Beiträge von John1281

    Information: Bilder zu diesem Testbericht finden Sie unter
    http://handy.vieraugen.com/html/nokia_6630.php



    UMTS macht Spaß
    Vieraugen Handy testet das Nokia 6630


    Nokia goes Megapixel, Nokia goes UMTS. Nachdem der Weltmarktführer lange Zeit keine Megapixelhandys und nur spartanisch ausgestattete UMTS-Geräte im Angebot hatte, kam das 6630. Vodafone stellte uns ein Testgerät zur Verfügung. Und das Nokia 6630 bewies uns: auch Nokia-Handys können überzeugen.


    Lieferumfang und Verpackung
    Das Nokia 6630 mit Vodafone-Branding wird in einer typischen silber/roten Verpackung geliefert. Im Lieferumfang befinden sich das Gerät selbst, der Akku mit 900mAh, eine Speicherkarte (RS-MMC) mit 32 MB, Bedienungsanleitung, CD-Rom, Headset, Ladegerät und ein USB-Kabel zum Anschließen des 6630 an den heimischen Rechner.


    Design und Verarbeitung
    Nokia hat beim 6630 designerische Querschläge vermieden und ein solides, aber dennoch gut aussehendes Handy gebaut. Es wirkt nicht klobig und liegt sehr gut in der Hand. Menschen mit etwas kleineren Händen könnten aber bei der Einhandbedienung Schwierigkeiten bekommen, auch alle Tasten zu erreichen.
    Die Verarbeitung ist hervorragend, allerdings könnten die Spaltmaße etwas kleiner ausfallen. Die Kameralinse wurde mit einer Plexiglasscheibe geschützt, die allerdings ihrerseits etwas kratz- und staubanfällig ist. Ein Verschlussmechanismus fehlt leider genauso wie eine Verschlussmöglichkeit für die Schnittstellen (Audio bzw. Ladegerät/Datenkabel). Diese liegen offen und dürften daher schnell Opfer des allseits gefürchteten Hausstaubs werden. Der MMC-Kartenslot wurde dagegen mit einer fest sitzenden Klappe verschlossen, die keinerlei Spiel zeigt. Schwierigkeiten hatten wir beim Abnehmen des Akkudeckels. Während er früher bei Nokia-Geräten stark wackelte, sitzt er beim 6630 fast schon zu fest am Gerät.
    Vodafone hat sich bei unserem Testgerät auf der Rückseite mit einem Logo verewigt, auf der Vorderseite verweist nur ein dezent grauer Aufdruck unter dem Display bzw. auch der Null-Taste auf den Netzbetreiber.


    Display
    Auf einer Fläche von 176 x 208 Pixeln stellt das Display des Gerät 65.536 Farben dar. Die Konkurrenz bietet hier teilweise mehr und wir haben auch schon bessere Displays mit gleicher Farbanzahl gesehen (Sony Ericsson P900 oder K700i), dennoch erfüllt das des 6630 seinen Zweck, da die subjektive Darstellung gut erscheint. Leichte Probleme ergaben sich bei direkter Sonneneinstrahlung, da uns das Display nicht vollständig entspiegelt erschien.


    Tastatur
    Wenn auch die Tasten insgesamt recht klein geraten sind, lässt sich die Tastatur des Nokia 6630 sehr gut bedienen. Die Tasten haben einen ordentlichen Druckpunkt und sind logisch angeordnet. Wie schon eingangs erwähnt, dürften Menschen mit kleineren Händen leichte Schwierigkeiten haben, etwa beim Erreichen der Menü- oder der Abhebentaste auf der linken Seite. Links am Gerät befindet sich zudem noch eine Auslösetaste für die Kamera, rechts der Ein-/Ausschalter, der gleichzeitig zum Aktivieren der Tastensperre oder der verschiedenen Profile dient.
    Die Beleuchtung der Tastatur erscheint in einem hellen Weiß. Allerdings ist die Ausleuchtung nicht ganz perfekt, da die unteren beiden Tastenreihen (sprich die Tasten 7, 8, 9, *, 0 und #) nur wenig Licht abbekommen.


    Ausstattung
    Beim integrierten Speicher hat Nokia etwas gegeizt. Es sind 10 MB eingebaut, 32 MB lagen auf einer kleinen MMC-Karte (RS-MMC) bei. Die mitgelieferte Karte kann auch eine Größe von 64 MB haben, dies ist davon abhängig, ob sie ihr 6630 als freies Gerät oder bei einem der Netzanbieter kaufen. Immer beigelegt ist aber ein MMC-Adapter, damit sich die kleinere Karte des Handys auch zum Beispiel in Speicherkartenleser oder Digitalkameras einsetzen lässt.
    Bei den Kommunikationsmöglichkeiten liefert Nokia ein gut ausgestattetes Gerät, dem allerdings eine Infrarotschnittstelle fehlt. Auch wenn viele Tester der Meinung sind, dass das Weglassen der veralteten Infrarottechnik akzeptabel ist, hätte wir doch gerne unsere Kontaktdaten aus einem Laptop per Infrarot mit dem 6630 synchronisiert. Gerade für unterwegs erfüllt Infrarot immer noch seinen Zweck; schade, dass Nokia hier „rückbaut“. Dafür kommt das 6630 mit Bluetooth und USB daher, was den kostenlosen Austausch von Bildern und Videos mit dem Rechner ermöglicht.
    Das dynamische Telefonbuch ist vollständig ausgestattet. Es lassen sich mehrere Telefonnummern und auch verschiedene Adressen (z.B. geschäftlich und privat) zu einem Kontakt speichern. Hier erfüllt das 6630 mit dem „Series 60 Betriebssystem“ von Nokia seinen Anspruch als Smartphone erster Güte.
    Freunde der mobilen Musik werden sich über das 6630 sehr freuen. Es lässt sich nämlich als eines der ersten Handys des finnischen Herstellers als vollwertiger MP3-Player nutzen, da es Stereosound unterstützt. Zum Abspielen von Mediendateien dient der eingebaute Realplayer, mit dem sich auch Playlisten erstellen lassen. Weiterer Pluspunkt: das Gerät ist multitaskingfähig, meint: es kann während des Musikgenusses eine SMS verfasst oder gespielt werden, ohne die Wiedergabe zu unterbrechen.
    Bei den Nachrichtenfunktionen erhielten wir mit dem 6630 ein komplett ausgestattetes Gerät. Neben SMS und MMS lassen sich mit dem integrierten Clienten auch Emails verschicken. Eine Beschränkung beim Versenden von Emails gibt es nicht. Es lassen sich also auch größere Bilder, Videos oder MP3s versenden, was über das UMTS-Netz keine Probleme darstellt.
    Businessnutzer werden ihre Freude an diesem Gerät haben. Die eingebaute Sprachwahl macht es zu einem guten Begleiter für die Autofahrt, das Series 60 System ermöglicht die nachträgliche Installation von zusätzlicher Software, die zum Teil kostenfrei im Internet erhältlich ist. Ein Manko fanden wir aber dann doch: Nokia liefert die beiden Anwendungen „Quickword“ und „Quicksheet“ mit, kleine Versionen von Word und Excel. Leider lassen sich Dateien nur betrachten und dann verändern, das Anlegen eines neuen Dokuments ist komischerweise nicht vorgesehen. Keine Probleme hatten wir bei der Synchronisierung mit dem PC über das USB-Kabel. Kontakte und Termine wurden aus Outlook flott übertragen.
    Auch fürs mobile Spielen kann das 6630 dienen. Die Grafikengine arbeitet flott und stellt schnelle Anwendungen sehr gut dar. Allerdings könnte hierfür das Display etwas brillanter sein.
    Ein Hinweis noch zu den Klingeltönen: aufgrund des Vodafone-Brandings lassen sich nur Dateien als Klingelton verwenden, die einen DRM-Schlüssel aufweisen, sprich: eigene MP3s scheiden aus, einzig aus dem mobilen Internet geladene sind möglich. Genauso lassen sich herunter geladene Klingeltöne nicht an andere Geräte weiter versenden.


