Beiträge von klausN80X

    Hab gerade noch meine Apple Watch 3 auf WatchOS 8.3 geupdatet und bin überrascht um nicht zu sagen sehr verwundert.

    Denn das war das schnellste und zugleich merkwürdigste Update, dass ich je erlebt habe.

    Der Download war sehr schnell.

    Die anschließende Installation lies die Uhr herunter- aber nicht mehr hochfahren.

    So musste ich den Prozess mit einem Hard Reset abbrechen und hoffen, dass die Uhr es "überlebt". Da dies bei einem der letzten Update aber auch schon mal vorkam, war meine Hoffnung etwas größer. Und tatsächlich, die Uhr startete neu und war dann "auf dem neusten Stand". Dachte ich jedenfalls.

    Aber das Update wurde wohl doch nicht installiert. Also noch ein Versuch.

    Wenn die Menschheit nach dieser Devise gelebt hätte, wären wir jetzt wohl noch beim Faustkeil.

    Mh, ja, nein, der Vergleich hinkt. Ich brauche auch so nie Android-Apps, da ich ein iPhone hab und sonst hin und wieder Symbian Belle oder Windows Phone nutze.

    Warum sollte ich nun aus heiterem Himmel Android auf meinem Rechner haben wollen? Und dabei läuft Windows 11 Dank MS eh nicht auf meinem neuen Notebook.

    Auf dem 11 Jahre alten Notebook mit Windows 11 erscheinen mir Android App ebenfalls überflüssig.

    Einen Vorteil hat 120 Hz aber und zwar das die Software bis auf 10 Hz runter regelt und das spart Strom.

    Naja, das ist eine Milchmädchenrechnung ohne Milchmädchen. Oder anders ausgedrückt nur die halbe Wahrheit. Was Apple nicht verraten hat, ist dass für die Berechnung der Taktrate genau die "Stromersparnis" drauf geht. Und bei OLEDs ist das bei der Wiedergabe gleicher Informationen ohnehin irrelevant.

    Es kann bzw. ist sogar von Nachteil die Bildfrequenz ständig neu anzugleichen. Sprich solange man sich nur ein Foto anschaut ohne zu blättern gibt es eine Ersparnis bei NICHT-OLEDs, wenn dabei die Taktrate auf ein Minimum abgesenkt wird. Theoretisch jedenfalls. Die Ersparnis ist aber im Vergleich zu allen anderen Beispielen ein Witz. Wenn man dann umblättert steigt die Rate bei den neuen iPhones. Der Energiebedarf steigt einfach gesagt in zwei Feldern. 1x durch die höhere Rate und 1x durch deren kontinuierlich, parallel verlaufende Berechnung. Anders bei gleichbleibender Rate. Hier ist keine Berechnung zur Angleichung vorhanden und kann so auch keine zusätzliche Energie verbrauchen. Wird der wiedergegebene Inhalt zudem nicht verändert, wird idR. auch das Bild sozusagen nicht neu aufgebaut.


    Der Vorteil der iPhone 13 Displays ist also die 120 Hz. Aber nicht die Idee von 10 Hz oder eine Variation.

    OLEDs haben idR einen Displayspeicher und führen Patternmatching aus. Sprich nur die Stellen, die sich verändern werden neu aufgebaut. Wenn sich nichts verändert kommt das einem Betrieb mit 1 Hz gleich. Nein, halt sogar unter einem Herz. Es wird dann neu aufgebaut, wenn es eine Veränderung gibt. Daher das Risiko von eingebrannten Informationen. Auch nur theoretisch, da um dieses Vorzubeugen dann doch hin und wieder mal eine minimale Veränderung und damit ein neuer Bildaufbau durchgeführt wird.


    Daher ändert es auch so oft dann nichts, obwohl Apple großspurig mit noch mehr Akkulaufzeit wirbt.

    Es sind lustige Rechnungen, die fürs Marketing toll klingen. Aber mit der Realität haben sie nicht viel gemein.

    In diesem Zusammenhang ist es irgendwie schon lustig, wenn Apple bei seinen neuen 1 Hz-Display-Funktionen der Apple Watch 7 von Allways-On-Display spricht obwohl die Technik in deutlich energiesparsamer schon in den Lumias verbaut war. Apple aktuell ist 1Hz pro Sekunde. Nokia war 1Hz pro Minute.

    Weniger wäre auch möglich, aber da die Lumias die Uhrzeit anzeigten, musste logischer Weiße einmal pro Minute neu aufgebaut werden.