Beiträge von Hadraniel

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    Original geschrieben von darmon
    Und da die normale UMTS Kosten (ohne Flat) sind echt extrem hoch.

    Die gängigen Preise für mobilen Datentransfer sind blanker Wahnsinn, mehr nicht.


    Laut im Forum von onlinekosten.de dokumentieren Erfahrungen sind Transfervolumina im zweistelligen Gigabyte-Bereich (dreistellig schafft man eh nicht) kein Problem. Ich liege auch über 10G monatlich, hab die Flat allerdings auch erst seit Oktober .. von daher sinds keine echten "Langzeiterfahrungen".


    Ich würde mir keine Sorgen machen ...
    Ein Gigabyte am Backbone kostet ~30ct, da sprengt man mit UMTS ohne HSDPA keine Mischkalkulation für 25 oder 40 Euro.
    Anders siehts aus, wenn Leute ihren 6MBit-DSL-Anschluss mir 5-EUR-Flatrate auslasten und mehrere Hundert (!) Gigabyte monatlich durch die Leitung pumpen ..

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    Original geschrieben von masterplan
    Klingt aber nicht besonders sozial von dir nach deinem Diplom dich dann ins Ausland abzusetzen.
    Diese kostenfreie Bildung in einem anderen land dann dort zu Geld machen wäre wenig patriotisch. Das Ausland sagt DANKE DEUTSCHLAND !

    Wie DUSA so treffend schrieb: erwartest Du wirklich, daß frische Absolventen ihre patriotische Pflicht erfüllen und sich mit Praktika und befristeten, unterbezahlten Jobs über Wasser halten (wenn sie überhaupt einen bekommen)?
    Das Problem betrifft ja nun nicht nur Ärzte und die Kaste, die sich in den letzten Jahren bakteriell vermehrt und die man zum Großteil in der Nordsee verklappen sollte, sondern geht quer durch alle Berufe.


    Sind zum Beispiel auch alle möglichen Handwerkerberufe im Ausland gefragt. Wirf mal einen Blick z.B. in die Long Term Skill Shortage List von Neuseeland ... das sind alles Berufe, bei denen auch langfristig mit Fachkräftemangel gerechnet wird, und die im Einwanderungsprogramm mit Bonuspunkten belohnt werden.


    Was ist patriotischer: der Gemeinschaft hier mit 1-Euro-Jobs oder Hartz4 auf der Tasche liegen, oder seine Sachen packen und sich im Ausland eine Existenz aufbauen?


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    Prinzipiell NEIN zu Kindern sagen ist auch recht egoistisch. Wer soll denn denn später mal DEINE Rente zahlen? Die eingegliederten Ausländer, Russlanddeutschen?

    Ich formuliere daß jetzt mal bewußt ein bißchen hart: es ist egoistisch, Kinder in die Welt zu setzen! :p


    Tagesschau- und PolitikForum sind voll von Rechnungen, wonach eine Ehepaar mit zwei Kindern mit ALG2, Kinder- und Wohngeld so viel Einkommen hat, daß es sich (finanziell) gar nicht lohnt, einen Job unterhalb von 1600 Euro anzunehmen. Auch die Christiansen-Talkrunde zum Thema "Lohnt sich Arbeit noch" war sehr aufschlussreich.
    Oder ein Blick auf die Lohnabrechnung, die hier vor mir liegt... oder der Gedanke an die nächste Abrechnung, wo noch eine Jahresendtantieme drauf kommt .. naja, ich weiche vom Thema ab.


    Mit Kindern kann man sich am Sozialstaat gesundstoßen. Kinder sind die Arbeitslosen von morgen (-> "Das Ende der Arbeit" [sopos] [labournet] [Stuttgarter Zeitung]).


    Kinder sind ein Armutsrisiko, ganz besonders für Männer. PastorBach hatte im Tagesschau-Forum zum Thema "Unterschichtendebatte" einen sehr aufschlussreichen, ja beängstigenden Thread mit interessanten Zahlen dazu - leider leider wurde der Thread entfernt. Ein Kind ein Haus. Was haben Tropenstürme und Frauen gemeinsam? Wenn sie kommen sind sie heiß und feucht, wenn sie gehen sind Haus und Hof weg. Genug Phrasen gedroschen für den Moment ..... :p


    Ein Blick in die Daten vom statistischen Bundesamt aber auch in die Nachbarschaft wird belegen, daß die kinderreichen Haushalte tendenziell in der "Unterschicht" angesiedelt sind, während die "Leistungsträger" der Gesellschaft eher weniger Kinder in die Welt setzen - und sich damit nicht nur das demographische sondern auch die Qualifikationsmisere verschärfen wird, weil Kinder aus finanziell besser gestellten Schichten leider und auch zunehmend bessere Abschlüsse erreichen als solche aus ärmerem Umfeld.


