Beiträge von peterdoo

    Es gibt einige, die momentan bei den Marken im Telekom-Netz Edeka, Kufland, Jamobil, penny im kostenlosen Datenvolumen und Sprachflat ertrinken.


    Mit den 30€ Portierungsgutschrift kann man 6 Monate lang die monatlichen 5€ bezahlen. Oft kommt noch ein GB-Geschenk dazu. Für die einmalige Investition in ein Startpack mit der SIM:

    Ja Mobil / Penny Mobil 9 c/min


    Vielleicht wäre das eine Alternative statt bei einem anderen Tarif wirklich was zahlen zu müssen.

    Ja, WhatsApp geht nur wenn es sich um die Hauptkarte handelt. Auf der Telefonnummer der Nebenkarte, oder wenn man die Karten für die Familienangehörigen verwaltet, hat man dann keine Möglichkeit, mit WhatsApp was zu machen.


    Auch ich habe bei Congstar & Co. immer gute Erfahrung mit dem Kontaktformular gemacht. Zügige und immer Nette und normalerweise problemlösende Antwort.

    Es ist üblich, zumindest zu den wichtigsten Roamingländern (die Nachbarländer sowie einige große Länder) direktes Roaming zu unterhalten. Ab einem bestimmten Volumen ist direktes Roaming immer viel günstiger als über einen broker. Die meisten Netzbetreiber sind Teile der Gruppen und nutzen die Roamingplattform der Gruppe. Und selbst wenn die technische Roamingplattform eines anderen Anbieters benutzt wird, ist es üblich, dass die Verträge direkt zwischen den teilnehmenden Netzbetreibern abgeschlossen werden. Wenn es nicht so wäre, hätten die kleinen Netzbetreiber sofort überall 5G- und VoLTE-Roaming, was aber nicht der Fall ist.


    Das ist kein Problem, denn sobald die Rufnummern auf das 1&1 System portiert sind laufen die Anrufe immer bei 1&1 und da wird dann dahin durchgestellt wo der Anrufer gerade ist. Und bei IMS ändert sich ja beim Netzwechsel nichtmal die IP.


    Wie schon geschrieben wurde kann darüber in einer Vielzahl von Netzen geroamt werden.

    Wir haben über das Roaming mit einer ausländischen SIM im Netz von 1&1 gesprochen. Diese SIMs können, wenn die einmal im Netz von 1&1 eingebucht sind, während eines Anrufs nicht in Echtzeit in das Netz von o2 verschoben werden. Der Vertrag über das National Roaming gilt nur für die SIMs von 1&1. Der Anruf mit einer SIM von Orange FR würde also heute sofort abbrechen, wenn man sich von einem 1&1 Standort etwas entfernt.

    So wie Du das schreibst entsteht der Eindruck, 1&1 Kunden könnten lediglich in Monaco und Frankreich roamen.

    Nein, das natürlich nicht. Xeno6 sprach davon, mit einer ausländischen SIM im 1&1-Netz zu roamen. Die Kooperation mit Orange erlaubt es 1&1-Kunden in vielen Netzen zu roamen, aber nicht umgekehrt, dass die Kunden dieser Netze bei 1&1 roamen könnten. Das geht für die beiden erwähnten und vielleicht, wie habehandy schreibt, irgendeinen Netzbetreiber, der genauso wie 1&1 über Orange arbeitet. Mit der Zeit wird 1&1 sicherlich versuchen zumindest für die wichtigsten Roamingländer getrennte Verträge auszuhandeln, die für beide Richtungen gelten werden.

    Bin ja gespannt, wann 1und1 die ersten Roamer ins eigene Netz lässt? Freu mich schon drauf.

    Das werden die Roamingpartner versuchen noch lange zu vermeiden. Es ist unausweichlich, dass die Anrufe abbrechen, weil der Roamingpartner im Ausland den Roaminganruf nicht von 1&1 zum o2-Netz weiterreichen kann wenn 1&1 nicht mehr in der Reichweite ist. Und bei so wenig 1&1 Netz hat man das Netz dann nur in wenigen Gebieten. Das kann man eigenen Kunden noch lange nicht zumuten.


    Außerdem gibt es angeblich nur zwei Roamingpartner: Orange Frankreich und Monaco Telecom.

    Reine Sprachtelefonie spielt ja heute kein so grosse Rolle mehr.

    Die offizielle Statistik sieht das ganz anders. Die Telefonieminuten gehen nur im Festnetz jährlich um etwa 10% nach unten. In den Mobilfunknetzen sind die bisher stabil. Im letzten Jahr 159 Milliarden Minuten (über VoLTEund GSM). Es werden aus irgendeinem Grund nur die abgehenden in der Statistik erfasst.


    Seitdem im EU-Roaming das Telefonieren nicht mehr kostet, ruft doch jeder sorglos an, weswegen die Anrufe im Roaming viel mehr Bedeutung haben als früher. Und gerade da hat man immer öfter nur noch GSM.

    Die Diskussion ist hier vollkommen sinnlos. Von uns kann keiner nicht einmal annähernd wissen, wie stark ausgelastet die drei GSM-Netze sind. Das wissen nur die drei Netzbetreiber. Selbst die werden es erst in diesem Sommer wieder richtig merken, weil es das erste Jahr mit ähnlichen Touristenzahlen wie vor Corona wird. Wenn man die Zahlen nicht kennt, kann man unmöglich schätzen, wie viele Kanäle und Frequenzen man benötigen würde. Ist auch sehr vom Standort abhängig. An den Flughäfen, Neuschwanstein und ähnlichen Punkten, wo viele Touristen an einem Punkt zusammen kommen, die u.U. (noch) kein VoLTE im Roaming verwenden können, braucht man momentan noch viel mehr GSM-Kapazität. Wie lange noch, ist fraglich. VoLTE im Roaming haben alle schön ignoriert und schlafen ruhig weiter. In diesem Sommer wird es krachen wenn wieder viele Touristen kommen werden. Die schöne neue Welt: Jetzt kostet das Telefonieren im EU-Roaming nicht mehr, man kann aber mangels VoLTE-Roaming gar nicht mehr telefonieren, weil 3G in vielen Ländern schon abgeschaltet ist oder zumindest sehr ausgedünnt wurde. Zurück in die 2000-er Jahre, als im Italienurlaub oft alle GSM-Sprachkanäle belegt waren.


