabei ist der Klang sowohl über das mitgelieferte Headset als auch über den integrierten Lautsprecher sehr gut. Erstmals unterstützt das S75 auch die Übertragung an Bluetooth Stereo Headsets, wovon schon einige als Zubehör verfügbar sind.
    Also Musikformate werden MP3, AAC, AAC+, AAC++, MIDI und WAV wiedergegeben. Praktisch ist auch die spezielle Musicplayer Taste, welche schnell den Player startet. Auch die Verwaltung der Musikstücke über Playlisten ist sehr einfach und komfortabel gemacht.


    Fazit
    Wer das S75 noch nicht Live gesehen hat wird erst einmal nicht glauben wie edel es wirklich aussieht. Der verwendete Kunststoff aber auch das Design tragen das ihre dazu bei. Ein weiteres Highlight ist die hervorragende Verarbeitung des S75. Da mag manches Konkurrenzgerät mit besserem Display und toller Kamera daherkommen, das S75 fühlt sich trotzdem einfach besser an. Wobei wir auch schon bei der grössten Schwäche das S75 sind. Was wurde nicht schon diskutiert über das Display. Sicher ist, dass die meisten Konkurrenzprodukte hier schon mindestens einen Schritt weiter sind. Trotzdem ist die Anzeigequalität für fast alle Funktionen mehr als ausreichend. Leider ist aber wie beim Vorgänger schon zu bemerken, dass sich viel Kunden nun mal nicht auf gute Bedienbarkeit und tolle Funktionen stürzen sondern ein Gerät mit optischen Vorzügen beim Kauf eher in Betracht ziehen. Trotzdem dürfte auch das S75 eine Menge Käufer finden. Die in meinen Augen grösste Konkurrenz stammt mit dem SL75 aus dem eigenen Haus.
    Hinweis: Die zu Beginn auf den Markt gekommenen Gerät haben oft die Firmware Version 10. Hier ist dringend zu einem Softwareupdate geraten, da diese doch sehr viele Bugs enthält.


    Den komplette bebilderten Test gibt es hier_
    http://www.siemensinfo.de/modules.php?name...howpage&pid=210