    Menüführung und Bedienung
    Beim erstmaligen Starten des Gerätes stochen uns sofort die von Vodafone bekannten Menüsymbole entgegen. Zum Glück lässt sich dies durch die Auswahl anderer „Designs“ verändern. Nachdem wir dies durchgeführt hatten, machte das Navigieren im sehr übersichtlichen Hauptmenü Spaß. Auch die Belegung des rechten Softkeys lässt sich ändern. Normalerweise führt diese bei gebrandeten Geräten direkt ins mobile Internet. Nokia scheint allerdings wenig Vodafone-treu und erlaubt, diese Belegung zu verändern. Ein weiterer Sicherheitsaspekt: wer sich dennoch entscheidet, diese Taste fürs mobile Internet so zu belassen, wird nach ihrem Drücken noch einmal gefragt, ob er auch wirklich online gehen möchte. Versehentliche Einwahlen sind daher auszuschließen.


    Kamera
    Die 1,3 Megapixel-Kamera des 6630 liefert überzeugende Bilder, die zwar eine Digitalkamera nicht überflüssig machen, aber zumindest bei Schnappschüssen ersetzen kann. Dennoch hat Nokia hier gespart: es fehlt eine Fotoleuchte sowie ein Spiegel für Selbstporträts, auf eine zweite Kamera für Videotelefonie hat Nokia ebenfalls verzichtet.


    Empfang und Sprachqualität
    Der Empfangsbalken zeigte uns in unserem Testgebiet (maximaler Empfang im UMTS- und GSM-Netz) keinerlei Schwankungen. Einige geführte Testgespräche zeigten uns, dass es sich beim Nokia 6630 um ein ausgereiftes Smartphone handelt. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten, beim Gesprächspartner kamen wir ebenfalls klar und ohne Probleme an.


    Akkuausdauer
    Mehr als drei Stunden telefonieren und fünf Tage Standby sind nicht drin. Dies liegt insbesondere am Stromfresser UMTS. Das Ladegerät sollte daher auch auf Kurztrips immer mitgenommen werden. Dies sollten die Handyhersteller durch höhere Akkukapazitäten zukünftig noch verbessern.


    Fazit
    Das Nokia 6630 gehört zu unseren aktuellen Favoriten im UMTS-Bereich. Es ist insgesamt sehr gut ausgestattet und leistet sich nur marginale Schwächen. Das Series-60-Betriebssystem ermöglicht zudem das Nachrüsten von Programmen, die sehr vielfältig angeboten werden.


    Johannes Michel, 21. April 2005

    Information: Bilder zu diesem Testbericht finden Sie unter
    http://handy.vieraugen.com/html/nokia_6630.php



    UMTS macht Spaß
    Vieraugen Handy testet das Nokia 6630


    Nokia goes Megapixel, Nokia goes UMTS. Nachdem der Weltmarktführer lange Zeit keine Megapixelhandys und nur spartanisch ausgestattete UMTS-Geräte im Angebot hatte, kam das 6630. Vodafone stellte uns ein Testgerät zur Verfügung. Und das Nokia 6630 bewies uns: auch Nokia-Handys können überzeugen.


    Lieferumfang und Verpackung
    Das Nokia 6630 mit Vodafone-Branding wird in einer typischen silber/roten Verpackung geliefert. Im Lieferumfang befinden sich das Gerät selbst, der Akku mit 900mAh, eine Speicherkarte (RS-MMC) mit 32 MB, Bedienungsanleitung, CD-Rom, Headset, Ladegerät und ein USB-Kabel zum Anschließen des 6630 an den heimischen Rechner.


    Design und Verarbeitung
    Nokia hat beim 6630 designerische Querschläge vermieden und ein solides, aber dennoch gut aussehendes Handy gebaut. Es wirkt nicht klobig und liegt sehr gut in der Hand. Menschen mit etwas kleineren Händen könnten aber bei der Einhandbedienung Schwierigkeiten bekommen, auch alle Tasten zu erreichen.
    Die Verarbeitung ist hervorragend, allerdings könnten die Spaltmaße etwas kleiner ausfallen. Die Kameralinse wurde mit einer Plexiglasscheibe geschützt, die allerdings ihrerseits etwas kratz- und staubanfällig ist. Ein Verschlussmechanismus fehlt leider genauso wie eine Verschlussmöglichkeit für die Schnittstellen (Audio bzw. Ladegerät/Datenkabel). Diese liegen offen und dürften daher schnell Opfer des allseits gefürchteten Hausstaubs werden. Der MMC-Kartenslot wurde dagegen mit einer fest sitzenden Klappe verschlossen, die keinerlei Spiel zeigt. Schwierigkeiten hatten wir beim Abnehmen des Akkudeckels. Während er früher bei Nokia-Geräten stark wackelte, sitzt er beim 6630 fast schon zu fest am Gerät.
    Vodafone hat sich bei unserem Testgerät auf der Rückseite mit einem Logo verewigt, auf der Vorderseite verweist nur ein dezent grauer Aufdruck unter dem Display bzw. auch der Null-Taste auf den Netzbetreiber.


    Display
    Auf einer Fläche von 176 x 208 Pixeln stellt das Display des Gerät 65.536 Farben dar. Die Konkurrenz bietet hier teilweise mehr und wir haben auch schon bessere Displays mit gleicher Farbanzahl gesehen (Sony Ericsson P900 oder K700i), dennoch erfüllt das des 6630 seinen Zweck, da die subjektive Darstellung gut erscheint. Leichte Probleme ergaben sich bei direkter Sonneneinstrahlung, da uns das Display nicht vollständig entspiegelt erschien.


    Tastatur
    Wenn auch die Tasten insgesamt recht klein geraten sind, lässt sich die Tastatur des Nokia 6630 sehr gut bedienen. Die Tasten haben einen ordentlichen Druckpunkt und sind logisch angeordnet. Wie schon eingangs erwähnt, dürften Menschen mit kleineren Händen leichte Schwierigkeiten haben, etwa beim Erreichen der Menü- oder der Abhebentaste auf der linken Seite. Links am Gerät befindet sich zudem noch eine Auslösetaste für die Kamera, rechts der Ein-/Ausschalter, der gleichzeitig zum Aktivieren der Tastensperre oder der verschiedenen Profile dient.
    Die Beleuchtung der Tastatur erscheint in einem hellen Weiß. Allerdings ist die Ausleuchtung nicht ganz perfekt, da die unteren beiden Tastenreihen (sprich die Tasten 7, 8, 9, *, 0 und #) nur wenig Licht abbekommen.


