Beiträge von Hadraniel

    Ich habe den iPhone Total Body Cover von beskskinsever.com und bin damit sehr zufrieden. Einmal mit dem Ärmel drüber wischen, wenn wirklich mal zu viel Abdrücke drauf sind, und gut.


    Kratzer gibts mit der Folie auch keine mehr, vor allem nicht auf der doch recht empfindlichen Rückseite des Geräts.

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    Original geschrieben von tobias2k
    Die Auswirkungen der Preis-Rally werden imho zu sehr auf den Spritpreis reduziert. Sicher ist der Sprit eher in unserem Fokus, dennoch sollte nicht vergessen werden, dass zahlreiche andere Dinge des Alltags ebenfalls aus Öl bestehen bzw. erst durch sie möglich werden.

    Das ist sogar noch stark untertrieben: Öl ist die Grundlage für Chemie, Treibstoffe (->Transport) und einer der wichtigsten Energieträger (->Elektrizität). Damit sind ausnahmslos alle Produkte, sogar biologisch angebaute Nahrungsmittel betroffen. Öl ist das Blut der Weltwirtschaft.


    Ich finde den zuletzt genannten FTD-Artikel ganz gut - die Einsicht kommt halt wie immer zu spät. Genauso werden aber auch heute Leute als Weltuntergangspropheten diffamiert, wenn man darauf hinweist, daß exponentielles Wachstum (Kapital, Wirtschaft) nie auf Dauer funktionieren kann ...


    Fireblade
    1eur/l schön und gut -nur wieviel schluckt der Benz denn? Wenn er was älter ist, hat er auch mehr Hubraum, das kostet dann auch wieder mehr Steuer ...



    Diesel und Benzin 1,559.
    Ein sonniges Wochenende ...

    Hui, der Thread geht ja total ab ...


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    Original geschrieben von diger
    Mir ging es wirklich nur darum zu zeigen, das es sehr wohl geht, und ohne Auto nicht das Abendland unter geht :D

    Meiner Meinung nach geht das Abendland - zumindest in der jetzigen Form - sehr wohl unter, wenn die Masse sich individuellen Personennahverkehr nicht mehr leisten kann - sei es privat, geschäftlich, oder für Urlaub.


    Es ist kein Luxus sondern eine technologische Errungenschaft unserer Zeit, daß man an Lokation A wohnen, täglich zu Lokation B pendeln und arbeiten kann, bei Lokation C einkaufen geht und an den Orten D, E und F die Freizeit verbringt.


    Es ist sicher berechtigt darüber zu streiten, ob 5 Meter lange 2-Tonner IPNV auch in Zukunft sinnvolle Lösungen sind, aber ÖPNV (Bus, Bahn, Carsharing) ist abseits der Metropolen einfach kein Ersatz, völlig praxisuntauglich. Ich tippe mehr darauf, daß wir auch in Europa in 50 Jahren in einem Ameisenhaufen von kleinen und sparsamen Personenbeförderungsmitteln enden - man halte sich das Bild indischer/asiatischer Großstädte mit Unmengen von Rikschas, Mopeds und Kleintransportern vor Augen. Vielleicht ist der Segway-Roller einfach nur eine Generation zu früh dran ... ;)



    Und jetzt noch ein paar Zeilen für die wirtschafts- und gesellschaftspolitische Komponente ...

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    Original geschrieben von Chefkoch85
    Wir könnten aber auch den ganzen Großverdienern ihr Privatvermögen pfänden und alle Firmen verstaatlichen *sarkasmus aus*

    Auch wenn man mich jetzt möglicherweise für einen ganz extremen Kommunisten hält: als Ausweg aus der zyklischen Crash-Schleife der etablierten Geldwirtschaft sowie den dazugehörenden Gesellschaften sehe ich das tatsächlich als Lösung: Besitz und Kapital-Vermögen auf das 10- oder meinetwegen 100-fache "Humankapital" eines durchschnittlichen Universitätsabsolventen limitieren (mehr Ideen in und aus dieser Richtung: JJahnke), alles darüber zum Wohle der Allgemeinheit pfänden und begrenzen. Spätestens wer für 100 Leben ausgesorgt hat, sollte der Verpflichtung des Eigentums nachkommen - oder meinetwegen die Füße stillhalten, aber nicht durch noch schlimmere bloße Akkumulation von Vermögen der Allgemeinheit schaden.
    Nach meinem Verständnis von Geld (ich finde die Theorien der Freiwirtschaft sehr interessant) ist nämlich die bloße Anhäufung von Kapital aufgrund der impliziten Umverteilung von unten nach oben schädlich für die Wohlfahrt.


