Beiträge von Hadraniel

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Beim S1 ist doch (zumindest bei original Schuberthvisieren) die Antibeschlag"folie" schon dabei bzw. mit drauf.

    Das Visier hat irgendeine "Imprägnierung" gegen Beschlag. Die ist aber nach ein paar Wochen hin .. das gleiche wie mit Anti-Beschlag-Taucherbrillen, die darf man nach ein paar Nutzungen auch regelmässig wieder mit so nem Mittelchen einsprühen. Mein Taucherbrillen-Spray hab ich bei Helm noch nicht probiert, dafür habe ich vor wenigen Wochen die Polo-Folie eingeklebt. Vor dem nächsten Visier (60 Euro, dafür gibts schon ganze Helme ;)) kaufe ich mir lieber erstmal neue Bremsbeläge ;)


    Schönwetterfahrern ist das sicher alles egal - wer aber auch im Winter oder in sehr kühlen Morgen- und Abendstunden fährt, der sollte imho auf sowas achten.


    Die BMW-Helme sollen da eine Klasse für sich sein. Die besseren Helme da sind allerdings -wenig überraschend- noch teurer als selbst die Schuberth-Helme.


    Zitat

    Persönlich finde ich ist der S1 der am wenigsten beschlagende Helm den ich bisher gehabt habe, da kommen andere auch mit Pin-Lock oder anderem Quatsch nicht dran.

    Von allen Helmen die ich bis jetzt gefahren bin ist der S1 zumindest der wertigste, komfortabelste und leiseste. Doch selbst der halb so teure Nexo meiner Freundin hat einen Atemluftabweiser.

    Für den Helmkauf kann ich nur empfehlen sich in den nächstbesten Polo, Louis oder Hein-Gericke zu begeben und einfach mal die ganze Wand durchzuprobieren.


    Die Helme in der engeren Wahl wenn möglich auch mal probefahren - Verarbeitung, Komfort und Lautstärke liegen ebensoweit auseinander wie die Preise.


    Ich fahre den Schuberth S1 pro und vermisse eigentlich nur ein Doppelscheiben-Visier - die Anti-Beschlag-Einklebefolie vom Louis ist kein voller Ersatz für sowas. Beim nächsten Helm würde ich mit Nachdruck auch auf Beschlaganfälligkeit, Atemluftabweiser usw. achten.

    Zitat

    Original geschrieben von kju
    nutzt jemand von Euch den Speed Optimizer?
    Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht oder sogar ein Lösung?


    Funktioniert hier auch nicht mehr. Habe gestern noch mit der Hotline telefoniert deswegen und mich beschwert (hauptsächlich aber wegen etwas anderem) .. erwartungsgemäß wusste der Hotliner von nichts und hats als Fehler aufgenommen - bin gespannt, ob ich da nochmal was von höre.

    gleiches wie mein Vorredner: trotz der zahllosen Negativ-Artikel bin ich nun nach einer Einladung dort gelandet und habe direkt mal ein paar gaaanz alte Bekannte gefunden (bei OpenBC/Xing kostet ja alles Geld ...) - und gerade auch die Gruppe "Telefon-Treff" ;)


    Zusammen mit der Einladung zu StudiVZ habe ich übrigens noch einen Hinweis bekommen, den ich euch nicht vorenthalten möchte (ist im Thread noch nicht genannt worden): PennerVZ :D :top:

    Der Dauerping hilft mindestens bei E-Plus UMTS gegen die geschilderten Probleme. Ich würde das nicht der Bluetooth-Verbindung anlasten.


    Meine Produktempfehlung zu einem Bluetooth-Stick ist übrigens auch eindeutig, allerdings nicht Fritz sondern ANYCOM.

    Zitat

    Original geschrieben von Toadie
    Was hast du denn von dem Riester-Koppel dingens da?
    Hast du dir das genau angeschaut und kannst jetzt genau sagen, wieviel von deinem Geld wohin fließt? Nein?


    Natürlich. Da ist ausgewiesen welcher Anteil in die BU geht, und welcher in die Fonds - die ich mir auch noch aussuchen kann. Solange der BU-Anteil nicht mehr als 50% des Gesamtbetrags ausmacht, kann ich auch diesen noch als Altersvorsorge geltend machen - so hat man mir das erklärt.


    Zitat

    In erster Linie verdient der Versicherer, der Vermittler schneidet sich auch sein Stück ab.

    .. und ganz am Schluss kommt dann der Kunde. Das ist genau der Grund, warum ich diese kapitalbasierten Altersvorsorgegeschichten so schäbig finde. Egal was man da wählt, an der Existenz- und Lebensabsicherung verdienen zuallererst mal die Unternehmen und damit die Aktionäre, dann die Makler, dann der Staat der entweder am Anfang oder am Ende oder gleich doppelt mit Steuern die Hand aufhält. Die Krümel darf der Kunde dann aufsammeln.