    Hinzu kommt das gesellschaftliche Problem zusätzlich zum Armutsrisiko. Eva Herman mit ihrem "Eva-Prinzip" (habe es nicht gelesen) ist ja schwer aneckt und ihre Analyse von Ursachen und Lösungen hat die Gemüter erregt. Das grundsätzliche Problem lässt sich aber nicht wegdiskutieren: eine zunehmende Anzahl von Einpersonenhaushalten, stabile Familienbande war einmal. Zwei von drei Ehen scheitern. Generation Fun. Ein Blick in meinen Abijahrgang (1995), auch die Mädels haben praktisch alle studiert, aber Familie .. Kinder? Mangelware. Beruf geht vor. Familie und Beruf sind ganz besonders in Deutschland nicht miteinander vereinbar. In anderen Ländern, zum Beispiel in Frankreich, soll das anders sein.
    Das Zeitfenster für Familiengründungen wird immer kleiner und schiebt sich immer weiter nach hinten. Strebt man einen höheren Abschluß an, steckt man bis 25 in der Ausbildung - ein Kind während des Studiums? No go. Dann erstmal ein bißchen Berufserfahrung schnuppern - insbesondere Frauen, die schon jetzt Kinder bekommen, werden niemals einen Job finden: 30, Kind, keine Berufserfahrung "Gefahr auf weitere Kinder = Erziehungsurlaub", wer stellt hierzulande so jemanden ein? Mitte 35 ist man im Glücksfalle dann beruflich und finanziell gefestigt und kann sich ein Kind leisten, oder man entscheidet sich für die ganz große Karriere. Nach 35 tickt nämlich auch schon zunehmend die biologische Uhr, trotz medizinischer Fortschritte.
    Von 10 Pärchen in meinem engeren Bekanntenkreis (25-30 Jahre), die meisten in langjährigen Beziehungen hat genau eines gerade Nachwuchs bekommen, und das ist der 6er im Lotto sie-treffen-sich-mit-16, ziehen mit 18 zusammen, Heirat mit 24, beide Familien "finanziell unabhängig", Hund, Haus, beide studiert, jetzt mit Kind ... wer hat das heute schon???
    Glaubt man RTL2 hat die Masse der "Familien" mit 25 schon zwei Ehen hinter sich, Mann arbeits- und chancenlos, Frau ungelernt und ein Bündel Kinder aus Ehen und davor, gemeinsam suchen sie eine Supernanny und lecken ihre Wunden von der gescheiterten Auswanderung, weil man am anderen Ende der Welt kein hessisch spricht und das Bier so schlecht und das Brot so eklig weich ist.


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    Wenn jeder so denkt und nur für sich selber wurschtelt, dann kann das mit einer Rentenpyramide nicht besser werden.

    Nun, diejenigen, die die Fäden in der Hand halten, machen es doch allesamt vor. Jeden Tag sind die Nachrichten voll davon. Von wegen think local, act global.
    Wer heute nicht mitnimmt was geht und zu allererst an sich selbst denkt, der bleibt doch auf der Strecke ...
    Das daß nicht auf Dauer funktioniert, ist klar, das hat die Geschichte schon des öfteren gezeigt. Wie so oft wird sie sich wiederholen.


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    Du willst doch später sicher mal eine Rente mit ca 2000-2500 Euro haben. Schon mal dran gedacht das du dann ca 3-5 "Einzahler" brauchst die Dir dann diese Rente ermöglichen?

    Solange Erwerb an Arbeit gekoppelt ist (mir ist bewußt, daß erst eine genetische Reprogrammierung aller Menschen oder eine Evolution richtung Ameisen oder Borg das abstellen wird), und die Kinder von heute die Arbeits- und damit die Erwerbslosen von morgen sind, werden Kinder das Problem auch nicht lösen sondern nur verschärfen.



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    Original geschrieben von ThomasK
    Du hast soeben alle meine Vorurteile gegenüber sogenannten "Vermögensberatern" vollkommen bestätigt! Vielen Dank!

    :top:

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    Original geschrieben von Schumi
    in unserem Beruf gibst viele schwarze schafe

    Der gesamte Beruf der vermeintlichen Versicherungsberater (das ist übrigens ein geschützter Begriff!) ist ein einziges schwarzes Schaf. Gibt es in diesem riesigen Markt überhaupt ein einziges Produkt, daß nicht durch seine Provision sondern durch seine Leistung überzeugt?


