Beiträge von peterdoo

    Zitat

    Es wäre sinnvoll zumindest 2x10MHz (also rund 4-6 TV-Kanäle von den bis zu 28 verfügbaren) ab 2030 gratis an 1&1 zu vergeben Kampf um B20 vermutlich härter & teurer als damals der Kampf um B1 bei der UMTS-Versteigerung.


    Was soll denn 1&1 mit diesen Frequenzen? Die wollen ja nur die größten Städte mit dem eigenen Netz abdecken. Bis die bei uns mit 18.000 Einwohnern ankommen, wird es vermutlich 2035 sein oder später. Aber auch hier haben wir inzwischen von den anderen drei 3 Standorte mit 700, 800, 1800, 2100, 2600 und n78.


    Bis die mal so weit auf dem Land ankommen, dass wirklich 10 MHz reichen, kann man vielleicht über die niedrigen Frequenzen reden.

    Außerdem haben bei 5G alle vier 2019 gleichzeitig von null gestartet. Der Unterschied: drei haben beauftragt und gebaut. Einer hat mehr oder weniger geschlafen und scheint weiterhin nicht wach geworden zu sein. Warum sollen die drei anderen jetzt für die vier Jahre Dornröschenschlaf gerade stehen?

    Und wie groß die Telefone wären weil die Wellenlänge noch länger ist. Deswegen geht auch kein MIMO mehr weil keine 2 Antennen mit benötigtem Abstand hinein passen.


    Also 1x1 mit 10 MHz Bandbreite für 100.000 Benutzer statt Massive-MIMO mit 100 MHz Bandbreite für 500 Benutzer?


    Die niedrigen Frequenzen dürfen in einer Stadt nicht weiter weg als die hohen versorgen. Die verwendet man dort nur um in denselben Bereich etwas mehr Abdeckung in den Bereichen zu haben, wo die hohen Frequenzen nicht hin kommen (Schatten, innerhalb der Gebäuden,...).

    Lycamobile wechselt sehr oft die Netze. Habe in den Zeiten von Toggle einige Netzwechsel durchgemacht. Da die eine eigene Netzkennung auf der SIM verwenden, ist kein SIM-Tausch notwendig. Die brauchen nur die Liste der verbotenen Netze auf der SIM zu löschen (OTA-Update). Oder man macht einen manuellen Einbuchversuch in das neue Netz.


    Ob die jetzt wirklich bei o2 sind, weiß ich jedoch nicht.

    1&1 hat aber nun mal nur n78 und n7. Ob OpenRAN bei 1&1 auch DSS im n7 unterstützt um beim Wegfahren von der Antenne beim Wechsel von 3,5 GHz auf 2600 MHz nicht noch gleichzeitig von 5G auf 4G wechseln zu müssen, ist eine andere Frage.


    1&1 baut das modernste Netz, das die anderen nur im Labor oder als Pilotprojekt ohne öffentlichen Zugang laufen haben. So werden 1&1 und die Kunden zu Versuchskaninchen, die alle Kinderkrankheiten durchlaufen werden.

    In einem Jahr fällt das Nebenkostenprivileg beim Kabelanschluss. Die neuen Glasfaseranbieter werden sicherlich mal die Preise weiter senken, weil beim Glasfaser im Vergleich zum Vodafone-Kabelnetz fast keine Betriebs- und Wartungskosten anfallen. Die Festnetztelefonie wird im Privatbereich wegen den günstigen Flats in den Mobilnetzen auch immer weniger. Dann wird Vodafone auf seinem Festnetz sitzen bleiben. Ist auch in den anderen Ländern, wo Glasfaserausbau schon weiter ist, so ähnlich passiert.


    Beim Mobilfunk haben wir relativ schlechte Netzabdeckung, kein VoWiFi im Roaming, kein VoLTE im Roaming und Roamingtarife zu Edelmetalpreisen außerhalb der EU. Dann noch falsche Rechnungen, relativ schlechte Kundenbetreuung, Preiserhöhungen.


    Anscheinend will die Zentralle melken, bis die Kuh stirbt.

    Aber, wie sieht es mit der Unterstützung von 5G-SA in den Endgeräten aus? Und dann noch VoNR. Da müssen sicherlich Google, Apple, Samsung usw. nachhelfen, damit die Geräte diese in einem Netz auch benutzen können werden.

    Vermutlich auch einige andere von den anderen Herstellern nicht. Manchmal dauert es über 6 Monate seitdem es Netzbetreiber anfordert bis die Endgeräte 5G, VoLTE und VoWiFi in einem Netz nutzen können. Natürlich kommen in den Genuss nur die Geräte, die noch Firmware Updates bekommen.

    Ich schätze mal, dass GSM 2030 abgeschaltet wird. 6,5 Jahre Vorlauf für eine Umstellung der Endgeräte auf 4G/5G sollte genügen.

    Die Telefon-Endgeräte sind hier gar nicht so problematisch, außer, wie oben beschrieben, der Netzbetreiber startet spät oder fordert für eine seiner Netzkennungen die Freigabe bei den Herstellern erst spät an. Problematischer ist IOT-Bereich: Notruf in den Aufzügen, die Stromzähler, Alarmanlagen, GPS-Tracker, Autos, Fernzugänge/Überwachung für z.B. Heizungen usw.