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Original geschrieben von kofferroland
https://www.teltarif.de/teleko…mpulswahl/news/66939.html
Telefon-Treff wusste - natürlich - schon vorher bescheid.
Ausser dass diese Karte wohl sowohl in der Vermittlungsstelle als auch im grauen Kasten eingebaut werden kann.
Kann, wird sie aber nicht.
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Das würde aber heißen dass Huawei aktuell nur in Gebieten eingesetzt werden könnte,
wo keine POTS geschaltet werden müssen. Ich bezweifel sowohl das eine - als auch das andere.
In jeder Vermittlungsstelle wird mindestens ein MSAN mit POTS-Linecards aufgebaut, bzw. ein vorhandener MSAN nachbestückt. Das wird dann ein Nokia oder Adtran MSAN.
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Original geschrieben von amerin

Frank,
reine Standard-TelAs (analog/PSTN/POTS) ohne DSL werden nicht gekündigt. Wie oft muss das noch wiederholt werden. Kann jemand eine Bandansage ganz altmodisch schalten oder hier den Thread schließen? :top:
Außer in den von mir skizzierten Ausnahmefällen: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5634842#post5634842
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Und was ist mit den Kunden, die einen ISDN-/Analoganschluss mit DSL (ggf. noch von einem Reseller) haben?
Diese (sicherlich nennenswerte Anzahl) blendest Du wohl völlig aus. :mad:
Und genau die sind es, die ich mit meinem Beitrag meine.
Diesen Kunden wird natürlich gekündigt, aber um diese Kunden geht es nicht in diesem Thread, sondern nur um Kunden mit einem POTS-Anschluss ohne DSL-Anteil.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Kunden, die einen Analoganschluss mit DSL haben, wird doch gekündigt - sie werden von der im Threadtitel thematisierten "Umstellung auf POTS" ausgeschlossen. Und eben diese sollten der Telekom den Rücken kehren, weil das, was die Telekom stattdessen anbietet, woanders deutlich günstiger zu haben ist. Was stimmt an diesem Gedanken nicht?
Siehe oben, der Thread thematisiert nur Kunden mit reinem (analogen) POTS-Anschluss ohne DSL-Anteil.
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Original geschrieben von telthies
weil rechtlich nicht nötig: der Kunde hat ja nur einen Analoganschluß. Einen Rechtsanspruch, ob die Linecard dafür in einem Kasten an der nächsten Kreuzung drin ist oder in einem Gestellrahmen in einem Kämmerchen neben dem ehemaligen Wählersaal, hat der Kunde nicht. Ohne Änderung der gelieferten Leistung keine Änderung des Vertrages. Mit DSL wäre es auch nicht POTS (deutsch: blanker alter Fernsprechdienst).
Auch hier noch einmal: POTS-Linecards wird es nicht in Outdoor-Nodes geben.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Natürlich gibt es ADSL via POTS. Genau das habe ich nämlich, wobei ich ein Wählscheibentelefon unmittelbar am Anschluss (via Splitter) betreibe, welches auch dann funktioniert, wenn der Router ausgeschaltet/stromlos ist. Darüber hinaus könnte ich das Telefon auch ohne Splitter betreiben (dann aber ohne DSL). Also ganz klassisches "plain old telephone system" der Telekom. Nicht einmal CLIP (also die Anzeige der Rufnummer von Anrufern) kann mein Anschluss. Die FB und ein daran zusätzlich angeschlossenes DECT-FON könnten es, zeigen aber nur "unbekannt". Geht es noch plainer and older?
