Beiträge von peterdoo

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    Original geschrieben von 3g_handy
    Die großen Nachteil der Lidl Karten soll aber hier nicht unerwähnt bleiben um beim Thema Aldi Talk zu bleiben:
    - Es sind keine Flatrates, nach Verbrauch des Volumen ist man offline


    Im LIDL-Informationsblatt steht aber:
    "Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens maximal 64 kbit/s im Down- und Upload.
    Bei Überschreitung des vertraglich vereinbarten Daten-/Inklusiv-Volumens erfolgt eine Reduzierung der Datenraten. Instant Messaging Dienste, E-Mails oder vergleichbare Dienste können weiterhin genutzt werden."
    https://www.lidl.de/de/asset/o…onsblatt_LIDL_Connect.pdf


    EDIT: Ich sehe schon, Du meinst die LIDL Datenkarte. Bei der gibt es keine Drosselung, sondern eine Abschaltung nach dem Verbrauch des Volumens.

    Re: APN "tagesflat.eplus.de"


    Die Buchung geht ja nur vom eigenen Telefon über das Mobilnetz. Der Server erkennt die IP und kann die Telefonnummer zuordnen. Von außerhalb des O2-Netzes ist die IP des Buchungsservers nicht erreichbar. Da müssten die schon einen Trojaner auf 12 Mio. Smartphones installieren. Damit könnten die aber viel mehr machen als nur eine Tagesflat buchen ;)


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    Original geschrieben von klapsdoktor
    Wenn das jahrelang so funktioniert hat, muß ich dann vor jeder erneuten Buchung das Kleingedruckte durchforsten, ob sich da was geändert hat? Vor allem, wenn man mit einem derartigen Schwachsinn nicht rechnen kann.


    Ich glaube, es ist unbestritten, dass das Vorgehen von O2 in vielen Punkten nicht Kundenfreundlich ist, nicht der Unternehmenskultur in Deutschland entspricht und vielleicht sogar die AGBs und Verträge ignoriert. Die einzelnen Kunden sind aber ziemlich machtlos. Die Macht haben BNetzA und die Verbraucherschützer. Man konnte beim Roaming, wo Telefónica monatelang erhöhte Preise berechnete, sehen, dass im Gegensatz zu den anderen Ländern, wo in solchen Fällen sehr hohe Zahlungen verhängt wurden, in Deutschland die Telefónica aus irgendeinem Grund verschont wird.

    Schlechte Karten u.U. nur falls sich jemand entscheidet deswegen den gerichtlichen Weg zu gehen. O2 stellt bei Prepaid alles um, was die wollen, ohne es groß anzukündigen und die Kunden zu informieren. Es wird sich bei der Tagesflat vermutlich wieder um eine Nebenleistung handeln :)


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    Original geschrieben von wolfbln
    Denn dann können wir im Forum mal sehen, wie das konkret bewerkstelligt wird und ob man dafür wirklich den Stick braucht. Geht es über IMEI dann braucht man ihn, es scheint aber über eine verborgene WAP zu gehen. Da wäre man flexibler. Dennoch braucht man dazu einen Internetzugang, der wohl außerhalb des Sticks kostenpflichtig zu 24ct/MB weil Monatspakete parallel nicht mehr funktionieren.


    Wenn ich es dem Log von JHV richtig entnehme, stellt der Stick eine normale Internet-Verbindung her, kommuniziert aber dann nur mit einer bestimmten IP Adresse. Die Daten zu dieser IP Adresse werden anscheinend nicht berechnet.


    Es gibt Apps zumindest für Android, die REST Aufrufe senden können. Falls jemand herausfindet, was genau da gesendet wird (beim Beispiel von JHV war es ja nur die Abfrage des momentan gebuchten Tarifs und nicht die Buchung), wird man das vermutlich auch vom Smartphone machen können. Schwieriger wird es sein, während dieser Zeit die andere Kommunikation, die berechnet wird, zu unterbinden, weswegen vermutlich auch noch etwas Daten zu 24ct/MB berechnet werden, obwohl diese nicht für die Buchung notwendig sind.

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    Original geschrieben von hrgajek
    Würden das - sagen wir mal - 20 Millionen Kunden tun, würden das die Situation entlasten und den TEF-Managern klar machen, dass sie nicht Dinge bewerben können, die organisatorisch derzeit so gar nicht möglich sind...


    Das ist doch alles ein Teil der Strategie von Telefónica. Die sind Weltmeister in der Disziplin "wenig verbessern, aber die Kunden mit Gerüchten, Ankündigungen, Werbung, usw. monatelang beschäftigen, damit diese nicht abwandern.