    Es ist schlimm genug, daß Firmen an der in meinen Augen sozialen Funktion Altersvorsorge/Existenzsicherung im Alter ordentlich Geld verdienen (*), diese ganzen Parasiten die da noch mit dran hängen finde ich nur verachtenswert - so habe ich kürzlich ein Angebot bekommen, mir ein lukratives drittes Standbein zu schaffen: Versicherungsmakler. Ein paar Schulungen, eine Handvoll Abschlüsse pro Jahr und voilá, schon gehts einem besser. Dann mit 25-30% Rendite blenden und ab gehts? Ich finde schon die 9% die MLP immer ansetzt um zum Vertragsende nach 35 oder 40 Jahren mit fantastischen Beträgen zu blenden ganz schön gelogen. Wachstum ist nicht unendlich, und schon gar nicht auf Dauer exponentiell.
    (*) Irgendwo auf den Seiten des BDV steht beispielhaft, daß wer 1970 eine Kapitallebensversicherung bei der Allianz abgeschlossen und 2005 angetreten hat, extrem viel besser gefahren wäre, wenn er mit der Zeit stattdessen Aktien des selben Unternehmens gekauft hätte. Sinkende Überschussbeteiligungen, die Aktionäre räumen ab.


    Wie war das noch gleich mit "erstmal ich und nach mir die Sintflut"?
    Nun die Sonne scheint, das WE vor der Tür, das Ganzjahreskennzeichen auf dem Mopped. Ich erfülle dann mal meine Bürgerpflicht und riskiere die vorzeitige Entlastung der Rentenkassen. Schönes Wochenende :D

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    Original geschrieben von holden
    Die staatliche Rente ist mit den Reformen durchaus in der Lage, die zukünftige demographische Entwicklung (so wie jetzt abzusehen) zu bewältigen.

    Bei 1,2 Kindern pro Frau und Prognosen von 2 Rentnern auf einen Arbeitnehmern spätestens 2050 sehe ich nicht, wie das funktionieren soll.
    Der Schwund an sozialversicherungsabgabenpflichtigen Arbeitsplätzen verschärft das Problem ebenso wie Zuwanderung ohne Immigrationsprogramm.


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    Die private Vorsorge im Rahmen von Rürup oder Riester werden in der Einzahlunsphase gerade nicht besteuert, sondern erst in der Auszahlungsphase.

    Mit der doppelten Besteuerung meinte ich den Fall, daß ich mir nicht irgendwelche Altersvorsorgeprodukte an den Hals hänge, sondern selbst ein Aktien/Fonds-Portfolio aufbaue. Die "Spekulationsfrist" von derzeit einem Jahr wird demnächst ja auf unendlich ausgedehnt, Gewinne dann pauschal mit 25% besteuert (bekomme ich eigentlich auch 25% der Verluste erstattet?!).


    Riester und Rürup kann ich nur verrenten, nicht auf einen Schlag auszahlen. Da ich keine 122 Jahre alt werde und werden will habe ich kein Interesse an einer Leibesrente. Bei Riester muss ich gar die Förderungen zurückzahlen, wenn ich den Wohnsitz ins Ausland verlege.


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    Ein weiterer Vorteil ist, daß auf die "gestundeten" Beträge auch Rendite anfällt. Und der Zinseszins über 30-40 Jahre kann eine Menge ausmachen.

    Ja, das erzählt einem jeder Vermögensberater und jeder Makler. Ich glaube nur nicht an den ewigen Zinseszins sondern eher an den Geldcrash. Nur, wie legt man etwas fürs Alter zurück, wenn das Umlagesystem aufgrund Demografie und Arbeitsmarkt/Endzeit-Kapitalismus nicht funktioniert, und das Kapitalgedeckte Rentensystem nicht minder gefährdet ist? Früher sind die Leute vielleicht mit der Spitzhake in der Hand auf dem Feld (oder Schlachtfeld) verstorben, oder wurden im Kreise ihrer zahllosen Kinder und Enkel zu greisen. Heute verdandeln Rentner Einkommen, daß ich niemals im Alter haben werde, auf Kaffeefahrten. Und morgen?


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    Zur Provision: Riester ist in drei Varianten möglich, Banksparplan, Fondssparplan und Rentenversicherung. Nur in der letzten Variante wird die Provision komplett am Anfang erhoben (so genannte Zillmerung)


    Ob ich die Provision am Anfang oder während der gesamten Laufzeit abzahle ist mir egal, es kommt aufs gleiche raus: rund zwei Jahre lang bezahle ich nur für den Makler und nicht für meine Rentenkasse. Da regt sich bei mir massiver innerer Widerstand, wie grundsätzlich bei allen Finanzberatern.