    Nur wird das alles nicht passieren, solange die 0.02% der Leute, die drüber liegen, das Sagen haben.

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    Original geschrieben von diger
    Und das wird auch noch so sein, wenn der Sprit wirklich 3,- EUR kostet.

    Schaun wir mal, ob so Fahrzeuge hier nich doch bald (5 Jahre?) mal bezahlbar, verfügbar und hip werden: 30 electric cars companies ready to take over the road


    Ich bin extrem enttäuscht über den Loremo - der schon vor Jahren auf einer Automesse angekündigt wurde, und dessen Markteinführung immer und immer wieder verschoben wird. Zum jetzt anvisierten Termin 2010 reisst der Diesel (wahlweise 2 oder 3 Zylinder) dann auch schon niemanden mehr wirklich vom Hocker. In den Loremo-Foren wird auch schon über einen Hybrid- und E-Loremo nachgedacht ...



    Zur Spritpreisdiskussion: der Treibstoff macht über die Lebens- bzw. Nutzungsdauer eines Fahrzeugs nur einen kleinen Teil aus, deswegen ist die Masse hier recht träge. Ich rege mich da mehr aus gesellschaftspolitischer Sicht auf, weil man hier von den Anbietern abhängig und ihnen ziemlich hilflos ausgeliefert ist, weil es keinen gesunden Markt gibt, und weil sich wie beim Strommarkt und zunehmend auch eigentlich allen Bereichen einige Wenige zum Leidwesen sehr vieler Menschen extrem bereichern. Die vermeintliche Macht der Verbraucher schwindet angesichts immer größerer Firmenkonglomerate ohnehin seit Jahren, das ist durch die Globalisierung nur beschleunigt worden. Die Diskussion seit dem Armutsbericht vom Wochenende unterstreicht das nur, was immer mehr Leute fühlen fühlt: wir werden über den Tisch gezogen - und an dem großen Tankstellenschild kann man das sogar täglich ganz einfach ablesen ...

    Hmm ... der Resonanz nach scheint die Zahl der Nutzer von iPhone unter Linux ja noch niedriger zu sein als ich befürchtet hatte ...



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    Original geschrieben von dr-eisbach
    Ich selber nutze Mandriva-Linux (Ubuntu habe ich auf meinem Toshiba-Notebook beim besten Willen nicht zum laufen gebracht, ständige Freeze des Systems

    Ich kämpfe zur Zeit, d.h. seit ich kürzlich von 7.10 gutsy auf die 8.04lts hardy geupgradet habe, mit zufälligen Systemstillständen.


    Es scheint ein Kernelproblem zu sein. In den Ubuntuforen gibt es auch schon eine Menge Aufregung deswegen, siehe z.B. hier: Hardy is BY FAR the worst Ubuntu version yet. LOCKUP WARNING!!!. Hier auf der 5. Seite des Threads gibt es eine Anleitung auf den RT-Kernel umzusteigen, das werde ich gleich mal probieren.


    Mandriva ist aber natürlich auch eine sehr schöne Lösung. Wenn das sauber läuft, würde ich vermutlich auch erstmal nicht mehr wechseln - sooo viel tun sich die besseren Desktop-Linuxe heute auch nicht mehr.



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    Mich wundert allerdings sehr das die Linux-Gemeinde keine wirklich gute Lösung parat hat.

    Einerseits ist es schade und ärgerlich, andererseits ist Apple da auch nicht gerade kooperativ, um das mal harmlos zu formulieren. Von daher finde ich es zumindest nachvollziehbar, daß sich die Linux-Gemeinde mit der Unterstützung für die Geräte etwas schwer tut.


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    Ich werde mir als nächstes wohl ein Apple-Laptop kaufen. Dies Entscheidung hatte ich aber auch schon vor dem iPhone getroffen.

    Das ist in jedem Fall eine gute, wenn auch nicht billige, oft aber eine preiswerte Lösung (nein, ich will jetzt keinen Apple-War).


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    Es gibt allerdings eine Möglichkeit die funktionieren soll (bei mir leider nicht :-): mit dem Windows-Emulator Wine iTunes installieren.

    Es gibt Berichte von Leuten, die iTunes tatsächlich mit Wine oder vmware oder virtualbox ans Laufen bekommen haben.


