Hallo allerseits,
ich war schon immer - teilweise sogar extrem - übergewichtig, trotz regelmässigem Sport (seit 12 Jahren Badminton).
Vor rund drei Jahren (Liebeskummer sei dank ;)) habe ich bei einer Körpergröße von 170cm mein Gewicht binnen 3 Monaten von 90 auf 75 Kilo reduziert, es drei Monate gehalten, und dann in wieder drei Monaten von 75 auf 60 Kilo gesenkt.
Mein Opa sagt immer "FDH", was natürlich das hier schon erwähnte "reduzierte Kalorienzufuhr" bedeutet. Mehr Bewegung, mehr Sport, höherer Grundumsatz sind natürlich auch hilfreich (wobei man nicht vergessen sollte, daß ein höherer Grundumsatz die Lebenserwartung senkt; man bleibt länger gesund, wird aber halt nicht so alt).
Das Problem sind natürlich das Sättigungsgefühl und eventuelle Heißhungerattacken. Viel Trinken wird immer wieder empfohlen, das füllt den Magen und ist gesund.
Wobei ich Empfehlungen von 3 Liter täglich und mehr, so oft ich sie auch lese, immer noch für sehr unrealistisch halte. Leute, wie geht sowas? Ich trinke wirklich wie ein Kamel, auch gerne mal eine Flasche am Stück - aber an einem normalen Büroarbeitstag schaffe ich keine 2,5 Liter. Beim Sport ist das was anderes, an einem Turnierwochenede im Sommer geht schonmal ein ganzer Kasten drauf 
Essenziell fürs Abnehmen ist vor allem eines: weniger Fette. Ob nun insgesamt weniger Essen, mehr e, m, mehr Gemüse, mehr Vollwertkost, ausgewogenere Ernährung .. es kommt immer aufs selbe raus: weniger Fett!! Das Essen ist heutzutage nämlich einfach nur eines: zu fetthaltig.
Frittierte Salzknabbereien, Käseüberbackenes, Backwaren wie Crossoints, Schokoladenprodukte .. alles pures Gift!
Eine Handvoll Erdnüsse hat mehr Fett als man am gesamten Tag zu sich nehmen soll. Gleiches gilt für bestimmten Aufschnitt, z.B. Salami. Zu fast allem gibts fettarme Alternativen (z.B. Lachsschinken statt Kochschinken), in der gängigen Literatur müsste sowas erwähnt sein.
Ich schliesse mich also dem sehr guten Beitrag von DJ Wisdom an und fasse ergänzend zusammen:
- weniger Fett, mit all seinen Inkarnationen (Süßigkeiten, Knabbereien, Fastfood, Softdrinks etc. nur in wohldosierten Maßen)
- VIEL Obst und Gemüse, es sollte mind. 35-40 % deines Speiseplans ausmachen... --> weniger Fett!
- Nudeln und Kartoffeln sind ok (heißt in der Kantine nicht umsonst Sättigungsbeilage). Achtung bei den Saucen! (--> Fett!)
- Kleinere Mahlzeiten, statt 2-3 mal lieber 5-6 mal am Tag...
ist besser für die Verdauung, fürs Sättigungsgefühl ...
- VIEL Trinken, mind. 2 L am Tag, am besten Wasser oder die berühmte Sportlerschorle
Übrigens ist Durst ein Alarmsignal. Wenn man Durst verspürt, ist es eigentlich schon zu spät. Ein Tip, den ich irgendwo mal gelesen habe, ist wirklich gut: bei der Arbeit ein Glas Sprudelwasser auf den Tisch. Das trinkt man automatisch auch so zwischendurch, weil es, wenn man es zu lange stehen lässt, wie eingeschlafene Füße schmeckt (laukalt ohne Prickeln). Und nach dem Leertrinken direkt wieder auffüllen.
Achja, und so bekommt man auch seine Bewegung, weil man jede Stunde aufs Klo muß .. und kann dabei auch noch die immerselben Raucher in der Raucherecke mit einem mitleidigen Lächeln abstrafen 
- Sport ist gut. Es muß kein Leistungssport sein, eine dreiviertel Stunde Joggen reicht völlig aus. Wer einen Pulsmesser hat, Puls im Bereich 100 bis 140 halten, nicht drunter und vor allem auch nicht drüber. Wer nach 20 Minuten abbricht ist allerdings wirklich auf dem Holzweg, da geht der Körper noch nicht "an die Reserven".
Hmm .. auf irgendwelchen Webseiten ist das alles bestimmt noch schöner zusammengefasst, einfach mal googlen.
Obig erwähntes bekommt aber jedenfalls von mir den Stempel "bei mir hats funktioniert :-)"
Gruß, Andy