    Ausstattung
    Beim integrierten Speicher hat Nokia etwas gegeizt. Es sind 10 MB eingebaut, 32 MB lagen auf einer kleinen MMC-Karte (RS-MMC) bei. Die mitgelieferte Karte kann auch eine Größe von 64 MB haben, dies ist davon abhängig, ob sie ihr 6630 als freies Gerät oder bei einem der Netzanbieter kaufen. Immer beigelegt ist aber ein MMC-Adapter, damit sich die kleinere Karte des Handys auch zum Beispiel in Speicherkartenleser oder Digitalkameras einsetzen lässt.
    Bei den Kommunikationsmöglichkeiten liefert Nokia ein gut ausgestattetes Gerät, dem allerdings eine Infrarotschnittstelle fehlt. Auch wenn viele Tester der Meinung sind, dass das Weglassen der veralteten Infrarottechnik akzeptabel ist, hätte wir doch gerne unsere Kontaktdaten aus einem Laptop per Infrarot mit dem 6630 synchronisiert. Gerade für unterwegs erfüllt Infrarot immer noch seinen Zweck; schade, dass Nokia hier „rückbaut“. Dafür kommt das 6630 mit Bluetooth und USB daher, was den kostenlosen Austausch von Bildern und Videos mit dem Rechner ermöglicht.
    Das dynamische Telefonbuch ist vollständig ausgestattet. Es lassen sich mehrere Telefonnummern und auch verschiedene Adressen (z.B. geschäftlich und privat) zu einem Kontakt speichern. Hier erfüllt das 6630 mit dem „Series 60 Betriebssystem“ von Nokia seinen Anspruch als Smartphone erster Güte.
    Freunde der mobilen Musik werden sich über das 6630 sehr freuen. Es lässt sich nämlich als eines der ersten Handys des finnischen Herstellers als vollwertiger MP3-Player nutzen, da es Stereosound unterstützt. Zum Abspielen von Mediendateien dient der eingebaute Realplayer, mit dem sich auch Playlisten erstellen lassen. Weiterer Pluspunkt: das Gerät ist multitaskingfähig, meint: es kann während des Musikgenusses eine SMS verfasst oder gespielt werden, ohne die Wiedergabe zu unterbrechen.
    Bei den Nachrichtenfunktionen erhielten wir mit dem 6630 ein komplett ausgestattetes Gerät. Neben SMS und MMS lassen sich mit dem integrierten Clienten auch Emails verschicken. Eine Beschränkung beim Versenden von Emails gibt es nicht. Es lassen sich also auch größere Bilder, Videos oder MP3s versenden, was über das UMTS-Netz keine Probleme darstellt.
    Businessnutzer werden ihre Freude an diesem Gerät haben. Die eingebaute Sprachwahl macht es zu einem guten Begleiter für die Autofahrt, das Series 60 System ermöglicht die nachträgliche Installation von zusätzlicher Software, die zum Teil kostenfrei im Internet erhältlich ist. Ein Manko fanden wir aber dann doch: Nokia liefert die beiden Anwendungen „Quickword“ und „Quicksheet“ mit, kleine Versionen von Word und Excel. Leider lassen sich Dateien nur betrachten und dann verändern, das Anlegen eines neuen Dokuments ist komischerweise nicht vorgesehen. Keine Probleme hatten wir bei der Synchronisierung mit dem PC über das USB-Kabel. Kontakte und Termine wurden aus Outlook flott übertragen.
    Auch fürs mobile Spielen kann das 6630 dienen. Die Grafikengine arbeitet flott und stellt schnelle Anwendungen sehr gut dar. Allerdings könnte hierfür das Display etwas brillanter sein.
    Ein Hinweis noch zu den Klingeltönen: aufgrund des Vodafone-Brandings lassen sich nur Dateien als Klingelton verwenden, die einen DRM-Schlüssel aufweisen, sprich: eigene MP3s scheiden aus, einzig aus dem mobilen Internet geladene sind möglich. Genauso lassen sich herunter geladene Klingeltöne nicht an andere Geräte weiter versenden.


    Menüführung und Bedienung
    Beim erstmaligen Starten des Gerätes stochen uns sofort die von Vodafone bekannten Menüsymbole entgegen. Zum Glück lässt sich dies durch die Auswahl anderer „Designs“ verändern. Nachdem wir dies durchgeführt hatten, machte das Navigieren im sehr übersichtlichen Hauptmenü Spaß. Auch die Belegung des rechten Softkeys lässt sich ändern. Normalerweise führt diese bei gebrandeten Geräten direkt ins mobile Internet. Nokia scheint allerdings wenig Vodafone-treu und erlaubt, diese Belegung zu verändern. Ein weiterer Sicherheitsaspekt: wer sich dennoch entscheidet, diese Taste fürs mobile Internet so zu belassen, wird nach ihrem Drücken noch einmal gefragt, ob er auch wirklich online gehen möchte. Versehentliche Einwahlen sind daher auszuschließen.


    Kamera
    Die 1,3 Megapixel-Kamera des 6630 liefert überzeugende Bilder, die zwar eine Digitalkamera nicht überflüssig machen, aber zumindest bei Schnappschüssen ersetzen kann. Dennoch hat Nokia hier gespart: es fehlt eine Fotoleuchte sowie ein Spiegel für Selbstporträts, auf eine zweite Kamera für Videotelefonie hat Nokia ebenfalls verzichtet.


    Empfang und Sprachqualität
    Der Empfangsbalken zeigte uns in unserem Testgebiet (maximaler Empfang im UMTS- und GSM-Netz) keinerlei Schwankungen. Einige geführte Testgespräche zeigten uns, dass es sich beim Nokia 6630 um ein ausgereiftes Smartphone handelt. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten, beim Gesprächspartner kamen wir ebenfalls klar und ohne Probleme an.


    Akkuausdauer
    Mehr als drei Stunden telefonieren und fünf Tage Standby sind nicht drin. Dies liegt insbesondere am Stromfresser UMTS. Das Ladegerät sollte daher auch auf Kurztrips immer mitgenommen werden. Dies sollten die Handyhersteller durch höhere Akkukapazitäten zukünftig noch verbessern.


    Fazit
    Das Nokia 6630 gehört zu unseren aktuellen Favoriten im UMTS-Bereich. Es ist insgesamt sehr gut ausgestattet und leistet sich nur marginale Schwächen. Das Series-60-Betriebssystem ermöglicht zudem das Nachrüsten von Programmen, die sehr vielfältig angeboten werden.


    Johannes Michel, 21. April 2005

    Information: Bilder zu diesem Testbericht finden Sie unter
    http://handy.vieraugen.com/html/sony_ericsson_v800.php



    UMTS, verpackt in gutem Design
    Vieraugen Handy testet das Sony Ericsson V800


    Waren die ersten UMTS-Handys noch sehr groß und designtechnisch nicht gerade herausstechend, nehmen sich die Entwickler jetzt immer mehr das Design zu Herzen. Ein gelungenes Exemplar dieser Entwicklung ist das V800 (bald auch als freies Z800 erhältlich), welches uns Sony Ericsson für einen einmonatigen Test zur Verfügung stellte.


    Lieferumfang und Verpackung
    In der typischen silber-grau-roten Schachtel von Vodafone kommt das V800 zum Kunden. Zum Lieferumfang gehört das Gerät selbst, ein Li-Polymer-Akku mit 900mAh, das Handbuch, ein Quick-Start-Guide zur ersten Orientierung, eine CD mit reichlich Software, das Ladegerät, ein Headset, ein 32 MB Memory-Stick-Duo mit Adapter, ein USB-Kabel zum Anschluss an den Rechner und ein Poliertuch mit Sony Ericsson-Aufdruck.


