Beiträge von Meester Proper

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    Original geschrieben von SoerenK1312070
    Hätte im aktuellen Fall Telekom Ausfall auch nicht geholfen. Die Datenbank "HLR" war kaputt. Da kann auch ein Fremdnetz nicht mehr helfen, wenn es nicht weiß ob die Karte darf oder nicht. Die Karten welche zum Zeitpunkt im Ausland waren, waren auch platt und Roaming bleibt Roaming, selbst im eigenen Land.

    Meines Wissens wurde für BMW (und/oder Daimler?!) eine eigene ("Backend"-)Infrastruktur (HLR usw.) aufgebaut, weil deren Produktion darauf aufbaut. War diese Infrastruktur auch betroffen?

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    Original geschrieben von flamesoldier
    Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das andere Netz dann nicht auch in die Knie geht, wenn sämtliche Kunden aus 2 Netzen plötzlich in einem Netz hocken. Das klappt ja schon bei TEF nicht, wie ich bei einem neuerlichen O2 UMTS Ausfall in Stuttgart erleben durfte, alle O2 Kunden hockten dann in E+ UMTS und es floss kein Byte mehr. Auch die Telekom könnte diese Last an Leuten im Netz nicht verkraften.

    In der ersten Meldung dazu hieß es, dass die Lösung erst einmal nur für M2M/IoT-Verträge geplant ist. Sollte sie denn kommen.

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    Original geschrieben von polli
    Mein letzter Stand (schon ein paar Jahre her) ist das Netzbetreiber selbst hochrangige Vertriebsmitarbeiter als Backup mit den Simkarten der ausländischen Schwesterunternehmen ausstatten (die Info ist ca. 10 Jahre alt und bezieht sich auf D1).
    => also nicht nur ein Projekt sondern man nutzt halt die Möglichkeiten die der Konzern bietet um eine Notlösung parat zu haben.

    Das gibt es sogar direkt als Produkt, bspw. als "Best Coverage" Karten bei der Telekom, das dann T-Mobile AT Karten sind, da hat man denn den Vorteil des Roaming in allen Netzen in Deutschland und hat auch noch den Vorteil, dass der Ausfall eines nationalen Netzbetreibers kompensiert werden kann.

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    Original geschrieben von schnellerweiter
    Ich weiss ja das Deutschland technikfeindlich ist, aber warum wird denn nicht dochmal z.B. die Versorgung von z.B. Vodafone mit LTE in der U-Bahn ausgebaut?


    Blockiert da die BVG?

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    Mit den anderen beiden Mobilfunkbetreibern, Vodafone und Telekom, verhandelt die BVG dagegen seit Jahren ohne Ergebnis. Nach Tagesspiegel-Informationen verlangt der Verkehrsbetrieb viel mehr Miete für die notwendigen Gerätschaften in den Tunneln, als sie zu zahlen bereit wären. BVG-Sprecherin Reetz sagt dazu nur: „Das höre ich zum allerersten Mal.“


    http://www.tagesspiegel.de/ber…-ist-schwer/12651050.html

    Die Telekom wird in den nächsten Jahren LTE900 anbieten - vielleicht könnte man damit die Probleme überwinden ohne die Schlitzantennen in den Tunneln modifizieren zu müssen?!

    Ich bin gespannt, wie sich die Indoor-Problematik mit dem (Teil?-)Refarming des 900 MHz(-GSM) Spektrums für LTE900 bis 2020 entwickeln wird. Mal sehen, was eher flächendeckend kommt LTE800 in Städten oder LTE900 durch Refarming.

    Der 150 Mbit/s Layer zeigt sowohl LTE1800 als auch LTE2600 an, daher lässt sich aus der Netzabdeckungskarte nicht direkt entnehmen, was nun aktiv ist.


    Edit: Es gibt einen Trick, wenn man links "Ort markieren und Verfügbarkeit prüfen" anklickt, das dritte Symbol von oben:

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    Original geschrieben von vodafrank
    Mir ist als hätte ich vor der Umstellung von Universal auf IP im Menü der seinerzeit angeschlossenen Fritzbox etwas von OPAL auf Seiten der Vermittlungsstelle gelesen. Sicher bin ich mir da aber nicht.

    Das steht dort nicht so explizit.


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    Original geschrieben von vodafrank
    In Bayreuth scheint es wohl entweder VDSL zu geben oder ADSL <16Mbit. Denn auf der Ausbaukarte ist von DSL 16.000 auf weiten Flächen nichts zu finden. Das würde auch erklären weshalb in Bayreuth Kabel Deutschland so stark verbreitet ist und seinerzeit in Bayreuth als eine der ersten Städte Deutschlands Internet via Breitbandkabel angeboten hat.

    Der Menüpunkt "DSL 16" zeigt nur die generelle (ADSL/ADSL2+-)Verfügbarkeit an, selbst bei DSL 384 würde es eine entsprechende Einfärbung in der Karte geben, ebenso bei ADSL2+ mit 16 Mbit/s. Über die neu installierte VDSL(-Vectoring)-Hardware wird auch ADSL(2+) realisiert. Die Flächen, die jetzt nur ADSL (bis zu 16 Mbit/s) haben, sind entweder Gewerbegebiete oder Nahbereich der Vermittlungsstelle, der nicht ausgebaut werden darf (siehe Regulierungsverfahren bei der BNetzA, welches seit 2015 läuft).

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    Original geschrieben von phonefux
    Seltsam ist das schon. Am Rand eines VDSL-Vectoring-Gebietes sollte es nicht so schnell auf DSL 6000 runter gehen.

    Da gibt es im Grunde nur vier Möglichkeiten:

    • Die Datenbank ist nicht korrekt, was zu einer falschen Verfügbarkeitsaussage führt. Entweder aufgrund falscher oder fehlender Daten. Interessant wäre hier die Verfügbarkeit mit Adresse, bzw. mit Adresse oder Nummern der Nachbarn.
    • Unternehmerische Gründe: Der KVz wurde bspw. aus wirtschaftlichen Gründen nicht ausgebaut. Oder bei Lage im Gewerbegebiet möchte man sich nicht die eigenen Umsätze mit Individualprodukten für Unternehmenskunden kannibalisieren.
    • Regulatorische Gründe: Der KVz liegt im Nahbereich und darf nicht ausgebaut werden. Oder der Anschluss ist ein A0-Anschluss, hängt also direkt am HVt ohne KVz dazwischen.
    • Es ist Sondertechnik verbaut, bspw. Siemens Breitband OPAL oder seltene ATM-Outdoor-Technik (die erste verbaute sollte nur 6 Mbit/s ermöglichen - bspw. Siemens FastLink ONU 1000). Allerdings sollte dort kein DSL6000RAM möglich sein.
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    Original geschrieben von phonefux
    Oder an der speziellen Adresse gibt es, ggf. aus historischen Gründen, ein ungünstig verlegtes Kupferkabel an einen entfernten Kabelverzweiger.

    Das wäre doch sehr ungewöhnlich.

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    Original geschrieben von phonefux
    Bei ADSL-Altanschlüssen kann es natürlich sein, dass diese nicht am Outdoor-DSLAM angeschlossen sind, sondern weiterhin am Indoor-DSLAM in der Vermittlungsstelle hängen, aber spätestens bei Bestellung von Hybrid sollte der Anschluss ja (hoffentlich) nach outdoor umziehen und dann entsprechend schneller sein.

    Nicht notwendigerweise, wenn mit aktuellem Port ein IP-Anschluss realisiert werden kann, wird es kein Port/Technikwechsel geben.