    Das ist für mich allerdings nicht mal eine Übergangslösung, weil iTunes die mit Abstand beschissenste Software ist, die auf unter meiner Windows-Installation ihr Unwesen treibt: auf meinem etwas betagten 1.4GHz Athlon ruckelt die Oberfläche fürchterlich, und selbst auf einem Dual-Core-PC läufts nicht flüssig. So einen Dreck nutze ich nur für die Firmware-Upgrades.
    Crash-Recovery/Firmware-Upgrade unter Wine oder in der virtualisierten Windows-Umgebung funktioniert ohnehin nicht (braucht man aber ja auch nicht so oft).

    Hallo,


    ich würde gerne einen Sammelthread starten für alle (die wenigen? gibts hier überhaupt jemanden?), die ihr iPhone unter Linux betreiben.


    Nach meinen [url=http://asware.net/serendipity/archives/937-Linux,-SyncML,-PIM,-Groupwares,-iPhone-ein-Kessel-Frust.html]recht aufreibenden Erfahrungen[/url] ist das selbst unter der aktuellen und auch sonst imho führenden Desktop-Distribution Ubuntu ein ziemlicher Krampf - vor allem im Vergleich zur Windows-Lösung "anstöpseln, iTunes-Software nutzen - läuft".



    Must-Read-Link für iPhones unter ubuntu ist definitiv
    Ubunut Documentation: Using an iPhone or iPod Touch with Ubuntu



    Ich verwalte mein iPhone unter Linux zzT. mit gtkpod. Amarok kann mehr und funktioniert mindestens genauso gut, aber ich mag das Look&Feel nicht. Coverart lade ich zzT. mit dem Album Cover Art Downloader was leider nicht soo gut funktioniert und die manuelle Nachbearbeitung mit EasyTag erfordert, bevor gtkpod die Dateien synct.


    Videos konvertiere ich mit handbrake, welche auch gtkpod aufs iPhone sichert.


    Für Podcasts empfiehlt sich unter Ubuntu ja gpodder, eine saubere Zusammenarbeit mit gtkpod habe ich bis jetzt aber weder geschafft noch ernsthaft versucht.


    Was mir, wie im Blog-Eintrag eingangs dokumentiert, noch viele Kopfschmerzen bereitet ist der PIM-Sync: Kontakte, Kalender, Todo, Notizen. Das Funambol-Plugin (oder auch andere SyncML-Produkte) wäre dafür prädestiniert, mit Evolution oder Sunbird/Lightning auf dem Linux-Desktop zu syncen - will bei mir aber alles nicht so richtig.



    TT-ler mit iPhone unter Linux an die Front. Wie schauts bei euch aus?

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    Original geschrieben von fireblade_RR
    sei vorsichig mit dem Tipp aufs Fahrrad umzusteigen. Das liest man hier nicht gern. :D


    Also irgendwie dreht sich hier Alles im Kreis. Was wir an der Tanke erleben ist ganz simple Marktwirtschaft. Es können noch 200 Seiten geschrieben werden, es wird sich nix ändern.

    Jetzt platzt mir aber der Kragen :mad:


    Bist Du arbeitlos, Schüler/Student, oder einfach nur dumm? Es gibt ein paar Millionen Menschen, die nicht in Fuß- oder Fahrradreichweite zur täglichen Arbeit wohnen, und wo der Umstieg auf ÖPNV das tägliche Pendeln auch von 1 Stunde auf 3 Stunden bedeuten können, bei gleichzeitig nicht zwingend großen Einsparungen. Da den Rat zu geben "mach was, steig aufs Fahrrad um" ist genauso hilfreich wie "Essen ist Dir zu teuer? Iss weniger".


    Und es gibt auch ein paar Millionen Menschen, die nicht täglich mal eben ein Brötchen und Aufschnitt für den Tagesbedarf kaufen gehen können, sondern das nur einmal die Woche machen können, und da braucht man keine 4köpfige Familie zu sein, daß ÖPNV oder auch ein Fahrrad mit Anhänger, Motorroller etc. als praxistaugliche Lösung ausscheiden.


    Und jetzt erzähl nochmal was von simpler Marktwirtschaft - wenn sie so simpel wär, hätten BWLer und VWLer der letzten Hundert Jahre sicher schon ein besseres System zur Lösung der Verteilungsproblematik von Einkommen und Wohlstand, sowie der Allokation von natürlichen Ressourcen gefunden, und es gäbe nicht alle paar Jahrzente wieder "die Systemfrage".
    Auch wenn Du es vielleicht mal so gelesen hast: eine Volkswirtschaft ist kein 7-Tupel von Funktionen, sondern doch etwas komplexer, und eine Marktwirtschaft gibt es in vielen Ausprägungen - in der Idealform, von der wir ganz weit weg sind, gäbe es weder unglaubliche Rekordgewinne eines Ölkonzerns noch Werbung für Getreidespekulation auf Brötchentüten.


