Beiträge von peterdoo

    Naja, wie es schon oben jemand schrieb, wenn man IPv6 macht, ist es um IPv4 möglichst bald los zu werden und nicht um IPv4 auszubauen ;)


    Ich habe mir eine Congstar SIM besorgt um mit Android 4.4.2 etwas zu testen. Läuft ganz gut. Nach der Umstellung auf IPv4/IPv6 beim APN bekam ich tatsächlich zusätzlich zu der privaten-IPv4 noch eine IPv6 mit dem Präfix 2a01:598:81c0:xxxx:: zugewiesen. Stellt man APN auf nur IPv6, wird die Datenverbindung jedoch gar nicht aufgebaut.


    Mit Dual-Stack läuft der Zugriff sowohl auf die IPv4 wie auch auf die IPv6-Adressen problemlos. ipv6-test.com meckert nur, dass der Hostname nicht gesetzt wäre. Alles Andere im grünen Bereich. Schaltet man Tethering ein, bekommen die WLAN-Clients genauso zusätzlich eine IPv6-Adresse mit demselben Präfix zugewiesen und können mit Dual-Stack arbeiten. Eine VPN-Verbindung über https vom PC (über WLAN/Tethering vom Handy) zum IPv6-Zugangsserver wurde erfolgreich hergestellt. Über die konnte ich normal die IPv4 und IPv6 Adressen auf der anderen Seite erreichen.


    Der IPv6-Präfix wechselt beim Neuverbinden genauso wie die IPv4-Adresse. Beim Handy wechselt gleichzeitig auch das 64-Bit Hostteil, also alle 128 Bits.


    Könnte eine interessante Alternative für den Ersatzzugang beim Ausfall von Kabel-Internet/DSL sein. Muss bei gelegenheit noch testen, ob die anderen VPN-Arten über IPv6 durchkommen oder vielleicht geblockt werden.


    PS: Ich war angenehm überrascht über die Geschwindigket von T-Mobile Netz. Mit meiner Alditalk Karte geht egal ob E+ oder o2 HSDPA alles etwas langsamer (Seitenaufbau, E-Mail Abruf,...; die Geschwindgkeit habe ich jedoch nicht gemessen).

    Zitat

    Original geschrieben von thomasschaefer
    Für die Funktion von IPv6 (auch Server/eingehend) bei DS-lite gibt es mehrere Bestätigungen, zuletzt auch hier im Forum von antennenmann um 20.08.2015 15:00.
    Eventuell muss man bei der angebotenen Auswahl der Router etwas aufpassen.


    Ich habe das bisher nur in Verbindung mit einer FritzBox gehört. Die ist jedoch nur mit Aufpreis zu bekommen und bei den Standardangeboten nicht enthalten. Falls jemand konkrete Hinweise hat, dass IPv6 bei den normalen VF-KD-Routern auch eingehend möglich sein sollte, würde ich mich über einen Link freuen.


    Zitat

    Original geschrieben von thomasschaefer
    Übrigens: Nenne es bei IPv6 nicht Portweiterleitungen. Das sind schlicht Freigaben oder Öffnungen. Der Aufwand wie bei IPv4, dass dabei noch eine öffentliche Adresse in eine private übersetzt werden muss, entfällt.


    Das ist leider die Theorie. Da sich der IPv6-Subnetz beim Kabelanschluss ändern kann, ist es nicht gut genug wenn man eine öffentliche IPv6-Adresse des Gerätes im internen Netz am Router/Firewall freigibt (nach der Änderung der IPv6-Adressen würde die Freigabe nicht mehr funktionieren). Die Fritzbox benutzt deswegen bei den IPv6-Freigaben die MAC-Adressen, welche dann in die momentan benutzten IPv6-Adressen umgemappt werden. Etwas einfacher als NAT, aber leider nicht so einfach wie man es von IPv6 erwarten würde :(


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    Original geschrieben von thomasschaefer
    Der Bridgemodus mit IPv4-only steht zwar in vielen Forum als Notnagel für Probleme mit DS-lite, aber langfristig hat er keine Chance.


    Das ist klar, jedoch der einzige Ausweg solange die IPv6-Freigaben nicht mit allen von VF-KD zur Verfügung gestellten Zwangsroutern funktionieren.


    Zitat

    Original geschrieben von thomasschaefer
    Laut AGB gibt es auch keinen Anspruch auf Dualstack (mit öffentlicher IPv4).


    Das ist nicht weiter tragisch, soweit man mit IPv6 die bisherige Funktionalität (eingehende Verbindungen) nachbauen kann. Einige Wochen Dual-Stack beim Bedarf um die Konfiguration anpassen zu können und eventuell problematische HW/SW austauschen zu können, wären trotzdem wünschenswert.


    Zitat

    Original geschrieben von thomasschaefer
    "Original geschrieben von peterdoo
    Bei den Mobilnetzen ist Dual-Stack nicht so wichtig"
    Wie willst Du die o.g. DS-lite-Anschlüsse und andere IPv6-Nodes sonst erreichen?


