"Zuvor hatte Burger King mit Marc Odebrecht, dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Restaurants, einen Aktionsplan ausgehandelt
und eine vorläufige Lizenz zur Nutzung der Marke Burger King erteilt.
Diese Lizenz hatte die Fast-Food-Kette ihrem einstmals größten Franchisenehmer Yi-Ko Mitte November im Zuge einer fristlosen Kündigung entzogen,
nachdem zum wiederholten Mal Hygienemängel und Verstöße gegen das Arbeitsrecht in Yi-Ko-Filialen bekannt geworden waren."
"Um einen reibungslosen Restaurantbetrieb sicherzustellen, hat Burger King dem Insolvenzverwalter Odebrecht ein Team von Führungskräften an die Seite gestellt,
die eine langjährige Expertise im operativen Bereich mitbringen. Das Team soll die Restaurantmitarbeiter kontinuierlich trainieren und die Einhaltung der Standards kontrollieren."
"Gleichzeitig finanziert das Unternehmen den Neustart mit einem Massekredit im mittleren einstelligen Millionenbereich.
'Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter eine solide und gesunde Basis für die Zukunft der Restaurants zu schaffen', sagte Burger King-Manager Bork."
"Eine dauerhafte Lösung ist damit aber nach wie vor nicht gefunden. "Die Wiedereröffnung der Läden ist nur der erste Schritt", heißt es von Burger King.
Das Unternehmen strebt nach eigenem Bekunden weiterhin eine Übertragung der 89 Restaurants in eine neue Management- und Eigentümerstruktur an,
also eine Lösung ohne die umstrittene Yi-Ko-Holding von Investor Alexander Kolobov."
Quelle: Die Welt Online
Gesamter Artikel hier: http://www.welt.de/wirtschaft/…ind-nun-wieder-offen.html