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Original geschrieben von autares
Das wird durch eine Verstaatlichung verhindert?
Das nicht unbedingt, aber es wird Druck auf die restlichen Teilnehmer ausgeübt. Nach dem Motto "Wenn ihr es nicht alleine gebacken bekommt, werden wir euch mal auf die Finger schauen". Das ganze müsste natürlich mit weiteren Regulierungen einher gehen.
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Es ist doch jetzt schon die Frage, ob und warum der Staat bzw. der Steuerzahler für Fehler in den Banken aufkommen sollte?
Stimme ich dir zu. Aber der Fall BS hat es gezeigt: Hätte man den Zusammenbruch von BS und dessen viel weitreichenderen Folgen hinnehmen sollen, oder lieber intervenieren und halbwegs für Stabilität sorgen? Wie bereits oben zitiert, die FED ist in einer hässlichen Situation.
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Die Gier wird erst recht Überhand nehmen, wenn sich die Teilnehmer darauf verlassen können, dass sie notfalls auf den Staat vertrauen können! Denk daran: Die Politik hat noch weniger Wissen über das, was abgeht. Die asymetrische Information ist doch dann noch viel ausgeprägter als momentan. Wenn ich als Händler weiss, dass mir notfalls der Staat zur Seite springt, werde ich erst recht risikofreudiger.
Prinzipiell hast du (wieder) recht. Aber ich betone auch hier: ohne staatliche Eingriffe wäre es mind. genauso schlimm. So würde man, und nur diese Intention sollte eine Eingriff haben, manch Banker auf die Finger schauen. Es ginge dann nicht primär darum max. Gewinne zu erzielen, sondern solide Geschäfte zu tätigen. Ich glaube schon, das ein nicht zu unterschätzender psych. Effekt eintreten würde - alleine weil es so eine Situation noch nicht gegeben hat (die Risiken, die darin liegen, sind mir natürlich ebenso bewusst).
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Und Ackermann redet wie gesagt nach seinem eigenen Buch, wahrscheinlich steht die DeuBa besser da als alle denken.
Ich denke ebenso, das es der DB besser geht als dem Rest. Aber was für einen nutzen hätte die DB dann aus so einer massiven, globalen Intervention? Momentan werden Konkurrenten der DB massiv geschwächt. Eine Intervention und das übernehmen von Risiken stärkt Konkurrenten eher als das es der DB nutzen würde.
Der heutige Tag an an der NYSE hat schön gezeigt, wie die Stimmung ist. 2.36% ins Minus für den DJI, 2.57% für den NASDAQ COMP. - ohne erkennbare Gründe (die Gewinnwarnung von SE mal außen vor, die spielt sicherlich nur eine untergeordnete Rolle). Ich finde es schön zu sehen, das Öl und Gold wieder nach unten gehen (ohne, und das ist eine kleine Überraschung, der Euro mitgezogen wird) - und trotzdem bereitet es einigen Analysten wieder Sorge
. Geht's rauf ist es falsch, geht's runter ebenso. Man sieht aktuell wunderbar, wie weltfremd und katastrophal es an den Börsen zugeht.
Au revoir...