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Was ist also Verivox wirklich wichtiger? Der Gewinn oder der Verbraucher (der durch Nutzung von Verivox als "Wechselportal" den Gewinn erst ermöglicht)?
Was wohl? Natürlich der Kunde!! Verivox ist schließlich Robin Hood und alle die dort sitzen, machen es aus rein intrinsischer Motivation, um auch dem letzten Kunden, den Hintern hinterherzutragen. Geld verdienen müssen die nicht -> ist bei denen ist alles Ehrenamt und Hobby!
Und am Ende der Geiz-ist-geil-Mentalität steht dann immer die Frage nach dem "gesetzlichen" Verbraucherschutz im Raum.
Aber auch in diesem Thread ist die Wendung mal wieder erstaunlich! :eek: Erst war es ausschließlich die Schuld des Energieversorgers und auf Seite 3 kommt dann schon mal raus, dass der Energieversorger zwar als schwarzes Schaf bekannt ist, der Fehler was die verpennte Kündigung sowie die unbeachtete Ankündigung zur Preiserhöhung angeht, allerdings beim TE liegt...
Mal ne andere Frage: hast Du eigentlich geglaubt, dass die Preise nach Vertragsabschluss ähnlich wie bei einem Mobilfunkvertrag ewig gelten? Das da jedes Jahr erhöht wird, geht doch nun seit Jahren durch den Medienwald - da muss man doch doppelt vorsichtig sein, wenn Post - und sei sie noch so komisch - vom Versorger kommt.
Dafür, dass Du Dich selbst als so misstrauisch und kritisch bezeichnest, bist Du in diesem Fall reichlich naiv vorgegangen! TelDaFax ist vor über einem Jahr über die Wupper gegangen und in der Folge wurde so mediewirksamen informiert und gewarnt, dass es wirklich der Allerletzte mitbekommen hätte müssen..
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nicht mal rechts-sicher zugestellt...
Was meinst Du denn mit rechtssicher?
Unternehmen sind weiß gott nicht verpflichtet solche Dinge per Einschreiben-Rückschein zuzusenden - Nen Brief reicht da vollkommen aus. Das Thema ist im Bereich Rechnungen schon x-mal durchexerziert worden. Kunden (meistens genau die richtigen; nie selber schuld) behaupten, sie hätte nie ne Rechnung bekommen und verlieren trotzdem vor Gericht, weil es für den Richter überhaupt keinen Zweifel gibt, dass das Unternehmen die Rechnung nicht versandt hätte und es auch komisch ist, dass genau solch unangenehme Post nicht ankommt :eek:
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Ich bin ein kleiner Stromlieferant aufgrund meiner Photovoltaikanlage. Trotz übermittelter Zählerstände erfolgte eine geschätzte Jahresabrechnung mit einer um 60 % geringeren Erstattung.
Den Photovolatik-Strom bekommst Du aber übers EEG gefördert; also zahlt das Dein Verteilnetzbetreiber, der mit dem Vertrieb von dem Du Deinen Strom beziehst nicht unbedingt etwas zu tun haben muss. Und wenn alles unter einem Dach ist, dann lässt es eher auf ein kleines Stadtwerk als einen großen Konzern schließen und das wiederum lässt eher auf eine Überlastung/Fehler bei den Stadtwerken schließen, als auf systematische Bereicherung.
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Gut, dass Ihr Euch so gut versteht bei Eurer "Es sind alles Verbrecher"-Phantasie
... den Spaß will ich Euch auch nicht nehmen; da das allerdings teilweise sehr an der Realität vorbeigeht und hier zumindest im Falle des TE offensichtlich wenig Einsicht im Hinblick auf die eigene Nachlässigkeit besteht, verabschiede ich mich hier.