    In einer sozialen (oder gar humanen) Wirtschaft darf es nicht sein, daß der Dieselpreis sich binnen 5 Jahren verdoppelt, weil die Ölkonzerne (exemplarisch Exxon) in diesem Zeitraum ihren ohnehin schon gewaltigen Gewinn (und Aktienkurs) verdoppeln. Da gibts es keinen "Markt", zumindest keinen gesunden.



    Es würde sich was ändern, wenn die Politik nicht als verlängerter Arm der Wirtschaft sondern als Institution zum Wohle des Volkes ihre Mandate ausüben und wieder ein gesundes Gleichgewicht hergestellt würde. Wir gehen doch wieder mit Riesenschritten, nur auf anderem materiellen wie technologischem Niveau, auf den Manchesterkapitalismus zu.


    Zitat

    Original geschrieben von diger
    Der Sprit ist wirklich noch viel zu billig, wenn man sieht, wie viele Leute als Zweitwagen für die Frau (also oftmals nur zum Einkaufen oder das Einzelkind zur Schule zu bringen) einen SUV mit einem Durchschnittsverbrauch von 12 Litern kaufen.

    Ich weiss ja nicht wo Du wohnst, aber selbst in besseren Wohnvierteln (nicht: Millionärs/Villenviertel) sehe ich keine Zunahme SUVs mehr sondern zunehmend Kleinwagen (Aygo, Corsa, Peugot 106 usw) und vor allem grundsätzlich weniger Neufahrzeuge.
    Die protzigen Autos fallen dadurch mehr auf, weil sich auch auf der Straße die in allen Bereichen aufklaffende Wohlstands- und Einkommensschere abbildet.

    fahrsfahrwerkaus
    Deine Antwort auf meinen Beitrag wurde von DJ Wisdom schon hinreichend beantwortet - dem habe ich wirklich nichts hinzuzufügen.


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    Original geschrieben von fireblade_RR
    Das ist Blödsinn....es werden immer stärkere Motoren verbaut. Das war auch letztens eine Feststellung in einer Auto-Sendung. Die Motorrisierungen der meisten neu zugelassenen Fahrzeuge sind recht stark. Also demzufolge ist der Sprit wohl immer noch zu günstig.

    Dank Fortschritt der Technik haben moderne Motoren ein Vielfaches der Leistung bei gleichzeitig reduziertem Spritverbrauch wie noch vor 15 Jahren. Sicherheit und Komfort haben allerdings auch das Trockengewicht der Fahrzeuge verdoppelt - und vor 20 Jahren konnte ein Facharbeiter noch für ein Nettojahresgehalt ein gutes Auto kaufen - davon sind wir heute weit entfernt (auch, weil die Realeinkommen für fast alle bis auf die ohnehin schon Reichen kaum bis gar nicht gestiegen sind, hallo Meudalismus und jjahnke.net). Alle Produzenten, und das ist nicht auf den Automobilsektor begrenzt, schiessen sich aber zunehmend auf die wenigen Leute ein, die noch Geld über haben. Premium und Discount heisst das dann. Welcher deutsche Hersteller baut denn noch Fahrzeuge, die man sich mit einem Durchschnittseinkommen (Median: 28.000 EUR p.a.) leisten kann?
    Der ADAC beklagt schon seit längerem, daß das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen in dem Maße steigt, wie das Wartungsniveau sinkt. Der oft zitierte Spruch "Jammern auf hohem Niveau" (wo im Vergleich mit den meisten anderen Ländern schon etwas dran ist) entschuldigt nicht die krasse Fehlentwicklung im Bereich der Wohlstands- und Einkommensverteilung - diese Sprüche kommen auch immer nur von denen, die am Monatsende nicht um eine schwarze Null auf dem Konto kämpfen und denen der Spritverbrauch ihres Fuhrparks grad mal egal ist.


    Und spar Dir doch bitte die Geschichte mit Deinem Fahrrad. Ich kann sogar zu Fuß zur Arbeit laufen, aber ein paar Millionen können das nicht - und jeder bezahlt die Raffgier einiger weniger mit, spätestens über die Miete, über die Stromrechnung, über die Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs: auch die müssen irgendwie in die Geschäfte gefahren werden, und rate mal wer da den Sprit für die Lastwagen bezahlt...