    Steuern und Förderung heute, Steuern am Ende, wie die Gesetzgebung und die Märkte in 30 Jahren aussehen weiß doch niemand. Trotzdem müsste ich heute ordentlich knausern und zurücklegen, um in 30 Jahren eventuell noch gut davon leben zu können - weil die umlagefinanzierte Rente aufgrund Demographie und schwerer gesellschaftlicher Mängel kollabieren wird.


    Zitat

    Ich persönlich beschäftige mich nun schon sehr lange mit der Riester Rente. Kann dir wärmstens einen Riester-Fondssparplan empfehlen.

    Diese Riester-Geschichte finde ich schon alleine deswegen nur begrenzt attraktiv, weil man die Förderung zurückzahlen muss, wenn man seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt. Wenn der große Crash kommt (und das weiß jeder, daß es nicht die Frage ist, ob, sondern nur wann) bin ich lieber in einer Hütte in Vanuatu oder Niue als hier. Bis dahin lege ich mir ein paar Goldbarren als einzige wirklich wertstabile Altersvorsorge zu?



    Altersvorsorge ist auch deswegen so ein schwieriges Thema, weil alle möglichen Leute da Tips zu haben, sogar in meinem Freundes- und Kollegenkreis kann ich Abschlüsse tätigen - mir wurde selbst schon nahegelegt, mir da ein "drittes Standbein" aufzubauen. Klasse. Liegt das an mir, daß ich paranoid und über alle Maßen mißtrauisch werde, wenn man bei Altersvorsorge Geld verdient und ich jedem dieser "Vertreter" mangelnde Objektivität anlaste?

    Zitat

    Original geschrieben von ThomasK
    Ich frage mal andersrum: Was spricht dafür?

    Das habe ich doch geschrieben:

    Zitat

    Solange der BU-Anteil nicht mehr als 50% vom Sparanteil ausmacht, fällt das Produkt als ganzes unter Altersvorsorge und kann als eben solche Aufwendung zum Jahresende in der Steuererklärung geltend gemacht werden - die BU geht also aus dem brutto statt aus dem netto.

    Jetzt wäre es natürlich interessant ob zwei "optimale Produkte", wo die BU nicht steuerlich gefördert wird, so ein Kombiprodukt ausstechen.


    Wobei "optimales Produkt" für mich ein Widerspruch in sich ist, oder gibt es überhaupt provisionsfreie Direktversicherungs-Produkte am Markt, wo man nicht die ersten 2 Jahre den Vertrieb bezahlt statt in die eigene Tasche?

    Mein MLP-Berater hat mir erneut vor Jahresende eine BU+Riesterkombi empfohlen. Auch in anderen Foren (u.a. usenet de.rec.finanz) wird von diesen Koppelprodukten immer abgeraten.


    Man kann den BU-Baustein kündigen, das Rentenprodukt läuft dann weiter. Solange der BU-Anteil nicht mehr als 50% vom Sparanteil ausmacht, fällt das Produkt als ganzes unter Altersvorsorge und kann als eben solche Aufwendung zum Jahresende in der Steuererklärung geltend gemacht werden - die BU geht also aus dem brutto statt aus dem netto.


    Was spricht also noch gegen so ein Kopplungsding?

    Zitat

    Original geschrieben von Schurke2000
    Hadraniel: Du darfst dich aber gerne bei mir entschuldigen :D


    Entschuldigung fürs Verlesen :) auch an fonmarkt.. oder handytick (wo ist da eigentlich der Unterschied?).


    Diese Subventionitis treibt ja so manche Blüte, das ging damals mit GenionDuo mit einem Handy so richtig los und wenn ich jetzt drei Verträge auf ein Handy sehe finde ich es nur noch grotesk ... - und fühle ich mich in der vorweihnachtlichen Freudenkonsumzwangturboentzeitkapitalismusdepressionsstimmung nur bestärkt. Das lebe ich aber besser woanders aus. Nix für ungut.

    Zitat

    Original geschrieben von Schurke2000
    1. Was kannst du denn noch als 0?-handy drauf packen, wenn man einen genion m und einen card s abschließt?


    Schau mal auf die Webseite:

    Zitat

    Genion S + Genion Card S DUO


    Drei Verträge auf ein Handy.


    Den Rant über Vertragssubventionitis aber auch Moral von Käufern und Verkäufern, der mir jetzt ganz spontan in den Sinn kommt, verkneife ich mir jetzt mal.