    Design und Verarbeitung
    Keine Frage: Sony Ericsson ist mit dem V800 ein schönes Designhandy gelungen. Auch die schwarze Farbgebung von Vodafone fügt sich gut in das Konzept ein. Sowohl vorne als auch hinten prangt ein Vodafone-Logo, ebenso innen unter dem Display. Leider ist das Gerät nicht ganz perfekt verarbeitet. Zum ersten Mal bei einem Handy des schwedisch-japanischen Herstellers hatten wir einen wackelnden und knarzenden Akkudeckel zu beklagen, der, da der Slot für die Speicherkarte unter ihm liegt, jedesmal beim Wechsel dieser entfernt werden muss, was ihn zu einem Verschleißteil erster Klasse werden lässt. Ansonsten ist das V800 top verarbeitet und hinterließ, auch durch sein geringes Gewicht von 128 Gramm, einen sehr guten Eindruck. Diskutieren könnte man noch über die Mini-USB-Buchse, die durch eine Gummilasche geschützt wird, die schon nach kürzester Zeit zum Opfer der Hosentasche werden und abreißen könnte. Gefreut haben wir uns über eine LED unter dem Außendisplay, die grün blinkend anzeigt, ob das V800 Empfang hat – ein Feature aus den guten alten Ericsson-Zeiten, welches sich aktuell leider nur noch bei den Geräten der P-Reihe findet.


    Display
    Das Display des V800 stellt 262.144 Farben auf einer Fläche von 176x220 Pixeln dar. Möglich gewesen wären aber noch einige mehr, hätte Sony Ericsson die Fläche besser ausgenutzt, welche die „große Klappe“ bietet. Im Vergleich zu anderen UMTS-Handys (unsere Display-Refernz hier ist das Sharp V902) kann das Display des V800 nicht vollständig überzeugen. Einzelne Pixel sind oftmals deutlich zu erkennen. Auch das hauseigene Modell S700i bietet hier einiges mehr. Dennoch lassen sich Fotos recht ordentlich betrachten, unter Sonneneinstrahlung konnten wir es ebenfalls gut ablesen.
    Zusätzlich bietet das Gerät noch ein Außendisplay mit 65.536 Farben, das allerdings etwas blass wirkt. Es zeigt nur die notwendigsten Informationen wie Akkustand, Netzempfang, eingegangene SMS und Anrufe an. Zudem kann ein Hintergrundbild ausgewählt werden.


    Tastatur
    Bedient wird das V800 über eine 5-Wege-Navigationstaste, die zuverlässig auf alle Eingaben reagiert. Dank Klappdesign hatte Sony Ericsson viel Platz für die Tasten und hat diesen gut ausgenutzt. Neben den obligatorischen Zifferntasten und dem Ein-/Ausschalter befindet sich über dem Ziffernblock eine bislang unbekannte Tastenreihe. Diese dienen (von links nach rechts) zur Videotelefonie, zum Aufrufen des Hauptmenüs und zum Öffnen des Media-Players. Leider sind die beiden Softkeys links und rechts unter dem Display etwas klein geraten. Nachts leuchtet die Tastatur in einem angenehmen Blau.
    An den Seiten befinden sich noch Laut- und Leisertaste (links) und jeweils eine Taste zum Aktivieren der Kamera und des Kameralichts (rechts).


    Ausstattung
    Beim internen Speicher hat Sony Ericsson ganz klar gespart. Nur sieben Megabyte stehen dem Nutzer zur Verfügung. Zum Glück bietet es einen Slot für Speicherkarten, die sich mit Memory-Stick-Duos bis zu einem Gigabyte erweitern lassen (Memory-Stick-Pro-Duo).
    Für die Kommunikation mit anderen Geräten ist das V800 vollständig ausgestattet. Es bringt eine USB-Buchse sowie Infrarot und Bluetooth mit. Mit Hilfe dieser Möglichkeiten konnten wir es schnell und unkompliziert mit diversen Geräten verbinden/koppeln und Daten völlig kostenlos austauschen.
    Das Telefonbuch bietet Platz für 500 Kontakte. Zum ersten Mal definiert Sony Ericsson als Kontakt nicht jede einzelne Nummer. Es lassen sich somit 500 Einträge mit bis zu fünf Telefonnummern, Mailadresse und so weiter abspeichern.
    Auch als MP3-Player macht das V800 eine gute Figur. Der eingebaute Player erlaubt das Erstellen von Playlisten und lässt sich auch minimieren, d.h. das V800 ist multitaskingfähig. Somit können Sie, während Sie Musik hören, bequem eine Mail schreiben oder im WAP surfen.
    Wie die meisten Sony Ericsson-Mobiltelefone ist auch das V800 bei den Nachrichtenfunktionen vollständig ausgestattet. Es unterstützt den Versand von SMS- und MMS-Nachrichten und bietet einen E-Mail-Clienten, mit dem sich mehrere Konten verwalten lassen.
    Businessnutzer werden sich über die vollständige Outlook-Synchronisierung freuen, ebenso über die Aufgabenverwaltung und den Notizblock. Auch die Code-Memo mit Passwortschutz lernt jeder Besitzer schnell zu schätzen. Bei der Sprachwahl hat Sony Ericsson sich allerdings nicht rückbesonnen, es muss nach wie vor für jede Nummer ein eigener Befehl aufgenommen werden, die alte Unterscheidung nach privat/geschäftlich/mobil gibt es nicht mehr.
    Wer gerne unterwegs ab und zu ein Spiel einlegt, wird sich über die ordentliche 3D-Engine des V800 freuen. Sie liefert gute Leistungen, steht aber derjenigen des K700i leicht nach.
    Ein Hinweis noch zu den Klingeltönen: aufgrund des Vodafone-Brandings lassen sich nur Dateien als Klingelton verwenden, die einen DRM-Schlüssel aufweisen, sprich: eigene MP3s scheiden aus, einzig aus dem mobilen Internet geladene sind möglich. Genauso lassen sich herunter geladene Klingeltöne nicht an andere Geräte weiter versenden.


    Menüführung und Bedienung
    Das V800, exklusiv für Vodafone entwickelt, erinnert nur in den unteren Menüebenen an ein Sony Ericsson-Gerät. Das Hauptmenü wurde vollständig vom Netzbetreiber durchzogen. Leider fehlt den Symbolen etwas die Brillanz. Dennoch lässt sich das Handy sehr gut bedienen. Etwas störend: wie bei den meisten Vodafone-Geräten lässt sich im Standby der rechte Softkey nicht umbelegen. Er verweist immer direkt (nach einem Druck ohne Sicherheitsabfrage) ins Vodafone-Live-Portal.


    Kamera
    Im Gegensatz zur Kamera unserer Referenz Sony Ericsson S700i schießt das V800 die deutlich schlechteren Bilder. Grund dafür ist, dass der Hersteller den billigeren und qualitativ schwächeren CMOS-Sensor verbaut hat. Im S700i steckt dagegen ein CCD-Sensor.
    Gut ist, dass sich die Kamera in drehen lässt. Somit dient sie zugleich als Foto- und auch als Videokamera, zum Beispiel für Videotelefonate. Für diese Anwendungen ist die Qualität ordentlich, das Kameralicht verstärkt die Bilder zudem in der Dunkelheit.


    Empfang und Sprachqualität
    Um die Empfangs- und Sendeeigenschaften des V800 zu testen, führten wir sowohl Testgespräche ins Fest- als auch ins Mobilfunknetz. Dabei kam es zu keinerlei Störungen oder Unterbrechungen, auch nicht beim Wechsel vom UMTS- ins GSM-Netz. Sony Ericsson hat folglich bezüglich der Empfangs- und Sendeeinheit eine hochwertige und ausgereifte Komponente verbaut. Einziges Manko: das Gerät sucht sich, wenn vorhanden, immer ein UMTS-Netz. Manueller Wechsel zwischen UMTS und GSM ist daher nicht möglich.


