Beiträge von peterdoo

    Außerdem haben bei 5G alle vier 2019 gleichzeitig von null gestartet. Der Unterschied: drei haben beauftragt und gebaut. Einer hat mehr oder weniger geschlafen und scheint weiterhin nicht wach geworden zu sein. Warum sollen die drei anderen jetzt für die vier Jahre Dornröschenschlaf gerade stehen?

    Und wie groß die Telefone wären weil die Wellenlänge noch länger ist. Deswegen geht auch kein MIMO mehr weil keine 2 Antennen mit benötigtem Abstand hinein passen.


    Also 1x1 mit 10 MHz Bandbreite für 100.000 Benutzer statt Massive-MIMO mit 100 MHz Bandbreite für 500 Benutzer?


    Die niedrigen Frequenzen dürfen in einer Stadt nicht weiter weg als die hohen versorgen. Die verwendet man dort nur um in denselben Bereich etwas mehr Abdeckung in den Bereichen zu haben, wo die hohen Frequenzen nicht hin kommen (Schatten, innerhalb der Gebäuden,...).

    Lycamobile wechselt sehr oft die Netze. Habe in den Zeiten von Toggle einige Netzwechsel durchgemacht. Da die eine eigene Netzkennung auf der SIM verwenden, ist kein SIM-Tausch notwendig. Die brauchen nur die Liste der verbotenen Netze auf der SIM zu löschen (OTA-Update). Oder man macht einen manuellen Einbuchversuch in das neue Netz.


    Ob die jetzt wirklich bei o2 sind, weiß ich jedoch nicht.

    1&1 hat aber nun mal nur n78 und n7. Ob OpenRAN bei 1&1 auch DSS im n7 unterstützt um beim Wegfahren von der Antenne beim Wechsel von 3,5 GHz auf 2600 MHz nicht noch gleichzeitig von 5G auf 4G wechseln zu müssen, ist eine andere Frage.


    1&1 baut das modernste Netz, das die anderen nur im Labor oder als Pilotprojekt ohne öffentlichen Zugang laufen haben. So werden 1&1 und die Kunden zu Versuchskaninchen, die alle Kinderkrankheiten durchlaufen werden.

    In einem Jahr fällt das Nebenkostenprivileg beim Kabelanschluss. Die neuen Glasfaseranbieter werden sicherlich mal die Preise weiter senken, weil beim Glasfaser im Vergleich zum Vodafone-Kabelnetz fast keine Betriebs- und Wartungskosten anfallen. Die Festnetztelefonie wird im Privatbereich wegen den günstigen Flats in den Mobilnetzen auch immer weniger. Dann wird Vodafone auf seinem Festnetz sitzen bleiben. Ist auch in den anderen Ländern, wo Glasfaserausbau schon weiter ist, so ähnlich passiert.


    Beim Mobilfunk haben wir relativ schlechte Netzabdeckung, kein VoWiFi im Roaming, kein VoLTE im Roaming und Roamingtarife zu Edelmetalpreisen außerhalb der EU. Dann noch falsche Rechnungen, relativ schlechte Kundenbetreuung, Preiserhöhungen.


    Anscheinend will die Zentralle melken, bis die Kuh stirbt.

    Aber, wie sieht es mit der Unterstützung von 5G-SA in den Endgeräten aus? Und dann noch VoNR. Da müssen sicherlich Google, Apple, Samsung usw. nachhelfen, damit die Geräte diese in einem Netz auch benutzen können werden.

    Vermutlich auch einige andere von den anderen Herstellern nicht. Manchmal dauert es über 6 Monate seitdem es Netzbetreiber anfordert bis die Endgeräte 5G, VoLTE und VoWiFi in einem Netz nutzen können. Natürlich kommen in den Genuss nur die Geräte, die noch Firmware Updates bekommen.

    Ich schätze mal, dass GSM 2030 abgeschaltet wird. 6,5 Jahre Vorlauf für eine Umstellung der Endgeräte auf 4G/5G sollte genügen.

    Die Telefon-Endgeräte sind hier gar nicht so problematisch, außer, wie oben beschrieben, der Netzbetreiber startet spät oder fordert für eine seiner Netzkennungen die Freigabe bei den Herstellern erst spät an. Problematischer ist IOT-Bereich: Notruf in den Aufzügen, die Stromzähler, Alarmanlagen, GPS-Tracker, Autos, Fernzugänge/Überwachung für z.B. Heizungen usw.

    UMTS hat nur im 2100 MHz Band gefunkt. Es gab trotzdem keine Probleme mit der Telefonie. In den Städten, wo 1&1 hauptsächlich ausbauen will, sollte B1 (2100 MHz) reichen. Problematischer könnte es bei den Daten sein, denn 10 MHz im B1 und 50 MHz im n78 ist sehr wenig im Vergleich zu den anderen drei. FWA könnte die Netze stärker belasten als die Mobiltelefone. Vodafone hat eine vergleichbare Zahl der Kunden und hat in den Städten viel mehr Bandbreite im Einsatz. Aber ab 2026 werden viele Frequenzen neu vergeben. 1&1 muss sich jedoch mit dem Ausbau beeilen, wenn die bei der Frequenzverteilung als Netzbetreiber, der die Ausbauverpflichtungen erfüllt, dabei sein wollen.