    Zuerst werden Gerüchte verbreitet. Irgendwann wird was offiziell angekündigt. Dann startet man mal mit der Durchführung, die sich auch noch in die Länge zieht. So sind die ständig in den Medien und Foren präsent und der Kunde wandert nicht ab, weil ja die Verbesserung sowieso "bald" kommen wird. Am Ende stellt sich heraus, dass die Verbesserung (z.B. die LTE Zusammenlegung Mitte 2016) gar nicht so großzügig angelegt war, wie erwartet (aber von der Telefónica eigentlich nie so detailliert erläutert) und das Spiel geht von vorne los.

    Gerade hat ein Netzbetreiber in der EU, bei dem alle Kunden ins LTE dürfen, veröffentlicht, dass mehr als 80% der Gesamtdaten über LTE übertragen werden. Der Anteil der LTE-fähigen Geräte der Kunden ist in den letzten 12 Monaten um 40% gestiegen. Bei solchen Zahlen und so schnellem Wachstum kann man wirklich nicht erwarten, dass irgendein Netzbetreiber nur einen Euro in den UMTS-Ausbau investieren wird. Höchstens den momentanen Zustand halten. Auch bei O2 soll es nicht anders sein.


    Wie schon oft festgestellt, läuft der LTE Ausbau bei O2 getrennt und somit ist es verständlich wenn ein Sender zuerst nur GSM bekommt und erst später LTE. Warum LTE so langsam ausgebaut wird, ist eine andere Frage.

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    Original geschrieben von KiRKman
    Bei mir ist die Tagesflat mittlerweile aktiv, weil ich ja heute Morgen über die Hotline testweise gebucht hatte. Und nun wird mir nur noch eine einzige buchbare Option angezeigt, nämlich die Internet-Flatrate XL (5GB für 14,99€). Es gibt keine weiteren Optionen - kein Voice, kein SMS, keine EU-Pakete.


    Hoffentlich hat sich die SIM nicht in eine Daten-SIM verwandelt...

    Danke Wolf. (14) im verlinkten PDF ist mir etwas suspekt. Ich verstehe es so, dass bei Prepaid die Anbieter wählen können zwischen:
    - Einen Nachweis vom Kunden über stabile Bindungen vom Kunden einholen und danach weiter Roaming zuschlagsfrei zu Heimpreisen (begrenzt auf die Doppelte Menge vom Monatsbetrag geteilt durch Großhandelspreis) erlauben,
    oder einfach ohne Infos vom Kunden einzuholen und ohne den Kunden diese Möglichkeit des Nachweises bei Prepaid überhaupt zu bieten:
    - Roaming zuschlagsfrei zu Heimpreisen erlauben, aber begrenzt auf die einfache Menge vom Prepaid-Kontostand beim Verlassen des Anbieterlandes geteilt durch Großhandelspreis.


    Ganz einfach ist die zweite Bestimmung nicht beschrieben, aber ich glaube, man könnte die so interpretieren, dass wenn ich z.B. mit einer Aldi Prepaid SIM verreise und zu dem Zeitpunkt 5 Euro auf dem Prepaid-Konto habe, ich max. 494 MB im Roaming zuschlagsfrei verbrauchen darf, selbst wenn ich im Urlaub zusätzlich auflade. Erst wenn ich mich wieder in Deutschland im Heimnetz einbuche, fängt der Roaming-Begrenzungszähler neu an, wieder mit dem Betrag zu dem Zeitpunkt der Ausreise.


    Auf jeden Fall steht da "die Nutzung regulierter Endkundendatenroamingdienste zum geltenden inländischen Endkundenpreis". Der Preis sollte also auch bei Prepaid wie Zuhause sein und nicht irgendwie auf 0,85 nach unten/oben begrenzt sein wie ich früher vermutete. Nur die MB-Grenze wird mit 0,85 berechnet.


    Wie man sowas den Kunden verständlich vermitteln könnte, ist mir aber nicht klar.


    (19) und (20) geben nach meiner Meinung den Anbietern das Recht, zuschlagfreies Roaming nach 2 Monaten trotz Nachweis vom Kunden nicht mehr lange dulden zu müssen und die Zuschläge zu berechnen, das Roaming zu sperren, zu kündigen o.Ä.


    Was mir noch eingefallen ist, dass wenn das Roamingverhalten über 4 Monate ermittelt wird, schon nach 60 Tagen Roaming innerhalb der 4 Monaten, der Punkt erreicht ist, wo der Aufenthalt im Roaming überwiegt und dem Anbieter das Recht gibt, nachzufragen. Das ist dann noch weniger als 3 Monate von einem der früheren Entwürfe. Es ist jedoch wieder die Regelung dabei, dass eintages Reisen/Pendeln nicht als Roamingtage für diese Ermittlung zählen.