    Akkuausdauer
    Mit unserem Testgerät konnten wir knapp dreieinhalb Stunden ohne Unterbrechung telefonieren. Das ist Durchschnitt, für ein UMTS-Handy aber in Ordnung. Ließen wir das Mobiltelefon ruhen und nutzten es nur sporadisch, kamen wir auf eine Standbyzeit von knapp fünf Tagen.


    Fazit
    Das Sony Ericsson V800, das bald auch als freies Z800 erhältlich sein wird, ist ein ausgereiftes UMTS-Gerät. Leider störte das Vodafone-Branding (u.a. keine MP3-Klingeltöne, außer Downloads aus dem Vodafone-Live-Portal, langweilige Menüführung) etwas, diesem Problem kann aber durch das Z800 bald ausgewichen werden. Einzig die Kamera konnte uns nicht überzeugen. Für gelegentliche Schnappschüsse eignet sie sich gerade noch.


    Johannes Michel, 21. April 2005

    Information: Bilder zu diesem Testbericht finden Sie unter
    http://handy.vieraugen.com/html/sony_ericsson_v800.php



    UMTS, verpackt in gutem Design
    Vieraugen Handy testet das Sony Ericsson V800


    Waren die ersten UMTS-Handys noch sehr groß und designtechnisch nicht gerade herausstechend, nehmen sich die Entwickler jetzt immer mehr das Design zu Herzen. Ein gelungenes Exemplar dieser Entwicklung ist das V800 (bald auch als freies Z800 erhältlich), welches uns Sony Ericsson für einen einmonatigen Test zur Verfügung stellte.


    Lieferumfang und Verpackung
    In der typischen silber-grau-roten Schachtel von Vodafone kommt das V800 zum Kunden. Zum Lieferumfang gehört das Gerät selbst, ein Li-Polymer-Akku mit 900mAh, das Handbuch, ein Quick-Start-Guide zur ersten Orientierung, eine CD mit reichlich Software, das Ladegerät, ein Headset, ein 32 MB Memory-Stick-Duo mit Adapter, ein USB-Kabel zum Anschluss an den Rechner und ein Poliertuch mit Sony Ericsson-Aufdruck.


    Design und Verarbeitung
    Keine Frage: Sony Ericsson ist mit dem V800 ein schönes Designhandy gelungen. Auch die schwarze Farbgebung von Vodafone fügt sich gut in das Konzept ein. Sowohl vorne als auch hinten prangt ein Vodafone-Logo, ebenso innen unter dem Display. Leider ist das Gerät nicht ganz perfekt verarbeitet. Zum ersten Mal bei einem Handy des schwedisch-japanischen Herstellers hatten wir einen wackelnden und knarzenden Akkudeckel zu beklagen, der, da der Slot für die Speicherkarte unter ihm liegt, jedesmal beim Wechsel dieser entfernt werden muss, was ihn zu einem Verschleißteil erster Klasse werden lässt. Ansonsten ist das V800 top verarbeitet und hinterließ, auch durch sein geringes Gewicht von 128 Gramm, einen sehr guten Eindruck. Diskutieren könnte man noch über die Mini-USB-Buchse, die durch eine Gummilasche geschützt wird, die schon nach kürzester Zeit zum Opfer der Hosentasche werden und abreißen könnte. Gefreut haben wir uns über eine LED unter dem Außendisplay, die grün blinkend anzeigt, ob das V800 Empfang hat – ein Feature aus den guten alten Ericsson-Zeiten, welches sich aktuell leider nur noch bei den Geräten der P-Reihe findet.


    Display
    Das Display des V800 stellt 262.144 Farben auf einer Fläche von 176x220 Pixeln dar. Möglich gewesen wären aber noch einige mehr, hätte Sony Ericsson die Fläche besser ausgenutzt, welche die „große Klappe“ bietet. Im Vergleich zu anderen UMTS-Handys (unsere Display-Refernz hier ist das Sharp V902) kann das Display des V800 nicht vollständig überzeugen. Einzelne Pixel sind oftmals deutlich zu erkennen. Auch das hauseigene Modell S700i bietet hier einiges mehr. Dennoch lassen sich Fotos recht ordentlich betrachten, unter Sonneneinstrahlung konnten wir es ebenfalls gut ablesen.
    Zusätzlich bietet das Gerät noch ein Außendisplay mit 65.536 Farben, das allerdings etwas blass wirkt. Es zeigt nur die notwendigsten Informationen wie Akkustand, Netzempfang, eingegangene SMS und Anrufe an. Zudem kann ein Hintergrundbild ausgewählt werden.


    Tastatur
    Bedient wird das V800 über eine 5-Wege-Navigationstaste, die zuverlässig auf alle Eingaben reagiert. Dank Klappdesign hatte Sony Ericsson viel Platz für die Tasten und hat diesen gut ausgenutzt. Neben den obligatorischen Zifferntasten und dem Ein-/Ausschalter befindet sich über dem Ziffernblock eine bislang unbekannte Tastenreihe. Diese dienen (von links nach rechts) zur Videotelefonie, zum Aufrufen des Hauptmenüs und zum Öffnen des Media-Players. Leider sind die beiden Softkeys links und rechts unter dem Display etwas klein geraten. Nachts leuchtet die Tastatur in einem angenehmen Blau.
    An den Seiten befinden sich noch Laut- und Leisertaste (links) und jeweils eine Taste zum Aktivieren der Kamera und des Kameralichts (rechts).


    Ausstattung
    Beim internen Speicher hat Sony Ericsson ganz klar gespart. Nur sieben Megabyte stehen dem Nutzer zur Verfügung. Zum Glück bietet es einen Slot für Speicherkarten, die sich mit Memory-Stick-Duos bis zu einem Gigabyte erweitern lassen (Memory-Stick-Pro-Duo).
    Für die Kommunikation mit anderen Geräten ist das V800 vollständig ausgestattet. Es bringt eine USB-Buchse sowie Infrarot und Bluetooth mit. Mit Hilfe dieser Möglichkeiten konnten wir es schnell und unkompliziert mit diversen Geräten verbinden/koppeln und Daten völlig kostenlos austauschen.
    Das Telefonbuch bietet Platz für 500 Kontakte. Zum ersten Mal definiert Sony Ericsson als Kontakt nicht jede einzelne Nummer. Es lassen sich somit 500 Einträge mit bis zu fünf Telefonnummern, Mailadresse und so weiter abspeichern.
    Auch als MP3-Player macht das V800 eine gute Figur. Der eingebaute Player erlaubt das Erstellen von Playlisten und lässt sich auch minimieren, d.h. das V800 ist multitaskingfähig. Somit können Sie, während Sie Musik hören, bequem eine Mail schreiben oder im WAP surfen.
    Wie die meisten Sony Ericsson-Mobiltelefone ist auch das V800 bei den Nachrichtenfunktionen vollständig ausgestattet. Es unterstützt den Versand von SMS- und MMS-Nachrichten und bietet einen E-Mail-Clienten, mit dem sich mehrere Konten verwalten lassen.
    Businessnutzer werden sich über die vollständige Outlook-Synchronisierung freuen, ebenso über die Aufgabenverwaltung und den Notizblock. Auch die Code-Memo mit Passwortschutz lernt jeder Besitzer schnell zu schätzen. Bei der Sprachwahl hat Sony Ericsson sich allerdings nicht rückbesonnen, es muss nach wie vor für jede Nummer ein eigener Befehl aufgenommen werden, die alte Unterscheidung nach privat/geschäftlich/mobil gibt es nicht mehr.
    Wer gerne unterwegs ab und zu ein Spiel einlegt, wird sich über die ordentliche 3D-Engine des V800 freuen. Sie liefert gute Leistungen, steht aber derjenigen des K700i leicht nach.
    Ein Hinweis noch zu den Klingeltönen: aufgrund des Vodafone-Brandings lassen sich nur Dateien als Klingelton verwenden, die einen DRM-Schlüssel aufweisen, sprich: eigene MP3s scheiden aus, einzig aus dem mobilen Internet geladene sind möglich. Genauso lassen sich herunter geladene Klingeltöne nicht an andere Geräte weiter versenden.


