Beiträge von brasax

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    Original geschrieben von Aronia
    Klar, dagegen sage ich auch nichts. Allerdings sollte es meiner Meinung nach wirklich an der Leistung des einzelnen Menschen gemessen werden und nicht am geerbten Stand, aber das ist ein anderes Thema.


    Geerbter Stand? Ich habe viel und hart gearbeitet um dorthin zu kommen, wo ich jetzt stehe.


    Außerdem zahle ich für diverse Dinge bei der Privaten Zuschläge (Knie etc.), damit ich ein weitere Behandlung erhalte.


    Ich lass mich anstellen und zahle in die Sozialkassen ein und werde dafür auch noch mit schlechteren Leistungen der Krankenkasse und einem niedrigerem Gehalt (aufgrund der höheren KK-Beiträge) bestraft. Ist das gerecht?


    Wenn ich mehr verdiene, kann ich mir mehr leisten. Auch eine bessere Versicherung. Was ist daran denn falsch?

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    Original geschrieben von LordExcalibur
    WENN das EK über der Beitragsbemessungsgrenze liegt... davon hat er ja nichts geschrieben. AFAIK muss man dann aber auch mindestens 3 Jahre lang über der Beitragsbemessungsgrenze verdient haben.


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    Original geschrieben von brasax
    Gehalt liegt über der Beitragsbemessungsgrenze..


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    Original geschrieben von Charlie_D
    Komisch, ich sehs genau andersrum.
    Die gesetzlichen Versicherungen gehören abgeschafft. Es sollte eine Grundversorgung für die, wie es immer so schön heisst, schwachen und ahnungslosen in unserer Gesellschaft geben, aber denen, die klar denken können, muss man nicht noch sagen, wo sie sich warum zu versichern haben!


    meine Meinung..

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    Original geschrieben von Sebastian
    Die Anwartschaft ist aber meistens nicht sauteuer, von daher sollte sich der monetäre Schaden zumindest in Grenzen halten.


    Der "gefühlte Schaden" ist da imho schon größer - ich würde das auch nur mit viiiiiiel Wasser schlucken können. ;)


    Nicht ganz. Wenn ich eine Zusatzversicherung abschließen muss um die gleichen Leistungen zu erhalten, dann macht das schon einiges aus. Der Witz ist, dass ich aufgrund der Plichtversicherung mehr Lohnsteuer zahlen muss, denn mein Bruttogehalt muss höher sein, wenn ich netto das gleiche haben möchte.. Oder ich bekomme einfach weniger netto..


    Für mich heißt das, ich werde nach den 6 Monaten keine Festanstellung mehr annehmen..


    Der Staat schneidet sich mit einer solchen Regelung doch am Ende ins eigene Knie. Daurch, dass ich weiter selbständig bin, zahle ich nicht in die Sozialkassen ein und wenn es hart auf hart kommt und ich krank oder sontwas werde und nicht mehr arbeitsfähig bin, liege dem Staat wieder auf der Tasche, ohne etwas dazu beigetragen zu haben.. So gesehen, danke Deutschland! :rolleyes:

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    Original geschrieben von Charlie_D
    Das stimmt allerdings nicht. Wenn Du vom Status her kein Arbeitnehmer mehr bist, sondern den Hauptteil Deiner Einkünfte aus selbstständiger Arbeit beziehst, bist Du automatisch nicht mehr SV-Pflichtig und kannst ohne irgendwelche Wartezeiten zu einer Privaten (wieder) wechseln.


    Das ist klar, aber wenn ich Arbeitnehmer bleiben würde, dann trifft die drei-Jahresregel zu.. Dafür gibts ja die ANwartschaft, damit man zu den gleichen Konditionen und ohne Gesundheitscheck wieder zurück kann..

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    Original geschrieben von Charlie_D
    Gibts denn keine Möglichkeit den wohl zeitlich begrenzten Job freiberuflich oder mit ordentlicher Rechnung abzuwickeln?


    Charlie


    Leider nein... Sonst hätte ich es anders geregelt...

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    Original geschrieben von galahad13
    http://www.tk-online.de/centau…licht/kvpflicht__nav.html


    Wenn du allerdings mindestens 2,5 Jahre selbständig warst greift es nicht!


    da heißt es

      "der Beschäftigte das 55. Lebensjahres vollendet hat und


      er in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Versicherungspflicht nicht gesetzlich versichert war und


      er mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder hauptberuflich selbstständig tätig war."


    In meinen Augen eine "und"-Verknüpfung, soll heißen, wenn ich 55 wäre und in den letzte 5 Jahren privat versichert war und min. 2,5 Jahre selbständig war...


    Kann mich natürlich auch irren..


    Meinn Steuerberater und meine Versicherung..


    Man kann nur dann wieder in die PKV, wenn man in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschritten hat.


    Zitat

    Immerhin hat man Rückstellungsbeträge etc. eingezahlt.


    Dafür gibts die Anwartschaft, die Versicherung ruht in dieser Zeit, allerdings muss man trotzdem Beiträge zahlen. Bekomme die Tage ein Angebot meiner PKV diesbezüglich..

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    Original geschrieben von galahad13
    Ich denke du kannst in der privaten drin bleiben, einmal drin immer drin.



    Ganz so einfach ist es leider nicht..


    Ich kann bei der Privaten eine Anwartschaft beantragen, dann kann ich jederzeit in die Private zurück, wenn ich nicht mehr in Festanstellung bin. Kostet allerdings auch wieder zusätzlich..

    Hola!


    Ich bin Gewerbetreibender und habe ein gutes Angebot für eine befristete Festanstellung (6 mon.) bekommen und akzeptiert. Ich war bis dato privat versichert (5 Jahre). So weit so gut...


    Heute erzählt mir mein zukünftiger Areitgeber, dass ich mich nun pflichtversichern muss, da Festanstellung...


    Anwartschaft werde ich bei meiner privaten Versicherung stellen, aber was mich richtig nervt, ich zahle jetzt fast doppelt so viel für die Pflichtkasse und bekomme deutlich weniger Leisung.


    Gehalt liegt über der Beitragsbemessungsgrenze.. Laut meiner Versicherung müsste ich dann 3 Jahre über der Grenze liegen, damit ich zur Privaten zurück kann... Was soll der Scheiß denn?


    Es kann doch nicht sein, dass ich in meinen Entscheidungen derart vom Staat eingeschränkt werde. Das heißt für mich in Zukunft, ich halte mich von Festanstellungen fern, da ich ansonsten auf meinen Versicherungsschutz verzichten muss.


    Meine Entscheidungsfreiheit bei der Wahl meines Jobs ist somit nicht gegeben, denn entweder ich bin selbständig und bleibe es oder ich bin angestellt und bleibe es...


    Kann mir jemand Infos zu dem Thema geben?


    Gibts eine Möglichkeit das zu umgehen?


    brasax