Ich hatte im Rahmen meines Studiums an der FH einige Vorlesungen zum Thema "Aldi", und konnte auch eines der Läger besuchen - mit anschließender Diskussionsrunde mit dem Geschäftsführer, was mir einen direkten und ziemlich aufschlußreichen "Einblick" ermöglicht hat. Die Firmenphilosophie und -politik sind sehr beeindruckend..
Es ist in der Tat so, dass das Unternehmen sich in all den Jahren mühevoll ein positives Image erkämpft und "Aldi" als eine Marke etabliert hat, die für günstige (nicht zu verwechseln mit "billige") und qualitativ hochwertige Produkte steht.
Da die Akzeptanz in der Bevölkerung bezüglich der Dachmarke "Aldi" sehr hoch ist, wirkt sich das auch entsprechend auf die unter dieser Dachmarke vertriebenen Handelsmarken - wie z.B. "Tevion" - aus.
Von daher denke ich, dass Sendo mit dieser Strategie durchaus Erfolg haben sollte - auch wenn es unter dem Namen "Tevion" sein sollte - denn die Geräte werden ja "unters Volk gebracht", und das war ja schon von Anfang an Mirkos Ziel
. Ausserdem wäre es das erste Mal, das mir bekannt wäre, bei dem ein Hersteller Verluste durch den Verkauf seiner Produkte bei Aldi erleiden würde 
Die Gewinnspanne pro Stück ist sicherlich nicht sehr hoch, aber das wird in der Regel durch die abgesetzte Menge überkompensiert.
Auch wenn die Leute vorerst vielleicht nicht wissen, dass es sich um Sendos handelt, vielleicht kann man ja den Spieß mal umdrehen, und die Marke "Tevion" (der die Kunden ja vertrauen) als Sprungbrett nehmen, um die positiven Assoziationen, die mit dieser verknüpft werden, auf Sendo zu übertragen (nach dem Motto "Aldi verkauft qualitativ hochwertige Sachen. Wenn Aldi Sendos verkauft, dann muss Sendo gut sein!") ..
Ich wünsche Sendo auf jeden Fall viel Erfolg mit dieser Strategie! :top:
Gruss