    Menüführung und Bedienung
    Das V800, exklusiv für Vodafone entwickelt, erinnert nur in den unteren Menüebenen an ein Sony Ericsson-Gerät. Das Hauptmenü wurde vollständig vom Netzbetreiber durchzogen. Leider fehlt den Symbolen etwas die Brillanz. Dennoch lässt sich das Handy sehr gut bedienen. Etwas störend: wie bei den meisten Vodafone-Geräten lässt sich im Standby der rechte Softkey nicht umbelegen. Er verweist immer direkt (nach einem Druck ohne Sicherheitsabfrage) ins Vodafone-Live-Portal.


    Kamera
    Im Gegensatz zur Kamera unserer Referenz Sony Ericsson S700i schießt das V800 die deutlich schlechteren Bilder. Grund dafür ist, dass der Hersteller den billigeren und qualitativ schwächeren CMOS-Sensor verbaut hat. Im S700i steckt dagegen ein CCD-Sensor.
    Gut ist, dass sich die Kamera in drehen lässt. Somit dient sie zugleich als Foto- und auch als Videokamera, zum Beispiel für Videotelefonate. Für diese Anwendungen ist die Qualität ordentlich, das Kameralicht verstärkt die Bilder zudem in der Dunkelheit.


    Empfang und Sprachqualität
    Um die Empfangs- und Sendeeigenschaften des V800 zu testen, führten wir sowohl Testgespräche ins Fest- als auch ins Mobilfunknetz. Dabei kam es zu keinerlei Störungen oder Unterbrechungen, auch nicht beim Wechsel vom UMTS- ins GSM-Netz. Sony Ericsson hat folglich bezüglich der Empfangs- und Sendeeinheit eine hochwertige und ausgereifte Komponente verbaut. Einziges Manko: das Gerät sucht sich, wenn vorhanden, immer ein UMTS-Netz. Manueller Wechsel zwischen UMTS und GSM ist daher nicht möglich.


    Akkuausdauer
    Mit unserem Testgerät konnten wir knapp dreieinhalb Stunden ohne Unterbrechung telefonieren. Das ist Durchschnitt, für ein UMTS-Handy aber in Ordnung. Ließen wir das Mobiltelefon ruhen und nutzten es nur sporadisch, kamen wir auf eine Standbyzeit von knapp fünf Tagen.


    Fazit
    Das Sony Ericsson V800, das bald auch als freies Z800 erhältlich sein wird, ist ein ausgereiftes UMTS-Gerät. Leider störte das Vodafone-Branding (u.a. keine MP3-Klingeltöne, außer Downloads aus dem Vodafone-Live-Portal, langweilige Menüführung) etwas, diesem Problem kann aber durch das Z800 bald ausgewichen werden. Einzig die Kamera konnte uns nicht überzeugen. Für gelegentliche Schnappschüsse eignet sie sich gerade noch.


    Johannes Michel, 21. April 2005

    Handy trifft Kamera – Kamera trifft Handy
    Mit dem S700i ist Sony Ericsson ein schönes Designhandy gelungen, das zudem in fast allen Belangen überzeugt


    Seit dem Herbst 2004 ist das S700i als Sony Ericssons Kamerahandy Nummer 1 auf dem Markt. Zeit, eine Bilanz zu ziehen; Zeit für einen „Praxistest S700i“.


    Menüführung
    Die Anordnung der Menü-Icons ist fast identisch mit dem K700i. Wer schon zuvor einmal ein Mobiltelefon der Marke Sony Ericsson hatte, wird sich daher leicht zurechtfinden; aber auch für Neulinge sollte die Bedienung keinerlei Probleme bereit halten. Die Benutzerführung ist sehr intuitiv gestaltet, man findet diejenigen Menüpunkte auch dort, wo man sie erwartet.


    Datenfunktionen
    Abgesehen von UMTS bietet das S700i alles, was das Herz begehrt. GPRS und HSCSD sorgen für den problemlosen Zugang ins mobile Internet, Infrarot und Bluetooth ermöglichen den Datenaustausch mit dem heimischen Rechner, Laptop oder anderen Handys.


    Hardwareausstattung und Verarbeitung
    Das Display des S700i stellt 262.000 Farben auf einer Fläche von 240 x 320 Pixeln dar. Auch von der Seite lässt sich dieses – man kann es nicht anders ausdrücken – brillante Display optimal einsehen. Auf keinem anderen Handydisplay wurden Farben bisher derart naturgetreu abgebildet. Es macht daher einfach Spaß, sich mit dem S700i zu beschäftigen.
    Wenn auch hochgelobt, offenbarten sich in unserem Test kleiner Probleme mit der Tastatur. Die Einhandbedienung gestaltet sich aufgrund der großen Wege, die beim Tippen zu gehen sind, recht schwierig. Das ist aber kaum störend, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase. Viel mehr nervt der schwammige Druckpunkt der Tasten. Manchmal fehlen daher in eingegebenen Wörtern Buchstaben, da die Taste relativ stark gedrückt werden muss. In diesem Bereich überzeugt das S700i leider nicht ganz, auch wenn man sich an dieses Verhalten gewöhnt.
    In Sachen Verarbeitung kann das S700i aber wieder glänzen. Noch nie begegnete uns ein derart sauber verarbeitetes Telefon. Keine Spalte, kein wackelnder Akkudeckel, ein überzeugender Drehmechanismus und, nicht zu vergessen, eine durch einen Schieber vor Staub geschützte Kamera. Nur schade, dass dem Display keine Kratzer-Schutzschicht verpasst wurde. Es ist daher notwendig, selbst eine Displayschutzfolie aufzuziehen oder einfach sehr gut auf sein Mobiltelefon aufzupassen.


    Nachrichtenfunktionen
    SMS, MMS, Email, Videoversand. Das S700i lässt sich für alle momentan gebräuchlichen Nachrichtentypen verwenden. Eine Einschränkung beim Versand von E-Mails gibt es nicht, es kann daher ganz zwanglos drauf los getippt werden.


    Organizer-Qualitäten
    Wie die meisten Handys von Sony Ericsson lässt sich auch das S700i problemlos mit Microsoft Outlook synchronisieren. Die Übertragung von Kontakten und Terminen wird dabei zum Kinderspiel. Ebenfalls ist es möglich, das gesamte Telefonbuch mit nur wenigen Klicks an ein anderes Gerät mit Bluetooth-Unterstützung zu senden. Beim Datentransfer mit Outlook ergaben sich keinerlei Probleme. Bereits nach wenigen Minuten hatten wir per Infrarot über 200 Kontakte und ein ganzes Jahr voller Termine ans S700i übertragen. Eine Warnung in dieser Kategorie noch an alle, die viele Telefonnummern mit sich herumführen müssen: das S700i kann maximal 510 Nummern speichern. Das bedeutet: wenn Sie 100 Kontakte mit jeweils fünf Telefonnummern in ihrem Handy gespeichert haben, ist Schluss. Dafür ermöglicht das K700i, komplette Adressen im Telefonbuch abzulegen.


