Beiträge von peterdoo

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    Original geschrieben von colbert
    Das, was o2 als "Tarif" bezeichnet, ist dem Grunde nach auch nur ein Modul und schließt zunächst lediglich mit ein, welche Telefoniekosten wie berechnet werden. Das heißt, die Rufumleitungen sollten weiterhin kostenfrei sein. (Soweit ich es hoffentlich noch richtig in Erinnerung behalten habe, stellt sie o2 provisorisch in Rechnung, stellt aber gleichzeitig eine Gutschrift aus, so dass man bei 0 landet.)


    Wenn dein Bruder den Datensnack annimmt, wird dabei das bisherige Internetmodul überschrieben. Gemäß dem alten wird bei 56kb/s gedrosselt, gemäß dem neuen (das Kleingedruckte immer lesen!) bei 32. Er muss selbst wissen, ob das Angebot attraktiv genug ist.


    Die Strategie scheint also zu sein, bei den bestehenden Konditionen nie mehr was verändern, sondern alle Verbesserungen (MB usw.) als neue Module anzubieten, bei denen dann die normalen O2-Konditionen gelten. Bis der Kunde irgendwann ganz normaler O2-Kunde wird oder mit veralteten Preisen/Mengen weiter macht. Ist bei den anderen Anbietern oft auch so.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Denke Ruecklastschrift kann man machen sobald man sie entdeckt. Klar schaut nicht jeder staendig auf sein Konto, aber spaetestens in ein paar Wochen waere dann die SIM gesperrt.


    Nach ein paar Wochen ist viel zu spät. Es ist nicht im Sinne des Gesetzgebers, die Karte Wochenlang mit falscher Registrierung nutzen zu können. Außerdem wäre der Mobilfunkanbieter um den Geldbetrag (plus Rücklastschriftgebühr) erleichtert. Nach vielen fehlgeschlagenen Lastschriften sperrt die Bank dem Anbieter die Möglichkeit, die Lastschriften durchzuführen und verlangt geeignete Massnahmen um solche Lastschriften von fremden Konten einzudämmen.

    Bei der SEPA-Lastschrift wird ja außer der Kontonummer gar nichts überprüft. Als Namen kann man irgendwas angeben, die Lastschrift wird immer ausgeführt. Da wird also nicht die Person sondern das Konto identifiziert. Auch eine SEPA-Lastschrift dauert ihre Zeit, was genauso auf 4-5 Tage kommen kann. Die Frist für die Ankündigung der Kontobelastung darf nicht auf weniger als 1 Tag verkürzt werden.


    Der Kontoinhaber kann die Lastschrift erst nach mehreren Wochen widerrufen. Dann ist der Betrag schon längst verbraucht. Deswegen macht kein Mobilfunkanbieter eine Lastschrift bei jemandem, der nicht irgendwie schon vorher identifiziert wurde.

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    Original geschrieben von KrisKlg
    So jetzt ist in München LTE auch offline... :(
    Speedtest O2:
    Ping: 88ms
    Download: 9,34 Mbps
    Upload: 5,74 Mbps


    Die Ausgaben für die Geräte, die ab dem 1.7. auf 21,6 Mbit/s drosseln werden, können die sich sparen.

    Nein, ich will natürlich nichts neues Schaffen. Will nur sagen, dass es Unsinn ist, wenn die Mobilfunkanbieter die Ausweise überprüfen müssen, da diese unmöglich deren Echtheit überprüfen können. Schon in der EU gibt es die offiziellen Sprachen mit griechischen und kyrillischen Buchstaben. Sowas können die Mitarbeiter im Normalfall gar nicht eintragen. Bei der Bank kann man ohne Wohnsitz in Deutschland nicht einfach so ein Konto eröffnen. Somit sind die Angaben schon von den Behörden überprüft. Wer es ohne Wohnsitz macht, bezahlt entsprechend hohe Kosten, damit die Bank das macht. Das ist nicht mit den Mobilfunkkarten vergleichbar, wo es oft um Beträge unter 10 Euro geht wenn sich ein Tourist eine SIM für die Erreichbarkeit und etwa 1 GB besorgen will.