    Bei einem BVVB-Makler würde ich mich eventuell noch objektiv beraten fühlen, aber Garantien gibts nie.


    Also bleibt im Grunde genommen gar nix anderes übrig als sich selbst in die Materie einzuarbeiten (z.B. via usenet de.rec.finanz*, bundderversicherten.de, Verbraucherschutzmagazin, Wolfgang-Kynast um nur mal die wichtigsten Links aus meinem bookmark-dictionary rund um Vorsorge und Anlage zu nennen) .. und wenn man da ein bisschen drin steckt kommt man trotzdem dahin ....

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    Original geschrieben von pallmall
    Und auch wenn mancher meint, zu den Besserverdienenden zu gehören-will man da deutlich mehr Rente haben, muss man eigentlich als Besserverdiener einen Lebensstandard führen wie ein Minijobber (überspitzt gesagt). Anders ist die Rente privat nicht zu wuppen.


    Absolut korrekt. Ich erinnere mich an die beeindruckende Rechnung meines MLP-Beraters: Ich bin 28, habe also möglicherweise gut 40 Jahre Beitragszahlung vor mir. Kaufkraftbereinigt müsste ich jetzt monatlich satte 800 Euro zurücklegen, um meine voraussichtliche Versorgungslücke (bezogen auf mein jetziges Einkommen) zum Renteneintritt auszugleichen. Daß das nicht geht, muss ich wohl kaum ausführen.



    Dabei verdiene ich angeblich so toll. Ich frage mich ernsthaft, wie Leute mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro brutto nach Abzug von Miete, Mobilität und Lebenshaltungskosten noch ein paar Blaue monatlich fürs Alter zurücklegen sollen. Ohne Auto, Urlaub und jeglichen Luxus geht das vielleicht, aber erstens ists doch irgendwie arm sich sein Leben lang kaputt zu schuften um im Alter möglicherweise ein paar Früchte zu ernten, und zweitens würde die Wirtschaft (Konsumgesellschaft!) zusammenbrechen, wenn das alle so handhaben würden.


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    Die ganzen privaten Vorsorgesysteme sehe ich nicht als sicher an, da werden noch einige große Tragödien erleben. Die private Vorsorge ist in der Regel irgendwie mit dem Aktienmarkt verwoben und der nimmt auf niemanden Rücksicht.

    Es ist noch nicht lange her, da hat es in den USA schon ordentlich gescheppert in einigen derer Pensionskassen.


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    Da mag der Staat noch jubilieren, daß er jetzt mehr Kohle für Selbstverteidigung am Hindukusch und ähnlichen Schmonzes hat, aber er zersetzt sich mit diesem Abspaltungskurs vom Volk selbst.

    .. zusammen mit den aktuellen Entwicklungen hin zum Überwachungsstaat und anderen Mosaiksteinen (aktuelle Aufreger z.B. Ackermannprozess oder BA will zocken) gewinnt die Aussicht auf ein sozialverträgliches Frühableben wahrlich an Attraktivität.



    ... warum gibt es eigentlich keinen Rabatt für die Rentenkassenbeiträge, wenn man nachweisslich x Tausend km pro Jahr Motorrad fährt? :p

    Ich kann binoman und DUSA nur zustimmen, und greife mal einen Satz aus dem Zusammenhang:

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    Dass das nicht funktioniert sollte jedem klar sein.

    Das ist auch schon die ganze Wahrheit über das Rentensystem, und kein Politiker traut sich, das auszusprechen. Angesichts der demographischen Entwicklung ist selbst die Anhebung der Rente, stufenweise auf 67 bis ins Jahr 2030, ein Witz. Das Umlagesystem wird kollabieren, lange bevor 2 Rentner auf einen Einzahler kommen.



    Gerade diese Tage machen alle in unserem Betrieb Beratungen von MLP (eine Etage drunter) durch, wegen BAV: betriebliche Altersvorsorge. Altersvorsorge allgemein. Riester, Rürup, Steuer hier, Steuer da, da und dort ein bißchen Förderung...



    Ich sehe das so: von meinen Beiträgen in die staatliche Rentenkasse sehe ich - wenn überhaupt - irgendwann im Alter Essensgutscheine wieder. Privat vorsorgen ... macht man das selbst, spart man aus versteuertem Einkommen und greift man später darauf zurück darf man nochmal Steuern zahlen. Die ganzen Riester- und Rürup-Produkte sind an Verrentung (statt Einmalzahlung) gekoppelt, und die ersten zwei Jahre zahle ich nur die Provision des Maklers ab, erst nach 10 Jahren wirfts so langsam Erträge ab - angesichts des unausweichlichen globalen Finanzcrashs, an den ich ganz fest glaube, auch irgendwie nicht sinnvoll.