    Kamera
    Die integrierte Kamera gehört zweifelsohne zu den Highlights des S700i. Sie bringt eine maximale Auflösung von 1,3 Megapixeln (1280 x 960) mit. Dass sich damit ganz ordentliche Photos machen lassen, möchten wir hier zeigen.
    ... Testbilder finden sich auf meiner Homepage (siehe Signatur) ...
    Einziges Manko der Fotofunktion ist die Fotoleuchte. In vollständig dunklen oder sehr stark abgedunkelten Räumen erhellt sich höchstens einen Meter weit. Dies geschieht zwar sehr zuverlässig, allerdings hinterlässt sie einen starken Blaustich, der dafür sorgt, dass fotografierte Personen nicht gerade gesund aussehen. Hier sollte Sony Ericsson über die Verwendung besserer und/oder hochwertigerer LEDs nachdenken.


    Akkuleistung und Speicher
    Bei halbwegs intensiver Benutzung (meint: einige Telefonate am Tag, mehrere SMS/E-Mails, kurzes Surfen im WAP, Nutzung des MP3-Players auf dem Weg nach Hause im Stadtbus) hält das S700i etwa drei Tage durch. Das ist recht ordentlich, da allein das große Display stark Strom zieht. Daher wurde auf die Implementierung einer Digitaluhr im Standbymodus verzichtet. Das S700i-Display bleibt daher bei Nichtbenutzung immer vollständig dunkel. Wer sein Gerät sehr wenig nutzt, kann durchaus eine Bereitschaftszeit von knapp einer Woche erreichen. Leider hat Sony Ericsson auch darauf verzichtet, dass verpasste Anrufe und eingegangene SMS im Standbymodus angezeigt werden. Nach ihrer Signalisierung schaltet das Gerät wieder auf das vollständig dunkle Display um. Schade.
    Der Speicherplatz sollte dem S700i-Besitzer nicht so schnell zu Neige gehen. Eingebaut sind schon 34 MB, eine Speicherkarte mit 32 MB liegt bei. Wer die MP3-Funktion nutzen möchte, sollte allerdings über die Anschaffung eines 128 MB-Memory-Stick-Duo nachdenken. Größere Duo-Sticks unterstützt das S700i leider nicht.


    Besonderheiten
    Wie schon erwähnt, besitzt das S700i einen funktionalen MP3-Player, ebenso wurde ein Radio integriert, welches aber leider kein RDS (Anzeige des Sendernamens) unterstützt. Das mitgelieferte Headset dient dabei als Antenne, der Ton kann aber auch über den Lautsprecher des Handys ausgegeben werden.
    Wer sein Handy gerne als Gameboy-Ersatz benutzt, wird ebenfalls am S700i Gefallen finden. Sony Ericsson hat eine 3D-Engine eingebaut, die auch im K700i zu finden ist. Leider wirkt sie bei einigen Spielen leicht überlastet, meint: einige Spiele (zum Beispiel das schon auf dem Gerät befindliche Super Real Tennis) laufen auf dem K700i um einiges flüssiger als auf dem S700i. Grund dafür dürfte das Display sein. Die 3D-Engine hat beim S700i einfach viel mehr zu tun.


    Fazit
    Wie auch schon das K700i verdient das S700i das Prädikat „sensationelles Gerät“. Einige Verbesserungen im Detail sind zwar nach wie vor wünschenswert, wie zum Beispiel die Implementierung der Sprachwahl (Wahl nach Kategorien wie geschäftlich/privat/mobil nicht möglich) oder die fehlende Lautstärkenregelung für Alarmtöne. Insgesamt ist das S700i aber ein sehr gelungenes Mobiltelefon. Die dicken Maße sind wenig störend und wer ein Handy mit Megapixel-Kamera sucht, findet mit dem S700i ein erstklassiges Gerät.
    Zusatzinformation: Geräte des Netzbetreibers Vodafone wurden in Menüführung und Funktionalität verändert. Es ist daher ratsam, keine S700i´s direkt bei Vodafone zu erwerben.


    Positiv
    - gelungenes Design
    - brillantes Display
    - komplette Ausstattung
    - Radio und MP3-Player
    - Outlook-Synchronisation mit Adressenunterstützung
    - Kameraton abschaltbar (durch Profil „lautlos“ oder „Rufton aus“)


    Negativ
    - Alarmtöne nicht regulierbar bezüglich der Lautstärke, Nachrichtensignale nur aus vorgegebenen Tönen wählbar
    - beschränkte Sprachwahlfunktionen
    - Speicherkartenunterstützung nur bis 128 MB
    - Tastatur könnte besser sein


    Johannes Michel, 21. März 2005

    Handy trifft Kamera – Kamera trifft Handy
    Mit dem S700i ist Sony Ericsson ein schönes Designhandy gelungen, das zudem in fast allen Belangen überzeugt


    Seit dem Herbst 2004 ist das S700i als Sony Ericssons Kamerahandy Nummer 1 auf dem Markt. Zeit, eine Bilanz zu ziehen; Zeit für einen „Praxistest S700i“.


    Menüführung
    Die Anordnung der Menü-Icons ist fast identisch mit dem K700i. Wer schon zuvor einmal ein Mobiltelefon der Marke Sony Ericsson hatte, wird sich daher leicht zurechtfinden; aber auch für Neulinge sollte die Bedienung keinerlei Probleme bereit halten. Die Benutzerführung ist sehr intuitiv gestaltet, man findet diejenigen Menüpunkte auch dort, wo man sie erwartet.


    Datenfunktionen
    Abgesehen von UMTS bietet das S700i alles, was das Herz begehrt. GPRS und HSCSD sorgen für den problemlosen Zugang ins mobile Internet, Infrarot und Bluetooth ermöglichen den Datenaustausch mit dem heimischen Rechner, Laptop oder anderen Handys.


    Hardwareausstattung und Verarbeitung
    Das Display des S700i stellt 262.000 Farben auf einer Fläche von 240 x 320 Pixeln dar. Auch von der Seite lässt sich dieses – man kann es nicht anders ausdrücken – brillante Display optimal einsehen. Auf keinem anderen Handydisplay wurden Farben bisher derart naturgetreu abgebildet. Es macht daher einfach Spaß, sich mit dem S700i zu beschäftigen.
    Wenn auch hochgelobt, offenbarten sich in unserem Test kleiner Probleme mit der Tastatur. Die Einhandbedienung gestaltet sich aufgrund der großen Wege, die beim Tippen zu gehen sind, recht schwierig. Das ist aber kaum störend, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase. Viel mehr nervt der schwammige Druckpunkt der Tasten. Manchmal fehlen daher in eingegebenen Wörtern Buchstaben, da die Taste relativ stark gedrückt werden muss. In diesem Bereich überzeugt das S700i leider nicht ganz, auch wenn man sich an dieses Verhalten gewöhnt.
    In Sachen Verarbeitung kann das S700i aber wieder glänzen. Noch nie begegnete uns ein derart sauber verarbeitetes Telefon. Keine Spalte, kein wackelnder Akkudeckel, ein überzeugender Drehmechanismus und, nicht zu vergessen, eine durch einen Schieber vor Staub geschützte Kamera. Nur schade, dass dem Display keine Kratzer-Schutzschicht verpasst wurde. Es ist daher notwendig, selbst eine Displayschutzfolie aufzuziehen oder einfach sehr gut auf sein Mobiltelefon aufzupassen.


    Nachrichtenfunktionen
    SMS, MMS, Email, Videoversand. Das S700i lässt sich für alle momentan gebräuchlichen Nachrichtentypen verwenden. Eine Einschränkung beim Versand von E-Mails gibt es nicht, es kann daher ganz zwanglos drauf los getippt werden.