    Bei irgendeiner meiner im Ausland registrierten SIM Karten steht als Nachname der Name des Landes weil die halt irgendwelche Felder vom Reisepass abschreiben, ohne die Sprache zu verstehen.

    Selbst an einigen Flughäfen, wo die täglich mit den Ausweisen konfrontiert sind, finden sich Leute, die angeblich seit Jahrzehnten dort arbeiten und behaupten, die hätten noch nie so ein Ausweis gesehen. Wie sollen die Angestellten der Mobilfunkanbieter alle Ausweise der Erde kennen? Das ist doch eine Aufgabe für die Behörden, die nicht einfach so den Firmen delegiert werden kann.

    Da kann man sich zumindest nicht über die 1/1 Drosselung bei Roaming beschweren ;)


    Sollte sich die Last nicht normalisieren, bleibt denen vielleicht nichts anderes übrig, als Alditalk usw. den Zugang zu LTE ab dem 1.7. zu sperren oder kostenpflichtig zu machen. Bisher haben die noch nichts gesagt, könnten es also noch tun.


    Oder die E-Plus LTE-Sender kommen bald mit der O2-Kennung zurück, was aber in dem Fall, dass diese von ZTE waren, nicht einfach sein sollte.


    EDIT: Solch niedrige Raten auf mehrere Monate gerade in den Großstädten, wo es viele Kunden gibt, wären für O2/E-Plus schon sehr Rufschädigend. Zuerst die Datenversorgung durch die LTE Abschaltung/Überlastung eingeschränkt. Dann Freude über die gute Verbindung im Urlaub, aber für viele mit der unangenehmen O2-Überraschung auf der Rechnung und zurück zuhause wieder alles langsam :flop:


    Es ist nicht dasselbe wenn irgendwo bei einem Event, wo man einmal im Jahr hin fährt, das Internet langsam läuft, als wenn in der Stadt, wo man sich täglich bewegt, sogut wie nichts läuft. "so schnell schnell schnell ist das lte..."

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    Original geschrieben von jFox
    Der Verbraucherschutz wird in den Erwägungsgründen der Verordnung häufig genannt. Aber nach den Begriffsbestimmungen (Art. 2) ist ein Roamingkunde nicht beschränkt auf Verbraucher.


    So sehe ich das auch. Bei der Richtlinie handelt es sich um eine, die den gemeinsamen europäischen Telekommunikationsmarkt regeln will und bezieht sich deswegen auf alle Marktteilnehmer, sowohl alle Anbieter wie auch alle Geschäfts- und Privatkunden.


    Die Roaming-Aufschläge sind ja in den Augen der EU mit den Zöllen vergleichbar und verhindern teilweise die Freiheit, sich in der EU bewegen und handeln zu können. Es würde doch niemand auf die Idee kommen, die Zölle für die Geschäftskunden anders als für die Verbraucher zu gestalten.

    Bei der Telefónica (O2, E-Plus, Base,...) leider (noch) nicht. Ohne gebuchter Roamingoptionen werden irgendwelche Telefónica-Fantasiepreise im EU-Roaming berechnet.


    Wer keine EU-Flat hat, besorgt sich für den Urlaub bis zur Klärung der Angelegenheit zwischen der BNetzA und Telefónica am besten eine Vodafone CallYa Freikarte, ladet die mit 10 € auf und aktiviert den Smartphone Special Tarif. Damit gibt es dann 850 MB und 200 Minuten im EU-Roaming (10€/28 Tage). Falls die Anrufumleitungen beim eigenen Tarif nicht zu teuer berechnet werden, kann man die Anrufe auf die CallYa umleiten, bei der die ankommenden Anrufe in der EU nichts kosten oder den Anrufern diese Nummer vorläufig mitteilen.


    Am besten auch eine E-Mail an verbraucherservice@bnetza.de und mitteilen, dass man, ohne das bei BASE verlangt zu haben, auch nach dem 30.4. einem nicht-EU-Verordnung konformen Roamingtarif (TOP Reisevorteil Plus) zugeordnet wurde. Wie es oben in dem Text der BNetzA steht, musste bei allen ab dem 30.4.2016 der voreingestellte Tarif dem eigenen nationalen Tarif entsprechen, außer man hat nach diesem Datum oder kurz vorher ausdrücklich einen anderen Roamingtarif verlangt.