    Ergo: heute nicht mit Konsum zurückhalten, Arbeiten und Erwirtschaften solange es geht (bzw. solange man kann), und anschliessend sozialverträglich frühableben.

    Ich habe vor hmm .. ca 3 Jahren wochenlang viele Dienste durchprobiert, u.a. mmsclick und sms3000 .. eine brauchbare Übersicht gibt es hier: teltarif: Paid-SMS-Anbieter.


    Ich bin zuletzt bei your-sms geblieben.
    Da gibts diverse Arten SMS ins Inland, SMS ins Ausland, einen WAP-Zugang, ein email-Gateway, Adreßbücher, MMS, Flash-SMS, diverse Arten der Aufladung, Empfangsbestätigung optional per mail und/oder SMS ... habe nie irgendwas vermisst.


    Mag jetzt wie Werbung klingen, aber ich war und bin immer noch begeistert (obwohl ich für maximal 5 EUR im Jahr SMS von da versende ;)). Mag sein, daß es noch bessere Web-SMS-Portale gibt - als ich damals your-sms gefunden habe, habe ich aufgehört, weiterzusuchen.

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    Original geschrieben von m@rtin
    Hast du eigentlich einen Unterschied in letzter Zeit beim Empfang bemerkt? Weil im Uni-Wohngebiet hat E-Plus 2 neue Sender aufgebaut. 1 x GSM und 1 x UMTS.


    Du bist nicht zufällig einer aus dem Kaiserslauterer "Wir haben kein DSL" Forum?


    Ich nutze UMTS erst seit 2 Monaten, seit ich die BASE-Doppelflat habe. In dieser Zeit habe ich keine Unterschiede im Uni-Gebiet bemerkt, bin aber auch selten da.


    Bin auch im Internet für Kaiserslautern-Forum registriert, ich nehme an das meinst Du. Ist aber schon ewig her daß ich da war. Nachdem dieser Saftladen Free42 es nicht geschafft hat, mir einen Testzugang zu schalten war ich eine Weile bei Transkom, aber 36 EUR sind schon saftig und vor allem ging da bei mir nur was mit externer WLAN-Antenne auf dem Balkon. Ohne mir Löcher durch die Wand zu bohren, mit fürs Kabel ständig gekipptem Fenster - im Winter no go. Danach ein paar Monate mit Vodafone zuHause, 5GB über GPRS waren genug, wenn auch gähnend langsam und nur für Mails+Homebanking und ab und notfalls Webseiten ausreichend.



    Im Moment, bei der Arbeit im PRE-Park, lade ich mit 46kb/sec von fileplanet, login im ersten Versuch gelungen und seitdem kein Abbruch.. wie eigentlich jeden Arbeitstag. Gestern zu Hause (Innenstadt/Gondrom) habe ich mich fast schwarz geärgert, ein Dutzend Mal ist mir die Verbindung eingefroren und logins frühestens nach 5 Versuchen erfolgreich. WE-Volllast auf der Funkzelle? Schimmliger Heim-PC? Ich weiss es nicht ...


    Wie ich übrigens gerade auf umtslink.at sinkt die Latenz von 200ms bei UMTS auf 100ms bei HSDPA. Ich dachte bisher, die wäre bei HSDPA bei 50ms und damit auf DSL-Niveau. Schade, zum Shootern sind 100ms auch zuviel und ob 45k oder 200k Downloadrate ist mir dann doch egal.



    Für alles andere gehts auch so. Gerade dieses Wochenende habe ich sehr viel mit Google Earth 4 (wahnsinns tool!) gespielt, am PC sowie auch auf dem Handy (mobile google maps) ... auch in Hinsicht auf meinen bevorstehenden Urlaub auf der anderen Seite der Kugel - ich wünschte, ich könnte überall so bedenkenlos flott surfen, ob Notebook oder Handy, gerade google maps auf dem Handy ist ja ein echtes Killertool. Aber auch damit ist schnell ein Megabyte versurft, und ich möchte gar nicht wissen was das gestern abend gekostet hätte, wenn ich im Neuseeland-Roaming mal eben Karten und Satellitenbilder auf dem Handy studiert hätte.


    Ist schon traurig, da gibts die Technik, die Infrastruktur, die Anwendung(en) - aber die Tarife sind völlig an der Realität vorbei .. naja, anderes Thema für andere Threads.