Beiträge von peterdoo

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    Original geschrieben von Goody
    Nun, die Telekom-Vertrags-User freuen sich über ein paar Millionen
    neue Prepaid-Nutzer im LTE-Netz. :p


    Die Xtra-Benutzer sind doch Wenigtelefonierer und nutzen nur wenig Daten. Da wird es vermutlich nicht viele LTE-fähigen Geräte geben.

    Viel Unterschied gibt es ja zwischen den beiden Ansätzen nicht.


    Bei GSM sind die Kanäle für die Telefonie sehr begrenzt. Man kann zudem nicht genau steuern, wie viele sich ins E+ und wie viele ins o2 GSM einbuchen. Die Folge wäre eine Menge überfüllter GSM-Zellen mit Problemen/Gesprächsabbrüchen. Roaming kann nur auf der LAC-Ebene freigeschaltet werden. Entweder alle Zellen eines LAC oder keine. Wie wir in den anderen Threads lesen konnten, sind die bisherigen LACs teilweise immens. Bei UMTS-Roaming fließen bei einer Überlastung die Daten zwar langsam, aber die Telefonslots reichen in den meisten Fällen. Auch dort gibt es jedoch Problembereiche.


    Mit einem kontrolliertem Umstieg und Roaming für GSM in den einzelnen LACs können die schnell auf die möglichen Probleme nach dem Umbau reagieren. Würden die GSM-Roaming generell freigeben, würden viele Problemregionen auf einmal etstehen, die unmöglich in kurzer Zeit korrigiert werden können. Der Ruf würde wesentlich mehr leiden als bisher bei den wenigen Problemfällen beim UMTS-Roaming.

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    Original geschrieben von Spunki
    5. Auf dem nächsten Parkplatz angehalten und nachgeschaut: Wie erwartet, war kein APN mehr eingetragen. Das Nexus speichert sich diesen offenbar pro SIM-Identität (scheint bei Android generell so zu sein). Also manuell eingetragen, allerdings den ganz normalen deutschen, also data.lycamobile.de mit user lmde und paßwort plus).


    Eigentlich ändert sich normalerweise die Identität bei Lycamobile beim Wechsel in ein anderes Land, wo Lycamobile existiert. Das Handy probiert alle Netze. Alle verweigern die Anmeldung. Das SIM-Toolkit merkt das und wechselt danach zu der nächsten IMSI, die auf der SIM vorhanden ist. Mit der Lycamobile NL IMSI klappt das Einbuchen ins KPN-Netz. Für das Handy ist das jetzt eine andere SIM, für die noch kein APN eingetragen wurde. Deswegen bekommt man zumindest bei Togglemobile in der letzten Zeit nach dem Einbuchen noch etwa drei SMS im halbstunden-Rhytmus, wo man darauf hingewiesen wird, welchen APN man eintragen soll. Leider nichts für ältere oder technikfremde Benutzer.


    Beim nächsten Besuch desselben Roaming-Landes ist der APN normalerweise schon gespeichert.

    Re: 16... im Oderbruch


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    Original geschrieben von hotte
    Zum technischen Teil: Grob es gibt kein O2 mehr und alles ist jetzt neu auf der eplus Frequenz und mit neuer Nokia Technik gebaut, in einer eplus LAC 25523 in die auch O2 Kunden dürfen.


    Vielen Dank, Christian, für so guten Bericht! Man könnte meinen, dass der Umbau der o2/E+ Netze ähnlich auch in den anderen Gebieten laufen wird:
    Eine neue oder eine bestehende LAC wird einheitlich mit nur o2 oder nur E+ Sendern bestückt. Nur in solchen einheitlich bestückten LACs wird auch GSM-Roaming erlaubt. Die LAC kann danach nach Bedarf wachsen um noch mehr Fläche abzudecken und die gesamte alte LAC abzulösen.


    Wenn die LAC und die Cell-IDs so gewählt werden, dass diese in den alten o2/E+ Netzen noch nicht benutzt werden, könnten die an einem bestimmten Tag die ganze LAC von E+ auf die o2 Kennung umschalten.


    Wenn es stimmt, dass noch neue GSM 1800 aufgestellt wurden, frage ich mich, was Telefónica damit erreichen will? Ist ein GSM 1800 Sender heute wirklich so viel günstiger als ein UMTS Sender? Während die Anderen Netzbetreiber dabei sind, GSM 1800 ganz abzubauen, kann man doch nicht neu auf GSM 1800 setzen. GSM900 und UMTS2100 (mit oder ohne LTE800) wäre doch viel sinnvoller als GSM900 und GSM1800 (mit oder ohne LTE800). Sollten es alte GSM 1800 Sender sein, die recycled wurden, würde ich es vielleicht noch verstehen.