    Bei GSM darf es keine Gleichkanalstörungen geben. Ein Kanal ist nur 200 kHz breit und auch in den Grenzgebieten ist alles schön getrennt. Das ist ganz anders als bei 3G, 4G, 5G, wo alles auf derselben Frequenz sendet und somit die Überlappungen normal sind. Ein Rundstrahler ist ineffektiv und verbraucht viel zu viel Energie. Etwas, was heute teuer ist.

    Wenn man sich statt GSM auf UMTS als rudimentäres Basisnetz geeinigt hätte würde die Sache wieder anders aussehen, denn dann wären selbst bei einem einzigen Träger je nach Auslastung, Anbindung und Empfangssituation immerhin real so 0,5 bis 10 MBit/s möglich, was z.B. für WhatsApp incl. Fotos und Videotelefonie, Instagram, TikTok, Maps, Webradio und Musicstreaming ausreichen würde.

    Das ist ähnlich wie beim Heizungsgesetz. Kaum hieß es, dass man 3G und 2G mal abschalten wird, wurden noch massenweise IoT-Geräte mit nur GSM-Unterstützung zu günstigsten Preisen verschleudert. Tracker und ähnlich. Es gibt vermutlich jetzt trotz Ankündigungen, dass GSM mal abgeschaltet wird, noch mehr IoT in 2G als vor einigen Jahren. Aber, wie gesagt, die Zahlen hat hier niemand und somit kann man nur behaupten, dass die sicherlich die Kosten senken wollen und somit in einem gemeinsamen Netzt weniger Bandbreite als bisher in der Summe für GSM nutzen würden. Eine Zahl zu nennen, ist unmöglich.

    Schöne Information. Zwei Jahre? Welch effizienter Vorgang. Und ich hoffe die Geräte buchen sich im idle zurück ins Heimnetz und benötigen keinen Restart.

    Ja, nur die Batterie wird wegen dieser ständigen Netzsuche und Netzwechsel schnell leer. Ist zumindest bei den anderen Netzbetreibern, die mit einem ziemlich lückenhaften Netz und national Roaming funktionieren, so.


    Ob die auch eine Rückportierung zu o2 vorgesehen haben? Falls z.B. 20.000 Kunden portiert werden und man dann feststellt, dass bei 100 Kunden nichts läuft, weil diese z.B. die Geräte in Asien oder USA kauften, die bei 1&1 vorher nicht getestet wurden. Werden die Wochen/Monate nicht erreichbar sein, oder wird man die doch zurück zu o2 verschieben bis das Problem gelöst wird? Zuletzt hat doch ein MVNO in Deutschland das Netz gewechselt und im Teltarif-Artikel stand eine ziemlich hohe Prozentzahl von Kunden, bei denen es nicht reibungslos klappte. Bei 11 Millionen Kunden von 1&1 kommt man selbst bei einer Fehlerquote im Promillebereich auf zehntausende Kunden.

    Wenn man ein Netz für alle machen würde, würde die BNetzA sicherlich die Verwendung einer Frequenz von allen erlauben, ähnlich wie bei den weißen Flecken. Und auch dafür sorgen, dass sich 1&1 irgendwie beteiligen kann. Technisch und regulatorisch sollte es klappen. Die frage is eher, ob die sich finanziell einigen können. Die Telekom will ja normalerweise ihr Netz nicht so günstig verkaufen, wie sich das o2 und Vodafone vorstellen. Und 1&1 hat bei den weißen flecken zugesagt, in den letzten drei Jahren aber gar keinen von den versprochenen hunderten neuen Standorten errichtet. Und wer von den 3 oder 4 Netzbetreibern bekommt dann die Roamer zugewiesen? Nicht alle haben Verträge mit allen deutschen Anbietern und müssen somit zu dem richtigen geroutet werden.


    Ich kann mir kaum vorstellen dass 1&1 Interesse an GSM hat. Geld wird mit Daten verdient.

    1&1 ist ans GSM angewiesen. 4G Roaming bei o2 wird schrittweise in den Städten, die 1&1 versorgen sollte, abgeschaltet. Dann bleibt als Fallback wenn das 4/5G von 1&1 auf den hohen Frequenzen irgendwo nicht geht nur noch 2G.

    Von Mitte 2021 bis zur GSM Abschaltung März 2023 lief das gesamte GSM Netz von Sunrise auf 6 Kanälen (1.2MHz für GSM)

    Die Standorte haben sich zwar an vielen Orten (z.B bei mir zuhause) gegenseitig gestört, das hat aber keinen dort interessiert.

    Das ist nicht vergleichbar. In der Schweiz ist 3G geblieben, dass unvergleichbar mehr Telefonate als GSM übertragen kann und in das sich alle Telefone einbuchen können, die ohne 2G funktionieren.


    In Deutschland gibt es (noch) eine Menge Kunden, die kein 4G und/oder kein VoLTE verwenden können (nicht vom gerät unterstützt) oder dürfen (kein VoLTE im Roaming). Das ist wesentlich mehr als die Zahl der Geräte in der Schweiz, die damals nur GSM beherrschten.