    Organizer-Qualitäten
    Wie die meisten Handys von Sony Ericsson lässt sich auch das S700i problemlos mit Microsoft Outlook synchronisieren. Die Übertragung von Kontakten und Terminen wird dabei zum Kinderspiel. Ebenfalls ist es möglich, das gesamte Telefonbuch mit nur wenigen Klicks an ein anderes Gerät mit Bluetooth-Unterstützung zu senden. Beim Datentransfer mit Outlook ergaben sich keinerlei Probleme. Bereits nach wenigen Minuten hatten wir per Infrarot über 200 Kontakte und ein ganzes Jahr voller Termine ans S700i übertragen. Eine Warnung in dieser Kategorie noch an alle, die viele Telefonnummern mit sich herumführen müssen: das S700i kann maximal 510 Nummern speichern. Das bedeutet: wenn Sie 100 Kontakte mit jeweils fünf Telefonnummern in ihrem Handy gespeichert haben, ist Schluss. Dafür ermöglicht das K700i, komplette Adressen im Telefonbuch abzulegen.


    Kamera
    Die integrierte Kamera gehört zweifelsohne zu den Highlights des S700i. Sie bringt eine maximale Auflösung von 1,3 Megapixeln (1280 x 960) mit. Dass sich damit ganz ordentliche Photos machen lassen, möchten wir hier zeigen.
    ... Testbilder finden sich auf meiner Homepage (siehe Signatur) ...
    Einziges Manko der Fotofunktion ist die Fotoleuchte. In vollständig dunklen oder sehr stark abgedunkelten Räumen erhellt sich höchstens einen Meter weit. Dies geschieht zwar sehr zuverlässig, allerdings hinterlässt sie einen starken Blaustich, der dafür sorgt, dass fotografierte Personen nicht gerade gesund aussehen. Hier sollte Sony Ericsson über die Verwendung besserer und/oder hochwertigerer LEDs nachdenken.


    Akkuleistung und Speicher
    Bei halbwegs intensiver Benutzung (meint: einige Telefonate am Tag, mehrere SMS/E-Mails, kurzes Surfen im WAP, Nutzung des MP3-Players auf dem Weg nach Hause im Stadtbus) hält das S700i etwa drei Tage durch. Das ist recht ordentlich, da allein das große Display stark Strom zieht. Daher wurde auf die Implementierung einer Digitaluhr im Standbymodus verzichtet. Das S700i-Display bleibt daher bei Nichtbenutzung immer vollständig dunkel. Wer sein Gerät sehr wenig nutzt, kann durchaus eine Bereitschaftszeit von knapp einer Woche erreichen. Leider hat Sony Ericsson auch darauf verzichtet, dass verpasste Anrufe und eingegangene SMS im Standbymodus angezeigt werden. Nach ihrer Signalisierung schaltet das Gerät wieder auf das vollständig dunkle Display um. Schade.
    Der Speicherplatz sollte dem S700i-Besitzer nicht so schnell zu Neige gehen. Eingebaut sind schon 34 MB, eine Speicherkarte mit 32 MB liegt bei. Wer die MP3-Funktion nutzen möchte, sollte allerdings über die Anschaffung eines 128 MB-Memory-Stick-Duo nachdenken. Größere Duo-Sticks unterstützt das S700i leider nicht.


    Besonderheiten
    Wie schon erwähnt, besitzt das S700i einen funktionalen MP3-Player, ebenso wurde ein Radio integriert, welches aber leider kein RDS (Anzeige des Sendernamens) unterstützt. Das mitgelieferte Headset dient dabei als Antenne, der Ton kann aber auch über den Lautsprecher des Handys ausgegeben werden.
    Wer sein Handy gerne als Gameboy-Ersatz benutzt, wird ebenfalls am S700i Gefallen finden. Sony Ericsson hat eine 3D-Engine eingebaut, die auch im K700i zu finden ist. Leider wirkt sie bei einigen Spielen leicht überlastet, meint: einige Spiele (zum Beispiel das schon auf dem Gerät befindliche Super Real Tennis) laufen auf dem K700i um einiges flüssiger als auf dem S700i. Grund dafür dürfte das Display sein. Die 3D-Engine hat beim S700i einfach viel mehr zu tun.


    Fazit
    Wie auch schon das K700i verdient das S700i das Prädikat „sensationelles Gerät“. Einige Verbesserungen im Detail sind zwar nach wie vor wünschenswert, wie zum Beispiel die Implementierung der Sprachwahl (Wahl nach Kategorien wie geschäftlich/privat/mobil nicht möglich) oder die fehlende Lautstärkenregelung für Alarmtöne. Insgesamt ist das S700i aber ein sehr gelungenes Mobiltelefon. Die dicken Maße sind wenig störend und wer ein Handy mit Megapixel-Kamera sucht, findet mit dem S700i ein erstklassiges Gerät.
    Zusatzinformation: Geräte des Netzbetreibers Vodafone wurden in Menüführung und Funktionalität verändert. Es ist daher ratsam, keine S700i´s direkt bei Vodafone zu erwerben.


    Positiv
    - gelungenes Design
    - brillantes Display
    - komplette Ausstattung
    - Radio und MP3-Player
    - Outlook-Synchronisation mit Adressenunterstützung
    - Kameraton abschaltbar (durch Profil „lautlos“ oder „Rufton aus“)


    Negativ
    - Alarmtöne nicht regulierbar bezüglich der Lautstärke, Nachrichtensignale nur aus vorgegebenen Tönen wählbar
    - beschränkte Sprachwahlfunktionen
    - Speicherkartenunterstützung nur bis 128 MB
    - Tastatur könnte besser sein


    Johannes Michel, 21. März 2005

    Beide Geräte sind eigentlich schon keine Auslaufmodelle mehr, ihre Zeit ist abgelaufen. Das Z600 wird schon seit Mitte 2004 kaum noch angeboten, das Z1010 wurde durch das V800 (bald als freies Z800) abgelöst, sollte aber auf jeden Fall noch leichter zu bekommen sein als ein Z600.

    FC Bayern vs Chelsea
    Bayern hat sich – im Vergleich zum Hinspiel – ziemlich gesteigert. Leider fiel in der ersten Halbzeit kein Bayern-Tor, das Endergebnis ist mit 3:2 natürlich sehr ärgerlich; ein Tor mehr, und es hätte noch Verlängerung gegeben, in der wohl Bayern die besseren Karten gehabt hätte. Schade. Aber im Endeffekt geht das Weiterkommen von Chelsea aufgrund des Hinspiels und des erstklassigen Tors zum 1:2 heute in Ordnung.


    Inter vs AC Mailand
    Dazu muss man wohl nichts mehr sagen. Einfach Wahnsinn. Es stellt sich aber die Frage, warum sich derart viele Feuerwerkskörper im Stadion befanden... Unzureichende Sicherheitskontrollen?
    Das Spiel wird wohl für den AC gewertet werden, eine Strafe kommt auf Inter aber zusätzlich mit ziemlicher Sicherheit auch noch zu.

    Zitat

    Original geschrieben von STEEL
    Kann man eigentlich im Standby Modus, dort wo der Bildschirm ausgeht, sich die Uhr anzeigen lassen, ohne auf eine Taste drücken zu müssen? Mein altes 3650 hatte die Uhr als so eine Art Bildschirmschoner.
    Aber beim S700 geht ja der gesamte Bildschirm aus im Standby.


    Und was bedeuten oben links beim Empfangspegel die 3 kleinen bunten Kästchen?


    Das Display wird immer komplett abgeschaltet, eine Uhr im Standby ist nicht möglich.
    Die drei bunten Kästchen signalisieren, dass du ein anderes Profil als "Normal" eingestellt hast.