    Die Frage ist noch, wie es sich auf den Grenzen zu den anderen LACs verhält wenn man ein Gespräch führt. Sind da die Handover zwischen den Netzen konfiguriert oder ist ein Gesprächsabbruch unausweichlich wenn man mit einem laufendem Anruf z.B. von o2-UMTS oder o2-GSM kommt und in der neuen LAC nur noch E+GSM oder E+UMTS zur Verfügung steht?

    Die slowenischen Si.Mobil SIMs, die testweise für IPv6 freigeschaltet waren, haben schon vor Jahren mit IPv6 im Roaming in unterschiedlichen Ländern (Frankreich, Schweiz,...) funktioniert, als es bei den Roaming-Netzbetreibern noch kein IPv6 gab. Es gibt im Internet einige Berichte darüber, z.B.:
    http://www.internetsociety.org…d-ipv6-congress-in-paris/


    Wenn ich die Angaben im folgenden Dokument richtig verstehe, sind IPv4 only und IPv6 only im Roaming unproblematisch, solange kein local breakout verwendet wird. Nur IPv4v6 PDP context könnte problematisch sein:
    https://www.ietf.org/proceedin…es/slides-87-v6ops-10.pdf
    Deswegen muss die Funktionalität vermutlich mit jedem Roamingnetz getestet werden und erst dann wird IPv4v6 pro Roamingnetz freigeschaltet.

    Ist die Implementierung von IPv6 nicht von der Android-Version abhängig, also herstellerunabhängig? Dann könnte man schon anhand der Version sagen, was funktioniert. Oder geht bei IPv6 wirklich jeder Hersteller einen eigenen Weg?


    Im Roaming scheint IPv6 noch nicht zu laufen. Entweder erwischte ich die anderen zwei Drittel oder das kommt erst später. Wenn man beim APN für Roaming IPv6/IPv4 wählt, bekommt man (mit internet.telekom) nur eine private IPv4-Adresse zugewiesen.

    So geht es leider nicht überall. Hier braucht man sich nur etwa 3 km vom Ortszentrum zu entfernen. Dann ist schluss mit 3G. Wenn man telefonieren will, muss man mit GSM leben. Habe gerade am Wochenende mehrere Stunden E+ GPRS (ohne EDGE) ertragen müssen. Wenn da bei WhatsApp nach einigen Minuten endlich ein Text raus geht, ist man froh. Was Anderes geht damit sowieso nicht.

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    Original geschrieben von hrgajek
    Offenbar gehen die Uhren von Cuba Telecom anders. Als diese Nummer auf dem EVN erstmalig auftaucht, ist der Betroffene nachweislich noch im Flieger.


    Man sollte vielleicht bei den Mobilnetzbetreibern anregen, dass die alle Abrechnungen der Roamingpartner intern entsprechend prüfen sollen. In welchem Roaming-Netz ein Handy wann eingebucht war, sollte denen bekannt sein. Sollte ein Roamingpartner Rechnungsdaten außerhalb dieser Intervalle senden wie anscheinend in diesem Fall, sollte ein Alarm ausgelöst werden.

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    Original geschrieben von flamesoldier
    Ich kann das GSM-Roaming nördlich von FFO bestätigen, hab grade zwei Netmeter-tracks von Daniel bekommen vom 15. und 16. August, die O2 Karte war eindeutig in E+ EDGE eingebucht und hat Samples abgesetzt, das ganze war zwischen Seelow und Reichenow-Möglin. Danach gings entweder zurück in O2 EDGE oder E+ H+. Am 15.8. waren zudem danach noch einige Streckenabschnitte nördlich dabei, wo die Karte zwar im O2 GSM-Netz eingebucht war und gesampelt hat, aber keinen Netztyp erkannt hat. Am 16.8. war dies nicht mehr der Fall auf derselben Strecke...


    Das wissen wir aber doch schon vom Anfang des O2/E+ Roamings. Bei einem aktivem Gespräch oder einer aktiven Datenverbindung schiebt das Netz einen problemlos von 3G-Roaming nach GSM-Roaming auch wenn man sonst GSM-Roaming nicht verwenden kann. Danach läuft das Gespräch/die Datenverbindung im GSM-Roaming weiter. Also ein Wechsel von 3G-Roaming zu GSM-Roaming (laufendes Gespräch oder laufende Datenverbindung) ist nichts Ungewöhnliches. 3G-Heimnetz zu GSM-Roaming und GSM-Heimnetz zu GSM-Roaming (kein Gespräch, keine oder schlafende Datenverbindung) wäre aber schon was Neues. Sieht man in den Netmeter-Tracks vielleicht, um welche Übergänge zwischen den Netzen/Technologien es sich handelte?