"ADSL via POTS" ist aber ein komische Begriffskonstruktion, die mir persönlich suggerieren würde, dass ADSL im schmalen POTS-Frequenzspektrum übertragen würde. Deutlicher wäre da POTS und ADSL auf der selben CuDa. CLIP sollte bei praktisch allen analogen Anschlüssen möglich sein, ist aber allen Anschlüssen, die vor 1998 geschaltet worden per Default deaktiviert. Das lässt sich allerdings über den Kundenservice ändern.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Hierbei wird der DSL-Datenverkehr (QSC-Carrier) m.W. über ein Frequenzspektrum der Kupferleitung abgewickelt, welches für die analoge Telefonie nicht erforderlich ist. Was spräche dagegen, solche Analoganschlüsse weiter zu betreiben? Ich gehe davon aus, dass noch eine ganze Menge solcher Anschlüsse existieren, die in der Anfangszeit von DSL wohl den Regelfall dargestellt haben dürften.
Es spricht dagegen, dass die zukünftige IT-Architektur solche Splitterkonstruktion nicht mehr vorsieht, sondern nur einen Service (xDSL, GPON oder POTS) auf einer Line (egal ob CuDA oder FTTH) und zusätzliche Services möglichst "over the top" wie VoIP auf einem xDSL-Anschluss realisiert werden. Der Anschluss sollte möglichst nur ein reiner Datenübertragungskanal sein und die Dienste darüber realisiert werden, agil und flexibel. Trennung von Dienst und Leitung.
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Original geschrieben von telthies
Du wirst Dich an den Spruch aus der Schulzeit erinnern: "aus Summen kürzen nur die Dummen". Sinngemäß gilt das auch für ein Erweitern in Summen. Eine solche Summe ist die per Frequenzmultiplex gemeinsam genutzte TAL. Im Zuge des Planes, mit "Common Rail" Vectoring den Ladedruck des DSL-Teils hochzuregeln, wird diese Wohngemeinschaft im Kabel störend komplex. Der Untermieter "leitungsvermittelte Telefonie" mit seinen Konstanzansprüchen an seinen Anteil im ich sachma frequenzmäßigen Kabelquerschnitt ist da ein störender Querulant und fliegt raus.
Nein, stimmt nicht, da Vectoring nur oberhalb 2,2 MHz zum Einsatz kommt, ist die Koexistenz mit POTS problemlos möglich.
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Original geschrieben von telthies
Was nun passiert, ist ein Paradigmenwechsel in der Ortsnetzarchitektur. Es wird ein letzter Schritt eines Trends zur Dezentralisierung / Metastasierung der Ortsvermittlungsstellen in die Form vermaschter, im gesamten Ortsnetz verteilter Satellitchen vollzogen, wobei die Teilnehmerbaugruppen immer näher an die Teilnehmer heranrücken. In diesem Zuge nicht einfach Gestellrahmen zu zerfleddern und ansonsten 1:1 in kleineren Racks das Ganze verteilt wieder aufzubauen, sondern das Thema Linecards zu reengineeren, ist m.E. ein logischer Schritt - nicht mehr und nicht weniger. Hier verschiebt sich eben mit dem räumlichen Übergang von Ast auf Zweig auch alles kabelkapazitätsmäßig zu Betrachtende (sowohl kupferelektrisch gesehen die ganze Ohm´sche Suite im Rechenmodell, als auch analog dazu ggf. der Übergang vom glasfasernen auf den kupfernen Teil der Gesamtstrecke). An solche topologischen Umbrüche denkt der Kunde natürlich nicht. Investitionsschutz hinsichtlich der Sammler-Telephonapparate der Kunden ist nicht die primäre Priorität eines Netzbetreibers. Das ist im Grunde nichts anderes, als die Älteren unter uns in einem anderen Bereich schon´mal erlebt haben: das Asphaltstraßennetz schwappt von den Gemeindestraßen in die Anliegerstraßen, wo die Leute sich denkmalpflegerisch nach dem guten alten Kopfsteinpflaster sehnen mögen, das geringere Abrollgeräusch aber doch gerne mitnehmen. Das ist nun mit Glasfaser und Kupfer "dasselbe in grün".
Nein, da POTS-Linecards nur in Indoor-MSAN in den HVt verbaut werden.