    Entschuldigung, ich habe mich nicht genau genug ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass auch IPv6-only mit 464XLAT reicht, statt jedem eine IPv4-Adresse mit Dual-Stack geben zu müssen. Der große Nachteil von NAT ist, dass die eingehenden Verbindungen nicht funktionieren. Da aber diese bei IPv4 im Mobilnetz auch bisher nicht möglich waren, ist das kein zusätzlicher Nachteil wegen dem sich die Kunden nach der Umstellung beschweren könnten. Mit 464XLAT erreicht man sowohl IPv6 wie auch IPv4. 464XLAT wird bei den neueren Versionen von Android, iOS und Windows Phone unterstützt. Dual-Stack im Mobilnetz wäre nur für die relativ kleine Gruppe der Benutzer von mobilen Routern und ähnlichen Geräten notwendig.

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    Original geschrieben von thomasschaefer
    Owncloud, (own) NAS, funktionieren nunmal zunehmend nur noch mit IPv6, weil es bei Kabelanschlüssen kein ordentliches IPv4 mehr gibt.


    Leider gibt es aber bei Vodafone-KD Kabelanschluss auch kein funktionierendes IPV6. Denn man kann mit den bei der großen Mehrheit der Kunden mitgelieferten VF-KD-Routern bei IPv6 im Unterschied zu IPv4 keine Weiterleitungen mehr definieren. Man hat Folgendes zur Wahl:
    - Mit VF-KD-Router: IPv4 mit DS-Lite und IPv6 nativ. Portweiterleitungen bei keinem der beiden.
    - Mit eigenem Router im Bridgemodus: Nur IPv4 mit Portweiterleitungen. Kein IPv6.
    - Mit der Fritzbox 6490: IPv4/IPv6 Dual-Stack. Portweiterleitungen bei den beiden möglich.


    Mit der Ausnahme der Fritzbox, bei der sowohl IPv4 wie auch IPv6 ordentlich funktionieren und Betrieb von (own)Cloud, NAS, Remote Access, ssh, VPN usw. ermögichen, ist bei den beiden anderen Verbindungsarten, die bei der großen Mehrheit der Kunden im Einsatz sind, über IPv6 keine Verbindung von Außen zum Heim-/Firmennetzwerk möglich. So wird niemand zu einem Umstieg animiert. Im Gegenteil, viele sind einfach gezwungen zurück zu nur IPv4-Konfiguration zu wechseln.


    Bei den Mobilnetzen ist Dual-Stack nicht so wichtig, denn schon bisher haben die Firewalls der Betreiber die Verbindungen von Außen unterbunden. 464XLAT mit IPv6 only am Handy und NAT64 beim Provider bringen deswegen im Unterschied zu DS-Lite beim Kabelnetz, wo die Verbindungen von Außen bei IPv4 ohne IPv6 möglch waren, keine zusätzlichen Nachteile.


    Funktioniert IPv6 im Telekom-Netz auch mit Congstar und ähnlichen Karten?

    Ja. Vor dem UMTS Roaming hat E-Plus GSM-Netz auf die Einbuchversuche von o2 SIMs geantwortet, dass kein Zugriff zum Netz möglich wäre.


    Seitdem es Roaming gibt, antwortet das GSM-Netz, dass diese Technologie nicht zur Verfügung steht oder dass in diesem LAC kein Einbuchen möglich wäre.

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    Original geschrieben von talk2chris
    SQ bekommt für Anrufe auf die Festnetznummer nur einen Betrag von etwa 0,2-0,5 Ct/Min an IC-Entgelten. Heute dürften die IC-Tarife auch eher niedriger sein, als zum Start von SQ. Die Frage ist folglich: Zu welchen Kosten kann SQ die eingehenden Anrufe dann im E-Plus-Netz terminieren?


    SQ zahlt nicht die von der BNetzA festgelegte IC-Terminierung an E-Plus, sondern nur eine zwischen SQ und Telefónica vereinbarte Nutzungsgebühr des E-Plus Netzes. Diese ist vermutlich trotzdem nicht so niedrig wie Festnetz-Interconnect.

    Ich glaube nicht, dass sich die HOME DATA Pakete automatisch verlängern. Die Meldung könnte falsch sein. Auf der Lycamobile Seite (keine Roaming-Gebühren/AGB) steht ja: "Das freie Datenroaming kann nur für 59 Tage erworben werden". Die automatische Verlängerung wäre da nicht sinnvoll. Da ist aber nicht angegeben, was nach den 59 Tagen passiert. Vielleicht muss man bestimmte Zeit warten (1 Tag, 30 Tage,...) bevor man wieder buchen kann?


    Deutschland wurde inzwischen aus der Liste der Länder, in denen dieses Paket gilt, entfernt.

    Ja, die Funktionalität ist gleich wie bei Toggle Mobile. Danke für die Bestätigung. Bei vielen Handys wird die Identität vom SIM Toolkit automatisch auf die richtige umgeschaltet sobald alle Netze das Einbuchen verweigern. In den älteren funktioniert das gelegentlich nicht automatisch.

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    Original geschrieben von bernbayer
    LTE sollte ja auch noch kommen, allerdings im Heimatnetz EPlus. Roaming im O2-Netz gibt es ja eigentlich generell nur im UMTS-Netz. Ob es da für SQ eine Ausnahme gibt?


    Ich kann mich irren, würde aber spekulieren, dass Simquadrat irgendwann LTE von o2 benutzen wird, nicht aber LTE von E-Plus. E-Plus macht mit niemandem LTE Roaming. Es nur für Simquadrat zu machen, wäre eine Geldverschwendung.